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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ein Lord, ein Lorbeer, ein Killer

Der Killer im Lorbeer
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Worum geht’s?
Der Lorbeer stirbt. Er ist befallen. Arthur Escroyne setzt alles daran, den Killer seines Lorbeers zur Strecke zu bringen – während seine Verlobte auf tatsächlich relevanter Killerjagd ist. ...

Worum geht’s?
Der Lorbeer stirbt. Er ist befallen. Arthur Escroyne setzt alles daran, den Killer seines Lorbeers zur Strecke zu bringen – während seine Verlobte auf tatsächlich relevanter Killerjagd ist. Denn im Ort wurden zwei Frauen brutal ermordet. Prioritäten sind schließlich eine Frage der Perspektive.

Meine Meinung:
Mit „Der Killer im Lorbeer“ erleben wir den ersten Fall der Arthur-Escroyne-Reihe – von und mit Arthur Escroyne, 36. Earl von Sutherly. Und ich fand es schlichtweg grandios. Man muss britischen Humor mögen, dieses trockene, leicht absurde Understatement – aber wenn man darauf anspringt, fühlt sich dieses Buch an wie ein perfekt aufgebrühter Afternoon Tea.

Arthur erzählt immer wieder aus der Ich-Perspektive und kommentiert mit einer Mischung aus aristokratischer Selbstverständlichkeit und subtiler Selbstüberschätzung. Er lebt in einem charmant heruntergewirtschafteten Schloss, gemeinsam mit Rosie – Detective Inspector und seine Verlobte. Während sie hochkonzentriert einen Serienmörder jagt, beschäftigt sich Arthur mit seinem ganz persönlichen Endgegner: einem offensichtlich hochorganisierten Angriff auf seinen Lorbeer.

Sein Beruf als Designer von Kekspackungen wirkt dabei fast schon beruhigend bodenständig – zumindest im Vergleich zu seinem zunehmend eskalierenden Gärtnerkrieg. Denn Arthur reagiert auf den Befall nicht etwa gelassen, sondern mit einer beeindruckenden Entschlossenheit zur vollständigen Auslöschung. Gift, Säure, alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird in Betracht gezogen. Man könnte sagen: Er zeigt ein gewisses Talent für Überreaktion.

Und genau daraus entsteht dieser herrlich britische Witz. Während im Dorf ein echter Killer mit ähnlicher Methodik unterwegs ist, führt Arthur seinen eigenen, nicht minder engagierten Feldzug gegen das Ungeziefer. Die Parallelen sind so trocken eingestreut, dass man sie fast überliest – bis man plötzlich merkt, wie absurd brillant das Ganze eigentlich ist. Dazu kommt das volle Programm: ein Dorf, das mehr Geheimnisse hat als es Einwohner geben sollte, Klatsch und Tratsch, wunderbar exzentrische Figuren und genug Verwicklungen, um selbst abgebrühte Leser bei Laune zu halten. Trotz aller Leichtigkeit bleibt der Kriminalfall präsent und sorgt dafür, dass man das Buch nicht nur schmunzelnd, sondern auch gespannt liest.

Fazit:
„Der Killer im Lorbeer“ von Arthur Escroyne ist ein Cosy Crime, der britischen Humor in seiner besten Form liefert: trocken, subtil und herrlich bissig. Die Gegenüberstellung von Arthurs überdramatischem Gartenkrieg und Rosies ernsthafter Ermittlungsarbeit sorgt für konstanten Unterhaltungswert. Gleichzeitig überzeugt der Roman mit einer charmanten Dorfatmosphäre und liebevoll gezeichneten Figuren. Die Mischung aus Witz und Spannung ist ausgewogen und funktioniert überraschend gut. Ein Auftakt, der nicht nur unterhält, sondern auch ziemlich stilvoll die Grenzen des Genres austestet.

5 hochherrschaftliche Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Jetzt kann nichts mehr schiefgehen

Fettnäpfchenführer Frankreich
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Worum geht’s?
Sophie ist als Erasmus-Studentin in Frankreich – und verliebt sich unsterblich in Pierre. Mit ihm tourt sie durch das Land und lernt seine Familie und Freunde kennen. Dabei stellt sie fest, ...

Worum geht’s?
Sophie ist als Erasmus-Studentin in Frankreich – und verliebt sich unsterblich in Pierre. Mit ihm tourt sie durch das Land und lernt seine Familie und Freunde kennen. Dabei stellt sie fest, dass Frankreich eine ganz andere Welt ist, als sie zunächst dachte und ihr jede Menge Fauxpas unterlaufen können.

Meine Meinung:
Mit ihrem „Fettnäpfchenführer Frankreich“ hat Felicitas Meyer einen wirklich unterhaltsamen Reiseknigge geschrieben, der nicht nur vollgepackt mit Infos ist, sondern sich auch noch absolut amüsant und kurzweilig lesen lässt – und einen dabei ganz nebenbei charmant darauf hinweist, wie wenig man eigentlich über Frankreich weiß.

Ein bisschen bin ich wie Sophie und habe von Frankreich so gut wie keine Ahnung, musste ich nach dem Lesen feststellen. Wohingegen mein Mann – wie Pierre – ein richtiger Frankreichexperte ist, dort drei Jahre gelebt und gearbeitet hat und das Land liebt. Von daher ist das Buch für mich perfekt. Und die Geschichte um Sophie und Pierre macht das Ganze nicht nur informativ, sondern zu einer wirklich unterhaltsamen Lektüre, bei der man sich mehr als einmal selbst ertappt fühlt.

Der Aufbau gefällt mir hierbei wirklich gut. Wir erleben erst gemeinsam mit Sophie und Pierre eine mal mehr, mal weniger glanzvolle Situation – und dürfen anschließend erfahren, worauf die beiden hätten achten müssen oder manchmal auch, dass alles richtig war und der Teufel einfach im Detail steckte. Dazu kommen weitere, gut geschriebene Erklärungen zu Gegebenheiten, Feiertagen, Örtlichkeiten und Situationen sowie Hinweise darauf, worauf man bei sprachlichen Feinheiten achten sollte – also genau die Dinge, die einem sonst zuverlässig erst im falschen Moment auffallen. Und jede Menge Tipps und Tricks, wann z.B. der Vorabkauf einer Eintrittskarte oder eine Reservierung sinnvoll sind.

Und neben all diesen unzähligen, wundervollen Dingen kann man das Buch z.B. auch als Reiseplaner nehmen, denn Sophie und Pierre erleben nicht nur verschiedene Situationen, sondern machen ganz nebenbei noch eine Rundreise durch Frankreich, bei der die wichtigsten, aber auch schönsten Orte mit abgedeckt werden. Ein wirklich tolles und empfehlenswertes Buch!

Fazit:
Der „Fettnäpfchenführer Frankreich“ von Felicitas Meyer ist weit mehr als ein klassischer Reiseknigge – er ist unterhaltsam, lehrreich und dabei herrlich nah am echten Leben. Durch die Geschichte rund um Sophie und Pierre werden die kulturellen Unterschiede nicht trocken erklärt, sondern lebendig und greifbar gemacht. Man lernt unglaublich viel, ohne es überhaupt zu merken, und fühlt sich gleichzeitig bestens unterhalten. Besonders gelungen ist die Mischung aus Story, Wissen und praktischen Tipps. Für alle Frankreich-Reisenden – oder solche, die es werden wollen – eine klare Empfehlung.

5 Sterne von mir

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Gute Grundidee mit verschenkter Tiefe

REM
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Worum geht’s?
„Du darfst nicht einschlafen“ – das sind die letzten Worte, die die damals vierjährige Alysee von ihrem Vater hört, kurz bevor er stirbt. Seitdem schläft sie anders als alle anderen: ohne ...

Worum geht’s?
„Du darfst nicht einschlafen“ – das sind die letzten Worte, die die damals vierjährige Alysee von ihrem Vater hört, kurz bevor er stirbt. Seitdem schläft sie anders als alle anderen: ohne Träume. Ohne REM. Ein Schutzmechanismus? Oder ein Fluch, der nur darauf wartet, zu kippen? Denn was passiert, wenn sie doch in den gefährlichen REM-Schlaf gerät?

Meine Meinung:
Mit „REM“ erschaffen Sebastian Fitzek und Annika Strauss einen Horror-Thriller, der sich schnell liest, direkt wirkt und sprachlich genau das tut, was er soll: Spannung aufbauen. Der Stil ist präzise, schnörkellos und zieht einen unmittelbar ins Geschehen hinein – ganz typisch Fitzek, mit einer dunklen, unterschwelligen Note, die klar von Strauss geprägt ist.

Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, allen voran aus der Sicht von Alysee, deren Kindheitstrauma wie ein Schatten über allem liegt. Dazu kommen Figuren wie ihr Pflegebruder Nico und der 14-jährige Marvin, der ein richtig starker Charakter wäre, aber nicht die Bühne bekommt, die er verdient. Denn es bleibt eine gewisse Distanz: Keine der Figuren kommt einem wirklich nah, weil vieles nur angerissen wird. Besonders Nebenfiguren – wie etwa die vermeintliche Anwältin – tauchen auf und verschwinden dann wieder, als hätte man sie versehentlich stehen lassen, obwohl sie im Nachhinein durchaus eine wichtige Rollte hätten spielen können.

Und genau da liegt der Knackpunkt. Die Idee hinter der Geschichte ist stark. Wirklich stark. REM-Schlaf als Bedrohung, das Somnakular, ein Computerspiel, mysteriöse Elemente wie die Airen und dieses gruselige Hotel De Ville – das ist ein Fundus an Möglichkeiten, der förmlich danach schreit, ausgearbeitet zu werden. Stattdessen bleibt vieles an der Oberfläche. Immer dann, wenn es richtig spannend wird, wenn man denkt „Jetzt geht’s los“, wird abgebogen.

Das frustriert ein bisschen. Denn das Buch packt, keine Frage. Man will weiterlesen, man bleibt dran. Aber es fehlt die Tiefe, das Nachbohren, das Auskosten der eigenen Idee. Mit gut 100 Seiten mehr hätte „REM“ das Potenzial gehabt, ein richtig intensiver, verstörender Pageturner zu werden. So bleibt es spannend – aber eben auch ein Stück weit unvollständig. Auch das Horror-Element bleibt überraschend zahm, was angesichts des Settings fast schon schade ist.

Fazit:
„REM“ von Sebastian Fitzek und Annika Strauss überzeugt mit einer starken Grundidee, einem packenden Schreibstil und einem Tempo, das einen mühelos durch die Seiten trägt. Gleichzeitig verschenkt der Thriller jedoch viel von seinem eigenen Potenzial, da zentrale Elemente und Figuren nicht tief genug ausgearbeitet werden. Gerade die spannende Prämisse rund um den REM-Schlaf und die Forschung dahinter sowie die Airen hätten deutlich intensiver und düsterer erzählt werden können. So bleibt ein solides, gut lesbares Buch, das unterhält, aber nicht nachhaltig verstört oder wirklich hängen bleibt. Für Fans von schnellen, atmosphärischen Thrillern durchaus lesenswert – aber kein Highlight.

Daher leider nur 3 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Zwischen Familie und Zuhause

Tom Tauber – Ratte der Lüfte
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Worum geht’s?
In Haus Nummer 12 fällt ein Nest. Mit einem kleinen Küken darin. Mitten auf Rita, die Mama-Ratte von drei kleinen Ratten. Ohne zu zögern nimmt sie Tom bei sich auf und zieht ihn groß. Tom ...

Worum geht’s?
In Haus Nummer 12 fällt ein Nest. Mit einem kleinen Küken darin. Mitten auf Rita, die Mama-Ratte von drei kleinen Ratten. Ohne zu zögern nimmt sie Tom bei sich auf und zieht ihn groß. Tom liebt seine Familie, fühlt sich geborgen – und doch bleibt da dieses leise Ziehen, dieses Gefühl, dass etwas fehlt. Kann er herausfinden, wer er wirklich ist?

Meine Meinung:
Mit „Tom Tauber – Ratte der Lüfte“ schreibt Hannah Schenk ein wundervolles Buch über Familie, Freundschaft und die Macht der Herkunft. Das Ganze wurde von Anne Hofmann illustriert. Die Zeichnungen sind nicht besonders farbenfroh, aber genau das macht sie so authentisch. Etwas bedeckt, etwas grau, aber wundervoll ins Detail gehend, untermalen sie die Geschichte über Tom perfekt. Als Altersempfehlung wurden 4 Jahre angegeben, aber mein knapp 3-jähriger suchtet es mehrmals am Tag weg – und ich denke, dass es auch für jüngere Kinder durchaus geeignet ist.

Die Charaktere haben uns gut gefallen. Eine kunterbunte Rattenfamilie, in der alles vertreten ist: die mütterliche Rita, der verschlafene Onkel, der etwas eigenwillige Opa und jede Menge Kinder. Sven Hansen, der Hausbesitzer, der mehr sieht, als die Ratten sich eingestehen wollen, und ein bisschen die schützende Hand über den Tierchen ist. Und natürlich Tom, den wir auf seinem Weg zu sich selbst begleiten, sowie Stella, das Taubenmädchen.

Die Geschichte um Tom ist wirklich wundervoll. Erst dachte ich, meinem Kleinen ist es vielleicht etwas zu ruhig oder zu tiefsinnig, aber er liebt sie einfach. Er spricht beim Vorlesen ganze Sätze mit und macht immer wieder große Augen, wenn Tom steckenbleibt. Und jedes Mal freut er sich erneut auf die letzte Seite, wenn wir – ganz klein – Lotte vor Haus Nr. 12 entdecken können. Auch ich fand die Geschichte sehr berührend: eine Geschichte darüber, wie viel Familie ausmacht und wie sehr einen die eigene Herkunft prägt. Über Selbstfindung, Selbsterkenntnis, Liebe und Freundschaft. Gleichzeitig ist sie aber auch spannend, etwa wenn Tom lernen muss, in der großen Welt auf eigenen Füßen zu stehen, und immer wieder unterhaltsam. Wir lesen das Buch aktuell mindestens viermal am Tag – das sagt vermutlich alles.

Fazit:
„Tom Tauber – Ratte der Lüfte“ von Hannah Schenk, illustriert von Anne Hofmann, ist ein liebevoll erzähltes Kinderbuch, das mit leisen Tönen große Themen anspricht. Es verbindet Familie, Herkunft und Selbstfindung auf eine Weise, die Kinder versteht, ohne sie zu überfordern. Die zurückhaltenden, detailreichen Illustrationen von Anne Hofmann geben der Geschichte eine besondere Atmosphäre und unterstreichen ihre emotionale Tiefe. Für uns ist es ein Buch, das wir immer wieder gern lesen.

5 liebevolle Sterne von uns!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Dieses Buch braucht kein Lesezeichen!

All your pretty lies. Glaubst du deinen Lügen?
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Worum geht’s?
Vor fünf Jahren wurde Lucy mitten in der Nacht blutüberströmt gefunden. Doch es ist nicht ihr Blut, sondern das ihrer besten Freundin Savvy. Lucy kann sich an nichts erinnern. Hat sie wirklich ...

Worum geht’s?
Vor fünf Jahren wurde Lucy mitten in der Nacht blutüberströmt gefunden. Doch es ist nicht ihr Blut, sondern das ihrer besten Freundin Savvy. Lucy kann sich an nichts erinnern. Hat sie wirklich ihre beste Freundin getötet, wie alle glauben?

Meine Meinung:
Der Thriller „All Your Pretty Lies – Glaubst du deinen Lügen“ von Amy Tintera ist kein Buch, das man liest. Es ist ein Buch, das einen packt, schüttelt und erst wieder ausspuckt, wenn man emotional komplett durch ist. Ich habe es wortwörtlich am Stück verschlungen – keine Pausen, keine Vernunft, nur dieses eine verdammte Bedürfnis: endlich wissen, was passiert ist.

Im Zentrum steht Lucy, die sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss – und der Möglichkeit, dass sie zu etwas fähig ist, das sie selbst nicht begreifen kann. An ihrer Seite: Podcaster Ben, der ihren Cold Case aufrollen will. Eine Kleinstadt, die mehr verschweigt als erzählt. Eine Familie, die nicht nur schützt. Und dann ist da noch Lucys Oma – resolut, scharfzüngig, in ihrem pinken Wohnwagen und ganz klar das emotionale Rückgrat dieser Geschichte. Alle Figuren bringen ihre eigene Spannung mit, aber gemeinsam entwickeln sie eine Dynamik, die fast greifbar ist.

Die Ermittlungen verlaufen größtenteils in der Gegenwart, durchzogen von Erinnerungsfragmenten, die wie Splitter aus der Vergangenheit auftauchen. Stück für Stück setzt sich ein Bild zusammen – oder besser gesagt: mehrere. Denn nichts ist hier eindeutig. Themen wie häusliche Gewalt, Manipulation und Femizid sind nicht nur Beiwerk, sondern ziehen sich wie ein dunkler Puls durch die Geschichte und geben ihr eine erschreckende Tiefe.

Und genau da liegt die Stärke dieses Thrillers: Dieses permanente Nicht-Wissen. Dieses nagende Gefühl, dass jede Wahrheit nur die nächste Lüge verdeckt. Gedankenfetzen, Twists, kleine Details, die plötzlich alles verändern – Amy Tintera spielt mit Erwartungen, bis man selbst nicht mehr weiß, woran man glauben soll. Und wenn am Ende alles ans Licht kommt, bleibt nicht nur Spannung zurück, sondern ein unangenehm realistischer Blick auf das, was Menschen bereit sind zu verdrängen. Das ist nicht nur spannend. Das ist unbequem. Und genau deshalb so verdammt gut.

Fazit:
Mit „All Your Pretty Lies – Glaubst du deinen Lügen“ liefert Amy Tintera einen Thriller, der nicht nur fesselt, sondern unter die Haut geht und dort bleibt. Die Mischung aus psychologischer Spannung, emotionaler Wucht und gesellschaftlich relevanten Themen macht dieses Buch zu einem echten Ausnahme-Pageturner. Besonders die unzuverlässige Erinnerung und das Spiel mit Wahrheit und Lüge treiben die Geschichte gnadenlos voran. Die Figuren wirken greifbar, verletzlich und gleichzeitig erschreckend real. Dieses Buch liest man nicht einfach – man erlebt es. Und man legt es garantiert nicht freiwillig aus der Hand.

5 Gänsehaut-Sterne von mir!

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