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Veröffentlicht am 17.04.2017

Großartiger, düsterer zweiter Teil!

Töchter des Mondes - Sternenfluch
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Inhalt
Nachdem die junge Hexe Cate der Schwesternschaft beigetreten ist, gilt sie unter Ihnen als große Hoffnung darauf, das Leben des Hexen zu verändern. Denn die Bruderschaft ist hinter den Hexen her ...

Inhalt
Nachdem die junge Hexe Cate der Schwesternschaft beigetreten ist, gilt sie unter Ihnen als große Hoffnung darauf, das Leben des Hexen zu verändern. Denn die Bruderschaft ist hinter den Hexen her und gibt alles, die Hexerei zu vernichten. Dies lässt der geheime Bund der Schwesternschaft, indem nur Hexen zu Hause sind, nicht bieten. Gemeinsam mit ihnen wird Cate alles dafür geben, ihresgleichen zu retten und wird sogar zu Anführerin eines Aufstandes. Doch es kommt anders wie geplant. Nachdem Cates Schwestern, Maura und Tess, ebenfalls der Schwesternschaft betreten, erschwert Maura ihrer älteren Schwester Cate den Aufstand und richtet sich mit ihrem Verhalten gegen sie. Wie weit würde Maura gehen, wie sie ihre Schwestern wirklich verraten?


Meinung
Das Buch hat mich gefesselt! Schon durch das Cover, habe ich mich in die Buchreihe verliebt! Die verzauberte Landschaft, die trotz ihrer Magie finster wirkt und durch die Frauen darauf etwas nachdenkliches bekommt. Hier wurde sich wirklich Mühe gegeben mit der Gestaltung des Covers. Nimmt man den Schutzumschlag ab, so hält man ebenfalls ein grandioses Cover in der Hand, was geheimnisvoll wirkt und nur danach schreit in die Hand genommen zu werden!

Die Geschichte beginnt actionreich, mit der Auslieferung von Essen, durch die Schwesternschaft. Dabei wird Cate Zeugin davon, wie die Mutter zweier Kinder, von den Bruderschaft gewalttätig fortgebracht wird, ohne dass sie etwas tun kann. Doch gleichzeitig zeigt sich in dieser bedrückenden und abscheulichen Szene auch die ersten Abneigungen gegen die Bruderschaft, denn zwei von ihnen, werden von jungen Männern mit Steinen beworfen, was Cate in ihrem späteren Plan eines Aufstandes noch bestärkt.
Genau so rasant geht es in den weiteren Kapiteln zu, bis das Buch - ähnlich wie das erste - mit einem fiesem Cliffhanger endet, natürlich an der spannendsten Stelle. Jedes Kapitel enthält neue interessante, dramatische und packende Aspekte, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Cate entwickelt sich während der Geschichte immer weiter! Sie wird mutiger, erkennt den ernst der Lage und bleibt trotzdem ihrer Persönlichkeit und ihren Werten treu. Im Gegensatz zu Maura, ist Cate ein bodenständiger Charakter und ich konnte gut mit ihr sympathisieren.
Durch die fabelhafte Schreibweise von Jessica Spotswood, die sowohl Cate mit ihren Schwestern, als auch Finn, die Schwesternschaft und die geschichtliche Entwicklung, nicht aus den Augen verliert, fesselt sie den Leser an ihr Buch, da man jederzeit Wissen möchten, wie es bei diesen vielen Komponenten der Geschichte weitergeht. Vor allem durch die Ich-Perspektive von Cate, bekommt das Buch etwas sehr persönliches und tiefgründiges. Da sie zwischen den Fronten steht, konnte ich als Leser, gut mit Cate mitschwingen und sie verstehen.
Das Setting von New London, dem historischen Kontext, des Jahres 1897 und tatsächlicher Magie und Fantasy ist klassisch und gleichzeitig originell gewählt. Ich habe diesen Ort, als einen dunkeln grausamen Ort empfunden, an welchem man keine Fehler begehen sollte und sowohl als Hexe, als auch als ganz normaler Bürger nicht geachtet wird. Dennoch ist es ihr gelungen, diesen traurigen Ort zu etwas besonderem zu machen, durch die Magie!


Fazit
Ein großartiger zweiter Teil, der mich noch mehr fasziniert hat, wie sein Vorgänger! Er setzt genau dort an, wo der erste aufgehört hat und baut auf den Verstrickungen zwischen den Schwestern auf. Dieser Teil bringt mich als Leser dazu, die Bruderschaft noch stärker zu verachten, als auch die Beziehungen der Schwestern, Cate, Maura und Tess, in Frage zu stellen. Nach diesem gemeinen Ende - die Autorin hat ein Talent dafür - bleibt mir nichts anderes übrig, als in Erfahrung zu bringen, wie der dritte Band ausgeht und somit die Geschichte um die Hexerei.
FABELHAFT, 5 Sterne!

Veröffentlicht am 07.04.2017

"Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet" - und etwas mehr von dem Buch

Morgen ist leider auch noch ein Tag
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Inhalt
Tobi ist 29 Jahre alt, als er die Diagnose einer Depression bekommt. Für ihn eine "Wald-und-Wiesen-Erkrankung", mit welcher er trotzdem nicht umzugehen weiß.
Oft liegt er den ganzen Tag im Bett, ...

Inhalt
Tobi ist 29 Jahre alt, als er die Diagnose einer Depression bekommt. Für ihn eine "Wald-und-Wiesen-Erkrankung", mit welcher er trotzdem nicht umzugehen weiß.
Oft liegt er den ganzen Tag im Bett, unter einer Bettdecke aus Blei, mit einem Körper wie Blei und Gedanken wie Blei. Abends gelingt es ihm tatsächlich aus dem Bett zu kriechen und mit Freunden ein Bier zu trinken.
Dies scheint für ihn die einzige Möglichkeit, seine innere Leere zu füllen.
Auf der Suche nach Gesprächspartnern und dem Grund für seine Depression, versucht er seinen Freunden und auch seinen Eltern von seiner Diagnose zu berichten.
Vor allem bei seiner besten Freundin findet er Unterstützung, denn auch diese trägt die Diagnose seit ihrem 15. Lebensjahr mit sich herum.

Beschreibung
Das Buch hat mich komplett eingenommen. Schon durch das Cover und den Titel, ließ sich erahnen, welches Leben der Protagonist führt und was den Lesern zwischen den Zeilen erwarten wird.
Das zerwühlte Bett, die triste Bettwäsche, ein Bett, welches so hinterlassen wurde, wie man aufgestanden ist.
Fast zu vergleichen mit dem Leben von Tobi.
Für mich ist das Buch ganz viel Mut und Stärke.

Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung des Protagonisten, der im Bett liegt und nicht aufstehen kann. Er spricht mit seiner Wäsche, weil niemand sonst in seiner Nähe ist und diskutiert darüber, weshalb er nicht aufstehen kann, die Wäsche nicht wäscht.
Immer wieder kommen in diesem Buch ähnliche Szenen vor, in denen der Protagonist mit unterschiedlichen Objekten spricht. Ob mit seinen Medikamenten oder später sogar mit seiner Depression, die mit ihm an einem Tisch sitzt.
Dies sind die Szenen des Buches, in denen sich der Leser mit der Welt und der schwere von Tobi's Depression auseinander setzen kann.
Jedes Kapitel ist anders und doch wieder gleich, das macht das Buch zu etwas besonderem.
Durch die Ich-Perspektive des Buches, kann sich der Leser noch besser in die Situation von Tobi hineinversetzen und seine Gedanken zum Leben und seiner aktuellen Situation nachvollziehen.
Das gesamte Buch ist eher ironisch und mit schwarzen Humor bestückt.
Für ein ernstes Thema, wie das einer Depression, vielleicht sehr passend, besonders für Jugendliche, die dieses Buch lesen könnten.
Für mich allerdings dadurch schwer zu lesen, da ich selber mit depressiven Menschen gearbeitet habe und somit ganz andere Seiten der Depression kennen gelernt habe.
Nun sind diese Menschen auch nicht im Alter von Tobi gewesen und hatten keine von Alkohol durchzechten Nächte hinter sich.
Dennoch habe ich mir von dem Buch noch mehr erhofft, als nur ein ernstes Ende, in welchem die Depression und das Leben mit ihn nochmal genauer dargestellt wird.

Fazit
Ein ernstes Buch über das Leben mit einer Depression, über schockierende Ereignisse, wie beschissen das Leben sein kann und man trotzdem damit umzugehen weiß, plus eine große Portion Humor!
Wer einen kleinen Einblick in solch ein Leben erhalten möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Allen anderen Lesern, die sich mit Depressionen schon häufiger befasst haben, sollten sich nochmal über andere Bücher zu diesem Thema informieren.

Von mir gibt es 4 Sterne, für diesen wunderbaren kleinen Eindruck und dem Nachempfinden können einer Depression. Wie das Gefühl ist, kein Gefühl zu haben, sondern voll Leere zu sein.
Vor allem aber für ein Nachwort, dass den Leser zu Tränen rührt!

Veröffentlicht am 05.04.2017

Zauberhafte Welt!

Die Bibliothekare / Die flammende Welt
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Inhalt
Irene und Kai sind auch im dritten Band der Reihe von
Genevieve Cogman in der Welt der Bücher unterwegs. Gerade von einer wichtigen Route zurück, geraten Kai und Irene in große Gefahr.
Jemand hat ...

Inhalt
Irene und Kai sind auch im dritten Band der Reihe von
Genevieve Cogman in der Welt der Bücher unterwegs. Gerade von einer wichtigen Route zurück, geraten Kai und Irene in große Gefahr.
Jemand hat es auf sie abgesehen und gibt alles, um Irene aus dem Weg zu schaffen und die Bibliothek zu vernichten.
Doch damit gerät nicht nur Irene selbst in die Schusslinie, auch ihre Freunde geraten in schreckliche Gefahr.
Voller Mut reist Irene durch die Welten der Bibliothek, die nicht mehr das sind, was sie mal waren, um heraus zu finden, wer hinter diesen schrecklichen Taten stecken mag.
Die Spur führt sie zu Werwölfen, den Elfen und Alberich. Doch wie lassen sich diese Spuren verbinden und steckt wirklich einer von ihnen hinter diesen zerstörenden Taten?

Beschreibung
Das Buch hat mich gefesselt und gleichzeitig etwas distanziert auf die Geschichte blicken lassen.
Genevieve Colman ist es auf wunderbare Weise gelungen, eine grandiose Fantasiegeschichte zu schreiben, der es scheinbar an nichts fehlt.
Es gibt fliegende Teppiche, giftige Tiere, Werwölfe, Elfen, Drachen, Parallelwelten und das von allem zu viel.
Der Fantasie der Autorin sind keine Grenzen gesetzt, aber für mich war gerade das wirklich schwer. Es war mir von allem zu viel. Mir wäre es lieber gewesen, die Autorin hätte sich auf bestimmte Elemente wie Drachen und Elfen beschränkt. Durch die Vielfalt der Fantasie Inhalte, sind die Detail und einige der Charaktere, mit ihren besonderen Fähigkeiten zu kurz gekommen.
Die Protagonistin Irene steht zwar das gesamte Buch über im Vordergrund, dennoch habe ich mir als Leser mehr von ihr gewünscht.
Mehr Gefühle, mehr Dialoge zwischen ihr und dem "Side-kick" Kai gewünscht.
Die Action und die Handlungen der Protagonisten steht doch sehr stark im Vordergrund. Dabei geht es hauptsächlich um ein Thema "Wer könnte für all diese Taten verantwortlich sein?". Nach der Hälfte des Buches ein wenig langweilig.
Kai kommt in diesem Buch leider viel zu kurz. Besonders seine Rolle als Drache. Lediglich zu Beginn des Buches hat er eine Szene bekommen und zum Ende des Buches. Hier hat die Autorin ihn zumindest nochmal in den Vordergrund gerückt, nachdem er eine doch eher zurückhaltende Rolle übernommen hat und Irene scheinbar hörig ist.
Zu Irene konnte ich leider wenig Sympathie herstellen. Dies lag nicht nur unbedingt an ihrer distanzierten Art, sondern auch daran, dass sie unheimlich stark ist und niemanden an sich heran lässt.
Über die Handlung hinweg hat sie sich kaum verändert und entwickeln können.
Auch die Liebe kommt in diesem Buch wenig bis gar nicht vor, was man von den meisten Reihen gewohnt ist. Ich bin gespannt, ob in dem nächsten Buch noch etwas dazu kommt, oder wie die Autorin vorgeht, um eine andere Ebene zu schaffen.

Nichts desto trotz, hat die Autorin mich mit ihrem Schreibstil und der Welt gefesselt, die sie dort entwickelt hat. Ein wenig störend sind die dick gedruckten Wörter auf so ziemlich jeder zweiten Seite, über die konnte ich nach einer Weile hinweg sehen, als es mit der Action losging und Irene und Kai zwischen den Welten hin und her gesprungen sind.
Ich bewundere die Autorin, für ihre Kreativität und den sagenhaften Schreibstil, welcher den Leser in eine fremde Welt der Bücher entführt!

Fazit
Ein super Buch, voll Witz, Leidenschaft und Spannung. Wer auf Fantasie steht, für den wird das Buch perfekt sein. Leser die zwischenmenschlich etwas von Büchern erwarten, könnten nicht so zufrieden sein.

Veröffentlicht am 17.03.2017

Köstliche, leichte Unterhaltung mit dem gewissen Etwas!

Das Brombeerzimmer
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Inhalt
Nora hat ihren Mann Julian viel zu früh bei einem traurigen Joggingunfall Unfall verloren.
Dieser Unfall liegt nun ein Jahr zurück, doch seitdem hat sich nichts geändert. Nora leidet noch immer ...

Inhalt
Nora hat ihren Mann Julian viel zu früh bei einem traurigen Joggingunfall Unfall verloren.
Dieser Unfall liegt nun ein Jahr zurück, doch seitdem hat sich nichts geändert. Nora leidet noch immer schrecklich unter seinem Tod. Jeden Sonntag folgt sie Ritualen, die sie mit Julian gemeinsam erlebt hat.
Durch eine eine kleine Fügung des Schicksals, hält Nora auf einmal einen Brief von Julian Großtante Clara in den Händen zu welcher Julian bisher nie Kontakt hatte.
Mit diesem Brief wollte Julian Nora zu ihrem Geburtstag eine Freude machen, denn Julians Großtante Klara liebt liebt das Marmeladen kochen genauso sehr wie Nora. Nora geht der geheimnisvollen Tante auf die Spur und reist prompt nach Kinnbackenhagen. Dort gelingt es ihr, sich von ihren Sorgen abzulenken, neue Freunde zu finden und sie lernt eine Tante kennen die sie tief ins Herz schließt.

Beschreibung
Wenn ich mir das Cover von dem Buch anschaue, so spricht es sofort an! Ich mag die Kombination der frischen Beeren der Minze aber auch der zarten Macarons.
Mir gefällt der Schreibstil von Anne Töpfer sehr gut.
Sie hat einen lockeren Schreibstil, der sich gut weglesen lässt.
Auch mit ihrer Thematik liegt sie bei mir genau richtig! Ich mag das Thema des Familiendramas, Verlust und das finden von neuen Freundschaften.
Die Umgebung hat Anne Töpfer wahnsinnig gut geschrieben. Man konnte als Leser den Bodden riechen und spüren.
Ich selber habe gleich heimatlich gefühlt, und wäre am liebsten selber zu Nora gefahren. Es ging mir ähnlich wie Nora, ich konnte loslassen und mich von meinen Sorgen ablenken.
Zudem hat die Autoren es geschafft, Spannungen aufzubauen, von denen der Leser sich noch mehr erwartet hat. Meistens ist es jedoch bei der üblichen Geschichte geblieben und es kam keine weitere Spannung auf. So kam es bei mir, dass ich bei Aufbau einer Spannung kaum Spannung verspürt habe, da ich wusste, dass aus dieser kleinen Spannung zwischendurch leider nicht mehr wird. Für mich war in diesem Buch teilweise ein wenig zu viel Fantasie und rumgespiele was die Marmeladenläden, Cafés und Marktstände betrifft.
Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass Klara und Nora tatsächlich einen Marktstand eröffnen. Leider ist die Thematik der Marmelade viel zu kurz gekommen und wurde nicht weiter thematisiert.
Thema Julian hingegen ist keineswegs zu kurz gekommen, ich finde die Autorin hat hier eine perfekte Mischung hinbekommen. Julian ist immer wieder aufgetreten, hat aber nicht zu viel Raum eingenommen. Schwierig fand ich die Thematik um die Familiengeschichte von Klara, Mandy und Hilde. Meiner Meinung nach ist diese auf den letzten zwei Seiten definitiv viel zu kurz gekommen.
Man hätte diese früher einführen können und dann das Buch langsam ausklingen lassen.
Mit Nora konnte ich mich ganz gut identifizieren. Ich mag ihre leichte chaotische und liebevolle Art, bewundere sie gleichzeitig für ihre Stärke und ihren Mut, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und das Positive darin zu sehen. Was mich stört ist, dass Nora sich ständig rechtfertigt. Egal ob es darum geht, dass sie ihr Handy ständig in die Hand nimmt oder ob es darum geht, dass sie Erdbeeren aus dem Garten nimmt. Jede Kleinigkeit muss von ihr begründet, entschuldigt oder gerechtfertigt werden. Zudem ist mir aufgefallen das jede Person immer "wunderhübsch" ist und neben Jura auch noch Modell werden könnte oder ein Café eröffnen kann. Das hat mich im Buch ein wenig gestört.
Auch Klara, die geheimnisvoll tut und Nora immer auf später vertröstet.

Fazit
Ein wirklich gutes Buch, das Lust macht ans Meer zu fahren und mich in den Urlaub geschickt hat. Wer auf Familiengeschichten, Marmelade und Freundschaft steht, für den ist dieses Buch wirklich super!
Mir hat es leichte Lesestunden beschert. Von mir gibt es dennoch nur 3 Sterne für das Buch, weil ich mich nicht ganz mit Nora, Klara und der Geschichte anfreunden konnte.

Veröffentlicht am 10.03.2017

Magisch!

Töchter des Mondes - Cate
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Inhalt
Cate und ihre beiden jüngeren Schwestern leben seit dem Tod ihrer Mutter alleine mit ihrem Vater in einem großen Haus und mit einem ebenso großen Geheimnis.
Die drei Schwestern sind Hexen. Doch ...

Inhalt
Cate und ihre beiden jüngeren Schwestern leben seit dem Tod ihrer Mutter alleine mit ihrem Vater in einem großen Haus und mit einem ebenso großen Geheimnis.
Die drei Schwestern sind Hexen. Doch niemand - nicht mal ihr Vater - darf jemals von diesem Geheimnis erfahren.
Cate versucht alles, um die Bitte ihrer Mutter, die beiden Schwestern zu schützen, zu erfüllen. Denn die Bruderschaft tut alles was in ihrer Macht steht, um die Hexen aus der Stadt zu verbannen.
Da den jungen Hexen die Kontrolle ihrer Kräfte fehlt, sind die Schwestern besonders gefährdet.
Ausgerechnet jetzt, wo Cate eine wichtige Entscheidung treffen soll, tritt eine Gouvernante in das Leben der Mädchen ein und bringt das Leben der Schwestern durcheinander.

Beschreibung
Das Buch hat mich gefesselt! Schaut man sich das Cover an, so hält das Buch alles, was das Abbild verspricht. Düstere Geheimnisse, Spannung, Kuriositäten, Liebe und viele Magie.
Die ersten Kapitel plätschern leicht vor sich hin. Von Kapitel zu Kapitel baut sich immer weiter Spannung auf, bis die Spannung am Ende des Buches ihren Höhepunkt erreicht, so dass man als Leser unbedingt das zweite Buch der Trilogie lesen möchte.
Dadurch das Cate aus ihrer Perspektive erzählt, gelingt es dem Leser sowohl zu der Protagonistin, als auch zu den Schwestern eine Beziehung aufzubauen. Ich habe die ganze Zeit über mitgefiebert, wie Cate sich entscheidet. Ich habe sie für ihre Liebe zu Maura bewundert, die ihr das Leben wirklich nicht einfach macht. Erst durch die Ich-Perspektive von Cate, konnte ich als Leser besser nachvollziehen, weshalb Cate so sehr hinter Maura steht und alles gibt, um ihre Schwester zu schützen.
Die Charaktere entwickeln sich in diesem Buch ganz wunderbar.

Jessica Spotswood hat wirklich einen sagenhaften leichten, aber dennoch fesselnden Schreibstil. Es gelingt ihr ganz wunderbar, die gesamte Szenerie bildhaft darzustellen.

Fazit
Für alle Leser, die von Hexenbüchern nicht genug bekommen können, aber auch für Neueinsteiger ein absoluter muss!
Von mir gibt es 5 Sterne! Band 2 steht schon in den Startlöchern.