Leg dich nicht mit Monas Mehlkreationen an!
Mehl, Magie und MachenschaftenDies ist eines dieser Bücher, bei denen ich mich mehrfach beim Lesen gefragt habe: Wie kommt man auf solche ausgefallenen Ideen? Und damit meine ich nicht nur Monas Brotmagie, durch welche sie Lebkuchenmänner ...
Dies ist eines dieser Bücher, bei denen ich mich mehrfach beim Lesen gefragt habe: Wie kommt man auf solche ausgefallenen Ideen? Und damit meine ich nicht nur Monas Brotmagie, durch welche sie Lebkuchenmänner tanzen lassen kann (einer von denen wird übrigens ein nicht zu unterschätzender Sidekick, wie das Cover bereits erahnen lässt). Das absolut schrägste befindet sich im Keller der Backstube ihrer Tante: Sauerteigansatz Bob. Lasst euch überraschen, der hat nichts mit diesem harmlosen Hermann (viele kennen ihn bestimmt) zu tun, den einige bei sich wohnen haben und arglos durchfüttern.
Der Aufhänger der Story ist schnell erzählt: Mona findet frühmorgens im Verkaufsraum der Bäckerei eine Leiche. Und nein, die war gestern abend noch nicht da. Daraufhin überschlagen sich die Ereignisse, Magiebegabte verschwinden oder werden gejagt, und Mona bleibt irgendwann nicht anderes übrig, als ebenfalls unterzutauchen. Mit einem neuen Verbündeten startet sie in ein unvorhergesehenes Abenteuer und entdeckt dabei neue Einsatzmöglichkeiten ihrer Magie. Zudem müsste mal jemand das Herzogtum retten, das wegen einen Verschwörung sonst dem Feind in die brutalen Hände fallen könnte. Hatte ich übrigens bereits Bob erwähnt?
Die ganze Story ist so herrlich schräg, witzig und voller Einfallsreichtum. Lediglich die Endkampf-Szene war mir persönlich doch etwas zu umfangreich, was andere weniger stören mag. Auch kommt Kingfishers Mehl-Abenteuer nicht ganz an ihre bisherigen Bücher heran, was auch daran liegen könnte, dass Mona mit ihren 14 Jahren noch recht jung ist und ich manchmal das Gefühl hatte, in einem Teenie-Abenteuer mit Teenie-Logik gelandet zu sein.