Toll gemacht
Schwimm, kleines Boot. Wut darf sein!Plötzliche Wutausbrüche. Wer kennt das nicht. Eine schon fast typische Alltagssituation mit der wir alle zu kämpfen haben, egal ob groß oder klein. Die Autorin Sarah Roller setzt sich in dem Pappbilderbuch ...
Plötzliche Wutausbrüche. Wer kennt das nicht. Eine schon fast typische Alltagssituation mit der wir alle zu kämpfen haben, egal ob groß oder klein. Die Autorin Sarah Roller setzt sich in dem Pappbilderbuch Schwimm, kleines Boot erschienen im neunmalklug Verlag mit der Thematik Wut auseinander. Auf dem matten Cover blickt man auf ein kleines Mädchen im Wald, welches sich über ihr selbstgebautes Boot freut. Wie es dazu kam wird anhand einer kleinen Geschichte in Reimform erzählt. Wir treffen das Mädchen und ihre Oma bei einem gemeinsamen Waldspaziergang, lauschen Vogelstimmen, beobachten Tiere und sammeln Gegenstände, die auf dem Waldboden herum liegen. Damit kann man schöne Dinge basteln und hier soll es ein Boot werden. Leider klappt nicht alles so wie sich das Mädchen gedacht hat.
Das Pappbilderbuch hat ein handliches Format und gehört zu einer Reihe mit bunten Geschichten in grünen Büchern. Es wurde mit Herz für Kinder gemacht. Sarah Roller erzählt die kindgerechte warmherzige Geschichte in Reimform und mit wenig Worten, so dass man es sehr gut vorlesen kann. Auf jeder Seite gibt es einiges zu betrachten, allerdings ist es keineswegs überladen und die Kleinen können sich an jedem einzelnen Detail erfreuen. Für die lebendigen farbenfrohen Illustrationen sorgte Tina Nagel. Die Emotionen aller sind deutlich zu erkennen. Das wirkt lebendig und authentisch. Die Botschaft manchmal darf man wütend sein und gemeinsam geht alles besser kommt hier deutlich an.
Für uns alle ein pädagogisch wertvolles kleines Pappbilderbuch, welches auch die häufige Nutzung durch kleiner feuchte Händchen gut aushält.