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Veröffentlicht am 23.03.2026

Familienbande

Flora Magica (Band 3) - Die Macht der Weltenweide
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Wer denkt, Pflanzen wären langweilig, liegt gehörig falsch! Das gilt für das echte Leben, aber noch viel mehr für diese Reihe in der Fiktion und Wirklichkeit zu verschwimmen beginnen, alte Aufzeichnungen ...

Wer denkt, Pflanzen wären langweilig, liegt gehörig falsch! Das gilt für das echte Leben, aber noch viel mehr für diese Reihe in der Fiktion und Wirklichkeit zu verschwimmen beginnen, alte Aufzeichnungen von Pflanzenwissen berichten und eine faszinierende Magie das Anwesen der Cunabulas umgibt.

Vom Wunsch beseelt ihrer Mutter zu helfen, begeben sich Tierra und Sol auf eine Suche, die sie bis nach London führen wird. Doch auch zu Hause in der Villa regt sich einiges. Nox scheint es nicht gut zu gehen und auch die unvollständigen Aufzeichnungen von Flora stellen die Kinder vor ein Rätsel.

Wieder einmal war ich ganz gefangen von der Magie dieses Buchs, seiner märchenhaft entrückten Atmosphäre, genauso wie von den, in der Handlung enthaltenen Thematiken, die von familiären Banden erzählen, aber auch wahre Informationen über Botanik, Pharmazie und medizinische Geschichte enthalten. Selbst eine moralische Frage hielt noch Einzug.

Lange wusste ich nicht, wohin die Handlung führen wird. Die grobe Richtung war zwar klar, doch gleichzeitig waren da noch so viele Rätsel offen, die sich auch erst gegen Ende schlüssig schließen ließen. Ein Ereignis, aber glich einer Situation aus Band 2 und ließ die Kinder leider erneut eine Grenze überschreiten. Einmal fand ich diese Herangehensweise okay, beim zweiten Mal hätte ich mir durchaus auch mal eine andere gewünscht. Nichts desto trotz fügte sich auch hier die Situation wieder schön in die Handlung ein, sorgte für Spannung und verfehlte ihr Ziel auch nicht.
Vom Schluss dagegen war ich wieder sehr begeistert. Dieser schaffte es die Vorkommnisse noch deutlich zu vertiefen und machte mir zwei der Charaktere greifbarer.


Alles in allem fand ich auch dieses Band richtig gut. Meine geäußerte Kritik bezog sich nur auf eine einzige Stelle im Buch die von meinen Kindern selbst auch nicht als negativ wahrgenommen wurde. Eine Leseempfehlung spreche ich daher trotzdem aus. Lasst doch auch ihr euch ein letztes Mal von der Magie dieser Reihe verzaubern!

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Gelb für Kinder, weiß für die Eltern

Ups, ich bin wütend
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Kinder durch die Wut zu begleiten kann manchmal ganz schön nervenaufreibend sein- und das gilt für beide Seiten. Denn Kinder machen das nicht absichtlich und sind in diesen Momenten einfach genauso überfordert, ...

Kinder durch die Wut zu begleiten kann manchmal ganz schön nervenaufreibend sein- und das gilt für beide Seiten. Denn Kinder machen das nicht absichtlich und sind in diesen Momenten einfach genauso überfordert, wie wir. Und dann braucht es nicht viel und eine Situation eskaliert.
Dies verdeutlicht auch die Geschichte, die Mattis in seinem normalen Alltag mit samt den typischen Wut-Auslösern zeigt, recht schön. Anders als wir können Kinder sich noch nicht selbst regulieren. Die kindliche Wut ist normal und okay. Und es liegt an uns damit adäquat umzugehen. Nur wie?

Während Kinder dank Mattis‘ Geschichte (gelb hinterlegt) beginnen die eigene Wut zu verstehen, steht der auf weißem Papier gedruckte Ratgeberteil uns Erwachsenen mit zahlreichen Informationen und hilfreichen Tipps zu Seite. Beide Teile des Buchs wurden aber auch sehr durchdacht miteinander verbunden. Die Geschichte verweist immer wieder durch grüne Punkt-Markierungen auf die entsprechenden Elternseiten. Beim Vorlesen stören diese Markierungen nicht, aber ich empfehle dringend, zumindest diese Punkte bereits vorab einmal alleine zu lesen. Erst dadurch entfaltet sich das Potential des Buches richtig. Denn dann beginnt man während des Vorlesens die Handlung zu reflektieren und kann auch noch dank der enthaltenen Gesprächsimpulse richtig toll aufs Kind eingehen, Fragen stellen und sich austauschen. Es ist die beste Gelegenheit auch mal die kindliche Sicht auf die Dinge zu erfahren. Das kann ungemein hilfreich sein und die Bindung zum eigenen Kind sogar noch stärken. Man kämpft dann nicht mehr gegeneinander, sondern beginnt Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern. Diese Haltung allein kann schon vieles ändern. Wobei das Buch NICHT darauf abzielt das Kind in die Pflicht zu nehmen, sondern viel mehr auf elterliches Verständnis baut.
Ich, für meinen Teil, finde dieses Konzept einfach großartig!

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Veröffentlicht am 17.03.2026

113 Heilpflanzen und wofür sie eingesetzt werden

Die Kräuter-Apotheke für unsere Organe
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‚Apothekerwissen trifft auf alpine Volksmedizin‘ steht hinten auf dem Buch. Und irgendwie trifft es das ziemlich gut. Dieses Werk stellt nämlich die verschiedensten Heilpflanzen vor- welche, die in unseren ...

‚Apothekerwissen trifft auf alpine Volksmedizin‘ steht hinten auf dem Buch. Und irgendwie trifft es das ziemlich gut. Dieses Werk stellt nämlich die verschiedensten Heilpflanzen vor- welche, die in unseren Kreisen heimisch sind, aber auch exotischere Exemplare, die hier eher als apothekenpflichtige Wirkstoffe bekannt sind.
Kategorisiert sind die, in Bild und Text vorgestellten Pflanzen nach dem jeweiligen Organ, für das sie eingesetzt werden. Ein kurzer Text stellt jede Pflanze und ihre Darreichungsform vor und geht auch auf die Symptome des Körpers ein, bei welchen das jeweilige Gewächs typischerweise eingesetzt wird. Ich empfand das als recht praxisnah. Die Informationen sind rasch abrufbar und gut einzuordnen.
Was mir beim Lesen dabei aber sofort und sehr positiv auffiel war, dass bei Heilkräften, die man selbst sammeln und aufbereiten kann die Mengenangaben zwar genannt werden, bei geschützten Pflanzen oder typischen pflanzlichen Medikamenten, die man üblicherweise aus der Apotheke bezieht, fehlen sie. Hier wurde eine klare Trennung von Hausmedizin und Apotheke eingehalten, was ich sehr verantwortungsvoll finde. Apotheken wird ihre Zuständigkeit dadurch nicht abgesprochen und bei gefährdeten Arten, kann dadurch ein unerwünschtes Ernten vielleicht sogar unterbunden werden.
Außerdem befinden sich in jedem Kapitel sowieso auch speziell ausgewählte Rezepte, die auch für Laien gut umsetzbar sind. Halten wir uns doch einfach an diese, und an Pflanzen die sicher in der Aufbereitung und Anwendung sind.

Gut finde ich es dennoch, dass das Repertoire hier so bunt gestreut ist und pflanzliche, pharmazeutische Hilfe nicht außen vor gelassen wurde. Ziel ist doch nur, dem Köper auf natürliche Weise zu helfen. Und Hilfestellung hierzu findet sich im Buch reichlich.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Interessant, aber auch etwas distanziert

Das geheime Leben der Tiere (Meer) - Das Lied der Orcas
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‚Das Leben der Tiere‘ ist eine tolle Reihe, die Kindern die Lebensweisen der verschiedensten Tiere anhand von Geschichten näher bringt. Hier sind es nun die Orcas:
Echo ist ein junger Wal, verspielt und ...

‚Das Leben der Tiere‘ ist eine tolle Reihe, die Kindern die Lebensweisen der verschiedensten Tiere anhand von Geschichten näher bringt. Hier sind es nun die Orcas:
Echo ist ein junger Wal, verspielt und neugierig, der seinen Platz in seiner Familie sucht, irgendwann auf ein fremdes Jungtier trifft und versucht sich mit ihm anzufreunden.
In der Handlung wurden viele Besonderheiten der Orcas aufgegriffen, doch anders als bei anderen mir bekannten Büchern dieser Reihe, war mir diese Geschichte nicht eingängig genug. Der rote Faden verlor sich zwischendrin ein wenig und die Ereignisse wirkten etwas willkürlich und distanziert. Das Meer ist eben eine uns vollkommen fremde Welt, doch hätte ich mir trotzdem gewünscht, dass der Fokus bei manchen Szenen deutlicher gelegt worden wäre. So ist es zwar eine interessante Geschichte, die aber leider kaum Raum lässt sich als Leser in den jungen Wal hineinzuversetzen.

Im Anhang sind zudem noch einige Sachhinweise, die sich direkt auf die Geschichte beziehen und ihr nachträglich noch einiges an Gewichtung verpassen.

Für mich, für uns, meinem Kind und mich, war es ein nettes Buch, leicht lesbar, aber nicht vereinnehmend und altersgemäß. Über Orcas hat es uns einiges gelehrt.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Erdnuss, Pfeffer, Riesentang

Der Stoff, aus dem die Dinge sind
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Erst einmal Kompliment an den Verlag für dieses hochwertige und wunderschöne Cover. Da wurde wirklich an nichts gespart! Die Gestaltung ist der hammer, und es besitzt sogar einen erhabenen Titel und ne ...

Erst einmal Kompliment an den Verlag für dieses hochwertige und wunderschöne Cover. Da wurde wirklich an nichts gespart! Die Gestaltung ist der hammer, und es besitzt sogar einen erhabenen Titel und ne tolle Haptik- gefällt mir alles sehr gut!
Und genauso beeindruckend setzt sich das Buch dann auch in seinem Inneren fort. Die Illustrationen sind ansprechend bunt, aber nicht kitschig und jeder Pflanze wurde eine gesamte Doppelseite gewidmet. Eine Seite ist immer mit einer große Abbildung versehen, die das Aussehen samt der pflanzentypischen Merkmale zeigt, was besonders bei den exotischen Vertretern in diesem Buch äußerst faszinierend ist. Denn, wer weiß denn schon wie eine Muskatnuss aussieht oder welcher Baum Latex produziert? Ist schon toll so etwas mal zu sehen!
ABER das Pflanzenportrait ist nicht alles, was man über die Gewächse hier erfährt. Die andere Hälfte der Doppelseite hält nämlich noch viel, viel mehr Infos parat! Hier findet man geschichtliche Hintergründe, Wissenswertes über Ernte und Anbau und natürlich auch für was die einzelnen Rohstoffe verwendet werden.
Ich fand das alles wahnsinnig interessant, weil es eben nicht das typische Wissen ist, das Kindern sonst vermittelt wird. Vieles wusste ich selber ja nicht einmal, was auch dazu geführt hat, dass ich nun manche Dinge und manche Lebensmittel mit ganz anderen Augen sehe.

Also, absolut zu empfehlen, dieses Buch! Man stößt auf so viel Neues darin, auf Dinge, die beeindrucken und begeistern und die uns im Alltag öfters begegnen als man meinen mag.

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