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Buchstabenpoesie

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Veröffentlicht am 30.05.2017

Grandiose Geschichte über das Leben!

Das Leben fällt, wohin es will
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Inhalt
Marie ist knapp 30 Jahre alt, liebt Parties, Abende mit ihren Freunden in der Sternschanze und lebt in den Tag hinein. Doch als ihre ältere Schwester erfährt, dass sie Brustkrebs hat muss Marie ...

Inhalt
Marie ist knapp 30 Jahre alt, liebt Parties, Abende mit ihren Freunden in der Sternschanze und lebt in den Tag hinein. Doch als ihre ältere Schwester erfährt, dass sie Brustkrebs hat muss Marie auf einmal ihr Leben umkrempeln.
Sie kümmert sich um den Haushalt ihrer Schwester, um deren beiden Kinder und sie muss sogar ihren Job in der Werft übernehmen. Letzteres geht sie nur sehr ungern an, da ihrem Vater die Werft gehört, zu dem sie nur wenig Kontakt hat, auch die Werft an sich wecken in Marie keine guten Erinnerungen.
Dann tritt zu allem Übel auch noch Daniel, ein Mitarbeiter der Werft in ihr Leben und macht es somit noch chaotischer, als es ohnehin schon ist.

Meinung
Das Cover ist ein absoluter Hingucker, es ist frisch und spiegelt durch die verschiedenen Elemente alles wieder, worum es in dem Buch geht. Es ist alles aufeinander abgestimmt. Das blau der Wellen und des Wasser, was für eine Frische steht. Der Hut der zu Marie gehört und einen Teil von ihr darstellt, der Anker, der für das Leben von Marie steht und die Beziehung zwischen ihr und der Schwester. Auch der Rettungsring lässt sich im Leben von Marie wiederfinden, nicht nur was die Werft betrifft, sondern auch was Daniel betrifft, der sie auffängt und unterstützt.
Petra Hülsmann hat ein tolles Buch über die Ernsthaftigkeit des Lebens geschrieben, welches sie mit einer gewissen Leichtigkeit gespickt hat. Dennoch hat es mich Stellenweise zu Tränen gerührt, durch die realistischen Beschreibungen und Familienverhältnisse, als Alleinerziehende Krebskranke Mutter von zwei Kindern. Für mich war es wundervoll Christine und Marie durch ihr Leben zu begleiten und zu lesen, wie die beiden sich entwickeln und verändern.
Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch lieben und unterstützen sie sich an allen Ecken und Enden.
Mir ist sowohl Marie sympathisch, als auch all die anderen Charaktere, die Petra Hülsmann sich für ihr Buch ausgedacht hat. Besonders ins Herz geschlossen habe ich neben Daniel und Marie natürlich wieder Knut. So einen Taxifahrer würde ich zu gerne kennen lernen!

Fazit
Für mich ein grandioses und vor allem realistisches Buch, welches sich die 5 Sterne definitiv verdient hat! Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Vor allem steckt wirklich mehr dahinter, als der Leser auf den ersten Blick zu glauben vermag!

Veröffentlicht am 27.10.2018

Seichter Kriminalroman!

Hasenjagd
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Inhalt
Die Polizei und der Staatsschutz sind alamiert, der Außenminister von Stockholm wurde auf brutale Art und Weise ermordet. Der Täter ist auf keinem der Überwachungsvideos zu sehen. Die einzige Zeugin ...

Inhalt
Die Polizei und der Staatsschutz sind alamiert, der Außenminister von Stockholm wurde auf brutale Art und Weise ermordet. Der Täter ist auf keinem der Überwachungsvideos zu sehen. Die einzige Zeugin ist eine Prostituierte - doch ist sie wirklich unschuldig? Das einzige was sie über den Fall sagen kann ist, dass es noch weitere Opfer geben wird und dass der Täter etwas an seinem Gesicht hinunter hängen hatte. Vielleicht ein wichtiger Tipp auf der Suche nach dem Täter? Schon bald darauf geschieht der nächste Mord. Klar, dass Joona Linna ermitteln muss, als die Polizei nicht weiterkommt. In den gemeinsamen Ermittlungen kommen Joona und Saga der Täter auf die Schliche. Dieser schreckt vor nicht zurück.

Beschreibung
Das Cover passt hervorragend zu den 5 Vorgängerbänden. Es wirkt kalt und etwas düster. Fast ein wenig in das Psychothriller Genre. Wobei das Cover gar nicht so sehr nach einem Kaninchen aussieht, sondern eher nach einem Fuchs. Titel und Inhalt sind nicht zu 100% stimmig.
Der Schreibstil ist flüssig, dennoch hat das Buch auch viele Längen und kommt er am Ende so richtig in Fahrt. Es spielen sich viele Szenen ab, die mit dem Hauptthema nicht so sonderlich viel zu tun haben sondern lediglich mit einfließen, da sie einfach mal genannt und verarbeitet werden müssen. Das Meiste davon verknüpft sich am Ende dann zu einem Handlung, all das dauert aber wie gesagt sehr lange.
Saga und Joona sind mir irgendwie ein wenig fremd geblieben und ich konnte nicht so wirklich mit ihnen sympathisieren. Was auch damit zu tun hat, dass man aus ihrem Privatleben so gut wie nichts erfährt. Zum Anderen gehen die Beiden mit den Verdächtigen überhaupt nicht feinfühlig um und durchlöchern alle - auch die Zeugen - mit so vielen Fragen, dass ich an deren Stelle die Aussage verweigert hätte. Für mich einfach sehr unsympathisch.
Erschreckend fand ich einfach die Szene mit Jeanette. Einige Leser werden sicherlich darüber schmunzeln können. Ich fand es schön ein wenig eklig und unglaublich, wie man so etwas in einem Buch niederschreiben kann, ohne sich vorher darüber Gedanken zu machen, was das für Auswirkungen haben könnte, damit meine ich besondere das ungeborene Kind. Dass sich Jeanette darüber freut ist irgendwie auch fraglich. Klar, ihr großer Traum geht in Erfüllung aber so? Mir wird das Thema im Anschluss an die Szene zu wenig aufgearbeitet. Erst zum Schluss wird noch einmal darüber berichtet, allerdings auch nur auf zwei Seiten.

Meinung
Ich kann leider nur sehr gut gemeinte 3 Sterne vergeben. Mich hat das Buch einfach nicht mitgerissen. Die Spannung und den Nervenkitzel hätte ich gerne auch schon zu Beginn des Buches gehabt und nicht erst im letzten Drittel. Es war ein Krimi, aber kein Thriller, das muss man ganz deutlich sagen und auch so sehen, sonst erscheint es einem als Leser viel zu langweilig. Wer also eher sanftere Kost mag, der sollte sich das Buch mal anschauen.

Veröffentlicht am 26.05.2017

Liebevoller Roman

Miss you
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Inhalt
Tess und Gus führen komplizierte Leben. Beide tragen Geheimnisse mit sicher herum, die sie kaum jemandem anvertrauen. Sie sind auf der Suche nach einem Partner im Leben, der sie so nimmt, wie sie ...

Inhalt
Tess und Gus führen komplizierte Leben. Beide tragen Geheimnisse mit sicher herum, die sie kaum jemandem anvertrauen. Sie sind auf der Suche nach einem Partner im Leben, der sie so nimmt, wie sie sind. Dem sie alles anvertrauen können und von dem sie dennoch geliebt werden.
Sie sind auf der Suche, nach einem kleinen Fünkchen Glück in ihrem Leben.
Immer wieder begegnen sich Tess und Gus an unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben. Doch genauso schnell verlieren sie sich wieder aus den Augen, ohne auch nur einmal richtig miteinander geredet zu haben.
Das Leben geht für beide weiter, sie haben verschiedene Partner, bauen sich eine Familie, bzw. eine Zukunft auf und werden dennoch nicht glücklich.
Bis die beiden erneut aufeinander treffen und merken, dass das große Glück gar nicht so weit entfernt lag, wie es immerzu schien.

Meinung
Das Cover hat mich angezogen. Das schlichte weiß, mit der roten Schrift und dem kleinen Herzen als Detail.
Gemeinsam mit dem Klappentext wirkt das Buch vielversprechend. Zwei junge Menschen die sich immer wieder begegnen, aber dennoch nicht zueinander finden.
Doch das Buch hält nicht ganz, was es verspricht. Meine Erwartungen sind leider nicht eingetroffen.
Ich hatte mir erhofft, dass Tess und Gus sich bereits kennen, dass ihnen aber immer wieder etwas dazwischen kommt, so dass sie kein Paar werden. Erst hat der eine einen Partner, dann der andere. Dann kommt ein Kind dazwischen, eventuell ein Umzug oder ein neuer Job.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Gus und Tess erzählt. Die Leben der beiden stehen im Vordergrund, die Veränderungen, die Partner und die Vergangenheit. Meiner Meinung nach treffen sich Tess und Gus viel zu selten und selbst dann sind die Treffen viel zu kurz. Sie laufen aneinander vorbei oder begegnen sich lediglich mit Blicken. Meist beträgt das aufeinander treffen nur 1-3 Sekunden.
Dennoch hat die Autorin die beiden geschickt zueinander geführt und den Leder spüren lassen, dass etwas ganz Besonderes zwischen Tess und Gus existiert.
Die Charaktere sind einzigartig. Beide tragen eine schwere Vergangenheit mit sich herum, die sich bis in die Gegenwart zieht und sie ständig in ihrem Verhalten beeinflusst. Dennoch spürt man, wie Tess und Gus sich immer weiter entwickeln und ihre Vergangenheit Stück für Stück fallen lassen. Besonders Tess ist mir unheimlich sympathisch. Ihre Charakterzüge stimmen überein und lassen sich in ihren Handlungen und ihrem Verhalten wiederfinden. Auch Gus ist ein unheimlich liebevoller Mensch, der alles gibt, um es anderen Recht zu machen.
Der Autorin ist es gelungen, dem Leser die Protagonisten näher zu bringen. Sie hat einen wunderbar leichten Schreibstil, der sehr gefühlvoll ist.
Großartig ist auch das Setting. Da ich selber vor kurzem in London war, war es großartig zu lesen, in welchen Straßen und Orten sich Tess und Gus bewegen.

Fazit
Eine leichte, melancholische und tiefgründige Geschichte rund um die sympathischen Protagonisten Tess und Gus, die sich immer wieder begegnen und doch knapp verpassen. Für Romantik-Liebhaber sicherlich einen Blick wert. 4 Sterne für dieses Buch, da meine Erwartungen leider nicht erfüllt wurden.

Veröffentlicht am 07.11.2018

Guter Abschluss der Trilogie!

Dem Ozean so nah
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Inhalt
In diesem Teil lernen sich Danny und Christina kennen. Beide teilen ein ähnliches Schicksal, doch im Gegensatz zu Christina ist Danny weitestgehend unabhängig und weiß, was er im Leben erreichen ...

Inhalt
In diesem Teil lernen sich Danny und Christina kennen. Beide teilen ein ähnliches Schicksal, doch im Gegensatz zu Christina ist Danny weitestgehend unabhängig und weiß, was er im Leben erreichen möchte. Christina hingegen ist auf die falsche Bahn geraten. Sie nimmt Drogen und arbeitet als Prostituierte. Eine innige und feste Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden. Danny versucht alles, um Christina eine Stütze zu sein und sie aus der Drogenszene hinaus zu bringen. Doch ist für Christina ein halbwegs geregeltes Leben möglich und kann ein nebeneinander leben der Beiden gehen?

Beschreibung
Auch das dritte Buch der Danny Trilogie passt wunderbar zu seinen Vorgängern. Die Cover sind alle hervorragend aufeinander abgestimmt und vermitteln durch ihre Farben sehr viel Tiefe und Emotionalität. Schon das Cover zeigt, wie Danny und Christina zusammen stehen, dass sie Beide so dicht am Ozean sind und es trotzdem schaffen nicht darin zu versinken.

In dem dritten Buch der Reihe lernt man Christina und ihre Geschichte besser kennen. Sie ist drogenabhängig und kommt nur schwer davon weg. Doch gemeinsam mit Dannys Hilfe gelingt es ihr doch irgendwie. Dies zeigt, wie stark Freundschaft sein kann und dass auch Freunde ein Teil der Familie sein können. Es wird veranschaulicht, wie schwer es ist von Drogen weg zu kommen. Wie abhängig man tatsächlich davon ist. Danny und Christina sind einfach Charaktere, die man ins Herz schließen muss. Die Handlung erzählt zwar Christinas Geschichte, aber man kommt ihr nicht ganz so nahe, wie Danny. Sie wirkt etwas kühler und weniger emotional.

Jessica Koch hat einen wirklich emotionalen und glaubhaften Schreibstil, so dass man gar nicht in Frage in stellt, ob es sich wirklich exakt so ereignet hat, sondern man nimmt es einfach hin und glaubt es. Trotzdem gelingt es der Autorin, etwas Humor und lockere Sprüche einzubringen, so dass das Buch und die Geschichte der beiden Protagonisten nicht zu sehr ans Herz geht. Man kann dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen!

Meinung
Auch das dritte Buch der Danny Trilogie hat sich 5 Sterne verdient. Es hat mir ebenso gut gefallen, wie die Vorgänger. Hier von Stärken und Schwächen zu sprechen ist ein wenig schwer. Dennoch fand ich es nicht ganz so emotional ergreifend wie die ersten beiden Bücher. Dafür allerdings auch etwas weniger grausam. Für mich war dies jedoch ein guter Abschluss der Trilogie. Nun kann man die Reihe ins Regal stellen und muss sich nicht länger Gedanken und Sorgen um die Protagonisten machen. Es war ein vergleichsweise sanfter Abschluss der Reihe, mit dem man als Leser irgendwie „leben“ kann.

Veröffentlicht am 16.10.2018

Gefühlvoll und emotional - wie gewohnt!

Das Leuchten unserer Träume
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Inhalt
Sophie Winter wohnt in einer gemütlichen Wohnung gemeinsam mit ihrem Kater. Als nachts plötzlich ein Feuer in ihrem Wohnhaus ausbricht, ändert sich ihr sowieso schon zurückhaltender Lebensstil komplett. ...

Inhalt
Sophie Winter wohnt in einer gemütlichen Wohnung gemeinsam mit ihrem Kater. Als nachts plötzlich ein Feuer in ihrem Wohnhaus ausbricht, ändert sich ihr sowieso schon zurückhaltender Lebensstil komplett. Ein unbekannter Mann rettet sie in letzter Sekunde aus der Wohnung. Immer wieder laufen sich die Beiden über den Weg und eine ganz besondere Bindung entsteht zwischen den beiden. Sophie vertraut sich Ben an. Sie berichtet ihm, von ihrem Schicksalsschlag, dem Tod ihres Bruders Scott. Letztendlich zieht sie bei Ben zur Untermiete ein und stellt ihn sogar ihren Eltern vor. Beide verlieben sich ineinander. Doch dann kommt Sophie Ben auf die Schliche und erfährt, dass er schwer krank ist. Als sie den ersten Schock verdaut hat, schlägt das Schicksal nochmal zu und Sophie weiß nicht, was sie noch mit ihrem Gewissen vereinbaren kann und wer Ben wirklich zu sein scheint.

Beschreibung
Das Cover des Buches ist wieder wunderschön. Es ist verträumt und sagt mit einem Bild, was alles in diesem Buch zu lesen sein wird. Leider passt es nicht komplett in die Reihe der Autorin, da es durch das „Pappcover“ ein anderes Material umfasst und auch das Thema Himmel und Mond diesmal nun komplett wegfallen, was ich sonst immer sehr passend fand, da sich die Protagonisten zwischen Himmel und Erde befanden und auf einem schmalen Grad gewandert sind. Auf dem jetzigen Cover ist der Leuchtturm zu sehen, der für Sophie als Symbol für Hoffnung steht, für Wünsche und Träume. Der ihr auch in der dunkelsten Zeit Licht gibt und ihr den Weg erleuchtet. Der Schreibstil ist wirklich etwas ganz besonderes. Man weiß bei den Büchern von Dani Atkins einfach um was es geht. Auch wenn man bei so tragischen Handlungen eigentlich nicht sagen kann, dass es eine Geschichte für das Herz ist, so ist es das doch. Wie kann man so herz erwärmend, emotional, leicht und hoffnungsvoll schreiben wie diese Autorin!?

Sophie ist mir überaus sympathisch und ein so greifbarer Charakter. Sie steht mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Hat ihr Päckchen zu tragen und wirkt dadurch manchmal etwas hilflos, verloren und wie in ihrer eigenen Welt gefangen. Aber nie so, dass es nervig sein könnte oder anstrengend. Ganz im Gegenteil, es ist ein leises stilles „leiden“. Ihre Sorgen und Gedanken sind überaus nachvollziehbar. Zum Ende des Buches hin macht sie eine tolle, kaum zu merkende Entwicklung mit. Sie kommt so langsam und schleichend, dass man erst zum Schluss merkt, wie stark und selbstbewusst Sophie geworden ist. Dass sie einen Mann an ihrer Seite hat, der schwer krank ist und zu dem sie trotz ihrer Vergangenheit hält ist sehr bewundernswert und zeigt viel Stärke und Mut.

Ben ist genau wie Sophie ein absolut toller Charakter. Auch er ist greifbar und realistisch aufgezeichnet. Dass er ein Geheimnis vor Sophie verbirgt wird erst Schritt für Schritt klar. Als man dann erfährt, was genau er verbirgt, stellt man seine Liebe erst einmal in Frage. Doch so wie er kämpft und alles erklärt, scheinen seinen Handlungen logisch. Das schlechte Gewissen, was ihn sein Leben lang verfolgt und er alles versucht, um Sophie und ihre Familie glücklich zu machen. Besonders schön finde ich auch, dass Dani Atkins sich für eine Krankheit entschieden hat, die eine Menge Menschen haben. Mit dieser hat sie sich auseinander gesetzt und sogar mit Betroffenen und den Angehörigen gesprochen. Hut ab!

Beide Protagonisten und ihre Freunde und Familienmitglieder sind mir sehr ans Herz gewachsen. Es tut mir so unfassbar leid, dass Ben verstorben ist und es tut mir ebenfalls unglaublich leid, dass Sophie wieder das Glück verwehrt wurde und sie nicht mehr körperlich mit diesem Mann durch das Leben gehen kann.
Dieser Twist im letzten Drittel des Buches macht alles nochmal etwas spannender und die anfängliche Liebesgeschichte, bei der man sich die ganze Zeit fragt, was sich die Autorin nun schon wieder ausgedacht hat, nimmt hier an Fahrt auf.
Mit einem traurigen Ende ist bei Dani Atkins ja fast immer zu rechnen.

Meinung
Dani Atkins ist ein weiterer sehr emotionaler Roman gelungen. Ein Buch wie man es von der Autorin kennt. So realistisch und wahr, dass man das Gefühl hat, die Charaktere wirklich zu kennen und mit ihnen befreundet zu sein. Für mich ein 4,5 Sterne Buch, da sich die ersten zwei Drittel zwar mehr als angenehm gelesen haben, aber dennoch etwas die „Spannung“ fehlte und dafür am Ende dann alles sehr rasant ging.