Cover-Bild Kinder brauchen Dopamin
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kösel
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Ratgeber für Eltern
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783466348404
Michaeleen Doucleff

Kinder brauchen Dopamin

Die Formel für gesunde Gewohnheiten rund um Ernährung, Medien und Konzentration - Spiegel-Bestseller-Autorin - Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse
Rita Gravert (Übersetzer), Sabine Reinhardus (Übersetzer), Petra Kureck (Übersetzer)

Die wahre Kraft von Dopamin verstehen und nutzen

Nach ihrem Weltbestseller Kindern mehr zutrauen zeigt Naturwissenschaftlerin und Journalistin Michaeleen Doucleff in ihrem neuen Buch, wie Dopamin unser Leben und den Alltag von Familien beeinflusst. Dabei räumt sie mit zahlreichen Mythen rund um den als »Glückshormon« bekannten Neurotransmitter auf, denn fast alles, was wir über Dopamin bisher gehört haben, ist falsch. Während wir häufig über seine negativen Auswirkungen diskutieren – von Social Media über Gaming bis hin zu Junk Food –, tritt in den Hintergrund, wie wichtig er für das Lernen und die Konzentration ist: Ohne Dopamin würden wir weder laufen lernen noch uns für längere Zeit in komplexe Inhalte vertiefen können. Debatten um Social-Media-Verbote und »ungesundes« Essen helfen Eltern daher nicht weiter, wenn es darum geht, sich aus Abhängigkeiten zu lösen und Kindern gesunde Gewohnheiten zu vermitteln und selbst ein gutes Vorbild zu sein. Alltagsnah und wissenschaftlich fundiert schildert Michaeleen Doucleff ihren eigenen Weg als Mutter einer neunjährigen Tochter und zeigt uns, wie wir Dopamin zu unserem Vorteil nutzen können – raus aus Machtkämpfen und rein in einen kreativen, entspannten und harmonischen Familienalltag . In kleinen Schritten zu großen Veränderungen: Dieses Buch ist ebenso augenöffnend wie lebensverändernd für Kinder und Eltern!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2026

Diese Erkenntnisse könnten die Erziehung revolutionieren

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Dieser Erziehungsratgeber spezialisiert sich auf die Bereiche Mediennutzung und Ernährung. Dabei werden die wissenschaftlichen Grundlagen ausführlich erläutert und auf Basis dessen beispielhaft Vorschläge ...

Dieser Erziehungsratgeber spezialisiert sich auf die Bereiche Mediennutzung und Ernährung. Dabei werden die wissenschaftlichen Grundlagen ausführlich erläutert und auf Basis dessen beispielhaft Vorschläge für einen angemesseneren Umgang mit Medien bzw. hochverarbeiteten Lebensmitteln und Ersatzhandlungen vorgestellt. Es gibt immer wieder konkrete Handlungsaufforderungen an den Leser, welcher sich für seine eigene Familie Gedanken machen soll, was er umsetzen möchte und wie es möglich wäre. Im Buch wird an vielen Stellen Platz für Notizen gelassen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch lässt sich gut lesen und ist spannend, auch wenn man wie ich nicht so sehr an dem wissenschaftlichen Teil interessiert ist, das hat die Autorin gut gemacht.

Ich halte es für sehr wichtig, sich als Eltern mit Dopamin auseinanderzusetzen, um das Verhalten der Kinder und Jugendlichen einordnen und entsprechend agieren zu können. Wenn keine klaren Regeln für die Mediennutzung aufgestellt und durchgesetzt werden, machen wir es uns selbst und den Kindern schwer. Daher ist dieser Ratgeber aus meiner Sicht sehr hilfreich und ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Sollte jeder mal gelesen haben

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Das Buch fängt schonmal gut an. Man fühlt sich direkt angesprochen, denn wer kennt es heute nicht, dass man viel am Handy ist und nicht möchte, dass das eigene Kind abhängig von Medien wird. Dabei erklärt ...

Das Buch fängt schonmal gut an. Man fühlt sich direkt angesprochen, denn wer kennt es heute nicht, dass man viel am Handy ist und nicht möchte, dass das eigene Kind abhängig von Medien wird. Dabei erklärt die Autorin die Dinge einfach und alltagsnah und erläutert immer wieder praktische Tipps, die man direkt umsetzten kann. Besonders hat mir aber gefallen wie sie die neuesten Erkenntnisse über Dopamin erklärt, da es darüber ja viele falsche Ansätze darüber gab. So kann man besser verstehen wie der Körper funktioniert, wieso ein Kind (oder auch Erwachsener) so handelt und was das Kind wirklich braucht. Dabei führt sie einen Schritt für Schritt daran heran es wirkt selbst umzusetzen. Allerdings wird das Buch in der zweiten Hälfte plötzlich zu einem eher typischeren Ratgeber, der Technik verteufelt, anstatt Kinder gut daran heranzuführen. Außerdem glaube ich, dass die Ergebnisse, die hier im Familienalltag erzielt werden sollen, etwas beschönt werden und unrealistisch sind. Ich kann es mir für meine Familie nämlich nicht vorstellen. Dennoch habe ich viel aus diesem Buch mitgenommen, nicht nur für die Kindererziehung. Ich finde alles angenehm und interessant erklärt und die Erkenntnisse über Dopamin sollte jeder mal gelesen haben um zu verstehen wie der Konsum in unseren Köpfen wirklich funktioniert.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

3,5 Sterne

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Genre: Fachbuch

Erwartungen: Wieder mal ein spannendes Fachbuch lesen

Meine Meinung:

Ich war total gespannt auf das Buch. Oft denke ich bei Fachbüchern, dass ich gerne noch etwas mehr zu diesem Thema ...

Genre: Fachbuch

Erwartungen: Wieder mal ein spannendes Fachbuch lesen

Meine Meinung:

Ich war total gespannt auf das Buch. Oft denke ich bei Fachbüchern, dass ich gerne noch etwas mehr zu diesem Thema gelesen. Dies ist bei dem Buch nicht den Fall. Es ist wirklich ein dickes Buch, sodass man sich ausführlich mit dem Thema gefassen kann. Dem entsprechend habe ich auch lange gefraucht bis ich damit durch war.


Ich bin tatsächlich hin und hergerissen, wie ich das Buch finden soll.

Ich habe interessantes neues gelesen, vieles war schon bekannt. Das Kinder schnell abhängig von Nahrung oder Medien sind sollte die Menschen nicht überraschen.

Als Erzieherin bin ich oft genervt von der bedürfnissvollen Erziehung ( oder das Leben ohne Regeln und Grenzen - was viele Eltern dafür halten). Daher bin ich ein großer Freund von Klarheiten und Strukturen. Hier hat mir tatsächlich ein bisschen die Empathie fürs Kind gefehlt.

Fazit: 35, Sterne für das Buch

Veröffentlicht am 16.05.2026

Informativ und interessant, aber pädagogisch nicht meine Linie

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„Kinder brauchen Dopamin“ teilt sich für mich ganz klar in zwei Bereiche. In einem Teil der Kapitel recherchiert Autorin Michaeleen Doucleff sehr gründlich neurologische und psychologische Wirkweisen von ...

„Kinder brauchen Dopamin“ teilt sich für mich ganz klar in zwei Bereiche. In einem Teil der Kapitel recherchiert Autorin Michaeleen Doucleff sehr gründlich neurologische und psychologische Wirkweisen von Medien und hochverarbeiteten Lebensmitteln auf uns und unsere Kinder. Dabei wird sehr deutlich, dass es uns diese Magnete sehr schwer machen sie links liegen zu lassen. Welche Prinzipien dafür sorgen, klärt Michaeleen Doucleff mit unterschiedlichen Expert:innen ab und genau diese wissenschaftlich begründeten Kapitel empfand ich als sehr wertvoll. Im Gegensatz dazu waren die Kapitel in welchem die Autorin praktische Ratschläge gibt, für eine gesündere Ernährung und eine minimale Bildschirmzeit, pädagogisch betrachtet so gar nicht mein Fall.
Ja die Autorin hat nur die besten Absichten für ihre Tochter, um sie aber zu bestimmten Verhaltensweisen zu bekommen, schreckt sie vor wenig zurück. Krasse Regeln, fortlaufende Manipulationen und nur wenig Empathie für die kindliche Perspektive, so würde ich ihren Stil beschreiben. Zunächst einmal wird in ihrem Konzept erst Jugendlichen überhaupt Mitsprache und Autonomie zugestanden. Jüngere Kinder sollen die neuen Regeln einfach so vorgesetzt werden, teilweise ohne zu verraten worauf das alles abzielt. Wer wie wir bemüht ist Bindungs- und Bedürfnissorientiert zu erziehen, wird sich in diesem Buch nicht wohlfühlen. Auch deshalb kann ich insgesamt leider nur 3 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Vieles leider schon bekannt

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Das Buch überzeugt zunächst durch ein ansprechendes, ruhig gestaltetes Cover, das direkt Seriosität und fundiertes Fachwissen vermittelt. Der Prolog gelingt als Einstieg besonders gut, da die Autorin nachvollziehbar ...

Das Buch überzeugt zunächst durch ein ansprechendes, ruhig gestaltetes Cover, das direkt Seriosität und fundiertes Fachwissen vermittelt. Der Prolog gelingt als Einstieg besonders gut, da die Autorin nachvollziehbar ihre Gründe zum Thema erklärt und damit Neugier weckt.

Inhaltlich bietet das Buch viele anschauliche Beispiele aus dem Alltag, in denen man sich als Elternteil häufig wiedererkennt. Besonders die Beschreibungen zum Medienkonsum und dessen Wirkung wirken realistisch und treffend. Einige praktische Ansätze – etwa gemeinsame Aktivitäten oder klare Bildschirmzeiten – erscheinen durchaus sinnvoll und umsetzbar.

Allerdings wirkt ein Großteil der Inhalte wenig neu, vieles erscheint logisch oder bereits bekannt. Manche Konzepte lassen sich im Alltag, insbesondere mit Kleinkindern nur schwer konsequent umsetzen. Vieles erscheint mir wenig realistisch und könnte eher auf Dauer wieder zu Konflikten führen. Der Ernährungsteil wird leider nur kurz angesprochen und auch hier wieder nur umsetzbar mit größeren Kindern.

Der abschließende 4-Wochen-Plan wirkt eher wie eine Wiederholung als eine kompakte praktische Anleitung und ist unnötig ausführlich. Insgesamt vermittelt das Buch stellenweise den Eindruck, einen sehr konsequenten, nahezu bildschirmfreien Lebensstil anzustreben, was ich persönlich nicht unbedingt möchte.

Fazit: Ein interessantes Buch mit guten Denkanstößen, das jedoch wenig wirklich neue Erkenntnisse liefert und sich im Alltag – besonders mit Kleinkindern – nur eingeschränkt umsetzen lässt. Eine Weiterempfehlung fällt daher eher verhalten aus.

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