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Veröffentlicht am 30.09.2025

Zwei Wege

Sunny
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"Sunny" von Karin Kalisa ist ein Roman, der seine Wirkung erst nach und nach entfaltet. Hier muss man erstmal in der Geschichte ankommen und sehen, wie sie sich zusammen findet.
Jon wird von seiner Schule ...

"Sunny" von Karin Kalisa ist ein Roman, der seine Wirkung erst nach und nach entfaltet. Hier muss man erstmal in der Geschichte ankommen und sehen, wie sie sich zusammen findet.
Jon wird von seiner Schule entlassen, einfach so und ohne Abschluss. Das ist für ihn noch nicht mal das Schlimmste, sondern eher der Verlust des Kontakts zu seiner einzigen Freundin Sunny. So versucht er durch den Sommer zu kommen, mit Eltern, die sich sehr seltsam um ihn kümmern.
Benno ist aus Afrika zurück, wo er viele Jahre verbracht hat. Er muss eine Vergangenheit aufarbeiten, inclusive Ausweisung aus der DDR, Stasiakten und einem wütenden Bruder. Auch er vermisst eine Frau, Alemee aus Äthiopien, seine große Liebe.
Die beiden Frauen lernt man in der Geschichte nur in den Gedanken der Männer kennen und auch alles, was es über ihre Beziehungen zu wissen gibt. Hier bleibt vieles offen, einiges erklärt man sich selber.
Es sind im Grunde zwei Liebesgeschichten, ohne die Liebespaare. Die Geschichte ist sehr schön erzählt, die Autorin findet die richtigen Worte. Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden, die Perspektive zu verstehen.
Das Ende war mir etwas zu aufgesetzt und unrealistisch, gelesen habe ich die Geschichte trotzdem sehr gerne.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Lesen mit Wurm

Das krasseste Tier der Erde
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"Das krasseste Tier der Erde" von Kai Lüftner ist im CalmeMara-Verlag sehr schön umgesetzt werden und mit dem Verkauf werden gleich Spenden gesammelt.
Das Buch hat ein schönes Format für Kinder, nicht ...

"Das krasseste Tier der Erde" von Kai Lüftner ist im CalmeMara-Verlag sehr schön umgesetzt werden und mit dem Verkauf werden gleich Spenden gesammelt.
Das Buch hat ein schönes Format für Kinder, nicht zu groß, aber schon ein schönes festes Cover mit großformatigen, durchweg farbigen Seiten.
Das Buch lebt größtenteils durch die, wirklich sehr gelungenen, Illustrationen von Friederike Ablang.
Mir gefällt, dass der Text in Reimen dargestellt wird, er lässt sich sehr gut vorlesen und bleibt den Kindern schnell im Gedächtnis, ist eingängig.
Der Text ist eher kurz, dafür gibt es Seite für Seite mehr zu sehen und zu entdecken.. Hier haben es gerade auch die Details in sich.
Die Geschichte vom Regenwurm hätte für mich noch etwas ausgefeilter und abenteuerlicher sein können, aber Kinder mögen manchmal hier gerade das einfache sehr.
Ich mag dafür den Anhang besonders, der wichtige Informationen über diese Würmer kindgerecht aufbereitet und zusammenfasst.
Ein rundum gelungenes Buch zum vorlesen und zu selber lesen lassen, schon für ganz kleine Kinder.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Wirklich sehr lustig

Man sieht nur mit der Schnauze gut
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"Man sieht nur mit der Schnauze gut" von Bernhard Aichner ist ein Buch, das mir viel Spaß gemacht hat. Ich bin eigentlich nicht so der Freund von komischen Büchern, aber hier funktioniert der Humor super. ...

"Man sieht nur mit der Schnauze gut" von Bernhard Aichner ist ein Buch, das mir viel Spaß gemacht hat. Ich bin eigentlich nicht so der Freund von komischen Büchern, aber hier funktioniert der Humor super. Ich habe von dem Autor schon einiges gelesen, kenne und mag seinen Schreibstil sehr, hier verlässt er seine sonstigen Genre und das funktioniert gut.
Aspro ist ein Mischlings-Hund, der es irgendwie geschafft hat, sein Herrchen, den Chef, zu sprengen, unabsichtlich. Nun wird er von einer jungen Polizistin mitgenommen, sozusagen adoptiert und hat jetzt eine neue Chefin und auch irgendwie einen neuen Job.
Aspro darf mit aufs Revier und wird Polizeihund und auch Familienhund, der sich um den neuen Nachwuchs liebevoll kümmert.
Die einzelnen Geschichten, Kapitel sind kurz und mit knackigen Überschriften versehen, es liest sich herrlich hintereinander weg. Alles wird aus der Sicht von Aspro gesehen und gedacht, eine mal etwas andere, erfrischende Perspektive, denn dieser Hund besitzt außer Spürsinn auch noch viel Humor, rabenschwarz.
Trotz allem ist es trotzdem auch noch ein Krimi und nebenbei werden Verbrechen aufgeklärt.
Aus meiner Sicht ist dieses Buch sehr gelungen, eine leichte und lustige Lektüre für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Spannend geschrieben

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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„Der Totengräber und die Pratermorde“ von Oliver Pötzsch ist der vierte Band der Totengräber-Reihe, die mich von Anfang an gefesselt hat.
Dieses Mal ermitteln Leopold von Herzfeldt, die Polizei und Augustin ...

„Der Totengräber und die Pratermorde“ von Oliver Pötzsch ist der vierte Band der Totengräber-Reihe, die mich von Anfang an gefesselt hat.
Dieses Mal ermitteln Leopold von Herzfeldt, die Polizei und Augustin Rothmayer, der Totengräber, rund um den Prater in Wien. In einer Show eines berühmten Zauberkünstlers wird seine Assistentin im Sarg zersägt – der Trick ist völlig schiefgelaufen und die Sache wird ernst.
Bei den Nachforschungen in der Welt der Schausteller tauchen auch andere Spuren auf: Mehrere Frauen dort scheinen spurlos verschwunden zu sein, ohne dass jemand eine letzte Nachricht hinterlässt oder wieder auftaucht.
Auch Julia ist wieder dabei – diesmal nicht an Leos Seite, sondern als Reporterin. Sie hat sich ein eigenes Leben aufgebaut, doch auch dort passieren spannende Dinge.
Die Geschichte zieht sich langsam in die Länge, es gibt viele Beteiligte und mit jeder Seite wird es spannender. Mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Man kann gut miträtseln, wer der Täter sein könnte, wird aber geschickt vom Autor auf falsche Fährten geführt.
Das Finale ist megaspannend und alles wird logisch erklärt.
Der Fall ist abgeschlossen und kann unabhängig gelesen werden. Allerdings lohnt es sich, alle Teile der Reihe zu lesen, weil die Figuren stark aufgebaut sind und man so manche Entwicklung verpasst, wenn man Teile überspringt. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall des ungleichen Ermittlerduos.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Wunderbares Buch, das Mut macht

Was wäre, wenn ...
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"Was wäre, wenn ..." ist tatsächlich ein Bilderbuch für Erwachsene, das man sich natürlich auch gemeinsam mit Kindern ansehen kann. Das Buch lebt von seinen großformatigen Illustrationen von Stella Dreis, ...

"Was wäre, wenn ..." ist tatsächlich ein Bilderbuch für Erwachsene, das man sich natürlich auch gemeinsam mit Kindern ansehen kann. Das Buch lebt von seinen großformatigen Illustrationen von Stella Dreis, die mit kleinen Texten von Sabine Bohlmann unterlegt sind.
Das Buch lädt zum blättern, stöbern und träumen ein. Ich mag die Bilder sehr und auch die Weisheiten dahinter, bei denen es sich wirklich lohnt, sie sich zu eigen zu machen und darüber nachzudenken.
Das Buch zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, das ich dann auch gerne weitergebe und schon ist das Ziel erreicht: Was wäre wenn wir alle einfach mal mit einem Lächeln in den Tag gehen.
Ein sehr schönes Buch, wundervoll zum verschenken, aber auch zum selber immer wieder darin blättern.

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