Cover-Bild Die Mitternachtsreise
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 21.05.2026
  • ISBN: 9783426562505
Matt Haig

Die Mitternachtsreise

Roman
Sabine Hübner (Übersetzer)

Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman vom Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation Die Mitternachtsbibliothek.
Wenn das Leben im Zeitraffer an dir vorüberzieht – welchen Moment würdest du festhalten?
Die Vergangenheit kann niemand ändern, doch der Mitternachtszug kennt den Weg dorthin:  Zur Chance, die bedeutsamsten Momente noch einmal zu durchleben – und zu erkennen, wer man wirklich war.  Am glücklichsten war Wilbur mit Maggie, der großen Liebe seines Lebens. Damals, in ihren Flitterwochen in Venedig. Bevor er alles aufs Spiel setzte.  Nichts wünscht er sich sehnlicher, als die Zeit zurückdrehen und einen anderen Weg einschlagen zu können. Aber damit könnte er alles zerstören, was ihm je etwas bedeutet hat. 
Eine zauberhafte Liebesgeschichte aus der Welt von "Die Mitternachtsbibliothek".

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2026

Auf in die Vergangenheit

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Wilbur stirbt. Und findet sich an einem Bahnhof wieder, wo ihn der Mitternachtszug abholt, ihm sein Leben zeigt und an wichtigen Stationen anhält. Was wird er im Rückblick an Erkenntnissen gewinnen?

"Die ...

Wilbur stirbt. Und findet sich an einem Bahnhof wieder, wo ihn der Mitternachtszug abholt, ihm sein Leben zeigt und an wichtigen Stationen anhält. Was wird er im Rückblick an Erkenntnissen gewinnen?

"Die Mitternachtsreise" hat ein mitternachtsblaues Cover, man sieht den Nachthimmel, Mond und Sterne und im Zugfenster die Silhouetten eines Mannes und einer Frau vor buntem Licht. Das eigentliche Buch und der Schutzumschlag unterscheiden sich, auf dem Schutzumschlag sind hellere Sterne und eine Katze läuft auf dem Zugdach, außerdem liest man links und rechts vom Zugfenster noch "Eine Reise, die alles verändert" und "Eine Liebe, die alles überdauert". Ein wunderschönes Cover, das direkt neugierig macht und optisch ein wenig an "Die Mitternachtsbibliothek" erinnert. Sowohl Cover als auch Titel passen perfekt zum Roman. Auch die liebevoll gestalteten Extras wie die Fahrkarten für den Zug, am Anfang "neu", am Ende eingerissen weil entwertet, sind Details, die ein Buch schöner machen.

Matt Haig ist es mit seinem Schreibstil gelungen, mich sofort in die Geschichte zu bringen und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ein sehr gutes Zeichen. Auch hier faszinierte mich die Grundidee hinter dem Buch, für mich ist dieser Roman wesentlich besser als der Vorgänger "Die Mitternachtsbibliothek". Vielleicht liegt es daran, in welcher Lebensphase man sich gerade befindet, dieser Roman hat mir aus der Seele gesprochen und wird mich mit seinen Lebensweisheiten und "Sprüchen" gedanklich noch eine Weile beschäftigen. Die "Mitternachtsreise" beschreibt eine Variante von "Was wäre, wenn du die Zukunft kennen würdest, was würdest du ändern oder würdest du überhaupt etwas ändern?", die sich viele Menschen im Laufe ihres Lebens stellen und viele würden sich diese Möglichkeit wünschen. Ein tolles Gedankenspiel, ein kluger Roman, ein Märchen, ein Lebensratgeber, alles in einem. Ich werde das Buch definitiv weiterempfehlen und kann es auch jüngeren Lesern nur dringend ans Herz legen. Für mich bisher das beste Buch, was ich in 2026 gelesen habe. Danke, Matt Haig!

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Hatte bisschen Pipi in den Augen

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Matt Haig schreibt einfach Bücher, die mich thematisch sehr ergreifen, trotzdem ist es immer so ein bisschen Glücksspiel, ob mir das jeweilige Buch aber auch tatsächlich gefällt. Hier war der Fall aber ...

Matt Haig schreibt einfach Bücher, die mich thematisch sehr ergreifen, trotzdem ist es immer so ein bisschen Glücksspiel, ob mir das jeweilige Buch aber auch tatsächlich gefällt. Hier war der Fall aber für mich sehr klar: habs geliebt. Für mich das bisher beste Buch von Matt Haig, ich hab ja so geheult beim Lesen.

Lieben wir nicht alle diese „Grumpy old man“-Geschichten?! Nur dass Wilbur eigentlich nicht grumpy ist, sondern jemand, der viel Schmerz erfahren, falsche Entscheidungen getroffen und das eigene Leben verpasst hat. Zudem ist Wilbur nun tot, gestorben einsam und allein. Am Ende seines Lebens geht er als Geist auf Reise durch die Schlüsselmomente seines Leben. Durch die Höhen und Tiefen, die Liebe und den Verlust.

Herzstück ist für mich die Liebe zu Maggie, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Sie begleitet Wilbur von seiner Kindheit an und zu wissen, dass er am Ende ohne sie ist, hat mir schon von Beginn an das herz schwer gemacht. Die Geschichte ist einfach wundervoll in ihrer Tragik, einfach weil das Thema sehr nahbar und ergreifend ist. Natürlich geht es hier nicht nur um die Liebe, die mal ganz leicht und dann wieder unfassbar schwer ist, aber sie schwingt eben doch bei allen mit, was Wilbur erlebt.


Es hat mir gefallen, wie er seine Lebensetappen rekapituliert, sie in ein neues Licht gerückt sieht, bereut und begreift. Und dann wirkt die Geschichte ihre Magie. ich will hier nicht zu viel verraten, aber was Wilbur tut, ist absolut ergreifend. Die Geschichte birgt einiges an Lektionen, die jeder beherzigen sollte und gibt reichlich Denkanstöße, das eigene Verhalten mal zu hinterfragen. Denn was am Ende zählt ist, geliebt zu haben und geliebt worden zu sein.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Wunderschön

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Nach der "Mitternachtsbibliothek" war ich so gespannt auf das neue Werk von Matt Haig. In "Die Mitternachtsreise" reflektiert Wilbur sein Leben und seine Liebe. Er steigt in den mysteriösen Zug und begegnet ...

Nach der "Mitternachtsbibliothek" war ich so gespannt auf das neue Werk von Matt Haig. In "Die Mitternachtsreise" reflektiert Wilbur sein Leben und seine Liebe. Er steigt in den mysteriösen Zug und begegnet dort Agnes, eine alte Dame, die er als Kind aus einem Buchladen gekannt hatte. Sie nimmt ihn mit auf diese emotionale Reise zu den bedeutenden Momenten aus Wilburs Leben.

Die Geschichte hat mich von Beginn gefesselt, weil sie unglaublich schön erzählt wird und eine melancholische Stimmung vermittelt. Matt Haigs Schreibstil hat mir im vorherigen Buch bereits sehr gefallen, so auch hier.
Ich mochte die Mischung aus Emotionen und Reflexion, die Hoffnung und ein warmes Gefühl vermitteln konnten.

Insgesamt ist dies ein ganz besonderes Buch, dass noch lange nachhallt, eben weil es dazu anregt, selbst an die wichtigen Momente des eigenen Lebens zu denken und zu reflektieren. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der die "Mitternachtsbibliothek" bereits mochte.

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Inspirierendes Buch

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Ich hatte schon viel Gutes über den Autor gehört und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin und ich hab das Buch auch sehr ...

Ich hatte schon viel Gutes über den Autor gehört und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin und ich hab das Buch auch sehr schnell gelesen gehabt.

In dem Buch geht es um das Leben, Entscheidungen und die Frage, wie anders alles hätte laufen können. Die Geschichte regt sehr zum Nachdenken an und beschäftigt sich mit Themen wie Reue, Hoffnung und dem Wunsch, den richtigen Platz im Leben zu finden. Die Geschichte war sehr tiefgründig, inspirierend und sehr emotional.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und kam daher auch gut durch das Buch.
Ich fand das Buch sehr berührend und inspirierend. Es zeigt, wie wertvoll das eigene Leben sein kann, selbst wenn nicht immer alles perfekt läuft.

Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, mir hat es sehr sehr gut gefallen!!

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Wenn das Leben noch einmal Halt macht

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Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen schon nach den ersten Seiten so sehr in den Bann zieht, dass man die Welt um sich herum vergisst. Für mich war „Die Mitternachtsreise" genau so ein Buch. ...

Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen schon nach den ersten Seiten so sehr in den Bann zieht, dass man die Welt um sich herum vergisst. Für mich war „Die Mitternachtsreise" genau so ein Buch. Nach „Die Mitternachtsbibliothek" waren meine Erwartungen hoch, und Matt Haig hat sie nicht nur erfüllt, sondern auf eine ganz eigene, neue Weise übertroffen.

Im Mittelpunkt steht Wilbur, ein ehemaliger Buchhändler, dessen Leben gerade zu Ende geht. Doch anstatt eines endgültigen Abschieds beginnt für ihn eine außergewöhnliche Reise. Er findet sich in einem geheimnisvollen Zug wieder, der ihn zu den prägenden Augenblicken seines eigenen Lebens zurückbringt. Begleitet wird er von Agnes, die ihm ruhig und bestimmt erklärt, wie diese besondere Fahrt abläuft und welche Regeln auf keinen Fall gebrochen werden dürfen. Während der Zug Station für Station durch sein Dasein gleitet, sieht Wilbur, was er lange verdrängt hat. Dass er die Arbeit über die Liebe gestellt hat. Dass Menschen, die ihm wichtig waren, leise aus seinem Leben verschwanden, weil er nicht hinsah. Dass er sich selbst irgendwo unterwegs verloren hat. Und mit jeder Station wächst in ihm eine gefährliche Frage: Was wäre, wenn er eingreifen könnte?

Haig hat ein Gespür dafür, große existenzielle Fragen in eine leise, fast intime Erzählung zu verpacken. „Die Mitternachtsreise" handelt nicht von dramatischen Wendungen oder spektakulären Schauplätzen, sondern von dem, was zwischen den Zeilen eines Lebens passiert. Von verpassten Gesprächen, von Hoffnungen, die man sich selbst nicht eingestanden hat und von der Frage, ob ein gelebtes Leben jemals „richtig" verlaufen kann.

Was mich besonders berührt hat, ist die Ehrlichkeit der Geschichte. Sie beschönigt nichts. Wilburs Rückblick ist nicht romantisch gefärbt, sondern oft schmerzhaft klar. Trotzdem schafft Haig das Kunststück, am Ende keinen Pessimismus zurückzulassen, sondern eine stille, fast tröstende Erkenntnis: Vielleicht geht es nicht darum, fehlerfrei gelebt zu haben, sondern darum, irgendwann mit dem eigenen Weg im Reinen zu sein.

Matt Haigs Sprache ist ruhig, klar und voller Feingefühl. Er findet einfache Worte für komplexe Gefühle, ohne dabei jemals oberflächlich zu wirken. Die Atmosphäre seiner Geschichten entsteht weniger durch große Bilder als durch genaue Beobachtung, durch ehrliche Gedanken und durch die innere Welt seiner Figuren. Immer wieder streut der Autor literarische Anspielungen ein, Verweise auf Klassiker und Lieblingsromane, die sich wie kleine Liebesbriefe ans Lesen selbst anfühlen. Wer Bücher liebt, wird hier mehrfach lächeln.

„Die Mitternachtsreise" ist kein Buch, das man liest und beiseite legt. Es ist eines, das nachhallt, beim Spazierengehen, beim Einschlafen und beim Blick auf Menschen, die man liebt. Matt Haig stellt die Fragen, die wir uns selbst oft nicht zu stellen wagen, und tut es mit so viel Wärme, dass es keinen Vorwurf darstellt, sondern eine Einladung ist.

Für alle, die ruhige, kluge Romane mit emotionaler Tiefe mögen, ist dieses Buch eine echte Empfehlung. Bei mir bleibt es definitiv im Regal und im Kopf.

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