Toller Reihenauftakt mit liebenswerten Charakteren
Die Waldponys – Tilda im PonyglückTilda ist hin- und hergerissen. Einerseits freut sie sich, dass ihre Mama viellleicht einen Job als Ponypflegerin bekommt, andererseits müssten sie dafür umziehen und ihr altes Leben zurücklassen. Doch ...
Tilda ist hin- und hergerissen. Einerseits freut sie sich, dass ihre Mama viellleicht einen Job als Ponypflegerin bekommt, andererseits müssten sie dafür umziehen und ihr altes Leben zurücklassen. Doch zuerst will die 5-köpfige Familie sich dem Schlossherren und Besitzer der Ponys einmal vorstellen. Dummerweise stellt sich auch noch ein gewisser Herr Doberkopp vor, der haufenweise Zeugnisse vorweisen kann, während Tildas Familie eher laut und chaotisch wirkt. Doch hat Herr Doberkopp wirklich Gutes mit dem Anwesen im Sinn?
Wir hatten schon einige Bücher, in denen Kinder plötzlich umziehen müssen und sich in der neuen Situation zurecht finden müssen. Im ersten Teil der Waldponys läuft es etwas anders. Noch ist nämlich nicht sicher, ob die Mama von Tilda den Job überhaupt bekommt. Daher kann die Famiilie sich die Sache erstmal ansehen und muss dann noch die Zusage bekommen. Sehr zwielichtig erscheint sofort der Konkurrent um den Job, während der Schlossbesitzer eher etwas ältlich wirkt und auch überfordert mit Tildas wuseliger Familie. Wir fanden sie allerdings total liebenswert, gerade weil sie auch etwas chaotisch ist. Besonders angetan hat es uns Tildas kleine Schwester. Die ist wirklich zum Knuddeln.
Tilda selbst sitzt etwas zwischen den Stühlen. Sie hat Angst, bald ohne Freunde in einer fremden Gegend zu leben, aber gleichzeitig findet sie sofort einen Draht zu den frei im Wald lebenden Ponys. Die sind auch etwas ganz Besonderes und gerade die mysteriöse Bella hatte etwas Magisches an sich. Hier lässt es sich wunderbar mit der Familie mitfiebern, für die es leider gar nicht gut aussieht. Und dann ist da noch eine neue Bekanntschaft, die Tilda erstmal gar nicht behagt, nämlich die Tochter des Försters. An der Stelle kommt dann noch das Thema Freundschaft in die Geschichte, die mal spannend aber immer auch humorvoll erzählt wird. Wir mussten des Öfteren Grinsen, weil doch einiges schief geht. Kleine Ponyfans werden das Buch hoffentlich genauso lieben wie wir. Einfach ein toller Reihenauftakt mit ebenfalls gelungenen Illustrationen, den man selbst lesen oder vorlesen kann. Uns hat die Geschichte richtig gut abgeholt und wir werden auf jeden Fall weitere Bände lesen. 5 Sterne