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Veröffentlicht am 15.04.2019

Es war wieder ein Reise wert

Gefangen im Riesenbuch (3)
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Erneut haben wir uns in das Land der Träume begeben, nach Mirathasia, einem Land voller Überraschungen und Abenteuer, einem Land der Fantasie und nur für Kinder zugänglich.
Dieses Mal betritt Emely das ...

Erneut haben wir uns in das Land der Träume begeben, nach Mirathasia, einem Land voller Überraschungen und Abenteuer, einem Land der Fantasie und nur für Kinder zugänglich.
Dieses Mal betritt Emely das erste Mal die Käsestadt mit den seltsamen Gebäuden. Emely kann Bücher nicht ausstehen und findet sich nun in einem Riesenbuch wieder, welches nach ihrem Eintritt verschlossen bleibt und sie eingesperrt ist.
Unmöglich? Nein, in Mirathasie ist nichts unmöglich.
Diese Geschichte hat uns nicht ganz so gut gefallen wie die vorherigen Bände .Es wirkt an den Stellen uninteressant wo die Vorgängerbände erwähnt werden. Die Idee an sich ist gut.
Den Kindern wird so deutlich gemacht doch auch mal ein Buch zu lesen anstatt dauernd auf ihr Smartphone zu schauen. Ein Buch erzählt eine Geschichte in die man sich verlieren kann, es ist lehrreich, lebendig und regt zudem noch die Fantasie eines jeden an. Die zahlreichen schwarz weiß Illustrationen unterstreichen die Thematik noch.
Sehr gut gefällt uns die Schreibschrift, wodurch das Lesen sich sehr angenehm gestaltet. Hilfreich sind ebenfalls die jeweils kurzen Kapitel.
Wir erwarten nun trotzdem mit besonderer Neugierde das nächste Abenteuer aus Mirathasia und freuen uns bereits jetzt auch dieses wieder miterleben zu können.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Ausgesprochen interessant

Die Perlenfischerin
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Mein letzter wirklich interessanter historischer Roman ist schon eine ganze Weile her. Auf Die Perlenfischerin von Sabine Weiß wurde ich aufmerksam da es hier um die Flussperlmuschel geht, die vom Aussterben ...

Mein letzter wirklich interessanter historischer Roman ist schon eine ganze Weile her. Auf Die Perlenfischerin von Sabine Weiß wurde ich aufmerksam da es hier um die Flussperlmuschel geht, die vom Aussterben bedroht ist und die es sogar in unseren Flüssen zu fischen gab. Das war mir bis heute so nicht bewusst.
In dem Buch habe ich mich zu einer wunderbaren Reise ins zwölfte und dreizehnte Jahrhundert begeben, in eine Zeit des Umbruchs.
Sabine Weiß verknüpft interessante geschichtliche Ereignisse geschickt in einer farbenprächtigen Familiengeschichte.
Die Familie hat man schnell ins Herz geschlossen. Jeder Charakter ist lebhaft und bildhaft dargestellt. Die Hauptprotagonistin ist eine starke Persönlichkeit, die mir recht schnell ans Herz gewachsen ist und mit der ich mitgefiebert habe. Seite für Seite war schnell gelesen um das wietere Schicksal von ihr sowie der Familie mitzuerleben.
Für Aufregendes sorgen die Ritter in ihren Kämpfen. Ich sah die Ritter Burgmauern erklimmen, Schwerter aufeinander krachen, brennende Pfeile ihre Ziele finden, am Ende die blutigen Schlachtfelder und hörte die Schreie der Verletzten.
Zum Luftholen kommt die Natur wunderschön zur Geltung durch die Perlen. Selbst etwas Mystik kommt nicht zu kurz, da auch Heilkräuter eine Rolle spielen und natürlich eine große Liebe.
Ein Roman, mit dem ich mich noch längere Zeit danach beschäftigen werde. Nicht nur wegen der Perlen.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Mein bester Schwedenkrimi seit langem

SCHWEIGEPFLICHT
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Der Autor, Jens Lapidus, einer der bekanntesten Strafverteidiger Schwedens, mit reichlich Kontakten zu Schwerverbrechern.
Ich war total gespannt auf sein Buch Schweigepflicht, den Bestseller aus Schweden.
Anfangs ...

Der Autor, Jens Lapidus, einer der bekanntesten Strafverteidiger Schwedens, mit reichlich Kontakten zu Schwerverbrechern.
Ich war total gespannt auf sein Buch Schweigepflicht, den Bestseller aus Schweden.
Anfangs war ich dann auch etwas enttäuscht. Die vielen Charaktere haben mich total verwirrt und ich fand es etwas langatmig. Nachdem ich da dann allerdings den Überblick gefunden habe und wußte wie die Personen sich alle so nach und nach zusammenfügen wurde es richtig interessant.
Die Charaktere sind alle durchweg stark gestaltet. Emelie Jansson, die frisch gebackene Anwältin, Teddy, der Ex-Knacki, Nikola, sein Neffe und die Familie Emanuelsson.
Es fügt sich so nach und nach wie ein Puzzle zusammen. Nichts ist allerdings einfach vorhersehbar, im Gegenteil. hier verschwimmt oft Gut und Böse miteinander und es bleibt spannend bis zum unerwarteten Ende.
Der Schreibstil ist an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig. Das sei aber den jeweiligen Protagonisten geschuldet, die wohl diese Umgangsredewendungen beherrschen bzw.verwenden.
Einer der besten Schweden Krimis die ich bis jetzt gelesen habe.

Veröffentlicht am 02.04.2019

Skandal in der Fächerstadt

Angst in der Fächerstadt
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Kommissar Georg König ermittelt in einem Mordfall, seine Frau Amadea, Journalistin, wittert währenddeseen einen Lebensmittelskandal.Beide ahnen anfangs nicht, dass sich ihre Wege zusammenführen werden.
Ein ...

Kommissar Georg König ermittelt in einem Mordfall, seine Frau Amadea, Journalistin, wittert währenddeseen einen Lebensmittelskandal.Beide ahnen anfangs nicht, dass sich ihre Wege zusammenführen werden.
Ein Kriminalfall und ein Lebensmittelskandal. Die Idee finde ich nicht so abwegig und Helen Kampen stellt das in ihrem Buch Angst in der Fächerstadt erschienen im Gmeiner Verlag sehr gut dar. Recherchiert hat sie dafür in vielen Richtungen, bei einem Mediziner, bei der Polizei, bei einem Künstler, bei der Stadt Karlsruhe und sogar bei der Lebensmittelüberwachung. Das habe ich als Leser auch an den zahlreichen detailgetreuen Informationen gemerkt. Dadurch ist bei mir das Mörderrätseln sogar so ziemlich in den Hintergrund geraten. Hier war sovieles an Hintergrundwissen da, da mußte man das Kopfkino so richtig arbeiten lassen. Wer also hier einen Krimi der üblichen Art erwartet liegt vollkommen daneben. Hier geht es in erster Linie un die miesen Machenschaften der Lebensmittelindustrie.
Berichtet wird sehr akribisch, wodurch leider manchmal die Spannung etwas zu kurz gekommen ist.
Schlussendlich erreicht Helen Kampen bei mir mit ihrem Buch aber großes Interesse. Ich habe nicht nur sehr viel über die Fächerstadt Karlsruhe kennengelernt, sondern mir auch viele Gedanken über die Lebensmittelindustrie und ihre Machenschaften gemacht.

Veröffentlicht am 01.04.2019

Pures Urlaubsfeeling

Mit James auf Sylt
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Claudia Thesenfitz bezeichnet ihr Buch Mit James auf Sylt als Glücksroman. Schon beim betrachten des Covers denkt man an Urlaub, Sonne, Strand und Meer.
Jana, momentan arbeits - und beziehungslos wird ...

Claudia Thesenfitz bezeichnet ihr Buch Mit James auf Sylt als Glücksroman. Schon beim betrachten des Covers denkt man an Urlaub, Sonne, Strand und Meer.
Jana, momentan arbeits - und beziehungslos wird von ihrer schwangeren Schwester gefragt ob sie nicht ein paar Monate mit ihrem Neufundländer James in ihrem Ferienhaus in Sylt verbringen möchte. Sie will sich in Ruhe auf ihre Geburt vorbereiten können. Jana lässt sich obwohl Hunde nicht gerade ihr Ding sind dazu überreden und erlebt mit dem Hund James dort so einiges.
Herrlich frisch erzählt Claudia Thesenfitz mit viel Witz und Humor, schreckt auch vor Problemthemen nicht zurück wie z.B. eine ordentliche Hundeerziehung und die Angst vieler Menschen vor freilaufenden Hunden. Einige dieser Dinge sollten sich Hundebesitzer mal zu Herzen nehmen.
Der Charakter Jana gefällt mir sehr, besonders weil man bei ihr eine bestimmte Entwicklung bemerkt. Die anderen Charaktere sind ebenfalls bildhaft dargestellt und man kann sich gut mit Ihnen identifizieren.
James, den Neufundländer habe ich im Laufe der Geschichte immer mehr lieb gewonnen. Einen Hund würde ich mir deswegen allerdings nie anschaffen.
Die Insel Sylt ist traumhaft schön und landschaftlich wunderbar in die Geschichte mit eingebunden. Ich habe mich richtig gefreut einiges davon hier wiederentdecken zu können.
Ein traumhaft schönes Buch, dass aber nicht nur Urlaubsfeeling vermittelt.