Ausdrucksstarker Erzählstil
Altes LandVera, das "Polackenkind" kommt 1945 mit ihrer Mutter auf der Flucht aus Ostpreußen ins Alte Land. Auf dem Hof von Ida und ihrem kriegsversehrten Sohn Karl kommen sie unter, doch richtig akzeptiert werden ...
Vera, das "Polackenkind" kommt 1945 mit ihrer Mutter auf der Flucht aus Ostpreußen ins Alte Land. Auf dem Hof von Ida und ihrem kriegsversehrten Sohn Karl kommen sie unter, doch richtig akzeptiert werden sie nicht. Als ihre Mutter mit einem neuen Partner den Hof verlässt, bleibt Vera bei Karl zurück.
Viele Jahre später steht Veras Nichte Anne mit ihrem Sohn vor der Tür und sucht Zuflucht.
In ihrem Roman geht es Dörte Hansen um Vergangenheit und Gegenwart, um das Zusammenleben der Menschen auf diesem Hof im Alten Land. Er ist eine Zeitreise ohne viele Höhen und Tiefen, man spürt jedoch die Liebe der Autorin zu diesem Alten Land. Authentisch zeichnet sie die Bewohner und ihre Heimat. Ein altes Haus, das jemandem gehört und doch nicht. Niemand kann etwas von dieser Erde mitnehmen, alles geht seinen Gang. Es gilt das Beste zu wollen. Ein einfühlsames Buch, das berührt, unterhält und manchmal auch amüsiert. 4 Sterne