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Veröffentlicht am 13.06.2024

Ein Sturm legt mörderisches frei

Mordseesturm
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Emmi Johannsens fünfter Band der Borkum-Krimireihe, Mordseesturm, überzeugte mich mit einer spannenden Geschichte und einer atmosphärischen Schilderung der Nordseeinsel.

Nach einem heftigen Sturm, der ...

Emmi Johannsens fünfter Band der Borkum-Krimireihe, Mordseesturm, überzeugte mich mit einer spannenden Geschichte und einer atmosphärischen Schilderung der Nordseeinsel.

Nach einem heftigen Sturm, der Borkum schwer getroffen hat, machen Caro Falk und Jan Akkermann bei Aufräumarbeiten eine grausige Entdeckung, unter dem zerstörten Loopdeelenweg finden sie Leichenteile.
Da die Polizei alle Hände voll zu tun hat, beschließen Caro und Jan, auf eigene Faust zu ermitteln. Der Tote ist nicht identifizierbar und schnell wird ihnen klar, dass der Bau des Loopdeelenweges, der durch den Sturm zerstört wurde, von Intrigen und Sabotageakten überschattet war.

Neben dem Kriminalfall ist es auch ein unterhaltsames und authentisches Bild des Insellebens auf Borkum. Die Autorin versteht es, die Atmosphäre der Nordseeinsel mit ihren rauen Schönheiten und liebenswerten Menschen einzufangen. Beim Lesen fühlte ich mich wie mitten auf der Insel und ich konnte die frische Seeluft förmlich riechen.

Mordseesturm ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der Lust auf mehr macht. Mit seinen liebenswerten Charakteren, dem Lokalkolorit und der fesselnden Geschichte ist er ein ideales Lesevergnügen für alle Fans von Inselkrimis und atmosphärischen Geschichten.

Die vorherigen Bände müssen nicht zwingend gelesen werden, sie tragen jedoch sehr zum Verständnis der Familienverhältnisse bei. Es lohnt sich außerdem sehr, die Bücher machen Spaß und bieten eine tolle Unterhaltung.

Das Cover beinhaltet wie immer eine Möwe mit Schal. Dieser Wiedererkennungseffekt ist ein Hingucker und bringt mich zum Lächeln.

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Veröffentlicht am 13.06.2024

Diese Liebe war nicht mein Fall

Man sieht sich
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Sommer 1988: Friederika und Robert lernen sich kennen. Sie verlieben sich, doch die Umstände trennen sie. Jahre später treffen sie sich wieder, doch das Leben hat sie beide verändert. Werden sie zueinanderfinden?

Julia ...

Sommer 1988: Friederika und Robert lernen sich kennen. Sie verlieben sich, doch die Umstände trennen sie. Jahre später treffen sie sich wieder, doch das Leben hat sie beide verändert. Werden sie zueinanderfinden?

Julia Karnick zeichnet ein feines Bild zweier Menschen, die sich im Laufe der Jahre immer wieder begegnen und doch nie ganz zueinanderfinden.

Mit der Sprecherin Katrin Daliot bin ich nicht warm geworden. Sie war mir emotionslos und eintönig.
Ich konnte die verschiedenen Personen schwer auseinander halten. Das Hörbuch habe ich nur mit erhöhter Geschwindigkeit laufen lassen. Bei normaler Geschwindigkeit wäre ich eingeschlafen.
Dem Hörbuch hätte eine intensivere Stimme gut getan.

Die Liebesgeschichte war für mich nicht spektakulär genug. Das immer wieder aufeinander treffen und wieder trennen fand ich langweilig und etwas nervig. Mit Friederika und Robert bin ich nicht warm geworden. Durch die mangelnde Sympathie konnte ich mich nicht tiefer in die Geschichte bringen.
Etwas schade fand ich zusätzlich, dass die Nebenfiguren etwas blass geblieben sind. Das Ende war mir zu vorhersehbar. Ich hatte mir mehr erhofft, da die Meinungen sehr positiv darüber sind. Geschmäcker sind verschieden, mir hat das Hörbuch keine tolle Unterhaltung gebracht. Vielleicht ist für Geschichte besser zu lesen.

Das Hörbuch ist für laue Sommerabende geeignet, wo der Kopf nichts zu tun hat.
Wer eine leichte Lektüre sucht, ohne große Ansprüche, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 09.06.2024

Dümpelt vor sich hin

Tod in der Provence
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Tod in der Provence von Pierre Lagrange ist der
1. Teil einer Krimireihe um den pensionierten Kommissar Albin Leclerc.

Lagrange zeichnet ein malerisches Bild der Provence. Lavendinfelder, Weinberge und ...

Tod in der Provence von Pierre Lagrange ist der
1. Teil einer Krimireihe um den pensionierten Kommissar Albin Leclerc.

Lagrange zeichnet ein malerisches Bild der Provence. Lavendinfelder, Weinberge und malerische Dörfer bilden die Kulisse für die Geschichte. Die Beschreibungen erwecken Sehnsucht nach Urlaub und laden zum Träumen ein.

Der Kriminalfall an sich bietet viel Potential. Eine grausame Mordserie erschüttert die idyllische Provence. Commissaire Albin Leclerc, ein erfahrener Ermittler mit seinen eigenen Methoden, nimmt die Jagd auf den Täter auf.

Leider wirkt die Umsetzung der Handlung streckenweise unnötig in die Länge gezogen, der Spannungsbogen schwächelt im Mittelteil.

Positiv hervorzuheben sind der Humor und das Lokalkolorit, die Lagrange in seinen Roman einbringt. Die Beschreibungen der provenzalischen Lebensart und der kulinarischen Spezialitäten tragen zum Unterhaltungswert des Buches bei.
Die reizvolle Kulisse und der interessante Kriminalfall werden durch die holprige Umsetzung und die Vielzahl an wenig tiefgründigen Charakteren getrübt.

Fans von Krimis mit Lokalkolorit und leichten französischen Flair kommen dennoch auf ihre Kosten. Wer jedoch einen spannenden und fesselnden Kriminalfall erwartet, könnte enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 08.06.2024

Alle Indizien deuten auf Horowitz hin

Mord stand nicht im Drehbuch
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Der vierte Band der Hawthorne-Reihe von Anthony Horowitz überzeugt mit Spannung, Witz und einem raffinierten Plot.
Den dritten Teil fand ich etwas fad, aber vier hat mir Spaß gemacht.

Sein neuestes Theaterstück ...

Der vierte Band der Hawthorne-Reihe von Anthony Horowitz überzeugt mit Spannung, Witz und einem raffinierten Plot.
Den dritten Teil fand ich etwas fad, aber vier hat mir Spaß gemacht.

Sein neuestes Theaterstück "Mindgame" wird von der Sunday Times verrissen. Anthony Horowitz ist entsetzt, so hat er sich die Premierenfeier nicht vorgestellt.
Es kommt noch schlimmer, die Kritikerin wird ermordet.
Alle Indizien deuten auf Horowitz hin, die Mordwaffe ist sein antiker Dolch. Verzweifelt wendet er sich an den Privatdetektiv Daniel Hawthorne, der ihm einst schon in drei weiteren Fällen geholfen hat. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter und tauchen dabei tief in die Welt des Theaters und seiner skrupellosen Bewohner ein.

Das Hörbuch wird von Uve Teschner gelesen, der Anthony Horowitz und Daniel Hawthorne mit seiner Stimme perfekt verkörpert. Der Erzählstil ist fesselnd und atmosphärisch, er versteht es, die Spannung gekonnt aufrechtzuerhalten.

Das kurzweilige Hörbuch enthält einen guten Krimi mit einigen Verdächtigen. Daniel Hawthorne ist kühl, steckt seine Nase aber trotzdem tief in den Fall.
Obwohl erst kurz zuvor die Zusammenarbeit von Horowitz beendet wurde.

"Mord stand nicht im Drehbuch" ist ein klassischer Whodunit-Krimi, der mich mit seinen raffinierten Wendungen und überraschenden Momenten gut unterhalten hat.
Horowitz versteht es, die Atmosphäre der Londoner Theaterszene gekonnt einzufangen. Der Roman bietet spannende Unterhaltung für alle Krimifans und Liebhaber britischer Erzählkunst.

Besonders gut gefällt mir die Chemie zwischen Horowitz und Hawthorne. Die beiden sind sich zwar nicht ganz grün, doch ihre humorvollen Seiten sorgten für unterhaltsame Momente.

Auch Leser, die die Reihe noch nicht kennen, können mit diesem Band problemlos einsteigen.
Mir sind sind die ersten 2 Fälle nicht bekannt, ich habe erst mit Band 3 angefangen.

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Veröffentlicht am 06.06.2024

Ein Hof für Tiere und Neuanfänge

Das Licht in den Birken
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"Das Licht in den Birken" ist ein warmherziger und berührender Roman über die zweite Chance im Leben. Die Autorin Romy Fölck zeichnet ein schönes Bild der Lüneburger Heide, die Charaktere ihrer Geschichte ...

"Das Licht in den Birken" ist ein warmherziger und berührender Roman über die zweite Chance im Leben. Die Autorin Romy Fölck zeichnet ein schönes Bild der Lüneburger Heide, die Charaktere ihrer Geschichte sind so lebendig, ich habe jede Emotion mit gefühlt.

Thea kehrt nach über zwanzig Jahren aus Portugal in ihre norddeutsche Heimat zurück. Sie findet Unterschlupf auf dem Hof von Benno, einem Mann mit einem Händchen für Tiere, aber eher abweisend gegenüber Menschen. Als die junge Juli verletzt im Wald gefunden wird, nimmt Benno sie mit auf den Hof. Gemeinsam versuchen die drei, den heruntergekommenen Lebenshof zu retten und finden dabei nicht nur neue Freunde, sondern auch Frieden mit ihrer Vergangenheit. Bis dahin ist es ein langer Weg mit vielen Steinen, die beseitigt werden müssen.

Romy Fölck schreibt mit einer klaren und einfachen Sprache, die dennoch sehr poetisch ist. Sie versteht es, die Schönheit der Natur und die Tiefe der menschlichen Seele in Worte zu fassen. Das hübsche Cover passt perfekt, der Nebel zieht über das Land und gibt einen interessanten Blick auf das Haus.

Tessa Mittelstaedt ist eine hervorragende Hörbuchsprecherin, die den verschiedenen Charakteren des Romans Tiefe verleiht. Sie liest mit viel Gefühl und Ausdruck und lässt die Geschichte lebendig werden. Ich hatte das Gefühl, ich bin mit auf dem Hof. Die Beschreibung der Umgebung kam ihm Hörbuch besonders gut hervor. Die verschiedenen Wetter haben mich frieren lassen und auch erwärmt.

Die Figuren sind sehr unterschiedlich, gerade das macht die Geschichte interessiert.
Es ist nicht nur harmonisch, die Streitereien beleben und machen die Szenen ein bisschen dramatisch.

Das Buch ist wunderschön und berührend, besonders das Hörbuch kann ich jedem empfehlen, der sich nach einer Geschichte voller Hoffnung und Zuversicht sehnt. Eintauchen in die Natur, die Tiere beobachten, Freude haben an deren Spiel und den Gesprächen der Hofbewohner lauschen.
Selbst wenn es Differenzen gibt, es passt alles zusammen.

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