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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2025

Eine schöne Erinnerung an das erste Schuljahr!

Leserabe Sonderausgaben - Juhu, jetzt bin ich Schulkind!
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In diesem Buch können die Erinnerungen an den ersten Schultag festgehalten werden. Es ist Platz für ein Foto am ersten Schultag. Die I-Dötzchen können Ihren Ranzen und die Schultüte malen oder ein Foto ...

In diesem Buch können die Erinnerungen an den ersten Schultag festgehalten werden. Es ist Platz für ein Foto am ersten Schultag. Die I-Dötzchen können Ihren Ranzen und die Schultüte malen oder ein Foto davon einkleben. Es kann festgehalten werden, wie der erste Schultag war, wer die Einschulung mitgefeiert hat, wie viele Kinder in der ersten Klasse sind und wie die Lehrerin oder der Lehrer heißt. Es ist auch ein Stundenplan abgebildet, in den man die Fächer der ersten Klasse eintragen kann.

Die Bilder sind, wie immer beim Leseraben, sehr ansprechend und niedlich gestaltet. Auf jeder Seite sind mindestens ein paar kleine, bunte Bilder, so dass die Leseanfänger viel zu schauen haben und ihr Interesse für das Buch geweckt wird.

Die ersten beiden Geschichten im Buch entsprechen der Vorlesestufe. In jedem Satz sind ein oder mehrere Nomen durch Bilder ersetzt. So kann man mit den Leseanfängern zu Beginn der ersten Klasse schon gemeinsam „lesen“. Hinter den Geschichten sind die Bilder noch einmal aufgeführt und das richtige Wort ist dahinter geschrieben.

Es folgt eine Geschichte mit der Silbenmethode. Die schon etwas geübten Leser können nun schon selbst lesen und mit Hilfe der Silbenmethode die Betonung üben.
Anschließend folgt eine Geschichte ohne Silbenmethode. Hier können die Erstklässler schon etwas besser Lesen. Bei allen Geschichten ist das Verhältnis Text zu den Bildern sehr ausgewogen, so dass die Kinder nicht gleich mit dem Lesen überfordert werden und auch noch viel auf den Bildern sehen und dazu erzählen können.

Es gibt insgesamt 19 kleine Rätsel immer zwischendurch im Buch. Am Anfang sind es noch einfachere Rätsel, wo die Kinder z. B. Ausmalen oder Paare finden können. Später sind die Rätsel etwas anspruchsvoller und beziehen sich auf die gelesenen Geschichten. Auch die Lösungen finden sich im Buch.

„Juhu, jetzt bin ich ein Schulkind!“ ist ein schöner Begleiter im ersten Schuljahr und besticht durch seine liebevolle Gestaltung. Es geht mit dem Kenntnisstand der ersten Klasse mit. Zu Beginn sind es einfache Geschichten bzw. Rätsel und zum Ende des Buches wird es anspruchsvoller. Ich finde es auch schön, dass man Gelegenheit hat, Erinnerung an den ersten Schultag/die erste Klasse hinein zu schreiben und Fotos hinein zu kleben. Das Buch ist geschlechtsneutral gehalten, was ich sehr gut finde. Die Rätsel runden das ganze sehr schön ab und waren bei meinem älteren Kind oft das Highlight eines Buches. Diesen Sommer kommt das zweite Kind in die Schule und ich denke, da ist dieses Buch genau der richtige Begleiter.

Veröffentlicht am 02.04.2025

2 Liebesgeschichten und ein Familiengeheimnis

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Der Gesang der Seeschwalben wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Einer spielt in Listland zunächst kurz vor dem 2. Weltkrieg und erzählt von der jungen Lene und ihrer großen Liebe. Der andere Strang spielt ...

Der Gesang der Seeschwalben wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Einer spielt in Listland zunächst kurz vor dem 2. Weltkrieg und erzählt von der jungen Lene und ihrer großen Liebe. Der andere Strang spielt in der Gegenwart und wird aus Sicht von der Mitfünfzigerin Anna erzählt. Anna ist Journalistin und ist mit Fenja verabredet, um sie zu interviewen. Doch als Anna auf Sylt ankommt, ist Fenja wie vom Erdboden verschluckt. Stattdessen trifft sie auf Fenjas Kinder Elisa und Eric und bald ist Anna einem gut gehüteten Familiengeheimnis auf der Spur.

Anna wird als sehr empathische Frau dargestellt. Der Verlag, bei dem sie angestellt ist, hätte gerne eine reißerische Story über Fenjas Leben. Anna jedoch möchte Fingerspitzengefühl beweisen und nichts schreiben, was Fenja womöglich verletzen könnte. Auch im weiteren Verlauf stellt Anna viele Fragen, um möglichst viel über die Familie von Fenja, Elisa und Eric zu erfahren. Hierbei geht sie sehr feinfühlig vor. Es ist sehr angenehm von Anna zu lesen.

Auch die Geschichte in der Vergangenheit liest sich schön. Lene ist jung und bücherbegeistert. Eines Tages trifft sie auf den jungen Buchhändler Marten und es ist sofort um sie geschehen. Sie entwickelt schnell tiefe Gefühle für ihn. Doch die Zeiten sind schwierig.

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und dieses Buch macht einfach gute Laune. Die beiden Liebesgeschichten in Vergangenheit und Gegenwart werden voller Gefühle beschrieben und auch die Landschaftsbeschreibungen gefallen mir sehr. An Spannung mangelt es auch nicht. Die Stränge aus Gegenwart und Vergangenheit nähern sich immer mehr an und das Rätsel um Fenjas Person ist allgegenwärtig.

Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich würde es jedem empfehlen, der gefühlvolle Liebesgeschichten und die Nordsee mag.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Die Stokkesinker Stinkesocken

FC Stinkesocke - Glücksbringer wäscht man nicht
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Dieses Buch handelt von der Liebe zum Fußball und vom Mut, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen.
Emil spielt Fußball beim Fußball FC Stokkesinke. Doch weil dieser Verein so klein ist, besteht die Gefahr, ...

Dieses Buch handelt von der Liebe zum Fußball und vom Mut, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen.
Emil spielt Fußball beim Fußball FC Stokkesinke. Doch weil dieser Verein so klein ist, besteht die Gefahr, dass keine D-Jugend Mannschaft mehr zustande kommt. Das kann doch nicht sein, denkt sich Emil. Und dann kommt die Mädchenmannschaft mit einer Idee auf die Jungs zu, die nicht bei jedem auf Gegenliebe stößt.
Der FC Stokkesinke wird von den Gegnern nur als FC Stinkesocke verspottet. Doch das spornt den FC erst so richtig an, es allen zu zeigen.
Mir hat das Buch gut gefallen, da es die Leser auch auf emotionaler Ebene anspricht. Ich habe mit den Kids des FC Stinkesocke mitgefiebert und mitgelitten, wenn andere nicht an sie geglaubt haben. Die Geschichte ist humorvoll geschrieben und ich würde sie geübten Lesern ab der 3. Klasse empfehlen. Als Vorlesebuch ist es sicher auch früher geeignet.
Die Illustrationen sind in Farbe und ansprechend bzw. witzig gezeichnet.

Veröffentlicht am 29.12.2024

Der Schnee - Engel als Schutzengel

Lina und der Schnee-Engel
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Eines Nachts erscheint Lina ein Schnee – Engel, als sie in Not ist und seinen Schutz benötigt. Sie ist interessiert und Löchert ihn mit Fragen. Wo kommt er her? Warum ist er hier? Doch der Schnee – Engel ...

Eines Nachts erscheint Lina ein Schnee – Engel, als sie in Not ist und seinen Schutz benötigt. Sie ist interessiert und Löchert ihn mit Fragen. Wo kommt er her? Warum ist er hier? Doch der Schnee – Engel hat eine Mission, über die er nicht sprechen will…

Der Schnee – Engel ist eine Art Schutzengel für Lina. Sie hat ihn gemacht und jetzt wacht er über sie und beschützt sie. Als Lina schwer erkrankt, kommt er zu ihr und hilft ihr. Erst viele Monate später ist sie wieder gesund. Lina denkt oft an ihren Schnee – Engel und da sie ihn vermisst, versucht sie, ihn herauszufordern, indem sie sich absichtlich in Gefahr begibt. Da sie die Situationen jedoch selbst unter Kontrolle hat, erscheint der Engel nicht. Erst als sie wieder ernsthaft in Gefahr gerät und sich selbst nicht helfen kann, kehrt der Engel zurück.
Dieses Buch vermittelt seinen kleinen Zuhörer im positiven Sinne, das immer jemand da ist, der auf sie aufpasst. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und das Thema wird schön umgesetzt. Der Schnee – Engel ist sehr freundlich und einfühlsam. Die Bilder sind sehr schön illustriert und insgesamt wurde das Buch liebevoll gestaltet.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Die geheime Bibliothek

Die Goldene Schreibmaschine
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Emily lebt bei ihren Großeltern, da ihre Eltern derzeit in Dubai arbeiten und leben. Ihre Oma arbeitet in der Anna-Amalia Bibliothek. Dort hält sich Emily sehr gerne auf. Eines Tages entdecken sie und ...

Emily lebt bei ihren Großeltern, da ihre Eltern derzeit in Dubai arbeiten und leben. Ihre Oma arbeitet in der Anna-Amalia Bibliothek. Dort hält sich Emily sehr gerne auf. Eines Tages entdecken sie und ihr Freund Frederick in einem Buchrücken einen Schlüssel. Es dauert nicht lange, da hat Emily das dazu passende Schloss gefunden und erhält Zugang zu der geheimen Bibliothek. Dort steht eine goldene Schreibmaschine. Schnell hat Emily herausgefunden, welches Geheimnis diese Schreibmaschine umgibt. Mit ihr kann man die Handlung aller Bücher umschreiben und somit die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändern. Doch ihr Lehrer Dr. Dresskau findet das Geheimnis um die Schreibmaschine ebenfalls heraus und führt nichts Gutes im Schilde…

Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Der Einband ist schön dick und macht einen robusten Eindruck, was bei der Zielgruppe von Vorteil ist. Das Cover ist wunderschön gestaltet und spricht mich sehr an.

Emily ist ein verträumtes Mädchen, das bei ihren Großeltern lebt. Sie ist dort sehr glücklich, vermisst ihre Eltern jedoch sehr. Als sie die goldene Schreibmaschine entdeckt und herausfindet, welche Magie sich da verbirgt, ist die Verlockung riesengroß, die Gegenwart für sich passend zu verändern, z. B. dass die Eltern wieder da sind. Doch schnell muss sie feststellen, dass dies auch Schattenseiten birgt. Denn da gibt es noch diesen fiesen Lehrer, der bei jeder Gelegenheit seine Schüler drangsaliert und ihnen gegenüber seine Macht demonstriert. Als auch er Zugriff auf die Schreibmaschine bekommt, wird es dramatisch.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und an Spannung mangelt es dem Buch nicht.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ich finde das Thema ganz spannend, da es zum Nachdenken anregt. Wenn man die Möglichkeit hätte, sein Leben umzuschreiben, sollte man das Tun?

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