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Veröffentlicht am 13.07.2018

Die Geheimnisse der Quallen

Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren
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Suzannas ist seit ihrer Kindheit mit Franny befreundet. Eines Tages ertrinkt diese jedoch und Suzanna kann es einfach nicht glauben. Sie beginnt eine Erklärung für den Tod ihrer besten Freundin zu finden ...

Suzannas ist seit ihrer Kindheit mit Franny befreundet. Eines Tages ertrinkt diese jedoch und Suzanna kann es einfach nicht glauben. Sie beginnt eine Erklärung für den Tod ihrer besten Freundin zu finden und lernt dabei sich selbst und noch viel mehr kennen.

Das Buch erzählt abwechselnd von Suzannas Vergangenheit und der Gegenwart. Dabei ist der Schreibstil so unglaublich schön, dass ich schon beim ersten Satz Gänsehaut bekommen habe. Ich konnte mir so gut vorstellen wie ein zwölfjähriges Mädchen diese Zeilen vorliest und von ihrem Leben erzählt. Dabei ist die Hauptperson keine normale Zwölfjährige.
Auch wenn der Text sehr autentisch ist, so merkt man schnell wie klug und nachdenklich sie ist und auf was für eine tiefgründige und ungewöhnliche Art sie die Welt sieht. Dabei gibt es viele Stellen, die mich zum Nachdenken gebracht haben, weil Dinge angesprochen werden, die wohl jedem schon mal durch den Kopf gegangen sind.

Größtenteils geht es in dem Buch darum, wie die Protagonistin mit dem Verlust umgeht. Dies wurde so feinfühlig und gefühlvoll beschrieben, dass mir an mehreren Stellen die Tränen gekommen sind und sie mich richtig berührt haben. Ich war nicht immer mit Suzannas Entscheidungen einverstanden, aber genau deswegen konnte ich ihre Trauer und ihre Zerrissenheit in der Geschichte deutlich spüren.

Das alles wurde mit vielen wissenschaftlichen Informationen und Daten ausgeschmückt, welche ich sehr interessant und lehrreich fand. Besonders Quallen spielen eine große Rolle und ich muss zugeben, dass ich mit darüber nie wirklich Gedanken gemacht habe. Doch anhand dieser Geschichte habe ich bemerkt wie faszinierend diese Wesen sind.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es ein wirklich tolles Jugendbuch ist, in dem die Themen Verlust, Trauer und Selbstfindung auf eine sehr tiefgründige und emotionale Art beschrieben wurde. Es ist kein Buch mit viel Handlung oder Action, aber dafür schleicht es sich langsam in die Gedanken der Leser und berührt sie, indem es einen zum Nachdenken bringt. Mir hat es wirklich gut gefallen und ich kann es für jede Altergruppe empfehlen.

Veröffentlicht am 03.07.2018

Mit Glück im Gepäck um die Welt

Mit 50 Euro um die Welt
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"Mit 50 Euro um die Welt" beschreibt den Inhalt des Buches schon echt gut. Der 19 Jahre alte Christopher beschließt mit so wenig wie möglich einmal um die Welt zu reisen. Dabei kommt er in vier Jahren ...

"Mit 50 Euro um die Welt" beschreibt den Inhalt des Buches schon echt gut. Der 19 Jahre alte Christopher beschließt mit so wenig wie möglich einmal um die Welt zu reisen. Dabei kommt er in vier Jahren durch eine Menge Länder und trifft auf viele Menschen. Was er dabei erlebt wird in diesem Buch beschrieben.

Anders als ich es erst erwartet hatte, ist dieses Buch sehr flüssig geschrieben und mir kam es nicht wie ein Bericht vor, sondern wie eine normale Abenteuergeschichte. Dabei werden manche Situationen so spannend erzählt, dass ich einfach mitfiebern musste und immer wieder wissen wollte wie es weitergeht.  Aber auch der Humor kam nicht zu kurz, was auch daran liegt, dass der Autor eine unglaublich sympathische Person ist, deren Geschichten ich einfach sehr gerne gelesen habe. Außerdem konnte man anhand der Geschichte gut verfolgen wie sich Christopher Schacht im Laufe der Jahre verändert, weiterentwickelt und dazulernt. Durch die offene Art, mit der er sogar Details beschreibt, erlebt man all die Dinge gleich mit.

Neben den interessanten Fakten über Länder, Menschen und Kulturen hat der Autor aber auch viele seiner Gedanken über Gott und die Welt preisgegeben. Diese Denkansätze werden mich wohl auch noch länger verfolgen, denn sie waren wirklich tiefgründig und bringen einen einfach dazu sich selbst Gedanken zu machen.

Allgmein hat mich dieses Buch wirklich berührt und ich bin begeistert davon wie man es schaffen kann mit so wenig so viel zu erreichen. Es macht Lust selbst mehr zu Reisen und von der Welt zu Lernen. Dabei ist es einfach wundervoll zu sehen wie jemand mit so viel Vertrauen in Gott selbst Dinge erreichen kann, die aussichtslos erscheinen.
Es ist echt ein tolles Buch, das einen noch länger begleiten wird, weshalb ich es für absolut jeden weiterempfehlen würde.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Ein Sommerbuch zum verlieben

Wo mein Herz dich findet
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Bei einem Trip in die Natur bleibt Cara mit ihrem Auto stecken, doch weit und breit ist keiner der ihr helfen kann. Bis sie die Hütte von dem unfreundlichen Liam kommt, der ihr widerwillig hilft. Doch ...

Bei einem Trip in die Natur bleibt Cara mit ihrem Auto stecken, doch weit und breit ist keiner der ihr helfen kann. Bis sie die Hütte von dem unfreundlichen Liam kommt, der ihr widerwillig hilft. Doch liegt Cara damit richtig, dass sich unter der rauen Oberfläche ein anderer Mensch befinden.

Die Geschichte beginnt sofort mitten im Geschehen, aber trotzdem wird alles erklärt, sodass man gut folgen kann. Und auch der lockere Schreibstil sorgen dafür, dass ich schnell in dem Buch versinken und mir alles wie in einem Film vorstellen konnte.
Die Geschichte wird nicht nur aus Caras Sicht erzählt, wie ich es erst dachte, sondern auch aus Liams und nebenbei auch von Caras Bruder Patrick und ihrer Freundin Amy, die ebenfalls eine große Rolle in der Geschichte spielen.

Die vier Hauptpersonen waren mir dabei sofort sympathisch und ich mochte ihre Art einfach, weil es einfache Personen mit großen Herzen sind, mit denen man einfach gut mitfühlen kann und sie auch versteht. Die Nebencharaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet, auch wenn sie etwas oberflächiger ausfallen, was mich jedoch nicht besonders gestört hat. So war die meiste Aufmerksamkeit auf das Wichtigste gerichtet und dies macht das Buch auch zu einer einfachen Lektüre, bei der man gut entspannen kann.

Die Beziehungen der Personen untereinander, sowie die Romanzen, haben sich größtenteils langsam und natürlich aufgebaut, wodurch sie realistischer wirken und außerdem waren sie einfach wundervoll romantisch ohne zu kitschig zu wirken, was ich bei solchen Romanen echt gut finde und hier meinen Geschmack getroffen hat.

Die Handlung an sich ist dabei etwas vorhersehbar, aber trotzdem hat die Autorin es geschafft mich auf das Ziel zuhibbeln zu lassen. Da ich zwar wusste wie es enden würde aber nicht genau auf welche Weise und genau hier war es wirklich spannend, denn die ein und andere Sache hat mich doch überrascht.

Zusammengefasst sind die Gefühle hier nicht zu kurz gekommen und ich wurde wunderbar unterhalten von der Geschichte. Es war nicht alles perfekt, aber trotzdem ist es ein toller, leichter Roman für den Urlaub oder den Feierabend, der zwar etwas dramatisch ist an ein paar Stellen, aber doch für gute Laune sorgt und einen gut in die Geschichte abtauchen lässt. Ich kann dieses herzerwärmende Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 12.07.2018

Die Macht der Najaden

Najaden - Das Siegel des Meeres
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In dem Buch geht es um Meliae, die das sagenumwobene Siegel des Meeres ist und eine Najade. Zwei Brüder kämpfen um Macht und ausgerechnet sie ist diejenige, die ihnen dazu verhelfen kann.

Der Einstieg ...

In dem Buch geht es um Meliae, die das sagenumwobene Siegel des Meeres ist und eine Najade. Zwei Brüder kämpfen um Macht und ausgerechnet sie ist diejenige, die ihnen dazu verhelfen kann.

Der Einstieg in die Geschichte war wirklich etwas kniffelig. Durch die vielen fremden Worte, Bezeichnungen, Personen und so weiter, habe ich eine ganze Weile gebraucht um überhaupt zu verstehen worum es wirklich geht. Dazu kommt noch, dass alles etwas distanziert wirkt wird und ich mit keinem so wirklich mitfühlen konnte.
Dafür wurde diese Welt unglaublich detailliert beschrieben, sodass ich mir wie in einem Film vorstellen konnte wie alles aussieht. Außerdem hat es mich richtig fasziniert mit was für einer Fantasie die Autorin diese Welt erschaffen hat und wie sie alles wirklich bis zur letzten Kleinigkeit durchdacht hat.
Trotzdem ist es nicht unbedingt meine Lieblingswelt, denn sie war schon sehr erschreckend. Neben Folter, Gewalt und Unterdrückung gab es kaum wirklich schöne und positive Dinge. An den ein oder anderen Stelle kam es mir deswegen etwas bedrückend vor.

Mit den Personen konnte ich mich leider nicht wirklich anfreunden. Auch diese wurden sehr distanziert beschrieben und ausgrund der grausamen Handlungen konnte ich auch kaum mitfühlen oder sie nachvollziehen. Besonders die Hauptperson Meliae war dabei oft sehr naiv oder unglaublich stur, sodass ich sie am liebsten nur schütteln wollte.

Die Handlung an sich war etwas kompliziert und ich muss zugeben, dass ich nicht immer alles verstanden habe. Trotzdem ist sie sehr spannend geworden, nachdem ich endlich in die Geschichte gefunden habe. Am Anfang war ich schon kurz davor das Buch wegzulegen, war dann aber doch neugierig wie es weitergehen würde und es ist in der Tat noch sehr episch geworden.

Zusammenfassend muss ich erlich sagen, dass das Buch nicht wirklich meinen Geschmack trifft. Mir haben die Emotionen gefehlt und mir war alles zu drückend und finster. Das heißt aber auf keinen Fall, dass die Geschichte schlecht wäre, denn man merkt sehr wie viel Mühe sich die Autorin mit dieser Welt und ihren Personen gemacht hat. Außerdem fasziniert es mich wie komplex und durchdacht alles ist. Nur war es eben nicht mein Geschmack, dafür würde es High-Fantasy Fans bestimmt besser gefallen.

Veröffentlicht am 11.07.2018

Wenn Geschichten wahr werden

Feder & Klinge
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Raban lebt in einer Anstalt, in der er nur als Nummer 023 bekannt ist. Er kann sich an nichts mehr erinnern und weiß auch nicht wer er wirklich ist. Doch er weiß ganz genau, dass da etwas Großes auf ihn ...

Raban lebt in einer Anstalt, in der er nur als Nummer 023 bekannt ist. Er kann sich an nichts mehr erinnern und weiß auch nicht wer er wirklich ist. Doch er weiß ganz genau, dass da etwas Großes auf ihn wartet.
Ariane dagegen schreibt an einer Geschichte um ihrer Depression zu entkommen. Dabei wissen beide nicht, dass ihr Schicksal auf eine magische Art verbunden ist.

Durch den einfachen Schreibstil und der unterschiedlichen Schriftart, die die beiden Geschichtsstränge unterscheidet, bin ich schon von der ersten Seite an gut mit dem Buch zurechtgekommen. Man erfährt sehr schnell mit welchen Personen man es zu tun hat.
Dabei muss ich sagen, dass ich wirklich alle Personen mochte, selbst die Bösewichte. Zwar waren nicht alle besonders tiefgründig aufgebaut, aber mir hat es schon gereicht, dass die Hauptpersonen nicht so oberflächig waren und eine tolle Persönlichkeit hatten.

Die Handlung an sich war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Erst gab es viele Mysterien und später stieg die Spannung immer weiter an, sodass ich das Buch so schnell wie möglich lesen wollte. Alleik auch schon deswegen, weil ich überhaupt nicht vorhersehen konnte wohin die Geschichte wirklich führen würde.
Aber was mir als Doctor Who Fan wirklich gefallen hat, war das Zeitreisethema. Es ist oft sehr schwierig dieses Thema gut und logisch in eine Geschichte einzubauen, da es ganz schön kompliziert werden kann. Doch die Autorin hat es gut geschafft es nicht zu kompliziert werden zu lassen und alles gleichzeit logisch und sinnvoll zu begründen.
Außerdem war ich begeistert von der Verschmelzung der realen Welt und die der Erzählwelt aus Arianes Geschichte. Die Art wie Beides am Anfang erst wie zwei getrennte Geschichten wirkten und dann immer mehr ineinandergewoben wurden und in einer Geschichten endeten. Dieser langsame Übergang war einfach sehr interessant zu beobachten.
Aber auch die Liebesgeschichte wurde langsam aufgebaut, was ich sehr mag. So wirkte die Beziehung nicht überstürzt und war gut nachvollziehbar. Aber vor allem war sie richtig romantisch.

Zusammengefasst ist die Geschichte sehr vielseitig und für Fans von Doctor Who, X-Men und Tintenherz ist hier etwas dabei. Ich bin begeistert von der Geschichte und kann sie wärmstens weiterempfehlen. Es ist ein Traum für jeden Buchliebhaber, denn wer möchte nicht, dass seine Lieblingshelden echt werden.