Cover-Bild Die Mitternachtsreise
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 21.05.2026
  • ISBN: 9783426562499
Matt Haig

Die Mitternachtsreise

Roman
Sabine Hübner (Übersetzer)

Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman vom Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation  Die Mitternachtsbibliothek.

Wenn das Leben im Zeitraffer an dir vorüberzieht – welchen Moment würdest du festhalten?

Die Vergangenheit kann niemand ändern, doch der Mitternachtszug kennt den Weg dorthin:  Zur Chance, die bedeutsamsten Momente noch einmal zu durchleben – und zu erkennen, wer man wirklich war.  Am glücklichsten war Wilbur mit Maggie, der großen Liebe seines Lebens. Damals, in ihren Flitterwochen in Venedig. Bevor er alles aufs Spiel setzte.  Nichts wünscht er sich sehnlicher, als die Zeit zurückdrehen und einen anderen Weg einschlagen zu können. Aber damit könnte er alles zerstören, was ihm je etwas bedeutet hat. 

Eine zauberhafte Liebesgeschichte aus der Welt von “Die Mitternachtsbibliothek”.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2026

Ein literarisches Meisterwerk, das jeder lesen sollte!

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Ich kann nur eines sagen: Matt Haig ist ein literarisches Genie!

Die Geschichte hat mich von Anfang an begeistern können und das Gefühl hat bis zur letzten Seite angehalten.

Schreibstil

Der Schreibstil ...

Ich kann nur eines sagen: Matt Haig ist ein literarisches Genie!

Die Geschichte hat mich von Anfang an begeistern können und das Gefühl hat bis zur letzten Seite angehalten.

Schreibstil

Der Schreibstil ist unfassbar emotional und tiefgründig. Ich liebe seine Art, in Bildern zu sprechen, und wie er die Kernaussagen immer wieder mit einfließen lässt. Ich weiß nicht, ob es noch einen anderen Autor gibt, der auch nur ansatzweise SO schreibt. Während des Lesens habe ich das Buch immer wieder beiseitegelegt, um die Worte wirken zu lassen. Ja, das ist mir nicht leichtgefallen, aber der Inhalt ist zu wertvoll, um ihn hastig zu verschlingen.

Zum Inhalt

Manchmal leben wir eher in der Zukunft als im Hier und Jetzt und fragen uns ständig, ob es genug ist: Sind wir gut genug? Erfolgreich genug? Können wir das Jetzt noch überbieten?
Dabei verlieren wir uns, unsere Werte und die Dinge, auf die es wirklich ankommt, aus den Augen.

Aber wie betrachten wir das Leben, wenn wir es rückblickend noch einmal miterleben können?
Wilbur und seine Frau Maggie dachten, sie hätten alles gehabt. Doch mit der Zeit hat Wilbur die Liebe als zu selbstverständlich angesehen. Als sei sie immer da und könnte nie vergehen. Was er dabei nicht berücksichtigt hat: Auch eine tiefe Liebe muss gepflegt werden.

Fazit:

Das Buch ist mehr als nur eine Geschichte: Es ist ein lebenspraktischer Ratgeber und ein literarisches Meisterwerk, das jeder lesen sollte!

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Eine aufwühlende Fahrt in Richtung Ewigkeit

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Wilbur ist 81 Jahre alt, als er an einem Herzinfarkt stirbt. Er findet sich als Geist an einem Bahnhof wieder, in der Hand ein Ticket für den Mitternachtszug. Dieser fährt kurz darauf ein, und ein weiterer ...

Wilbur ist 81 Jahre alt, als er an einem Herzinfarkt stirbt. Er findet sich als Geist an einem Bahnhof wieder, in der Hand ein Ticket für den Mitternachtszug. Dieser fährt kurz darauf ein, und ein weiterer Geist heißt ihn Willkommen. Es ist Agnes Bagdale, in deren Buchladen Wilbur als Kind stundenlang stöbern konnte und den er später übernommen und zu einer großen Kette ausgebaut hat. Sie nimmt ihn mit auf eine chronologische Reise durch sein Leben, beginnend bei seiner Kindheit. Bei den Momenten, die ihn am meisten geprägt haben, muss er aussteigen und sie als Geist beobachten. Wilbur durchlebt die Höhen und Tiefen seines Lebens und beginnt sich zu fragen, ob er etwas anders hätte machen sollen. Agnes beharrt darauf, dass die Vergangenheit unabänderlich ist und er sich an die Regeln halten müsse. Denn sonst… ja, was eigentlich?

Das Buch beginnt im Jahr 1974 in Venedig, wo sich Wilbur mit seiner Frau Maggie in den Flitterwochen befindet. Die beiden genießen die Zeit in vollen Zügen und überlegen, wie es wohl wäre, für immer in der Stadt zu bleiben. 52 Jahre später lebt Wilbur allein und ist verwundert, als Maggie ihn anruft, denn er hat seit Jahrzehnten nicht mit ihr gesprochen. Der Wunsch nach weiteren Gesprächen wird durch seinen Tod, der ihn kurz darauf ereilt, nicht erfüllt. Als Leserin war ich natürlich neugierig, was in all den Jahren dazwischen passiert ist.

Bevor man wieder im Jahr 1974 landet vergeht einige Zeit, denn erst einmal erhält man Einblicke in Wilburs schwierige Kindheit. Sein Vater ist im Krieg gestorben, seine Mutter ist mit zwei Kindern sichtlich überfordert und das Geld ist knapp. Wilburs älterer Bruder Dougie gerät schon früh auf die schiefe Bahn. Auch Maggie, die Wilbur schon seit der Kindheit kennt, hat bald ihren ersten Auftritt. Das Tempo ist hoch, da immer nur einzelne prägende Szenen aus Wilburs Leben herausgegriffen werden. Dazwischen gibt es Szenen im Zug, in denen Wilbur sein Leben vorbeiziehen sieht, Agnes über die Regeln ausfragt und reflektiert, wieso er welche Entscheidung getroffen hat.

Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Wilbur und Maggie hat mir sehr gut gefallen. Die beiden passen perfekt zusammen und als Leserin hoffte ich, dass Wilbur begreift, in welchen Momenten er Entscheidungen getroffen hat, die ihn von Maggie entfernt haben. Während Agnes darauf beharrt, dass Wilbur als Geist keinerlei Einfluss auf das Geschehene nehmen kann, gibt es immer wieder Momente, die daran zweifeln lassen. Daher blieb ich gespannt, ob nicht doch irgendetwas Unerwartetes passieren wird, bevor die Fahrt wie von Agnes angekündigt in der Ewigkeit endet.

„Die Mitternachtsreise“ ist eine wirklich gelungene Ergänzung zu „Die Mitternachtsbibliothek“. Über den Gastauftritt von Nora, der Protagonistin des ersten Buchs, habe ich mich sehr gefreut. Die Überlegungen, welche Leben man mit anderen Entscheidungen hätte leben können, werden hier durch eine rückblickende Perspektive ergänzt. Wer den ersten Band mochte, der sollte nicht zögern, in den Mitternachtszug einzusteigen!

Veröffentlicht am 01.06.2026

Ein berührender Roman

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„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig ist ein Buch, das mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen begleitet hat. Mit seiner besonderen Mischung aus Magie, Hoffnung und emotionaler Tiefe schafft ...


„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig ist ein Buch, das mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen begleitet hat. Mit seiner besonderen Mischung aus Magie, Hoffnung und emotionaler Tiefe schafft Matt Haig erneut eine Geschichte, die direkt ins Herz geht.

Schon ab den ersten Seiten spürt man diese besondere Atmosphäre, die nur wenige Autoren erschaffen können. Die Geschichte lädt dazu ein, innezuhalten und über das Leben, Entscheidungen und die kleinen Wunder des Alltags nachzudenken. Dabei schafft es Matt Haig, ernste Themen mit einer leichten, fast poetischen Art zu erzählen, ohne dass die Geschichte jemals schwer wirkt.
Besonders beeindruckt hat mich, wie gefühlvoll die Charaktere geschrieben sind. Ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen wirken unglaublich echt, sodass man sofort mit ihnen mitfühlt. Gleichzeitig steckt das Buch voller Wärme, Trost und der Botschaft, dass selbst in dunklen Momenten immer irgendwo ein Licht wartet.
Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und wunderschön emotional. Manche Sätze möchte man sich am liebsten markieren, weil sie so viel Wahrheit und Gefühl in sich tragen. „Die Mitternachtsreise“ ist deshalb nicht nur ein Roman, sondern ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen emotional auf eine ganz besondere Reise mitnimmt.

Für mich ist dieses Buch ein echtes Herzensbuch, melancholisch, hoffnungsvoll und voller kleiner magischer Momente. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch die Seele berühren.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Berührender Roman über das Leben

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Schon den ersten Teil, die Mitternachtsbibliothek, fand ich großartig. So war ich umso gespannter auf Wilburs Geschichte.

Das Buchcover und die gesamte Hardcover-Ausstattung ist sehr schön gemacht und ...

Schon den ersten Teil, die Mitternachtsbibliothek, fand ich großartig. So war ich umso gespannter auf Wilburs Geschichte.

Das Buchcover und die gesamte Hardcover-Ausstattung ist sehr schön gemacht und passt zum ersten Teil.

Der Schreibstil ist absolut klasse, Matt Haig at his best! Das Buch ließ sich vor allem auch durch die kurzen Kapitel exzellent lesen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen.

Wilbur ist ein interessanter Charakter, der während seiner Reise viel dazu lernt. Seine früheren Entscheidungen waren nicht unbedingt die besten, aber er tut nun alles um es wieder gut zu machen. Viel mehr möchte ich dazu nicht sagen, auch wenn man sich schon denken kann, wie die Geschichte ausgeht. Ich habe mir unglaublich viele Textstellen markiert und denke das Buch wird noch eine Weile nachklingen.

Es war also ein Buch, genau wie ich es mag. Die Geschichte hat mich sehr berührt! Besonders schön fand ich auch den kleinen Auftritt von Nora Seed und das man erfährt, wie es ihr inzwischen geht. Von mir eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Eine Zugfahrt voller schöner und schmerzhafter Momente

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Von Matt Haig liebe ich inbesondere seine Sachbücher, versuche im Moment aber auch seine Romane zu lesen und habe es mir deswegen nicht nehmen lassen zu einer seiner Veranstaltungen in Deutschland zu gehen ...

Von Matt Haig liebe ich inbesondere seine Sachbücher, versuche im Moment aber auch seine Romane zu lesen und habe es mir deswegen nicht nehmen lassen zu einer seiner Veranstaltungen in Deutschland zu gehen und habe dort auch direkt sein neues Buch mitgenommen.

Das Cover von "Die Mitternachtsreise" finde ich richtig schön, wenn man Glück hat kann man es sogar im dunkeln leuchten sehen, was einfach ein richtig spannender Effekt ist. Zudem mag ich es auch dass die Farbgebung sich stark an der "Mitternachtbibliothek" orientiert.

Obwohl Matt Haig meinte, dass es kein Folgeband von "Die Mitternachtsbibliothek" ist, spielt es trotzdem in der selben Welt oder im selben Universum, ein paar Easter Eggs oder Parallelen konnte ich so dennoch feststellen.

Wilbur ist der Protagonist, den wir hier verfolgen und der am Anfang des Buches stirbt und dann im Mitternachstzug landet, wodurch er auf sein Leben zurückblickt und herausfindet, welche Fehler er begangen hat und warum seine Liebe ihn verlassen hat.

Es war für mich ein sehr emotionales Buch, weil es gezeigt hat, wie Entscheidungen das Leben beeinflussen können und wie es ist am Ende zurückzublicken und zu merken, dass man etwas hätten tun müssen oder eine andere Entscheidung hätten treffen müssen. Dennoch gab es auch schöne Momente, die gezeigt haben, wie wertvoll das Leben ist. Generell hat mich die Geschichte einfach wieder sehr berührt und so freue ich mich jetzt schon auf das nächste Werk des Autors.

Matt Haigs Schreibstil ist etwas sehr besonderes, gerade da seine Bücher sich auch immer durch sehr kurze Kapitel auszeichnen, was etwas ist das ich irgendwie spannend finde. Bei ihm weiß ich ganz genau worauf ich mich einlassen und ich liebe seine philosophische, manchmal fast schon poetische Art, wodurch ich zum nachdenken angeregt werde. Auch hier war dies wieder der Fall.

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