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Veröffentlicht am 20.02.2024

Dieses Buch vereint Spannung, eine mitreißende Geschichte und Plot-Twists, die jeden den Atem anhalten lassen!

Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings
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"Es ist erschreckend, wie schnell man sich an all seine Geheimnisse gewöhnt. Wie normal es wird zu lügen, bis man seinen eigenen Worten glaubt."

Inhalt:

Ein uralter Krig hat die Menschheit verändert. ...

"Es ist erschreckend, wie schnell man sich an all seine Geheimnisse gewöhnt. Wie normal es wird zu lügen, bis man seinen eigenen Worten glaubt."

Inhalt:

Ein uralter Krig hat die Menschheit verändert. In einer Welt, in der Zwillinge zum Tode verurteilt sind, teilt Avi sich heimlich ein Leben mit ihrer Schwester Ana. Als Mensch erster Klasse getarnt, lebt Avi in Anas Schatten. Aber als diese erkrankt, mussAvi alles tun, um Geld für eine Behandlung aufzutreiben, falls sie nicht mit Ana gemeinsam sterben will.

Doch es ist ausgerechnet Fürst Nevans erster Soldat Ren, der sie ersteigert. Jener Mann, der als einziger ihre wahre Identität aufdecken könnte. Statt der erwarteten Hinrichtung, folgt für Avi ein Auftrag, der sie geradewegs zu den Sinnesspielen führt. Es gibt nur zwei Wege dort raus: siegen, oder sterben.

Meinung:

Dieses Buch vereint Spannung, eine mitreißende Geschichte und Plot-Twists, die jeden den Atem anhalten lassen!

Die Gestaltung ist in meinen Augen durch und durch besonders. Ich liebe die vielen kleinen Details, die zusammen ein traumhaftes Gesamtbild schaffen. So ist die Schrift in Kombination mit der Farbe und der Schachfigur als Eyecatcher einfach nur wunderschön zu betrachten.

Zusammen mit dem Farbschnitt entsteht ein auffälliges Buch, das ich immer und immer wieder betrachten kann. Wobei der Farbschnitt natürlich ein hübschen Add-On, für mich jedoch auch kein dringendes Muss ist.

Aber auch der Schreibstil von Valentina Fast ist mehr als großartig. Ich würde ihn als sehr fesselnd, mitreißend und nicht mehr loslassend beschreiben. Wenn man einmal angefangen hat, in die Welt rund um Avi und Ren einzutauchen, will man einfach nicht mehr aufhören.

Was natürlich an der unglaublichen Geschichte selbst lag. Ich habe es vollkommen genossen, in die Welt der Protagonisten einzutauchen, die mehr als spannend war. Durch die wechselnden Sichtweisen war das auch ganz einfach und leicht möglich, was ich super schön fand.

Die Handlung hielt zudem so einige Überraschungen, Wendungen und Augenblicke bereit, mit denen ich unter keinen Umständen gerechnet habe. Und das vor dem Hintergrund der wechselnden Settings und den immer neuen Motiven, die sich offenbarten. Das fand ich einfach mehr als nur großartig.

Generell muss ich sagen, dass ich den Weltenaufbau einfach total gelungen fand und ich mich auch vollkommen auf die Geschichte einlassen konnte, weil sie für mich Bilder im Kopf gemalt hat. Darüber hinaus gab es so viele Momente, die mich kurz den Atem anhalten ließen, sodass ich einfach total mitfühlen konnte und verstand, warum die Protagonisten so handelten, wie sie handelten.

Avi würde ich dabei als total starke, eiserne Protagonistin beschreiben, die jedoch immer im Schatten ihrer Schwester stand und nie ein eigenes Leben führen durfte. Vielleicht ist sie deshalb jetzt auch so unglaublich furchtlos und stellt sich einem Kampf gefolgt vom nächsten.

Ihr Verhältnis zu ihrer Schwester war wirklich unglaublich beeindruckend und konnte mich mehr als begeistern, auch wenn sie schlussendlich doch auch in Konflikt miteinander geraten. Ich hatte jedoch vollkommen das Gefühl, dass Avi alles dafür gibt, dass es ihrer Schwester endlich besser geht.

So kann ich nur sagen, dass ich sie als Hauptcharater so toll beschrieben fand, ihre Gedanken ideal greifen und auch ihre Probleme und Handlungen nachvollziehen konnte.

Ren auf der anderen Seite war ein Protagonist, den ich überhaupt nicht einschätzen konnte. Er hat sich wirklich ganz unterschiedlich verhalten, war mal der Feind und mal die ganz große Liebe.

In Kombination mit Nevan fand ich ihn einfach noch eindrucksvoller, auch wenn er natürlich auch allein seine Talente hatte, die er zeigte.

Aber was ich sagen kann ist, dass ich ihn wirklich sehr gerne mochte und vor allem seine Entwicklung nicht habe kommen sehen. Dadurch war Ren aber auch ein super interessanter Protagonist, den ich sicherlich nicht mehr so schnell vergessen werde, weil er absolut wandelbar und spannend geschrieben war. Zudem offenbarte sich mit der Zeit auch immer mehr über ihn, dass ich am Anfang einfach nicht für möglich gehalten habe.

Auch wenn das Buch doch sehr dick ist, hatte es für mich keine Längen oder Augenblicke, die ich nicht nachvollziehen konnte. Die Storyline war bis zur letzten Seiten unheimlich spannend erzählt und ließ mich auf jeden Fall auch sehr mitfühlen.

Insgesamt eine wirklich unglaublich schöne, tolle und besondere Geschichte, die Valentina Fast da geschrieben hat, die ich sicherlich nicht mehr so schnell vergessen werde. Es gibt interessante Charaktere, eine mitreißende Handlung und einen einfühlsamen Schreibstil.

Ich kann euch den Titel also auf jeden Fall auch nur ans Herz legen, wenn ihr auf der Suche nach einem besonderen Buch im YA seid!

Veröffentlicht am 20.02.2024

Guter zweiter Band

Infinity Reaper (Bd. 2)
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Titel: Infinity Reaper
Autor: Adam Silvera
Verlag: Arctis
Preis: 24,00€
Seitenzahl: 592 Seiten


Inhalt:

Als Brighton nach dem Kampf mit den Bloodcastern die verhängnisvolle Entscheidung trifft, das ...

Titel: Infinity Reaper
Autor: Adam Silvera
Verlag: Arctis
Preis: 24,00€
Seitenzahl: 592 Seiten


Inhalt:

Als Brighton nach dem Kampf mit den Bloodcastern die verhängnisvolle Entscheidung trifft, das Unsterblichkeit versprechende Reaper-Blut zu trinken, ändert sich alles: Plötzlich steht Brightons Leben auf dem Spiel.

Auf Emils Jagd nach einem Gegenmittel, das nicht nur seinen Bruder rettet, sondern ihn auch von seinen eigenen ungewollten Phönixkräften befreit, muss er tief in die Vergangenheit eintauchen, der er entkommen will. Und obwohl er die Hilfe der Spellwalkers jetzt mehr denn je braucht, zerbrechen ihre Reihen an Maribelles Rachedurst.

Der Kampf um den Frieden spielt sich wie ein kompliziertes Schachspiel ab, und Emil beginnt zu begreifen, dass er möglicherweise die ganze Zeit gegen den falschen Feind angetreten ist.

Meine Meinung:

Ich bin ja schon seit einer ganzen Weile ein großer Fan der Bücher von Adam Silvera und obwohl mir seine Contemporary Romance Bücher immer sehr gefallen habe, war ich vom ersten Band seiner Fantasy Reihe etwas enttäuscht gewesen. Das Buch konnte leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllen und trotzdem war ich unglaublich gespannt herauszufinden, wie die Geschichte weitergehen wird. Auch wenn mich “Infinity Reaper” wieder nicht ganz abholen konnte, muss ich doch zugeben, dass das zweite Buch der Reihe mir schon besser gefallen hat, als Band Eins. 

Das Cover des Buches gefällt mir sehr. Es hebt sich einerseits von den anderen Büchern des Autors ab und zeigt klar, dass es sich hierbei um ein Fantasy Buch handelt. Andererseits passt es finde ich auch gut zur Geschichte selbst. Generell mag ich es sehr, dass der Arctis sich hier wieder für das amerikanische Originalcover entschieden hat.

Die Charaktere haben mir allesamt sehr gefallen, es war toll die bekannten Charaktere wiederzutreffen, auch wenn ich manchmal so meine kleinen Probleme mit ihnen hatte. Leider muss ich aber auch hier wieder zugeben, dass mir ihr Ausbau ein wenig zu kurz geraten ist. Von Adam Silveras anderen Büchern bin ich Charaktere mit viel Tiefe gewohnt und so musste ich auch hier feststellen, dass sich dies auch im zweiten Band der Reihe nicht wirklich geändert hat. Dennoch muss ich sagen, dass mir die Charaktere etwas sympathischer geworden sind und man sie besser kennenlernen durfte, weswegen ich sehr hoffe, dass der Autor im letzten Band noch so einiges raushauen wird.

Emil hat in diesem Buch gefühlt mit einer emotionalen Achterbahnfahrt zu kämpfen. Nicht nur sein Liebesleben wurde immer chaotischer in diesem Buch, auch so hatte er was sein Familienleben angeht wieder mit einigen Problemen zu kämpfen. Somit hat er mir oftmals sehr leid getan, wenn es um seinen Bruder ging, da ich diesen meisten nie so ganz verstehen konnte.

Was ich vor allem interessant fand, war wie Adam Silvera schon fast aus dem nichts eine Liebesdreieck entwickelt hat, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Gerade was das mit Emil gemacht hat, fand ich spannend, da so auch verschiedene Seiten an ihm hervorgekommen sind. Von den zwei Charakteren, die hier in dem Liebesdreieck mit Emil sind, habe ich zwar meinen Favoriten, bin aber doch gespannt wie das Ganze im dritten Buch enden wird.

Die Handlung insgesamt war spannend. Es sind einige Dinge aufgedeckt worden, die vor allem für den nächsten Band sehr spannend sein werden. Doch auch hier ging es sehr um die Kräfte von Emil und was das ganze mit seinem Bruder macht. Es ist einfach eine schwierige Sache zu verfolgen, wie Emil und Brighton's Beziehung sich entwickelt, was ich persönlich sehr emotional fand und auch in gewisser Weise für mich weh tat. Alles in allem würde ich sagen, dass es sich hierbei um einen soliden zweiten Band handelt, in dem viel passiert, ein paar Überraschungen auftauchen und mit einem guten Cliffhanger, der einen wünschen lässt das man schnell Band Drei lesen kann.

Zudem muss ich sagen, dass Adam Silvera hier wieder einmal so einige Themen mit sehr viel Tiefe anspricht und das mit einer Feinfühligkeit, die dem Autor einfach inne liegt. Vor allem auch die Repräsentation von LGBTQ+ Charakteren war hervorragend, denn in diesem Buch wird es dargestellt, wie es sein sollte, als völlig normal.

Alles in allem muss ich sagen, dass mich auch der zweite Band der Reihe nicht so ganz überzeugen konnte. Dennoch hat mir dieses Buch schon besser gefallen, als der erste Band weswegen ich große Hoffnungen in Band Drei habe.

Der Schreibstil von Adam Silvera war trotz allem wieder etwas das ich sehr geliebt habe. Es war mitunter das was mir am besten am gesamten Buch gefallen hat, einfach weil sich die Geschichte flüssig lesen ließ und ich sehr schnell voran gekommen bin. Nachdem Ende des zweiten Bandes bin ich nun aber vor allem auf das Finale im letzten Buch gespannt und kann es kaum erwarten dann herauszufinden, wie alles enden wird. 

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2024

Fanatasy mit leichten Schwächen

Infinity Son (Bd. 1)
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Titel: Infinity Son
Autor: Adam Silvera
Verlag: Arctis
Preis: 22,00€
Seitenanzahl: 368 Seiten


Inhalt:

WER WIRD EWIG LEBEN, UND WER BEI DEM VERSUCH STERBEN?

Aufgewachsen in New York, haben die ...

Titel: Infinity Son
Autor: Adam Silvera
Verlag: Arctis
Preis: 22,00€
Seitenanzahl: 368 Seiten


Inhalt:

WER WIRD EWIG LEBEN, UND WER BEI DEM VERSUCH STERBEN?

Aufgewachsen in New York, haben die Zwillingsbrüder Emil und Brighton die Spellwalker immer vergöttert – eine Gruppe cooler Actionhelden, die sich geschworen hat, die Welt von den Specter zu befreien. Während die Celestials und andere Himmlische mit magischen Kräften geboren werden, stehlen die Specter gewaltsam die Essenz seltener magischer Kreaturen wie Phönixe. Brighton wünscht sich, er hätte die Macht, sich dem Kampf seiner Helden anschließen zu können. Emil hingegen will nur, dass die Kämpfe endlich aufhören. Nach einem Protest kommt es zu einer Schlägerei, und Emil erkennt seine eigene magische Kraft – eine, die ihn in den Mittelpunkt des Konflikts stellt und zu jenem heldenhaften Himmlischen macht, der Brighton immer sein wollte …


Meine Meinung:

Seit einigen Jahren bin ich nun bereits ein großer Fan der Bücher von Adam Silvera und muss jedes einzelne einfach direkt lesen. Aus diesem Grund habe ich mich auch wieder riesig darüber gefreut, dass der Arctis Verlag “Infinity Son” nun auch nach Deutschland geholt hat.

Das Cover gefällt mir sehr, da es gut zum Inhalt passt und außerdem hat der Arctis Verlag hier beschlossen, das amerikanische Original Cover beizubehalten. Ich liebe es, wie man so auch auf dem Cover einen Phönix finden kann, was hervorragend zum Inhalt des Buches passt. Aber auch mag ich es wie hier mit einem Übergang von einer eher dunklen in eine sehr hellen Farben, die vor allem auch gut zum Phönix passen, gearbeitet wurde. Zudem sind auch Funken zu erkennen, was ich so genial finde.

Während Adam Silvera so auch normalerweise eher für Contemporary Bücher steht, geht er mit diesem Buch in eine ganz andere Richtung.
So kann ich hier auch direkt sagen, dass man bei "Infinity Son" gemerkt hat, dass es das erste Fantasy Buch des Autors gewesen ist. Es war nicht ganz so einfach für mich nachzuvollziehen, wie die Welt aufgebaut ist und wie die Fantasy Elemente dort reingehören. Zwar gab es ein Register am Ende, dass mir persönlich aber einfach nicht sehr viel geholfen hat, da ich ich einige Schwierigkeiten hatte meinen Weg in diese Welt zu finden.

Die Charaktere waren mir persönlich dieses Mal etwas einfach gehalten und ohne die übliche Vielschichtigkeit, was ich etwas schade fand. Trotzdem fand ich die Brüder Emil und Brighton sehr spannend, da sie sehr unterschiedlich waren. So ist Brighton auch eher der offenere und extrovertierte der Beiden, filmt alles auf YouTube und hoffte darauf das auch er Kräfte hat die bald erwachen werden. Während Emil eher introvertiert und ruhig ist. Er liebt seinen Job im Museum und ist selbst einfach völlig fasziniert von Phönixen. So muss ich auch zugeben, dass mir Emil von den Beiden am sympathischsten war.
Auch andere Figuren wurden in die Geschichte eingeführt und haben ihren Raum bekommen, trotzdem muss ich im allgemeinen sagen, dass ich in diesem Buch eher Schwierigkeiten damit hatte eine richtige Bindung zu den Charakteren aufzubauen.

Die Handlung in dem Buch war voller Spannung und Action. Es war anders als die üblichen Bücher, die ich normalerweise vom Autor lese, hatte aber dennoch viele Plot-Twists und Überraschungen parat, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet habe.
Vor allem das Ende hat sehr neugierig darauf gemacht wie es im nächsten Buch weitergehen wird. So nimmt Adam Silvera sich hier auch wieder vielen verschiedenen und wichtigen Themen an, die mir sehr gefallen haben und die wieder gut in die Geschichte eingearbeitet wurden.

Was ich am spannendsten am Buch fand, war definitiv alles rund um den Phoenix. Ich selbst finden, dass das eins der besten Fabelwesen überhaupt ist von dem ich zudem immer wieder sehr gerne lese, so dass ich diese Thematik an der Geschichte absolut geliebt habe.

Der Schreibstil von Adam Silvera war wieder einmal etwas ganz großartiges. Obwohl das Buch im Allgemeinen doch eher schwächer war, würde man es mit den anderen Büchern des Autors vergleich, kann ich doch nicht sagen, dass mir der Schreibstil nicht gefallen hat. Ich hatte zwar leichte Schwierigkeiten ins Buch reinzufinden und die Welt nachzuvollziehen, doch würde ich keinesfalls behaupten, dass es schwer war das Buch zu lesen. Hätte es also nicht das Problem mit dem schwer nachzuvollziehenden Weltenbau und der Tatsache, dass ich keine gute Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte, gegeben, wäre das Buch auf jeden Fall wieder ein echtes Highlight gewesen.

Und obwohl ich einige Dinge hatte, die mir nicht so ganz an der Geschichte gefallen haben, muss ich doch sagen, dass ich gespannt bin Band Zwei zu lesen und herauszufinden, wie es weitergehen wird.

Insgesamt muss ich sagen, dass “Infinity Son” nicht in meinen Augen nicht das stärkste Buch des Autors ist, dennoch aber sehr gute und spannende Elemente enthält.

Veröffentlicht am 20.02.2024

Melancholie Pur

Für immer unter einem Himmel
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Titel: Für immer unter einem Himmel
Autorin: Ashley Schumacher
Verlag: Arctis
Preis: 22,00€
Seitenzahl: 396 Seiten


Inhalt:

Eine Lovestory wie ein Lieblingslied: Bittersüß komponiert aus Liebe, Herzschmerz ...

Titel: Für immer unter einem Himmel
Autorin: Ashley Schumacher
Verlag: Arctis
Preis: 22,00€
Seitenzahl: 396 Seiten


Inhalt:

Eine Lovestory wie ein Lieblingslied: Bittersüß komponiert aus Liebe, Herzschmerz und wunderschönen Tönen voller Poesie!

Obwohl Anna James das Saxofonspielen erst spät für sich entdeckt hat, träumt sie davon, Musikerin zu werden. Als sie in der Marchingband ihrer Schule mit Weston Ryan für ein Duett eingeteilt wird, ist ihr klar, dass sie von dem erfahrenen Mellophon-Spieler viel lernen kann – und möchte. Dabei stellt sie schnell fest, dass Weston, dem jeder aus der Kleinstadt einen Bad-Boy-Stempel aufdrücken will, einfach nur in seinem eigenen Takt marschiert. Ungeachtet der Vorbehalte von Annas Eltern, stürzen sich die beiden in eine intensive Hals-über-Kopf-Liebesgeschichte. Zwischen Bandproben, Gute-Nacht-Nachrichten und heimlichen Treffen werden Anna und Weston zu einer perfekten Komposition. Doch was passiert, wenn plötzlich eine Hälfte des Duetts fehlt.

Meine Meinung:

Ashley Schumacher konnte mich bereits damals mit ihrem Buch “Amelia - Alle Seiten des Lebens” begeistern, so dass ich mich sehr gefreute habe, dass nun ein neues Buch der Autorin erschienen ist. 

Das Cover des Buches finde ich sehr schön, vor allem da es viele inhaltliche Elemente der Geschichte aufgreift und einfach von den Farben her unglaublich schön ist. Ich mag es auch, dass hier wieder das amerikanische Originalcover beibehalten wurden. Dennoch muss ich zugeben, dass mir der dunkle Hintergrund, welches zum Beispiel das ebook hat noch ein bisschen besser gefällt. Generell finde ich es aber großartig wie viele Elemente aus dem Buch hier aufgegriffen wurden und das wir auch Anna und Weston dort finden.

Anna und Weston sind zwei Charaktere, die am Anfang außer ihrer Liebe zur Musik nichts gemeinsam zu haben scheinen. Doch umso besser man sie kennenlernt, umso mehr merkt man, dass die Beiden genau das sind was der Andere braucht. Weston, der von allen in eine Schublade gesteckt zu werden scheint und der sobald man ihn besser kennenlernt einfach ein ganz wundervoller Charakter ist, der es schnell geschafft hat nicht nur mich sondern auch andere Charaktere im Buch zu überzeugen. Aber auch Anna, deren Leben aus Regeln zu bestehen scheint, war ein absolut authentischer Charakter. Ihre Gefühle waren so greifbar, dass ich mich jedes Mal ganz einfach in ihre Lage hineinversetzten konnte. Die Beiden finden ineinander etwas unglaublich schönes und so war ihre Liebesgeschichte von Anfang bis Ende absolut emotional. 

Was mich am meisten an der Geschichte berühren konnte, war wahrscheinlich die Atmosphäre des Buches. Es war wunderschön, spannend und trotzdem immer durchzogen von einem leichten Gefühl von Melancholie, das bei mir Bauchschmerzen ausgelöst hat und trotzdem musste ich das Buch lesen, musste ich wissen was passiert und einfach mitfühlen. Es sind so einige Tränen geflossen und gerade deswegen muss ich auch zugeben, dass ich so einige längere Pausen einlegen musste, da mich die Gefühle regelrecht überflutet haben.

Das Thema der Marchingband fand ich persönlich sehr spannend. Ich habe mich bisher nicht wirklich damit auseinandergesetzt und auch noch nie ein Buch gelesen in dem das Ganze eine Rolle gespielt hat. Nachdem ich mich erstmal in die Geschichte eingefunden hatte, muss ich so auch zugeben, dass ich das ganze Thema doch sehr spannend fand, vor allem weil es auch eine tolle Bedeutung in der Geschichte hatte.

Doch was mich am meisten am Buch bewegen konnte, was mir so tief ans Herz gegangen ist, wie kaum eine andere Geschichte in der letzten Zeit, war das Thema der Trauer. Dieses Thema ist etwas womit ich selbst zu kämpfen habe, denn wenn man eine Person verliert die einem alles auf der Welt bedeutet, die einen so großen Teil von einem selbst ausgemacht hat, dann ist es schwer weiterzumachen, nach vorne zu blicken und einfach über diesen großen Verlust nicht mal wirklich hinweg zu kommen, aber zu lernen damit zu leben, dass dieser Mensch nun nicht mehr da ist. Ashley Schumacher hat mir mit diesem Buch aus der Seele gesprochen. Ich denke, dass sie mir hiermit sogar sehr weitergeholfen hat und das ist etwas, dass ich absolut an Büchern liebe, wenn sie einem das Gefühl geben, nicht allein zu sein.

Generell bestand das Buch einfach aus so viel Tiefe und Emotionen und konnte mich so für eine ganze Weile einfach nicht loslassen. Ich brauchte nach dem Lesen auch definitiv etwas Zeit um das zu verarbeiten, was ich hier gelesen haben und mit den Gefühle klarzukommen, die dieses Buch in mir ausgelöst hat.

Der Schreibstil von Ashley Schumacher, der mich bereits in ihrem ersten Buch absolut begeistern konnte, hat es auch hier wieder geschafft mich auf seine gefühlvolle, emotionale und poetische Art vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte war durchgehend flüssig zu lesen, so dass ich sehr gut durch die Geschichte gekommen bin. 

Ashley Schumacher hat sich für mich zu einer Autorin entwickelt, deren Bücher bei mir immer direkt auf der Wunschliste landen, weswegen ich mich riesig darüber freuen würde, wenn in Zukunft noch mehr Bücher von ihr auf Deutsch erscheinen würden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2024

Liebe, Schmerz, Trauer und voller Ehrlichkeit

If only I had told her
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Titel: If only I had told her
Autorin: Laura Nowlin
Verlag: Penguin
Preis: 16,00€
Seitenzahl: 432 Seiten


Inhalt:

Wenn ich ihr nur gesagt hätte, wie ich wirklich für sie fühle …

Finn konnte Autumn ...

Titel: If only I had told her
Autorin: Laura Nowlin
Verlag: Penguin
Preis: 16,00€
Seitenzahl: 432 Seiten


Inhalt:

Wenn ich ihr nur gesagt hätte, wie ich wirklich für sie fühle …

Finn konnte Autumn nie vergessen. Auch wenn er nicht ausspricht, was er wirklich für sie empfindet. Stattdessen hält er seine tiefen Gefühle für sie unter Verschluss. Auch wenn es ihn alle Kraft kostet, sich von ihr fernzuhalten. Nur Jack, sein bester Freund, kennt sein Geheimnis. Und weiß, was es heißt, ein gebrochenes Herz zu haben. Genauso wie Autumn, deren einziger Trost ihre Bücher sind und die Erinnerung an das, was einmal war. Doch wer von ihnen kann ein neues Kapitel aufschlagen, wenn das Leben in Scherben liegt?

Das Warten hat ein Ende: Finns und Autumns hochemotionale Liebesgeschichte endlich erzählt aus seiner Perspektive!

Meine Meinung:

Das Cover von "If only I had told her" gefällt mir genauso gut, wie auch schon das erste Buch der Reihe. Ich mag es sehr wie die beiden Bücher mit dem Kontrast von hell-dunkel arbeiten, was hervorragend zur emotionalen Achterbahnfahrt passt, die man in dieser Geschichte durchmacht. Zudem liebe ich es, wie das Cover trotz der Tatsache, dass wir eine Rose darauf finden - das Symbol für die Liebe - es unperfekt ist. Denn die Rose ist hier nicht ganz, sondern zerbrochen und symbolisiert somit so viel mehr als die Liebe, die wir hier finden.

Bereits im ersten Band habe ich Finn, beziehungsweise Finny absolut geliebt. Er war ein großartiger, authentischer, sympathischer Charakter, auf den man sich verlassen konnte. Er war immer für Autumn da, was dieses Buch nur noch einmal mehr bestätigt hat. Dieses Buch hat ihn mir trotz allem nur noch sympathischer machen können, weil man so sehr mit seiner Gefühlslage mitempfunden hat. In meiner Rezension zum ersten Buch hatte ich gesagt, dass Finn mein ganzes Herz gehört und auch jetzt kann ich diese Aussage nur bestätigen.

Ich muss persönlich sagen, dass Autumn mir in diesem Buch aus irgendeinem Grund noch sympathischer war. Autumn ist für mich jemand zu dem ich ehrlich gesagt eine schwierige Beziehung habe, da ihre Handlungen so komplex sind und es kein richtig oder falsch gibt. Man kann bei ihr in so viele Richtungen argumentieren, aber am Ende kann man nur sagen, dass sie ein starke Person ist, die viel hat durchstehen müssen und die ich in gewissen Punkten nur bewundern kann.

Jack war ein spannender Charakter, der in diesem Buch als Finn's bester Freund nochmal mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Ich fand ihn persönlich großartig, weil er auch für Finn immer da war und er in diesem Buch selbst so viel hat durchmachen müssen, was mein Herz für ihn hat brechen lassen. Es war ein Albtraum am Ende des Buches noch seine Kapitel zu lesen, denn ab diesem Punkt war ich wirklich völlig fertig. Ich persönlich hätte mir allerdings für Jack ein etwas anderes Ende gewünscht, da er meiner Meinung nach einfach mehr verdient hätte.

Zudem muss ich wirklich sagen, dass mich bereits der erste Band "If only he had been with me" für mich eins der großartigsten Bücher war, die ich je gelesen habe und mir so sehr das Herz gebrochen hat. Die Geschichte wurde damals nur aus der Sichtweise von Autumn erzählt, was hier dieses Mal umgekehrt war, wodurch das Buch nun zum größten Teil von Finn erzählt wird.

Da ich von Anfang an wusste, was passieren wird und wie es am Ende ausgeht, musste ich mich zu beginn erst einmal überreden die Geschichte zu lesen. Denn obwohl ich unbedingt wissen wollte, was Finn's Gedanken sind, wie er einfach empfindet, war Autumn's Sicht für mich damals bereits schwer zu lesen gewesen. Schließlich schafft Laura Nowlin es die Gefühl in diesem Buch so gut einzufangen, sodass mir mit jeder Seite das Herz immer schwerer geworden ist. Trotzdem musste ich Finn's Sicht einfach lesen, brauchte Antworten, wollte seine Emotionen in mich aufnehmen und schlussendlich auch einfach noch einmal diesen Schmerz durchleben um in gewisser Weise auch damit abschließen zu können.

Autumn und Finn sind zwei absolut wundervolle Charakter, die eigentlich nur das Beste auf der Welt verdient haben und denen so viele Steine in den Weg gelegt worden sind und die einfach eine Geschichte haben, die ich nie wieder vergessen werde.

Auch wenn ich wusste, dass auch dieses Buch kein Happy End haben wird, war ich doch überrascht, wie sehr mich die Geschichte letztendlich mitnehmen konnte. Denn während mir bereits "If he had been with me" das Herz gebrochen hat, hat "If only I had told her" das Herz aus der Brust gerissen und wurde danach in viele kleine Teile zerrissen. Ich hätte nicht gedacht, dass es nach Band Eins noch schlimmer werden könnte, doch irgendwie hat Laura Nowlin dies geschafft.

Schlussendlich muss ich auch sagen das Laura Nowlin in diesem Buch wieder so einige wichtige Themen angesprochen hat. Natürlich wiederholt sich hier so einiges, was man bereits aus dem ersten Buch kennt, dennoch fand ich es toll welchen Stellenwert Freundschaft in der Geschichte einnimmt. Nicht nur die von Autumn und Finn, sondern auch die die auf die Autumn sich stützen konnte, nachdem ihre Welt zusammengebrochen ist. Dies waren nicht das einzige Thema, allerdings möchte ich auch nicht zu viel vorwegnehmen.

Laura Nowlin greift in diesen beiden Büchern, die die selbe Geschichte erzählen Themen auf, die unter die Haut gehen und einen bis in Mark erschüttern. Das Buch ist nichts für schwache Nerven und somit würde ich jedem unbedingt ans Herz legen, dass wenn er oder sie bestimmte Trigger hat, auch definitiv die Triggerwarnung vorher zu lesen.

In den Schreibstil von Laura Nowlin habe ich mich bereits im ersten Buch absolut verliebt, damals war das Buch nur aus der Sicht von Autumn geschrieben, welche ich großartig fand. Dennoch hatte ich mir aber während des Lesens immer wieder gewünscht auch hin und wieder aus Finn's Sicht lesen zu können. Dies war hier nun endlich möglich und ich muss sagen, dass Finn's Sicht mir genauso gut gefallen hat, wenn nicht sogar noch besser als Autumn's Perspektive. Laura Nowlin schreibt mit dem Herzen und voller Seele und legt uns dabei den Schmerz offen, den man im Inneren empfindet und viel zu selten rauslässt.

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