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Veröffentlicht am 19.06.2024

Nicht nur ein Meister-Labyrinth hält die Jugendbande diesmal auf Trab

Schule der Meisterdiebe 2: Das vergessene Labyrinth
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Das zweite Schuljahr in Crookhaven beginnt, der geheimen Schule der Meisterdiebe. Gabriel freut sich auf ein Wiedersehen mit Amira, Ade&Ede sowie Penelope, mit denen er im letzten Jahr eine Bande gegründet ...

Das zweite Schuljahr in Crookhaven beginnt, der geheimen Schule der Meisterdiebe. Gabriel freut sich auf ein Wiedersehen mit Amira, Ade&Ede sowie Penelope, mit denen er im letzten Jahr eine Bande gegründet hat. Doch der Schulleiter Caspian Crook, zugleich Vater von Penelope, will seiner Tochter den Umgang mit der Bande verbieten - eine Crook benötigt keine Hilfe anderer! Natürlich sieht Penelope das anders, ihre Freunde ebenso. Also geht Gabriel einen gewagten Deal mit Caspian ein, um Penelope nicht zu verlieren.
War der erste Band schon klasse, zieht der zweite Band nochmal an Spannung an. Neben neuen technischen Spielereien der Zwillinge Ade&Ede sowie neuen Unterrichtsaufgaben hält die Jugendlichen ein verzwicktes Labyrinth auf Trab, gespickt mit unzähligen Fallen und Rätseln und verborgen unter dem Schulgebäude. Angeblich soll noch niemand es bis zum Ziel geschafft haben. Wär doch gelacht, wenn Gabriel und seine Freundes dies nicht gemeinsam packen würden! Nebenbei gibt es natürlich noch einiges mehr Interessantes, nicht zuletzt spielen die Namenlosen weiterhin eine große Rolle. Die Bande, denen Gabriels Eltern angehören, die für das Verschwinden von Penelopes Mutter verantwortlich sind und bei denen Amira ihren verschwundenen Bruder vermutet.
Spannend, bewegend, lustig, der zweite Band ist so abwechslungsreich und fesselnd wie das Meister-Labyrinth, welches es diesmal zu bewältigen gilt.

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Grandioser Anschluss der Trilogie

Die Geschichtenwandler − Gefährliche Wünsche
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Nach den vielen Ereignissen in den ersten beiden Bänden erwacht die alte Magie Londons wieder zum Leben. Verlassene Räume früherer Geheimbünde öffnen wieder ihre teils recht einfallsreichen Türen und immer ...

Nach den vielen Ereignissen in den ersten beiden Bänden erwacht die alte Magie Londons wieder zum Leben. Verlassene Räume früherer Geheimbünde öffnen wieder ihre teils recht einfallsreichen Türen und immer mehr Magiebegabte finden sich zu wiederbelebten magischen Gruppen zusammen. Die einen können mit den Geistern Verstorbener oder mit Tieren reden, ein anderer mit der uralten Themse, selbst die Münzen aus dem Wunschbrunnen besitzen plötzlich für die richtige Person magisches Potential. Und natürlich sind auch die vielen Londoner Drachen wieder dabei, egal ob aus Metall, Stein oder Glas. Doch plötzlich läuft irgendwas mit der Magie schief, die Themse versucht die Kinder zu warnen und ein verlorener Ring gelangt zu seinem früheren Besitzer. Können die Kinder die drohende Gefahr vor den Londoner Bewohnern abhalten? Weiß Ennas Großmutter vielleicht mehr, die ehemalige Muse?
Der dritte Band ist tatsächlich der in meinen Augen beste von allen, nachdem ich mich zunächst etwas schwertat mit der Reihe. Diesmal wirkt nichts zu überzogen, der Spannungsbogen bleibt hoch und mir hat vor allem gefallen, wie all die verschiedenen Gruppen miteinander arbeiteten, selbst die Tiere und die Themse brachten sich mit ein und es kam Hilfe von unerwarteter Seite. Ein richtiges gemeinsam-gegen-das-Böse, welches inmitten der Kinder die Macht an sich reißen will. Die ersten beiden Bände vorher zu lesen halte ich für ein besseres Verständnis für sinnvoll.

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Fantastisches Abenteuer mit leichtem Piratenfeeling

Indigo Grey – Das Geheimnis der fliegenden Insel
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Ein Buch für alle, die Lust auf spannende Abenteuer haben. Indigo hat die Nase voll davon, dass alle sie vertrösten statt endlich mal nach ihrer verschwundenen Mutter zu suchen, einer erfolgreichen Archäologin. ...

Ein Buch für alle, die Lust auf spannende Abenteuer haben. Indigo hat die Nase voll davon, dass alle sie vertrösten statt endlich mal nach ihrer verschwundenen Mutter zu suchen, einer erfolgreichen Archäologin. Doch die mutige Indigo lässt sich nichts vormachen und will losziehen, um ihre Mutter auf eigene Faust zu finden. Wohin ging doch gleich ihre letzte Expedition? Und wer hat das Büro ihrer Mutter so verwüstet? Erster Anhaltspunkt: Eine Karte mit einer Insel, die es gar nicht gibt. An ihrer Seite ihr bester Freund George, der nicht ganz so mutig ist und für seine Freundin über so manche Schatten springt. Ebenso folgt ihnen Mai, das neue Mädchen an der Uni, welcher Indigo zunächst nicht so ganz trauen mag. Doch inmitten der vielen Abenteuer, Rätsel und Gefahren wachsen die drei nach und nach zu einem klasse Team zusammen.
Ein wunderschönes Buch, nicht nur wegen der vielen, fantasievollen Abenteuer, Piratenfeeling inklusive. Sondern vor allem auch durch Indigo, die das Gegenteil des veralteten Mädchenklischees darstellt, statt folgsam und lieb zu sein für sich und ihre Freunde einsteht und es mit Regeln nicht immer so ganz genau nimmt. Die Abenteuer gestalten sich abwechslungsreich und es gibt so manche Überraschungen auf dem Weg ans Ziel. Macht Spaß!

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Horowitz` Interpretation von Holmes&Watson geht in die vierte Runde

Mord stand nicht im Drehbuch
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Und es gibt ihn doch: Nach anfangs nur geplanten drei Büchern der Reihe „Hawthorne ermittelt“, in welcher der Autor sich selbst darstellt, wie er den Privatermittler Daniel Hawthorne bei dessen Ermittlungen ...

Und es gibt ihn doch: Nach anfangs nur geplanten drei Büchern der Reihe „Hawthorne ermittelt“, in welcher der Autor sich selbst darstellt, wie er den Privatermittler Daniel Hawthorne bei dessen Ermittlungen begleitet, um darüber Kriminalromane zu schreiben, folgt jetzt der vierte Band. Dabei macht Anthony gleich zu Beginn Daniel gegenüber deutlich, dass er keinerlei Interesse mehr hat, mit ihm zusammen zu arbeiten bzw. ihm hinterherzudackeln, nicht zuletzt auch, weil er dabei selbst so einiges einstecken musste. Stattdessen widmet sich Anthony seinem Traum, ein eigenes Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Eine Entscheidung, welche sich bald rächen wird.
Einige Zeit und kleinere Vorführungen später feiert sein Stück Mindgame in London Premiere. Am folgenden Morgen ist die Theaterkritikerin tot, welche für sein Stück nur vernichtende Worte fand. Und die Tatwaffe ist voll mit Anthonys Fingerabdrücken. Da ist doch klar, wen der Hauptverdächtige als erstes um Hilfe bittet, oder? Und siehe da: Hawthorne ermittelt wieder. Okay, was zu erwarten war, denn sonst gäbe es den vierten Band nicht.
Der vierte ist in meinen Augen der bisher beste Band der an Sherlock Holmes und Dr. Watson angelehnten Reihe. Neben einer übersichtlichen Anzahl Beteiligter spielt diesmal vor allem der Faktor Zeit eine wichtige Rolle, denn ab dem Mord tickt die Uhr, Beweise für Anthonys Unschuld zu finden - und den wahren Mörder. Dadurch ist die gesamte Handlung in sich diesmal etwas straffer gehalten. Zudem wird Hawthorne selbst endlich etwas greifbarer, man erfährt mehr über den Charakter. In die Karten schauen lässt er sich dennoch weiterhin nicht, eigenes Rätseln bietet sich demnach weiterhin an. Und das habe ich diesmal zu gern getan.
Ein überaus lesenswerter vierter Kriminalband, wieder so angelegt, als wäre der Autor tatsächlich live mit dabei gewesen.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Unterhaltsames LitRPG-Abenteuer

Eternity Online
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Stell dir vor, du landest in einem virtuellen Rollenspiel und deine einzige Quest, die du zu erledigen hast, tja, hast du vergessen. Wie alles andere auch. So ergeht es Rob, der nach seiner Erweckung in ...

Stell dir vor, du landest in einem virtuellen Rollenspiel und deine einzige Quest, die du zu erledigen hast, tja, hast du vergessen. Wie alles andere auch. So ergeht es Rob, der nach seiner Erweckung in Avataris schon damit überfordert ist zu wählen, ob er als Mensch, Gront, Squan oder Eollyan in Erscheinung treten will. Was auch immer das für Wesen sein mögen. Okay, das lernt Rob schon kurz darauf, die Leserinnen und Leser ebenso (daher verrate ich an dieser Stelle nichts, entsprechende Skizzen finden sich zudem im Buch). Mit Anfängerausrüstung und Waffe seiner Wahl ausgestattet wird er dann sogleich ins erste Abenteuer geworfen und erfährt, dass man Aufträge erledigen kann, für welche es Belohnungen gibt. Ebenso Rucksäcke und Hosentaschen mit erstaunlichem Fassungsvermögen. Während sich alle um ihn herum also langsam aber sicher hochleveln stellt Rob als völlig Ahnungsloser das System infrage. Dass es normal ist, dass die NPCs, also die Nichtspieler, jedem Mitspieler immer und immer wieder dieselben Aufgaben geben, versteht Rob nicht. Und wer das System nicht versteht gilt als Fehler, welcher ausgemerzt werden muss. Und von da an geht das Abenteuer für Rob erst so richtig los.
Eternity Online ist ein LitRPG-Roman, also eine Art Role Play Game in Romanversion, mit Quests, Belohnungssystem, magischen Artefakten, Endgegnern und NPCs (non player character). Wer selbst solche Spiele spielt oder entsprechende Bücher und Filme konsumiert wird sich hier sofort wohlfühlen, Nicht-Gamer finden sich hier allerdings auch schnell zurecht. Immerhin ist Protagonist Rob DER Ahnungslose schlechthin, als er in Avataris landet, und muss zunächst lernen, sich in dieser Welt zurecht zu finden. Neben dem Erkunden der Welt fand ich vor allem spannend herauszufinden, wer Rob ist und was die rätselhafte Quest in seinem Auftragsbuch bedeutet.
Die Idee, jemanden in eine Welt zu werfen, welche die Person zunächst nicht versteht, mag ich ganz gern lesen, da ich so gemeinsam mit dem Charakter die Welt neu entdecken kann. Okay, hier hatte ich natürlich einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber dem Protagonisten, das machte es jedoch nicht weniger unterhaltsam. Denn Rätsel gab es genügend zu lösen und der Weg dahin gestaltete sich als äusserst abwechslungsreich. Wie bei Mikkel Robrahns bisherigen Büchern auch lässt sich zudem mindest ein wichtiges Details aus der Story auf dem Cover wiedererkennen. Und natürlich hoffe ich, Rob und seine Freunde bei einem weiteren virtuellen Abenteuer begleiten zu können.
Ein fantastisches LitRPG-Abenteuer, nicht nur für Gaming-Interessierte lesenswert.

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