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Veröffentlicht am 01.04.2026

Gute Grundidee mit verschenkter Tiefe

REM
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Worum geht’s?
„Du darfst nicht einschlafen“ – das sind die letzten Worte, die die damals vierjährige Alysee von ihrem Vater hört, kurz bevor er stirbt. Seitdem schläft sie anders als alle anderen: ohne ...

Worum geht’s?
„Du darfst nicht einschlafen“ – das sind die letzten Worte, die die damals vierjährige Alysee von ihrem Vater hört, kurz bevor er stirbt. Seitdem schläft sie anders als alle anderen: ohne Träume. Ohne REM. Ein Schutzmechanismus? Oder ein Fluch, der nur darauf wartet, zu kippen? Denn was passiert, wenn sie doch in den gefährlichen REM-Schlaf gerät?

Meine Meinung:
Mit „REM“ erschaffen Sebastian Fitzek und Annika Strauss einen Horror-Thriller, der sich schnell liest, direkt wirkt und sprachlich genau das tut, was er soll: Spannung aufbauen. Der Stil ist präzise, schnörkellos und zieht einen unmittelbar ins Geschehen hinein – ganz typisch Fitzek, mit einer dunklen, unterschwelligen Note, die klar von Strauss geprägt ist.

Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, allen voran aus der Sicht von Alysee, deren Kindheitstrauma wie ein Schatten über allem liegt. Dazu kommen Figuren wie ihr Pflegebruder Nico und der 14-jährige Marvin, der ein richtig starker Charakter wäre, aber nicht die Bühne bekommt, die er verdient. Denn es bleibt eine gewisse Distanz: Keine der Figuren kommt einem wirklich nah, weil vieles nur angerissen wird. Besonders Nebenfiguren – wie etwa die vermeintliche Anwältin – tauchen auf und verschwinden dann wieder, als hätte man sie versehentlich stehen lassen, obwohl sie im Nachhinein durchaus eine wichtige Rollte hätten spielen können.

Und genau da liegt der Knackpunkt. Die Idee hinter der Geschichte ist stark. Wirklich stark. REM-Schlaf als Bedrohung, das Somnakular, ein Computerspiel, mysteriöse Elemente wie die Airen und dieses gruselige Hotel De Ville – das ist ein Fundus an Möglichkeiten, der förmlich danach schreit, ausgearbeitet zu werden. Stattdessen bleibt vieles an der Oberfläche. Immer dann, wenn es richtig spannend wird, wenn man denkt „Jetzt geht’s los“, wird abgebogen.

Das frustriert ein bisschen. Denn das Buch packt, keine Frage. Man will weiterlesen, man bleibt dran. Aber es fehlt die Tiefe, das Nachbohren, das Auskosten der eigenen Idee. Mit gut 100 Seiten mehr hätte „REM“ das Potenzial gehabt, ein richtig intensiver, verstörender Pageturner zu werden. So bleibt es spannend – aber eben auch ein Stück weit unvollständig. Auch das Horror-Element bleibt überraschend zahm, was angesichts des Settings fast schon schade ist.

Fazit:
„REM“ von Sebastian Fitzek und Annika Strauss überzeugt mit einer starken Grundidee, einem packenden Schreibstil und einem Tempo, das einen mühelos durch die Seiten trägt. Gleichzeitig verschenkt der Thriller jedoch viel von seinem eigenen Potenzial, da zentrale Elemente und Figuren nicht tief genug ausgearbeitet werden. Gerade die spannende Prämisse rund um den REM-Schlaf und die Forschung dahinter sowie die Airen hätten deutlich intensiver und düsterer erzählt werden können. So bleibt ein solides, gut lesbares Buch, das unterhält, aber nicht nachhaltig verstört oder wirklich hängen bleibt. Für Fans von schnellen, atmosphärischen Thrillern durchaus lesenswert – aber kein Highlight.

Daher leider nur 3 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Zwischen Familie und Zuhause

Tom Tauber – Ratte der Lüfte
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Worum geht’s?
In Haus Nummer 12 fällt ein Nest. Mit einem kleinen Küken darin. Mitten auf Rita, die Mama-Ratte von drei kleinen Ratten. Ohne zu zögern nimmt sie Tom bei sich auf und zieht ihn groß. Tom ...

Worum geht’s?
In Haus Nummer 12 fällt ein Nest. Mit einem kleinen Küken darin. Mitten auf Rita, die Mama-Ratte von drei kleinen Ratten. Ohne zu zögern nimmt sie Tom bei sich auf und zieht ihn groß. Tom liebt seine Familie, fühlt sich geborgen – und doch bleibt da dieses leise Ziehen, dieses Gefühl, dass etwas fehlt. Kann er herausfinden, wer er wirklich ist?

Meine Meinung:
Mit „Tom Tauber – Ratte der Lüfte“ schreibt Hannah Schenk ein wundervolles Buch über Familie, Freundschaft und die Macht der Herkunft. Das Ganze wurde von Anne Hofmann illustriert. Die Zeichnungen sind nicht besonders farbenfroh, aber genau das macht sie so authentisch. Etwas bedeckt, etwas grau, aber wundervoll ins Detail gehend, untermalen sie die Geschichte über Tom perfekt. Als Altersempfehlung wurden 4 Jahre angegeben, aber mein knapp 3-jähriger suchtet es mehrmals am Tag weg – und ich denke, dass es auch für jüngere Kinder durchaus geeignet ist.

Die Charaktere haben uns gut gefallen. Eine kunterbunte Rattenfamilie, in der alles vertreten ist: die mütterliche Rita, der verschlafene Onkel, der etwas eigenwillige Opa und jede Menge Kinder. Sven Hansen, der Hausbesitzer, der mehr sieht, als die Ratten sich eingestehen wollen, und ein bisschen die schützende Hand über den Tierchen ist. Und natürlich Tom, den wir auf seinem Weg zu sich selbst begleiten, sowie Stella, das Taubenmädchen.

Die Geschichte um Tom ist wirklich wundervoll. Erst dachte ich, meinem Kleinen ist es vielleicht etwas zu ruhig oder zu tiefsinnig, aber er liebt sie einfach. Er spricht beim Vorlesen ganze Sätze mit und macht immer wieder große Augen, wenn Tom steckenbleibt. Und jedes Mal freut er sich erneut auf die letzte Seite, wenn wir – ganz klein – Lotte vor Haus Nr. 12 entdecken können. Auch ich fand die Geschichte sehr berührend: eine Geschichte darüber, wie viel Familie ausmacht und wie sehr einen die eigene Herkunft prägt. Über Selbstfindung, Selbsterkenntnis, Liebe und Freundschaft. Gleichzeitig ist sie aber auch spannend, etwa wenn Tom lernen muss, in der großen Welt auf eigenen Füßen zu stehen, und immer wieder unterhaltsam. Wir lesen das Buch aktuell mindestens viermal am Tag – das sagt vermutlich alles.

Fazit:
„Tom Tauber – Ratte der Lüfte“ von Hannah Schenk, illustriert von Anne Hofmann, ist ein liebevoll erzähltes Kinderbuch, das mit leisen Tönen große Themen anspricht. Es verbindet Familie, Herkunft und Selbstfindung auf eine Weise, die Kinder versteht, ohne sie zu überfordern. Die zurückhaltenden, detailreichen Illustrationen von Anne Hofmann geben der Geschichte eine besondere Atmosphäre und unterstreichen ihre emotionale Tiefe. Für uns ist es ein Buch, das wir immer wieder gern lesen.

5 liebevolle Sterne von uns!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Dieses Buch braucht kein Lesezeichen!

All your pretty lies. Glaubst du deinen Lügen?
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Worum geht’s?
Vor fünf Jahren wurde Lucy mitten in der Nacht blutüberströmt gefunden. Doch es ist nicht ihr Blut, sondern das ihrer besten Freundin Savvy. Lucy kann sich an nichts erinnern. Hat sie wirklich ...

Worum geht’s?
Vor fünf Jahren wurde Lucy mitten in der Nacht blutüberströmt gefunden. Doch es ist nicht ihr Blut, sondern das ihrer besten Freundin Savvy. Lucy kann sich an nichts erinnern. Hat sie wirklich ihre beste Freundin getötet, wie alle glauben?

Meine Meinung:
Der Thriller „All Your Pretty Lies – Glaubst du deinen Lügen“ von Amy Tintera ist kein Buch, das man liest. Es ist ein Buch, das einen packt, schüttelt und erst wieder ausspuckt, wenn man emotional komplett durch ist. Ich habe es wortwörtlich am Stück verschlungen – keine Pausen, keine Vernunft, nur dieses eine verdammte Bedürfnis: endlich wissen, was passiert ist.

Im Zentrum steht Lucy, die sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss – und der Möglichkeit, dass sie zu etwas fähig ist, das sie selbst nicht begreifen kann. An ihrer Seite: Podcaster Ben, der ihren Cold Case aufrollen will. Eine Kleinstadt, die mehr verschweigt als erzählt. Eine Familie, die nicht nur schützt. Und dann ist da noch Lucys Oma – resolut, scharfzüngig, in ihrem pinken Wohnwagen und ganz klar das emotionale Rückgrat dieser Geschichte. Alle Figuren bringen ihre eigene Spannung mit, aber gemeinsam entwickeln sie eine Dynamik, die fast greifbar ist.

Die Ermittlungen verlaufen größtenteils in der Gegenwart, durchzogen von Erinnerungsfragmenten, die wie Splitter aus der Vergangenheit auftauchen. Stück für Stück setzt sich ein Bild zusammen – oder besser gesagt: mehrere. Denn nichts ist hier eindeutig. Themen wie häusliche Gewalt, Manipulation und Femizid sind nicht nur Beiwerk, sondern ziehen sich wie ein dunkler Puls durch die Geschichte und geben ihr eine erschreckende Tiefe.

Und genau da liegt die Stärke dieses Thrillers: Dieses permanente Nicht-Wissen. Dieses nagende Gefühl, dass jede Wahrheit nur die nächste Lüge verdeckt. Gedankenfetzen, Twists, kleine Details, die plötzlich alles verändern – Amy Tintera spielt mit Erwartungen, bis man selbst nicht mehr weiß, woran man glauben soll. Und wenn am Ende alles ans Licht kommt, bleibt nicht nur Spannung zurück, sondern ein unangenehm realistischer Blick auf das, was Menschen bereit sind zu verdrängen. Das ist nicht nur spannend. Das ist unbequem. Und genau deshalb so verdammt gut.

Fazit:
Mit „All Your Pretty Lies – Glaubst du deinen Lügen“ liefert Amy Tintera einen Thriller, der nicht nur fesselt, sondern unter die Haut geht und dort bleibt. Die Mischung aus psychologischer Spannung, emotionaler Wucht und gesellschaftlich relevanten Themen macht dieses Buch zu einem echten Ausnahme-Pageturner. Besonders die unzuverlässige Erinnerung und das Spiel mit Wahrheit und Lüge treiben die Geschichte gnadenlos voran. Die Figuren wirken greifbar, verletzlich und gleichzeitig erschreckend real. Dieses Buch liest man nicht einfach – man erlebt es. Und man legt es garantiert nicht freiwillig aus der Hand.

5 Gänsehaut-Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Ein Spiel ohne Grenzen – gnadenloses Trashie-Gold

Das Spiel
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Worum geht’s?
10 Frauen und 10 Männer finden sich in einem abgelegenen Resort mitten in der Wüste wieder. Unter den unbarmherzigen Augen zahlloser Kameras müssen sie sich in Challenges beweisen und alles ...

Worum geht’s?
10 Frauen und 10 Männer finden sich in einem abgelegenen Resort mitten in der Wüste wieder. Unter den unbarmherzigen Augen zahlloser Kameras müssen sie sich in Challenges beweisen und alles daransetzen, bis zum bitteren Ende in der Show zu bleiben. Denn nur eine oder einer von ihnen gewinnt: mit unzähligen Rewards und der verlockenden Aussicht auf ein völlig neues Leben. Doch wie weit sind die Teilnehmenden bereit zu gehen? Und existieren in diesem Spiel überhaupt noch moralische Grenzen?

Meine Meinung:
Ich gestehe: Ich liebe es, meinem Lieblings-YouTuber dabei zuzusehen, wie er mit bissigem Humor die Absurditäten diverser Trash-TV-Formate seziert. Und genau deshalb war der Roman „Das Spiel“ von Aisling Rawle für mich pures Gold – ein echtes Highlight! Ob Einsteiger in die Welt des gepflegten Reality-Wahns genauso schnell hineingezogen werden wie ich, kann ich nicht sicher sagen. Aber für mich war es ein Volltreffer: Der Schreibstil ist messerscharf, die Umsetzung gnadenlos packend und die Figuren wirken erschreckend authentisch. Es ist diese Mischung aus Faszination und Fremdscham, die einen sofort fesselt – und nicht mehr loslässt.

Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive von Lily: Anfang 20, attraktiv, klug genug, um mitzuhalten, und im echten Leben als Makeup-Verkäuferin tätig. Für sie ist die Show eine Flucht, eine Chance auf einen Neuanfang. Die anderen Teilnehmer entsprechen mehr oder weniger den Stereotypen in diesen Shows. Die Frauen eine schöner als die andere und die Männer Calvin Klein-Models in unterschiedlicher männlich-animalischer Ausprägung.

Doch der wahre Star ist die Show selbst. Gleich zu Beginn gilt: Wer keinen Partner findet, ist raus. Danach folgen Challenges, die die Teilnehmer nicht nur körperlich, sondern vor allem psychisch an ihre Grenzen treiben. Hier entfaltet sich die Dynamik in ihrer ganzen Brutalität: Manipulation, Druck, emotionale Erpressung. Einzelne setzen ihren Willen mit einer Rücksichtslosigkeit durch, die erschreckend real wirkt. Was sind sie bereit zu tun, um zu gewinnen? Die kurze Antwort: alles.

Und während offiziell die Producer die Kontrolle haben, beginnt dieses Konstrukt zunehmend zu kippen. Was als Spiel beginnt, wird rasend schnell zu etwas Dunklerem, Bedrohlicherem – etwas, das sich jeder Kontrolle entzieht. Die Spannung ist konstant greifbar, die Atmosphäre dicht und beklemmend, und immer wieder schleicht sich die eine Frage ein: Wie weit darf es gehen? Und wer zahlt am Ende den Preis? Ich konnte dieses Buch schlicht nicht aus der Hand legen. Es ist intensiv, verstörend und gleichzeitig so unfassbar unterhaltsam, dass man sich fast ein bisschen dafür schämt, wie sehr man es genießt.

Fazit:
„Das Spiel“ von Aisling Rawle ist kein netter Ausflug ins Reality-TV, sondern ein bissiger, gnadenloser Blick auf eine Welt, in der Moral schneller verdunstet als Wasser in der Wüste. Der Roman treibt seine Figuren mit brutaler Konsequenz an ihre Grenzen und zeigt, wie dünn die Schicht aus Anstand und Menschlichkeit wirklich ist. Mit hohem Tempo, scharf gezeichneten Charakteren und einer konstanten, fast klaustrophobischen Spannung entwickelt sich die Geschichte zu einem düsteren Albtraum. Was als Unterhaltung beginnt, kippt in etwas Unheimliches, beinahe Tödliches – und genau das macht den Reiz aus.

Ein schonungsloses, süchtig machendes Highlight - 5 Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Tierisch spannend

Lino Veneziano
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Worum geht’s?
Lino fischt eine Flaschenpost aus dem Meer. Doch es ist keine gewöhnliche Flaschenpost, sondern Werbung für das weltbeste Eis von Gelato Flamingo. Das muss er probieren. Er macht sich direkt ...

Worum geht’s?
Lino fischt eine Flaschenpost aus dem Meer. Doch es ist keine gewöhnliche Flaschenpost, sondern Werbung für das weltbeste Eis von Gelato Flamingo. Das muss er probieren. Er macht sich direkt auf den Weg nach Venedig – und mitten in einen Fall, der seine Superschnüffler-Instinkte benötigt.

Meine Meinung:
In dem Kinderbuch „Lino Veneziano – Ein Superschnüffler auf eiskalter Spur“ nehmen uns Andreas Hüging und Angelika Niestrath mit auf einen wirklich spannenden Fall. Dabei begeistert nicht nur der kindgerechte Schreibstil, der perfekt für 5-jährige Kinder, aber auch für Erstleser geeignet ist – wir werden zusätzlich auf den Seiten von bunten Illustrationen von Sarah Garbes begleitet, die den Fall wunderbar untermalen und echte Hingucker sind (wie genial ist bitte die Ratten-Gang?!).

Besonders gelungen ist auch die sprachliche Gestaltung: Manche Worte, wie zum Beispiel „Gängster“, sind so geschrieben, dass Erstleser sie leichter erfassen und aussprechen können. Ergänzt wird das Ganze durch ein Glossar am Ende des Buches mit den wichtigsten Begriffen – ein durchdachtes Extra, das den Einstieg zusätzlich erleichtert.

Die Charaktere sind einfach unglaublich goldig. Die Hunde Loretta und natürlich Lino, der dicke Polizei-Kater Benedetto und der Flamingo Gelato – ein herrlich bunter Haufen, bei dem jede Figur ihre ganz eigenen Charakterzüge mitbringt. Zusammen entsteht eine lebendige, harmonische Dynamik, die einfach Spaß macht.

Der Fall selbst ist wirklich spannend – nicht nur für die Kleinen, sondern auch für Erwachsene. Die kurzen Kapitel lassen sich perfekt in 5–10 Minuten lesen, und dennoch steckt jedes einzelne voller Spannung, kleiner Wendungen und mitreißender Szenen. Langeweile kommt hier definitiv nicht auf. Ganz nebenbei lernen die Kinder auch noch einiges über Venedig und seine Besonderheiten sowie bekannte Orte der Stadt kennen.

Von Kapitel zu Kapitel kommen wir der Lösung näher, begegnen neuen Figuren und werden immer tiefer in das Abenteuer hineingezogen. Es gibt Verfolgungsjagden auf dem Canal Grande, gleich mehrere Diebstähle, eine herrlich faule und verfressene Katze – und am Ende sogar einen kleinen Plotttwist, der wirklich überrascht. Ein rundum gelungenes Abenteuer, das kleine und große Detektivinnen und Detektive gleichermaßen begeistert.

Fazit:
„Lino Veneziano – Ein Superschnüffler auf eiskalter Spur“ von Andreas Hüging und Angelika Niestrath ist ein rundum gelungenes Kinderbuch, das Spannung, Wissen und liebevolle Details perfekt miteinander verbindet. Die farbenfrohen Illustrationen von Sarah Garbes machen die Geschichte zusätzlich zu einem echten Erlebnis. Besonders der kindgerechte Schreibstil, die kurzen Kapitel und die durchdachten Extras wie das Glossar überzeugen auf ganzer Linie. Die liebenswerten Charaktere und der spannende Fall sorgen dafür, dass kleine und große Leser gleichermaßen mitfiebern. Ein tierisch gutes Abenteuer, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

5 tierisch gute Sterne von uns!

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