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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2026

Pixel, Prickeln und verpatzte Premieren – Wenn das Schicksal zweimal anklopft

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Wohlfühlgeschichte ist, die das Herz höher schlagen lässt, der greift mit diesem Werk von Kasie West absolut ins Schwarze. Die Geschichte rund um die verträumte ...

Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Wohlfühlgeschichte ist, die das Herz höher schlagen lässt, der greift mit diesem Werk von Kasie West absolut ins Schwarze. Die Geschichte rund um die verträumte Margot, die in der Buchbranche Fuß fassen will, und den charmanten Oliver ist die perfekte Mischung aus modernem Großstadtflair und klassischer Romantik.

Die Geschichte: Charmant, spritzig und herrlich nahbar
Margot wünscht sich den filmreifen Liebeszauber, landet aber immer wieder in der Realität der Dating-Apps – und damit ironischerweise verlässlich bei Oliver, mit dem sie einst den absoluten Super-GAU eines ersten Treffens erlebt hat. Dass die beiden digital perfekt harmonieren, während es im echten Leben hakt, sorgt für eine wunderbare Dynamik. Besonders gelungen ist die Balance zwischen der spürbaren Elektrizität zwischen den Hauptfiguren und den ernsteren Untertönen. Die Reibungspunkte mit Margots scheinbar perfekter Schwester und die Hürden in der Arbeitswelt verleihen der Handlung eine angenehme Tiefe, ohne die Leichtigkeit zu rauben. Auch wenn man erahnen kann, wohin die Reise geht, bleibt der Weg dorthin ein absoluter Genuss.

Der Schreibstil: Ein federleichter Pageturner
Kasie West beweist hier wieder einmal ihr goldenes Händchen für pointierte Dialoge. Der Erzählstil ist unheimlich lebendig, modern und von einem feinen Humor durchzogen, der einen immer wieder schmunzeln lässt. Durch den geschickten Perspektivwechsel erhält man einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelten beider Protagonisten, was ihre Handlungen und Ängste absolut greifbar macht. Die Seiten fliegen durch den flüssigen Wortwitz nur so dahin.

Fazit:
Eine rundum gelungene Liebeskomödie, die zeigt, dass die besten Geschichten manchmal erst im zweiten Anlauf geschrieben werden. Ein absoluter Buchtipp für gemütliche Lesestunden!

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Wenn das Spielzeug zum Albtraum wird

Komm spielen
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Mit diesem Werk bricht der Autor aus seinen gewohnten Mustern aus. Er entführt uns nach Castle Creek, wo die traumatisierte Annie Frieden sucht, aber in ein Nest aus bizarren Vorfällen gerät. Barclay beweist ...

Mit diesem Werk bricht der Autor aus seinen gewohnten Mustern aus. Er entführt uns nach Castle Creek, wo die traumatisierte Annie Frieden sucht, aber in ein Nest aus bizarren Vorfällen gerät. Barclay beweist hier ein enormes Gespür für filmreifes Kopfkino. Sein Erzählstil ist bestechend klar und flüssig, verzichtet auf hektische Effekthascherei und setzt stattdessen auf ein schleichendes, unaufhaltsames Unbehagen.

Die Story fesselt durch ihren genialen Kontrast: Eine harmlose Spielzeugeisenbahn wird zum Katalysator für puren, übersinnlichen Terror. Durch geschickte Perspektivwechsel und eine tiefgründige Figurenentwicklung baut sich eine emotionale Wucht auf, die weit über einen Standard-Krimi hinausgeht. Barclay verknüpft Realität und Wahnwitz so geschickt, dass man die Logik bereitwillig über Bord wirft, um sich ganz dem Sog der Dunkelheit hinzugeben. Wer Lust auf eine dichte Atmosphäre und wohligen Schauer abseits ausgetretener Pfade hat, wird dieses Buch verschlingen. Ein echtes Highlight mit Gänsehaut-Garantie!

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Im Netz von Macht und alter Glut

Made of Steel
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Mit "Made of Steel" liefert Stefanie Hasse ein packendes Werk ab, das vor allem durch seine atmosphärische Dichte besticht. Die Geschichte um die unnachgiebige Anwältin Liza und ihren einstigen Kontrahenten ...

Mit "Made of Steel" liefert Stefanie Hasse ein packendes Werk ab, das vor allem durch seine atmosphärische Dichte besticht. Die Geschichte um die unnachgiebige Anwältin Liza und ihren einstigen Kontrahenten Blake entfaltet sich als fesselndes Duell im Hier und Jetzt, dessen Wurzeln tief in einer elitären Vergangenheit verankert sind. Besonders die Gegenüberstellung von Lizas mühsam erkämpfter Unabhängigkeit und Blakes Verstrickung in ein mächtiges Privilegiensystem sorgt für eine konstante, fast greifbare Elektrizität zwischen den Figuren. Das Prickeln ist intensiv, auch wenn der Fokus stellenweise noch mutiger auf der Aufdeckung der Machenschaften hätte liegen können.

Hasses Federführung erweist sich als unheimlich flüssig und einnehmend. Der geschickte Wechsel zwischen den Zeitebenen verlangt anfangs zwar etwas Orientierung, erzeugt jedoch eine Sogwirkung, der man sich schwer entziehen kann. Die Puzzleteile fügen sich langsam zusammen, was den Spannungsbogen kontinuierlich anhebt. Ein gelungener, emotional aufgeladener Roman über veraschte Hoffnungen und zweite Chancen.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Zwischen Buchseiten und Herzklopfen: Ein Liebesbrief an die Book-Community

The Romance Rivalry
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Susan Lees "The Romance Rivalry" ist eine humorvolle Liebeserklärung an alle, die ihr Leben am liebsten nach der neuesten Reading-List ausrichten. Die Geschichte um Irene, die ihren College-Start nutzt, ...

Susan Lees "The Romance Rivalry" ist eine humorvolle Liebeserklärung an alle, die ihr Leben am liebsten nach der neuesten Reading-List ausrichten. Die Geschichte um Irene, die ihren College-Start nutzt, um die große Liebe systematisch nach bekannten literarischen Tropes zu suchen, sprüht vor kreativen Ideen. Dass ausgerechnet ihr Erzfeind Aiden die Herausforderung annimmt, sorgt für eine Dynamik, die man als „Bookie“ einfach feiern muss.

Der Schreibstil: Leichtigkeit mit Wohlfühlfaktor
Susan Lee schreibt unaufgeregt, flüssig und modern. Besonders die Ich-Perspektive von Irene zieht einen direkt in ihr Gefühlschaos. Die Sprache ist lebendig und wird durch wunderbare Insider aus der Blogger-Welt bereichert. Es fühlt sich an, als würde man sich mit einer guten Freundin über deren neueste Rezensionen und Dating-Pannen unterhalten. Die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten sind bissig, witzig und lassen die Funken sprühen, auch wenn man manchmal die Charaktere schütteln möchte, damit sie endlich Klartext reden.

Die Geschichte: Zwischen Klischee und Herzenswärme
Der Plot ist eine gelungene Mischung aus humorvollem Wettkampf und persönlicher Reifeprüfung. Besonders charmant sind die Anspielungen auf reale Autorinnen und Werke – ein echtes Highlight für Vielleser! Während die Story in einem rasanten Tempo voranschreitet, bleibt Aiden als ultimative „Green Flag“ der Ruhepol der Handlung. Er ist loyal, tiefgründig und angenehm bodenständig. Irene hingegen macht eine emotionale Achterbahnfahrt durch, die zeigt, dass das echte Leben eben kein Skript hat. Auch wenn einige Entwicklungen etwas mehr Tiefgang oder Zeit zum Atmen hätten vertragen können, bleibt das Buch ein perfekter „Comfort Read“, der einen aus jedem Lesetief rettet.

Wer Geschichten liebt, in denen Bücher eine Hauptrolle spielen und Herzklopfen vorprogrammiert ist, wird dieses Werk verschlingen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Wenn das Chaos die Hölle wachküsst – Ein grandioses Finale

The Lovely Side of Death
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Was passiert, wenn eine chronisch ungeschickte Hexe das Zeitliche segnet? Richtig: Die Unterwelt bekommt ein massives Problem. Francis Eden knüpft in "The Lovely Side of Death" nahtlos an den ersten Band ...

Was passiert, wenn eine chronisch ungeschickte Hexe das Zeitliche segnet? Richtig: Die Unterwelt bekommt ein massives Problem. Francis Eden knüpft in "The Lovely Side of Death" nahtlos an den ersten Band an und beweist, dass der Tod erst der Anfang des eigentlichen Chaos ist.

Der Schreibstil: Locker, bissig, mitreißend
Die Autorin hat eine spürbare Wandlung vollzogen. Wirkte der Stil zu Beginn der Reise noch wie ein Experiment, sitzt hier jedes Wort. Eden schreibt mit einer Leichtigkeit, die selbst düsteren Szenen die Schwere nimmt, ohne ihnen die emotionale Bedeutung zu rauben. Besonders die Kapitelüberschriften sind ein echtes Highlight und bringen einen schon vor der ersten Zeile zum Schmunzeln. Der Mix aus trockenem Humor und knisternder Romantasy sorgt dafür, dass man die Seiten förmlich „wegsnackt“.

Die Geschichte: Zwischen Amnesie und Schattenwesen
Die Handlung verlagert sich komplett ins Reich der Toten, was der Atmosphäre einen tollen, frischen Anstrich gibt. Dee bleibt sich treu: Auch ohne Puls stolpert sie von einem Fettnäpfchen ins nächste, was sie herrlich menschlich macht. Der emotionale Kern – der Kampf um die verlorenen Erinnerungen und Ydrils unterkühlte Distanz – sorgt für einen angenehmen Kloß im Hals. Dass Dee hier zur aktiven Kämpferin für ihre Liebe wird, gibt der Dynamik einen spannenden Drive. Und mal ehrlich: Wer kann den neuen, bezaubernd-skurrilen Schattenwesen widerstehen?

Fazit
Ein runder Abschluss, der Tiefe und Unterhaltung perfekt ausbalanciert. Eden zeigt, dass Liebe selbst den stursten Dämon und die chaotischste Hexe wieder zusammenführen kann – sofern man bereit ist, der Hölle ordentlich Feuer unterm Hintern zu machen.

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