Dieses Buch läd Kinder ein ihre eigene Kreativität und Fantasie zu finden und zu nutzen. Und das auf eine wunderbare Weise.
Oscar trifft auf ein Mädchen, dass ihm mit Hilfe von ‚Elfenkreide‘ den Weg nach ...
Dieses Buch läd Kinder ein ihre eigene Kreativität und Fantasie zu finden und zu nutzen. Und das auf eine wunderbare Weise.
Oscar trifft auf ein Mädchen, dass ihm mit Hilfe von ‚Elfenkreide‘ den Weg nach Anderswo zeigt. Sie steigen in ein selbst gemaltes Auto und treffen in ihrer Fantasie auf Drachen und Riesen, erleben Abenteuer und beweisen Mut. Dies ist aber alles nur angedeutet, was auch beim zuhörenden Kind die Vorstellungskraft anregt. Und genauso wie Oscar findet man dabei auch selbst mehr und mehr Zugang zu dieser Welt.
Für mich ist dieses Buch daher ein wahrer Schatz. Fantasie auszuleben, ist etwas ganz Besonderes und Kreativität eine Fähigkeit, die man sich bewahren sollte.
Die Texte sind kurz und die Bilder aus Kinderhand- ein Gemeinschaftsprojekt von Opa und Enkel, was das Buch sehr authentisch macht.
Mein Tipp: das Buch samt Strassenmalkreide verschenken.
Svenja Breuer bringt mit diesem Buch eine Idee an den Gärtner, die so simpel wie genial ist. Sie kombiniert bewusst ausgesuchte Blumen mit Nutzpflanzen. Und das nicht nur aus rein optischen Gründen. Die ...
Svenja Breuer bringt mit diesem Buch eine Idee an den Gärtner, die so simpel wie genial ist. Sie kombiniert bewusst ausgesuchte Blumen mit Nutzpflanzen. Und das nicht nur aus rein optischen Gründen. Die blühenden Vertreter sollen Insekten anlocken und dadurch auch den Umsatz von Gemüse und Obst steigern. Ob eine solche Idee zum allgemeinen Wissen eines Gärtners gehört, weiß ich nicht. Mir war sie neu und sie hat mir förmlich die Augen geöffnet.
Dieses Buch ist für Gartenneulinge konzipiert. Es stellt daher auch jede Menge Grundlagen von und zeigt auch ausführlich auf, wann welche Pflanzen ausgesät werden oder welche Mischkulturen möglich. Man stößt darin aber auch auf ein paar schöne Beetideen (z.B. Salatbeet, Naschgarten oder Suppenkräuter) und allgemeine Gestaltungsmöglichkeiten für den Garten (Nutzinseln, geschwungene Kanten, etc.), sowie Pflanzenportraits.
Für den Anfang mag das ausreichen, möchte man aber tiefer in die Materie einsteigen, z.B. die Bodenbeschaffenheit genauer berücksichtigen oder einen Garten von Grund auf neu anlegen, wird mit diesem Buch rasch an seine Grenzen stoßen. Für den jährlichen kleinen Hobbygarten ist es aber ausreichend, auch in Bezug auf Schädlinge und Nützlinge. Nur auf weiterere mögliche Erkrankungen und wie man diese erkennt und behandelt, wurde leider nicht näher eingegangen.
Ansonsten ist dies aber ein durchaus solides Buch, schön gestaltet und auch alltagstauglich.
Revenge wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und beinhaltet auch mehrere Zeitebene, die recht nah beieinander liegen und durch Kapitelüberschrift und einer leicht anderen Schriftart (normal und kursiv) ...
Revenge wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und beinhaltet auch mehrere Zeitebene, die recht nah beieinander liegen und durch Kapitelüberschrift und einer leicht anderen Schriftart (normal und kursiv) erkennbar sind. Die Wechsel geschehen schnell, die Kapitel sind kurz, was die Handlung unruhig und unübersichtlich wirken lässt. Ich kam gedanklich rasch durcheinander, konnte die Ebenen nicht mehr klar voneinander trennen und die Handlungen dadurch nicht mehr chronologisch richtig zuordnen.
Es wird dann aber auch noch bewusst mit der Unwissenheit des/r Lesers/in gespielt, wodurch zusätzlich noch das Gefühl hervorgerufen wird die Handlung nicht richtig greifen zu können. In Kombination mit dem Schreibstil war mir das Zuviel um noch ein angenehmes Lesegefühl hervorrufen zu können. Die Thematik ist brisant, der Einstieg aber mühsam.
Trotzdem habe ich das leise Gefühl, dass die Zielgruppe genau jene Kritik, die ich hier äußere, ganz anders empfinden könnte, und mit den kurzen Kapitelschnipsel weit besser klar kommt, als ich es tat. Und dann könnte dieses Buch tatsächlich ganz gut sein.
Für Lynn sind die Öffis ein Graus. Was genau vorgefallen ist, dass sie jetzt nicht mehr in der Lage ist einzusteigen, wird nur am Rande erwähnt. Doch, dass es sie einschränkt und belastet, das wird trotzdem ...
Für Lynn sind die Öffis ein Graus. Was genau vorgefallen ist, dass sie jetzt nicht mehr in der Lage ist einzusteigen, wird nur am Rande erwähnt. Doch, dass es sie einschränkt und belastet, das wird trotzdem rasch klar. Aus ‚therapeutischen Gründen‘ besucht Lynn daher irgendwann regelmäßig die Haltestelle. Und just hier, an einem Ort, wo Lynn sich so unwohl fühlt, da trifft sie auf ein Mädchen- Purple- und ist fasziniert. Fasziniert von ihren Haaren und fasziniert von ihrem Auftreten. Im Gegensatz zu ihr scheint dieses Mädchen völlig unerschrocken. Und doch ist sie auch empathisch. Sie nimmt Lynn an wie sie ist und macht aus ihrer Angst keinen Elefanten.
Mir hat dieses Buch enorm gut gefallen. Es ist ein Buch, dass sich eigentlich an jüngere Leser richtet, aber auch ich hatte Spaß daran es zu lesen. Die Geschichte an sich ist rasch erzählt und wartet jetzt nicht gerade mit krassen Twists auf, dafür aber ist sie ruhig und berührend. Trotz der Thematik lies sich das Buch leicht und flüssig und punktet auch sehr mit seine authentische Erzählweise. Purple bleibt lange irgendwie mystisch und bewusst nicht gut greifbar, was sie zu einem sehr interessanten Charakter werden lässt. Lynn aber gefiel mir auch sehr gut. Sie ist anfangs noch gefangen in alten Verhaltensmustern, die Erlebnisse mit Purple aber setzen etwas in ihr in Gang. Und mitzuerleben, wie sie sich dabei verändert und reift ist sehr schön.
Definitiv lesenswert, diese lila Haltestellenstory mit Kaugummi, Teddy und Herz.
Von Lutz Geißler stehen bei mir schon zwei Brotbackbücher und beide liebe ich. Aber an dieses Almbackbuch reichen sie trotzdem nicht heran. Es scheint mir als wäre dieses Lutz Geißlers Meisterwerk- ein ...
Von Lutz Geißler stehen bei mir schon zwei Brotbackbücher und beide liebe ich. Aber an dieses Almbackbuch reichen sie trotzdem nicht heran. Es scheint mir als wäre dieses Lutz Geißlers Meisterwerk- ein dicker schwerer Wälzer, unhandlich aber voller Wissen, Lebensfreude und Herzblut, ursprünglich und ehrlich. Genau wie die über 120 abgedruckten Rezepte darin.
Die Mehltypen scheinen bewusst überschaubar gehalten worden zu sein, die Vielfalt aber begrenzt dies beileibe nicht. Man findet darin Sauerteig- und Hefe-Rezepte, die unterschiedlichsten Brote, regionale, wie auch welche aus anderen Ländern, Kleingebäck, Feingebäck und auch vereinzelt Gerichte, wie Pizza, Dinnete und Kaspressknödel.
Der Aufbau der Rezepte ist ungeheuer durchdacht gestaltet. Sie beinhalten neben der üblichen Zutatenübersicht immer auch eine Infoleiste mit Daten zum Brot, sowie ein Planungsbeispiel samt Urzeiten, die mir die Vorbereitungen enorm erleichtert haben. Die Teige werden lang geführt, es wird mit Vorteigen gearbeitet, manchmal sogar mit Autolyse, Brühstück, Quellstück oder in zweistufiger Teigführung.
Die einzelnen Schritte sind logisch und übersichtlich gestaltet und werden treffend erklärt. Alle Brote gelangen mir damit auf Anhieb. Nur der Dinkelseelenteig, geriet mir etwas zu weich. Für solche Fälle oder für Ideen zur Abwandlung wurde im Buch sogar oft Platz für entsprechende Notizen gelassen. Ist das nicht toll?!
Ein einleitender Text berichtet von Eigenschaften, Besonderheiten oder der Entstehungsgeschichte des jeweiligen Backwerks und stimmt gut auf das daraufhin folgende Rezept ein. Ob das aber die Auswahl erleichtert? Ja und nein. Man kann den Charakter des Brotes dadurch gut einschätzen, daher ja, aber die Texte klingen auch oft so gut, dass man sich schwer für ein Rezept entscheiden kann. Ich jedenfalls habe in der Zeit in der ich dieses Buch jetzt schon habe, so viel gebacken wie glaube ich, noch nie zuvor.
Doch auch wenn die Rezepten den größten Teil des Buches einnehmen, man lernt in ihm auch die Menschen hinter den Rezepten sehr gut kennen- nicht nur Lutz Geißler, sondern z.B. auch Roswitha Huber, Lehrerin, Kursleiterin und Inhaberin der Kalchkendlalm. Man erfährt von Werdegängen und Plänen, sogar etwas über Weltanschauungen, über Geologie und von Traditionen wie dem Bau eines Holzofen. Und immer wieder begegnet man auch der beeindruckenden Natur dieser Gegend- sei es in Form von beeindruckenden Aufnahmen oder in den herzlichen Worten des Autors.
Am liebsten würde ich jetzt sofort zu dieser Alm reisen, die dortige Natur erleben, den Menschen begegnen, teil ihrer Gemeinschaft sein, gemeinsam Brot backen und vielen weiteren ihrer Geschichten lauschen.