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Veröffentlicht am 24.01.2018

Mit Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht ist Jodi Meadows ein fantastischer Abschluss für ihre Trilogie gelungen, der am Ende keine Wünsche offen lässt.

Nur eine Nacht
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Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht ist von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und somit ein wahrlich grandioser Abschluss für eine Trilogie, die man nach diesem Atem beraubenden Ende noch lange ...

Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht ist von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und somit ein wahrlich grandioser Abschluss für eine Trilogie, die man nach diesem Atem beraubenden Ende noch lange in Erinnerung behalten wird, insbesondere wegen der außergewöhnlichen und liebenswerten Figuren.
Ana ist eine unfassbar starke Persönlichkeit, die man für ihre einzigartige und unvoreingenommene Sicht auf die Welt sowie ihre Geschöpfe nur bewundern kann. Sie hat sich trotz aller Widrigkeiten nie unterkriegen lassen und hält beharrlich an ihren Prinzipien fest. Sie lässt sich nicht zu etwas verleiten, von dem sie überzeugt ist, dass es falsch wäre, egal wie verlockend das Angebot sein mag. Sie bleibt sich stets treu und gibt niemals auf, damit die Opfer anderer und die damit verbundenen Verluste nicht vergeblich gewesen sind.

Sam ist ein ebenso fantastischer Charakter, den man einfach lieben muss. Er ist ein guter Mensch und hat dementsprechend starke Schuldgefühle als er erfährt, welche Wahl auch er vor fünftausend Jahren freiwillig getroffen hat, weil er keiner Neuseele die Chance nehmen will zu leben. Er kann aber nicht bereuen, dass er dadurch Ana begegnet ist. Er würde sich immer für sie entscheiden, ungeachtet der Konsequenzen, und scheut sich nicht das zuzugeben. Nicht einmal Ana wirft ihm das vor, denn sie würde ebenfalls jedes Mal ihn wählen.

Die Liebesgeschichte von Ana und Sam ist eine der wundervollsten der modernen Literatur. Ihre Beziehung ist nicht perfekt und sie haben wegen Anas Geheimhaltung der Entscheidung aller für die Unsterblichkeit im vollen Bewusstsein der Folgen sowie der vielen Verluste, die sie beide erleiden, auch mal Streit. Es gibt allerdings nie einen Zweifel daran wie sehr sie einander lieben, wozu sie sich inzwischen gegenseitig bekennen können. Es ist schön zu sehen, wie sehr sie sich weiterentwickelt haben und dass ihre Beziehung von viel Vertrauen und Respekt geprägt ist. Man merkt fortwährend, wie gut sie einander kennen, wie tief sie verbunden sind und dass es die ganz persönlichen Eigenarten und kleinen, individuellen Charakterzüge sind, die sie an dem jeweils anderen lieben.

Doch Sam ist nicht der Einzige, der Anna bei ihrem Vorhaben unterstützt, andere Freunde möchten ihr ebenso helfen. Die vielen Strapazen auf der Suche nach mehr Informationen wirken sich zum Teil aber negativ auf ihre Beziehungen aus, was zwar schade, jedoch nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt wie sehr die Nerven bei allen blank liegen. Zudem hält Ana sogar vor ihren Verbündeten bestimmte Dinge, wie z.B. dass sie noch Zugriff auf eine erhebliche Menge von Menehems Gift hat, geheim, weil sie sich vor ihren Reaktionen fürchtet. Obwohl sie Heart verlassen haben um die Neuseelen zu beschützen, lässt sich nun einmal nicht leugnen, dass sie alle vor langer Zeit bereitwillig zugestimmt haben die Neuseelen für ihr ewiges Leben zu opfern. Was also, wenn ihre Angst vor dem Tod noch immer so groß ist, dass sie sich vor die Wahl gestellt erneut für die Reinkarnation entscheiden würden?
Trotzdem hat Ana ihr Vertrauen in die Menschen nicht gänzlich verloren und hasst sie nicht für etwas, das vor mehreren Jahrtausenden geschehen ist und an das sie sich wegen Janans Gedächtnismagie nicht einmal mehr erinnern können. Darüber hinaus will sie daran glauben, dass nicht allen das Schicksal der Neuseelen völlig gleichgültig ist.

Die Handlung knüpft unmittelbar an das Ende des Vorgängers an, ist von Beginn an ausgesprochen spannend und zieht einen sofort wieder in ihren Bann. Anfangs scheint es zunächst so als hätten sie noch etwas Zeit um sich einen Plan auszudenken Janan an dessen Aufstieg zu hindern, aber sie zerrinnt schneller als gedacht. Selbst mit der Hilfe der Sylphen ist es auf Grund der vielen verschiedenen Bedeutungen der Symbole alles andere als leicht die Tempelbücher zu übersetzen. Außerdem stoßen sie außerhalb des Reiches ständig auf gefährliche Kreaturen, vor denen sie fliehen müssen.
Mit der Zeit finden sie etwas mehr über Janan heraus und erhalten eine Antwort auf die Frage, was wirklich vor fünftausend Jahren geschah und was das mit den Phönixen zu tun hat. Ana entwickelt daraufhin einen sehr waghalsigen Plan, der bei ihren Freunden nicht gerade auf Begeisterung stößt. Doch um den Sylphen zu helfen und die Menschen zu retten, die sie liebt, ist ihr kein Risiko zu groß und sie wird absolut nichts unversucht lassen, sodass sie schließlich Bündnisse eingehen, die sie nie für möglich gehalten hätten.

Zum Höhepunkt hin wird die Spannung dann sogar noch einmal gesteigert und der Showdown ist nicht nur besonders packend, sondern zudem ganz anders als erwartet. Als Leser beweint man viele Verluste stark, während Ana gar keine Zeit bleibt um zu trauern, denn obwohl alle bisherigen Pläne gescheitert sind, sucht sie weiterhin nach einem Weg Janan aufzuhalten statt zu resignieren. Sie versucht den Menschen die Augen zu öffnen, ihnen klar zu machen, dass der Tod zum Kreislauf des Lebens dazu gehört und nichts ist, wovor man sich fürchten muss.

Das Ende ist unglaublich emotional und ergreifend, vor lauter Tränen kann man kaum weiterlesen. Ana muss eine äußerst schwierige Entscheidung treffen und tut das einzig Richtige, ohne zu wissen, welche Auswirkungen es auf sie selbst haben wird.

Im Gegensatz zum restlichen Teil des Buches, das aus Anas Perspektive erzählt wird, wodurch man sich stets gut in sie hineinversetzen und ihre Taten nachvollziehen kann, wird das letzte Kapitel, eine Art Epilog, aus der Sicht einer anderen Figur geschildert. Dabei weint man ohne Unterlass und wagt kaum zu hoffen, was man sich am sehnlichsten wünscht. Die letzten Seiten schließen diese tolle Trilogie perfekt ab und zaubern einem so trotz des schmerzlichen Abschiedes von den lieb gewonnenen Charakteren ein glückliches Lächeln ins Gesicht.


FAZIT

Mit Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht ist Jodi Meadows ein fantastischer Abschluss für ihre Trilogie gelungen, der am Ende keine Wünsche offen lässt. An die einmalige Liebesgeschichte von Ana und Sam wird man sich daher noch lange erinnern und sie jedem uneingeschränkt empfehlen.
Ob die neue Serie der Autorin mit dieser wunderbaren Reihe mithalten kann, wird sich zeigen. Man ist aber auf jeden Fall schon jetzt gespannt darauf es herauszufinden.

Veröffentlicht am 24.01.2018

der perfekte Abschluss einer großartigen Trilogie, die keine Wünsche offen lässt

Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)
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Die Vernichteten ist das fulminante Finale einer Atem beraubenden, postapokalyptischen Trilogie, die mühelos mit den besten Serien des Genres mithalten kann und einige davon sogar übertrifft.
Auch der ...

Die Vernichteten ist das fulminante Finale einer Atem beraubenden, postapokalyptischen Trilogie, die mühelos mit den besten Serien des Genres mithalten kann und einige davon sogar übertrifft.
Auch der dritte Band ist von Anfang an sehr packend und man kann es kaum erwarten tiefer in die Geschichte einzutauchen. Trotz der erschütternden Enthüllungen im Vorgänger, die noch einmal zusammenfassend aufgegriffen werden, scheint es bereits zu Beginn so als wären bei Weitem noch nicht alle Wahrheiten ans Licht gekommen. Es werden fortwährend diverse Andeutungen gemacht, die man sich noch nicht erklären kann, und genau wie Ria möchte man natürlich wissen, was es damit auf sich hat. Schließlich würde angeblich ja selbst sie ihre Meinung über Quirins Plan ändern, wenn sie die „ganze Wahrheit“ kennen würde. Allerdings kann man sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass etwas noch schrecklicher sein könnte als das Wissen um Dhalion und was es weiter aufzudecken geben soll.

Natürlich wird man von Ursula Poznanski, die die Auflösung zum Glück nicht unnötig hinauszögert, im späteren Verlauf der Geschichte eines besseren belehrt. Die verschiedenen Charaktere reagieren sehr unterschiedlich auf die absolut erschreckenden Erkenntnisse, wobei man jede der Reaktionen nachvollziehen kann. Viele sind zutiefst bestürzt, manche wollen es einfach nicht wahrhaben, andere machen sie so unsagbar wütend, dass sie unverzüglich zum Gegenschlag ausholen wollen, auch wenn Unschuldige dann darunter leiden müssen. Aber die Mehrheit der Lieblinge ist vollkommen unwissend und hat es nicht verdient für das Verbrechen einiger weniger bestraft zu werden, genauso wenig wie die Clans es verdient haben wegen des hinterlistigen Anschlags eines einzelnen komplett ausgelöscht zu werden.

Darüber hinaus gelingt es der Autorin sogar mit Kleinigkeiten, wie zum Beispiel bestimmten, neu entdeckten Verwandtschaftsverhältnissen, zu überraschen. Außerdem deckt sie ein paar Geheimnisse auf, die seit dem ersten Band auf Aufklärung warten und schon beinahe in Vergessenheit geraten sind.

Ria ist nach wie vor eine tolle Protagonistin, die man sich wirklich zum Vorbild nehmen kann. Sie ist sehr klug, kann andere mit ihren Worten gezielt beeinflussen und hat dennoch ein großes Herz, weshalb sie ihr Können nie missbrauchen würde, was sie besonders liebenswert macht. Sie ist stark, mutig, entschlossen und gleichzeitig zu viel Liebe fähig. Sie hat ihre Vorurteile gegenüber den Prims, basierend auf unzähligen Lügen, schnell überwunden, sucht immer nach der Wahrheit und bildet sich dann ihr eigenes Urteil.

Sandor ist eine ebenso sympathische Figur. Er ist fair und vor allem sehr verantwortungsbewusst. Er beschützt die, die er liebt anstatt sich von seinem Hass leiten zu lassen und versucht seinen Clan zu retten, selbst wenn dort scheinbar kein Platz mehr für ihn ist. Obwohl er grundsätzlich kein Freund der Lieblinge ist und allen Grund hat die Sphären zu verachten, steht er nicht hinter Quirins Plan und will Ria deshalb helfen Aureljo und Dantorian zu retten.

Er und Ria sind ein wundervolles Paar, deren Liebe füreinander man sowohl an ihren Worten als auch an ihren Gesten erkennen kann. Er hat geschworen Ria zu beschützen und sie kann nur dort zu Hause sein, wo Sandor ist. Er liebt sie so sehr, dass er ihr Leben über seinen Posten als Fürst stellt, wofür man ihn einfach lieben muss, wenn man es nicht davor schon getan hat. Sie liebt ihn so sehr, dass sie ihn ermutigt zum Clan zu gehen um ihn zu warnen, obgleich sie nicht daran glaubt, dass er es schafft lebendig zu ihr zurückzukehren.

Doch Ria und Sandor sind nicht die einzigen tollen Charaktere und neben den bereits bekannten lieb gewonnenen Figuren wie Tycho oder Andris, der Ria gegenüber sehr loyal ist und ihr zusätzlich zu den freundschaftlichen Gefühlen auch so etwas wie väterliche Fürsorge entgegen bringt, kommen neue interessante Figuren hinzu, insbesondere aus der westlichen Clan der Schwarzdornen, wie z.B. Maiossa und Aramonn.
Alte Bekannte aus den Sphären tauchen ebenfalls wieder auf, darunter Grauko, der Rias Vertrauen verdient hat und in Bezug auf die schreckliche Wahrheit ebenso ahnungslos war wie sie selbst, und Tudor, den wohl nicht nur Ria ziemlich falsch eingeschätzt hat.

Die westliche Linie der Dornen unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht stark von der östlichen, nicht nur in Hinblick auf die Lebensumstände. Die Menschen sind aufgeschlossener, scheinen mehr auf die Wahrheit zu geben und mehr Vertrauen zu haben. Bei ihrem Aufenthalt dort findet Ria zudem in einem sehr berührenden Moment heraus, wer sie wirklich ist und dass sie noch Familie hat. Genau wie diese sind viele Eltern entsetzt als sie von Quirins Plan erfahren und das Leben ihrer gestohlenen Kinder ist ihnen wichtiger als die Rache an den Sphären. Ihr Bewahrer ist allerdings sehr unzuverlässig und hat daher kein annähernd so sicheres Auftreten wie Quirin.

Letzteren verabscheut man zunehmend, vor allem als man erkennt, dass er bereitwillig Rias und Tychos Tod in Kauf nimmt um sie daran zu hindern seinem Vorhaben in die Quere zu kommen. Des Weiteren hat er offenbar nie in Betracht gezogen, dass Dhalion durch andere Flüchtlinge auch in den Clans, beispielsweise eben in der westlichen Linie, ausbrechen könnte, vielleicht sogar früher als in den Kuppeln. Die älteren Leute hat er jedoch nie immunisiert, weil er diese Gefahr leichtfertig verkannt und das Virus, das viel ansteckender ist als er angenommen hatte, offenbar unterschätzt hat. Seine tödliche Wirkung verzielt es dabei natürlich nicht.

Je näher der Schluss rückt, desto fesselnder wird das Geschehen, sodass man sich nicht mehr davon lösen kann. Ria, Sandor und ihre Freunde geben niemals auf nach einer friedlichen Lösung zu suchen, die nicht wieder Millionen Unschuldige das Leben kostet. Die Figuren setzen alles auf eine Karte und gehen ein großes Risiko ein. Ihr Ziel ist es auf jeden Fall wert, doch man wagt kaum auf einen guten Ausgang zu hoffen.

Das Ende ist großartig und passt perfekt zu Serie. Ursula Poznanski zeigt, was man erreichen kann, wenn man mit anderen zusammen arbeitet und Fähigkeiten vereint statt allein zu kämpfen. Das mag komplizierter oder schwieriger sein, aber wesentlich lohnenswerter. Sie gewährt ferner einen kurzen Blick auf die vielversprechenden, zukünftigen Entwicklungen, beschränkt sich dabei jedoch auf die ersten Schritte in die richtige Richtung. Alles Weitere bleibt offen und bietet somit genug Raum für eigene Spekulationen.


FAZIT

Die Vernichteten ist der perfekte Abschluss einer großartigen Trilogie, die keine Wünsche offen lässt. Ursula Poznanski ist zweifellos eine Meisterin ihres Fachs und es gelingt ihr scheinbar mühelos die ohnehin schon sehr hohen Erwartungen zu erfüllen. Sie versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen, Spannung nicht nur aufzubauen, sondern diese permanent aufrecht zu erhalten, ohne dass es dadurch an gefühlvollen Momenten mangelt, lässt wirklich niemals Langeweile aufkommen und wählt stets den besten Augenblick um erneut völlig unerwartet mit einer schockierenden Enthüllung zu überraschen. Für Fans von dystopischen oder postapokalyptischen Geschichten ist diese Reihe unverzichtbar!

Veröffentlicht am 24.01.2018

eine sehr gute Fortsetzung, nach deren Ende man das Finale ungeduldig herbeisehnt

Unsterblich - Tor der Nacht
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Mit Unsterblich – Tor der Nacht hat Julie Kagawa den Auftakt ihrer düsteren Serie, in der es trotz der trostlosen Atmosphäre aber immer Anlass zur Hoffnung gibt, gekonnt fortgesetzt. Ihre Vampire sind, ...

Mit Unsterblich – Tor der Nacht hat Julie Kagawa den Auftakt ihrer düsteren Serie, in der es trotz der trostlosen Atmosphäre aber immer Anlass zur Hoffnung gibt, gekonnt fortgesetzt. Ihre Vampire sind, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, größtenteils Monster, denen man als Mensch lieber nicht über den Weg laufen möchte, weil man von ihnen lediglich als Nahrung betrachtet wird. Dennoch existieren in dieser post-apokalyptischen Welt, deren Eckdaten zu Beginn noch einmal kurz umrissen werden, Dinge, für die es sich zu leben und zu kämpfen lohnt.
Auch die Protagonistin Allison setzt sich für diejenigen ein, die ihr etwas bedeuten, ganz gleich ob Mensch oder Vampir und verteidigt erstere zur Not sogar gegenüber ihrer eigenen Art. Sie ist zwar durchaus in der Lage zu töten, es bereitet ihr allerdings keine Freude, sodass sie es nur tut, wenn es nötig ist um zu überleben. Das macht sie zu einer ausgesprochen sympathischen Heldin, deren Schicksal man gebannt verfolgt. Im Gegensatz zu Jackal betrachtet Allie Menschen weiterhin als einzelne Individuen, deren Leben man nicht jederzeit willkürlich beenden darf, und nicht bloß als ihre nächste Mahlzeit. Sie ist also keinesfalls das Monster, für das sie sich selbst so oft hält. Nur sie kann das noch nicht erkennen, weshalb sie einen ständigen inneren Kampf austrägt, den man dank der Ich-Perspektive sehr gut nachvollziehen kann.
Sie ist nach wie vor in Zeke verliebt, drängt ihre Gefühle für ihn jedoch lange zurück, da sie befürchtet, vor allem ihm gegenüber, irgendwann die Kontrolle zu verlieren und deshalb glaubt, dass eine Beziehung zwischen einem Menschen und einem Vampir nicht möglich sei. Letzten Endes wagt sie sich aber zuzugeben, was sie für ihn empfindet und gibt ihrer Liebe eine Chance, zum Glück, Allie und er sind nämlich ein tolles Paar, das trotz der großen Unterschiede perfekt zusammen passt.

Als Zeke völlig unerwartet wieder in Allies Leben tritt, ist man zunächst ein wenig misstrauisch, weil er sich sehr verändert hat. Die anfängliche Skepsis hält allerdings nicht lange an, denn er ist eine ebenso liebenswerte Figur wie sein Vampirmädchen und seine erste Reaktion auf Allisons wahres Wesen im vorherigen Band hat man ihm mittlerweile längst verziehen.
Zeke ist zwar weiterhin kein Freund der Untoten, doch er weiß, dass Allie anders ist und liebt sie unabhängig von ihrer Unsterblichkeit. Er schreckt nicht einmal dann vor ihr zurück, wenn ihre vampirische Seite für einen Moment die Oberhand gewinnt und sein Vertrauen in sie hilft ihr dabei ihre Menschlichkeit und ihr Mitgefühl zu bewahren. Da er nun die Wahrheit über sie kennt, weiß er ganz genau, worauf er sich in einer Beziehung mit ihr einlässt. Er akzeptiert sogar, dass sie sich von Menschen nähren muss, nur er selbst will unter keinen Umständen ein Vampir werden, sodass er ihr das Versprechen abringt ihn niemals zu verwandeln, nicht einmal um sein Leben zu retten.

Aus diesem Grund hatte Kanin Allie damals unsterblich gemacht, wofür man ihm sehr dankbar ist, davon abgesehen fühlt man sich ihm aber nicht wirklich verbunden. Bis auf seine Taten in der Vergangenheit weiß man so gut wie nichts über ihn und außer seinen starken Schuldgefühlen und dem Wunsch seine Fehler wieder gutzumachen hat er keine hervorstechenden Charakterzüge, die ihn irgendwie nahbarer machen.

Jackal löst dagegen verschiedene Empfindungen aus; manchmal hasst man ihn mehr, manchmal weniger. Er ist extrem schwer zu durchschauen, sodass man bei ihm fast nie weiß, woran man eigentlich ist oder ob man ihm vertrauen kann. Während es einen zu Beginn des Buches also noch relativ kalt gelassen hätte, wenn Zeke sich erfolgreich an ihm gerächt hätte, würde man es am Ende vielleicht tatsächlich bedauern. Zumindest würden einem seine bissigen Kommentare fehlen.

Das unverhoffte Widersehen mit Stick löst im Unterschied dazu eine vollkommen eindeutige Reaktion aus: Abscheu. Er ist ein fieser Verräter, der Allie unbedingt demonstrieren will, dass er seiner Ansicht nach nun mächtiger ist als sie und Spaß daran hat sie zu demütigen. Obwohl sie sich ihr halbes Leben lang um ihn kümmerte, hat daher schließlich, verständlicherweise, nicht einmal Allie Mitleid mit ihm als er endlich bekommt, was er verdient.

Eine gerechte Strafe würde man sich auch in Bezug auf den Furcht einflößenden Sarren wünschen, der, so unglaublich es klingt, noch gestörter ist als gedacht und damit umso gefährlicher, weswegen Allie und die anderen ihn um jeden Preis aufhalten müssen.

Die Handlung ist durchweg fesselnd und man fiebert mit Allie mit, sowohl auf der Suche nach Kanin als auch auf der Jagd nach Sarren, bei der ihnen die Zeit davon rinnt. Verluste, Verrat sowie Hinterlist sind dabei ein fester Bestandteil ihrer Welt. Sie müssen schwierige Entscheidungen treffen und sich wiederholt in Gefahr begeben. Man bangt mehr als einmal um das Leben der Charaktere und atmet erleichtert auf, wenn sie eine bedrohliche Situation überstanden haben. Die diversen Kampfszenen sind stets spannend, mitunter jedoch zu detailliert beschrieben oder übertrieben blutig.

Die schlimmsten Ereignisse hat sich Julie Kagawa allerdings bis zum Ende aufgehoben. Als man das Buch bereits für abgeschlossen hält und sich schon über den vorläufigen Ausgang freuen will, sich nur ein wenig über die noch verbliebenen Seiten wundert, überrascht sie nämlich mit einer schrecklichen Wendung, die einem das Herz bricht und schuld daran ist, dass man vor lauter Tränen kaum weiterlesen kann. Vor Wut und Fassungslosigkeit ist man kurz davor das Buch einfach zu schließen und nie wieder anzurühren, weil man den Schmerz beinahe nicht ertragen kann. Doch das wäre ein Fehler, immerhin muss man für Gewissheit nicht auf das Finale warten, da das Blatt sich schon am Ende des Epilogs noch zu wenden scheint. Was bleibt sind schlimme Befürchtungen, die einen aber nicht daran hindern, trotzdem auf das Beste zu hoffen, selbst wenn das vielleicht vergebens ist. Allie hätte ein glückliches Ende nach all dem Leid jedenfalls mehr als verdient.


FAZIT

Unsterblich – Tor der Nacht ist eine sehr gute Fortsetzung, nach deren Ende man das Finale ungeduldig herbeisehnt, weil man herausfinden möchte, ob die schlimmsten Befürchtungen zutreffen oder es Allie und den anderen gelingen wird ihre Welt zum Besseren zu verändern. In jedem Fall darf man gespannt sein, denn Julie Kagawa hat sicher noch die eine oder andere Überraschung auf Lager.

Veröffentlicht am 24.01.2018

der fantastische Abschluss einer spannenden Trilogie, an die man sich noch lange erinnern wird

Soul Beach (Band 3) – Salziger Tod
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Soul Beach – Salziger Tod ist der großartige Abschluss einer fantastischen Trilogie, die man wirklich nur empfehlen kann. Kate Harrison versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen und schafft es die ...

Soul Beach – Salziger Tod ist der großartige Abschluss einer fantastischen Trilogie, die man wirklich nur empfehlen kann. Kate Harrison versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen und schafft es die Spannung über alle drei Bände hinweg permanent aufrecht zu erhalten sowie genau die richtige Menge an Emotionen hineinzulegen.
Alice ist eine tolle, starke Protagonistin, die sich von nichts unterkriegen lässt und niemals aufgibt. Sie zweifelt zwar manchmal an sich selbst bzw. ihrer geistigen Gesundheit, das hält sie aber nicht davon ab weiter nach Meggies Mörder zu suchen. Da die Handlung aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich zudem besonders gut in sie hineinversetzen und stets an ihren Spekulationen teilhaben. Man stimmt ihren Mutmaßungen allerdings nicht immer zu, weil sie bisweilen schon zu sehr auf Sahara fixiert ist.

Ali ist sich vielleicht nicht sicher, ob der Strand tatsächlich real ist, was eigentlich umso mehr beweist, dass sie keineswegs verrückt ist. Ansonsten ist sie jedoch bei klarem Verstand und lässt sich nicht so leicht einreden, dass sie sich irgendetwas lediglich einbilde. Darüber hinaus hat sie ein großes Herz und will denen, die sie liebt, deshalb unbedingt Gerechtigkeit und Frieden verschaffen. Es ist schön zu sehen, wie sehr sie sich für andere einsetzt, aber sie kann eben nicht alle retten und trägt keine Schuld an den Verbrechen des Täters. Ihre Instinkte leisten ihr bei der Suche nach der Wahrheit in der Regal gute Dienste, nur als es wirklich darauf ankommt hört sie unglücklicherweise auf einmal bloß noch auf ihren Verstand statt auf ihr Herz.

Der Strand ist ihre Zuflucht, doch Meggie und Danny versuchen Ali langsam an den Gedanken an einen Abschied zu gewöhnen. Sie lieben sie sehr und möchten mit ihr zusammen sein, Alice ist im Gegensatz zu ihnen allerdings noch immer am Leben und soll ihre Zukunft für keinen von beiden bereitwillig opfern. Und auch die großen, bedenklichen Veränderungen am Soul Beach kündigen allmählich das unausweichliche Ende dieser Besuche an.

Ein erneutes Internetverbot führt schließlich dazu, dass Alice die nötige Distanz zu dem trügerischen Paradies bekommt. Diese Trennung schmerzt sie sehr, tut ihr im Endeffekt aber gut, denn sie kann nun einmal nicht ewig in der Vergangenheit leben, egal wie sehr sie Meggie und Danny liebt. Dadurch entwickelt Ali sich spürbar weiter und lernt sogar die Realität wieder zu schätzen.
Trotzdem lässt sie es sich nicht nehmen wenigstens zu versuchen auch Dannys Tod so aufzuklären, dass er ebenfalls Frieden finden und den Strand verlassen kann, nachdem er ihr die genauen Umstände seines Ablebens offenbart hat.

Außerdem konzentriert sie sich nun noch stärker auf die Jagd nach Meggies Mörder, wobei die Spannung kontinuierlich steigt. Alice scheint der Wahrheit ständig näher zu kommen, wodurch sie in immer größere Gefahr gerät und das schon bald deutlich zu spüren bekommt. Der Täter lässt Alice ferner labil und verrückt erscheinen um ihre Glaubwürdigkeit zu mindern, was zumindest bei ihren Eltern leider gut funktioniert –man nimmt es ihnen trotz der verständlichen Sorge um ihre Tochter übel, dass sie ihr so wenig vertrauen – und schreckt nicht vor noch drastischeren Maßnahmen zurück um Alice aufzuhalten.

Unterstützung bekommt diese zum Beispiel von ihrer besten Freundin Cara, die Alice bei ihren Eltern deckt, obwohl sie genau weiß, dass Ali ihr Dinge verheimlicht, weil sie hofft so die alte Alice wiederzubekommen.

Am meisten Hilfe bekommt sie jedoch nach wie vor von Lewis, der wirklich alles für Ali tun würde und ganz offensichtlich mehr für sie empfindet als bloß Freundschaft. Leider braucht Alice sehr lange um das zu erkennen. Lewis unterstützt jeden ihrer noch so verrückten Pläne und obgleich er ein totaler Pragmatiker ist, hält er sie nicht sofort für irre als sie sich ihm endlich anvertraut und ihm vom Sou Beach erzählt. Im Gegenteil, er will er helfen einen Beweis dafür zu finden, dass sie nicht nur Wahnvorstellungen hat, wie sie selbst so oft befürchtet.
Er setzt sich unermüdlich für sie ein und lässt nichts unversucht ihr die Realität wieder schmackhaft zu machen und sie daran zu erinnern, dass ihr Leben weiter geht. Er ist einfach der beste Freund, den ein Mensch sich wünschen kann und man liebt diesen großartigen Kerl für das, was er für Ali tut. Selbst das, was Lewis sich selbst kaum vergeben kann, verzeiht man ihm mühelos, weil er nicht wissen konnte, welche Konsequenzen sein Verhalten haben würde und er seither alles Erdenkliche getan hat um diesen einen Fehler wieder gutzumachen. Mehr als alles andere hofft man deshalb, dass man sich in ihm nicht getäuscht hat.

Durch die erzwungene Trennung von Danny beginnt Ali langsam zu akzeptieren, dass sie ihn loslassen muss, was ihr nach und nach die Augen in Bezug auf Lewis öffnet. Sie fängt an ihn anders zu betrachten und gesteht sich letztlich ein, dass sie ebenfalls mehr für ihn fühlt als Freundschaft und beginnt sich zu fragen, warum er sich so für sie einsetzt. Als Leser freut man sich sehr für die Beiden, denn Alice und Lewis sind sowohl ein gutes Team als auch ein wundervolles Paar, das einfach zusammen gehört.

Auch im dritten Band begeben sie sich später wieder in ein fernes Land, indem sie dieses Mal nach Thailand fliegen. Der südostasiatische Staat ist ein wahrlich traumhafter Schauplatz, den man gerne einmal selbst bereisen würde, selbst wenn man sich derartigen Luxus im Gegensatz zu Lewis wahrscheinlich nicht leisten kann. Kate Harrison hätte kaum einen interessanteren Ort für den Schlussakt auswählen können.

Des Weiteren gibt es erneut einzelne kurze Kapitel aus der Sicht des Mörders, die einen erstaunlicherweise beständig weiterhin auf eine falsche Fährte führen, sodass weder Alice noch der Leser bis zur endgültigen Auflösung sicher wissen, wer sich dahinter verbirgt. Diesbezüglich hat man verschiedene Personen im Verdacht, einige mehr, andere weniger, und sattelt im Verlauf der Handlung mit dem Auftauchen neuer Indizien durchaus mal von einem Hauptverdächtigen auf einen anderen um. Aber selbst wenn man die richtige Person irgendwann einmal vermutet hat, ist die Enthüllung der Identität letztendlich dennoch eine große Überraschung.

Die Handlung ist somit durchgängig fesselnd. Zum Schluss hin steigert sich die Spannung dann beinahe ins Unermessliche und ist kaum noch auszuhalten. Die hervorragend gestaltete Auflösung kommt völlig unerwartet und verschlägt einem regelrecht die Sprache. Darüber hinaus nimmt sich die Autorin genügend Zeit um ihr Finale nach der Klärung der dringendsten Fragen langsam auszuklingen. Auf diese Weise endet die Geschichte nicht zu abrupt und man kann in Ruhe von den lieb gewonnenen Charakteren Abschied nehmen. Ein paar wenige Fragen bleiben allerdings offen und demzufolge ist es dem Leser selbst überlassen Antworten für sich zu finden.


FAZIT

Soul Beach – Salziger Tod ist der fantastische Abschluss einer spannenden Trilogie, an die man sich noch lange erinnern wird. Eine neue Idee, sympathische Figuren sowie ein rundum zufriedenstellendes Ende machen diese Reihe vollumfänglich absolut lesenswert und optisch wie inhaltlich zu einem Highlight für jeden Jugendbuchleser.

Veröffentlicht am 24.01.2018

ein fantastischer zweiter Teil, der im Gegensatz zu einigen anderen mittleren Teilen einer Trilogie keineswegs schwächelt, sondern vollkommen überzeugend und mitreißend ist

Underworld
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Underworld steht seinem Vorgänger definitiv in nichts nach und schafft es den Leser wieder genauso in seinen Bann zu ziehen wie schon Jenseits. Der lockere und vor allem stets humorvolle Schreibstil von ...

Underworld steht seinem Vorgänger definitiv in nichts nach und schafft es den Leser wieder genauso in seinen Bann zu ziehen wie schon Jenseits. Der lockere und vor allem stets humorvolle Schreibstil von Meg Cabot ermöglicht einen leichten Einstieg in den zweiten Teil und man findet sich sofort wieder in der Geschichte zurecht, selbst wenn man den ersten Band schon vor einer ganzen Weile gelesen hat.
Die Handlung ist vielleicht nicht gleich von der ersten Seite an spannend, aber auf jeden Fall interessant und motiviert zum weiter lesen. Spätestens ab dem Moment, in dem Pierce das Handy mit dem schrecklichen Video über Alex entdeckt, nimmt die Spannung jedoch stetig zu und fesselt einen bis zum Ende. Dafür sorgt aber nicht allein die Sorge um ihren Cousin Alex, sondern auch die vielen unbeantworteten Fragen um Johns Vergangenheit und was er Pierce noch alles so verheimlicht sowie die Suche nach einer Möglichkeit die Furien endgültig loszuwerden. Die Seiten fliegen auf Grund dieser verschiedenen Aspekte, die man unbedingt auflösen möchte, und der Tatsache, dass beinahe jedes Kapitel mit einem kleinen Mini-Cliffhanger endet, jedenfalls nur so dahin, was Underworld zu einem wahren Pageturner macht.

Pierce ist nach wie vor eine unheimlich sympathische Hauptfigur, mit der man richtig mitfiebert und deren Gedanken und Gefühle, die einem hin und wieder sogar ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern, man sehr gut nachempfinden kann. Ab und zu könnte sie John vielleicht etwas entschlossener gegenüber treten und sich nicht alles von ihm gefallen lassen, aber dass sie bei all ihren eigenen Sorgen und Ängsten immer auch auf seine Gefühle so sehr Rücksicht nimmt, macht sie nur umso liebenswerter.

John verliert zwar in dieser Fortsetzung nicht unbedingt an Sympathie, aber Meg Cabot bringt sehr gut zum Ausdruck, dass er neben seinen guten Eigenschaften auch eine dunkle Seite hat, die immer mal wieder zum Vorschein kommt – und das nicht nur gegenüber den Furien, die Pierce nach dem Leben trachten, sondern auch gegenüber seiner Auserwählten selbst. Da die meisten seiner Handlungen aber aus der Liebe zu Pierce resultieren bzw. der Angst sie noch einmal zu verlieren, kann man gar nicht anders als ihm seine Fehler immer wieder zu verzeihen.

Die Beziehung zwischen den Beiden ist weiterhin mit das Beste an der ganzen Serie, denn sie passen einfach perfekt zusammen und ergänzen einander. Ihre Beziehung erreicht, sowohl emotional als auch körperlich, ein neues Level und selbst John muss schließlich einsehen, dass sie als Team viel mehr erreichen können als jeder für sich allein. Ihre starken Gefühle füreinander sind glaubwürdig, denn sie sind nicht von heute auf morgen plötzlich entstanden, und kommen selbst in ihren, teilweise sehr heftigen Streits zum Ausdruck. Außerdem werden beide endlich besser darin den jeweils anderen einzuschätzen und zu verstehen.

Neben den bereits bekannten Nebenfiguren, wie z.B. Alex oder Pierces Schulfreundin Kayla, deren Bemerkungen einen mehr als einmal zum schmunzeln bringen, tauchen auch ein paar neue, interessante Figuren aus Johns Umfeld auf, die man schon bald ebenfalls ins Herz schließt. Der Herrscher über die Unterwelt war in dieser nämlich nicht ganz so einsam, wie Pierce geglaubt hat, sondern hatte stets vier Menschen aus seiner Vergangenheit um sich, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Das Ende kommt überraschend und sorgt dafür, dass man den dritten und damit leider auch letzten Teil der Trilogie am liebsten sofort verschlingen möchte, macht das Warten aber, glücklicherweise, nicht durch einen lästigen Cliffhanger unerträglich.


FAZIT

Underworld ist ein fantastischer zweiter Teil, der im Gegensatz zu einigen anderen mittleren Teilen einer Trilogie keineswegs schwächelt, sondern vollkommen überzeugend und mitreißend ist. Die Handlung ist durchweg spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Charaktere, sowohl die bereits bekannten als auch die neu hinzu gekommenen, sind sympathisch und vor allem die Liebesgeschichte zwischen John und Pierce lässt das Herz wieder höher schlagen. Schattenliebe kann deshalb gar nicht früh genug erscheinen!