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Veröffentlicht am 24.01.2018

Diese Bilder muss man gesehen haben!

Hunde unter Wasser
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In seinem Bildband Hunde unter Wasser präsentiert der Photograph Seth Casteel herrliche, einmalige Aufnahmen von Hunden, wie man sie so bestimmt noch nie gesehen hat. Es ist einfach schön die Tiere sehen ...

In seinem Bildband Hunde unter Wasser präsentiert der Photograph Seth Casteel herrliche, einmalige Aufnahmen von Hunden, wie man sie so bestimmt noch nie gesehen hat. Es ist einfach schön die Tiere sehen zu können, während sie ganz ungezwungen ihren natürlichen Instinkten folgen und schlicht Hund sein dürfen.
Besonders beeindruckend ist dabei die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Bilder, die jedes von ihnen einzigartig macht. Die meisten Hunde sind vollständig abgebildet, teilweise sieht man aber auch nur einzelne Körperteile, wie zum Beispiel den Kopf oder sogar bloß die Nase. Oft ist nur ein Hund zu sehen, gelegentlich sieht man jedoch auch zwei, die gemeinsam im Wasser tauchen und spielen. Etliche sind farbig, andere bloß schwarz/weiß, wodurch sie plötzlich eine ganze andere Stimmung erzeugen. Aus irgendeinem Grund macht es die Aufnahmen noch faszinierender, vielleicht weil man weniger von den Farben abgelenkt wird und sich dadurch mehr auf das Motiv selbst konzentrieren kann. Manche Photos sind unglaublich süß, einige zum Schreien komisch, viele einfach wunderschön und ein paar sind fast schon zum Fürchten, obwohl man natürlich weiß, dass die Hunde ihre Zähne lediglich derartig entblößen um ihr geliebtes Spielzeug zu fassen zu kriegen. In jedem Fall sieht man den Tieren den Spaß an, den sie bei diesem Shooting hatten, und genau deshalb macht es auch so viel Freude die Bilder intensiv zu betrachten.

Seth Casteel hat sowohl kleine als auch große Hunde photographiert, alte wie junge, helle sowie dunkle, doch sie alle strahlen die gleiche Lebensfreude aus. Es erstaunt einen des Weiteren immer wieder aufs Neue, dass sie alle mit offenen Augen tauchen, wodurch es möglich war ihre einzigartigen Blicke mit der Kamera festzuhalten. Die Gesichtsausdrücke sind ebenso verschieden wie die Hunde und wecken somit völlig individuelle Assoziationen.

In der kurzen, aber sehr interessanten Einführung erfährt man darüber hinaus, wie der Photograph auf die Idee zu diesen Unterwasserbildern kam, also wie das alles angefangen hat. Die Vorstellung, dass ein Hund sein Spielzeug selbst in den Pool schubst um es dann wieder herausholen zu können, ist unglaublich, weshalb man nur zu gern selbst dabei gewesen wäre. Allerdings ist zumindest der Hund, dem wir diese fantastischen Aufnahmen letztendlich verdanken, ebenfalls mit tollen Bildern im Buch vertreten.

Am Ende bekommt man die Hunde außerdem auch an Land, in ihrem normalen Erscheinungsbild, zu sehen. An ein paar erinnert man sich auf Anhieb, nach anderen muss man erst noch einmal das Buch durchstöbern, weil man daran zweifelt diese wirklich gesehen zu haben. Mehrere sind dagegen kaum wiederzuerkennen, obwohl man genau weiß, dass man sie betrachtet hat.

Nebenbei lernt man vielleicht sogar noch die eine oder andere bisher unbekannte Rasse kennen, während man die diversen Aufnahmen bewundert Manche Hunde haben zudem wirklich interessante Namen, die einem immer irgendwie passend erscheinen. Schade ist nur, dass die eigenen Hunde von Seth Casteel zwar in der Danksagung erwähnt werden, es jedoch keine Unterwasserportraits von ihnen gibt.


FAZIT

Diese Bilder muss man gesehen haben! Hunde unter Wasser ist deshalb das ideale Geschenk für jeden Hundefreund – ob man sich selbst oder jemand anderem eine Freude machen will, spielt dabei keine Rolle.

Veröffentlicht am 24.01.2018

ein amüsanter, zeitloser Klassiker, den man immer wieder gern zur Hand nimmt

Paddington
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Mit Paddington hat der Knesebeck Verlag ein neues, wundervoll illustriertes Bilderbuch über den wohl charmantesten und freundlichsten Bären aller Zeiten, der noch dazu immer gut gekleidet ist, herausgebracht, ...

Mit Paddington hat der Knesebeck Verlag ein neues, wundervoll illustriertes Bilderbuch über den wohl charmantesten und freundlichsten Bären aller Zeiten, der noch dazu immer gut gekleidet ist, herausgebracht, das von der Ankunft Paddingtons in England, wo er schließlich die Familie Brown kennen lernt, erzählt.
Paddington ist stets unglaublich liebenswert, sodass man gar keine andere Wahl hat als ihn sofort ins Herz zu schließen. Man selbst hätte ihn an Stelle der Familie Brown daher definitiv ebenfalls mit zu sich nach Hause genommen. Letztere sind außerdem mindestens genauso liebenswürdig wie der Bär, weshalb dieser ganz wunderbar zu ihnen passt, und es ist toll zu sehen, wie rührend sie sich alle um den Neuankömmling kümmern.

Die wenigen Zeilen auf jeder Seite sind schnell gelesen, doch man sollte sich auf jeden Fall die Zeit nehmen auch die wunderschönen, detaillierten Illustrationen von R. W. Alley, die den süßen Helden liebevoll in Szene setzen, in Ruhe zu betrachten. Sie unterstützen die Handlung perfekt und sind es wert ebenso intensiv studiert zu werden wie die Worte von Michael Bond.

Das Abenteuer des kleinen Bären aus Südamerika ist eine schöne Geschichte, die sehr gut zum Vor- und miteinander Lesen geeignet ist, egal ob nun Zwischendurch oder als Gute-Nacht-Geschichte vor dem Schlafengehen. Insbesondere die lustigen Momente zaubern einem jedes Mal aufs Neue ein Lächeln aufs Gesicht und während Paddington sich am Ende auf dem Sessel ins Land der Träume begibt, kann man darüber nachsinnen, was er auf seiner langen Reise vom tiefsten Peru ins turbulente London wohl so alles erlebt haben mag.


FAZIT

Michael Bonds Paddington ist ein amüsanter, zeitloser Klassiker, den man immer wieder gern zur Hand nimmt, ganz egal wie alt man ist!

Veröffentlicht am 19.01.2018

Atlantia kann zwar nicht mit viel Spannung oder Tiefgang, dafür aber mit sympathischen Figuren, einer faszinierenden, scheinbar dem Untergang geweihten Unterwasserwelt sowie einer gelungenen Mischung aus dystopischem Setting und phantastischen Elementen ü

Atlantia
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Atlantia ist ein gelungenes Jugendbuch, das trotz kleinerer Schwächen insgesamt gut zu unterhalten vermag. Wie schon einige andere Werke von Ally Condie ist auch dieses nicht von Atem beraubender Spannung ...

Atlantia ist ein gelungenes Jugendbuch, das trotz kleinerer Schwächen insgesamt gut zu unterhalten vermag. Wie schon einige andere Werke von Ally Condie ist auch dieses nicht von Atem beraubender Spannung durchzogen, aber auf Grund der vielen offenen Fragen, die sich im Verlauf der Handlung zunehmend stellen, dennoch sehr fesselnd und mitreißend, sodass man schon nach kurzer Zeit den ständigen Drang verspürt weiterzulesen um möglichst bald die begehrten Antworten zu finden.
Die Stadt Atlantia ist eine faszinierende, gut durchdachte Unterwasserwelt, in der es unglaublich viel zu entdecken gibt. Durch die anschaulichen Beschreibungen bekommt man relativ schnell eine gute Vorstellung von ihr und nur zu gern würde man die Kuppeln, den Tempel sowie die elektrischen Gondeln mit eigenen Augen sehen. Es ist dort allerdings nicht ganz ungefährlich, da häufig Lecks entstehen und die schützenden Außenwände jederzeit dem enormen Druck der kalten Fluten nachgeben könnten.
Religion ist in Atlantia anscheinend von großer Bedeutung, dient jedoch offensichtlich nur dazu die Leute zu kontrollieren und sie davon abzuhalten ihre Welt in Frage zu stellen. Generell gibt es im Hinblick auf das Leben dort einige Ungereimtheiten, alles ist sehr geheimnisvoll und man hat binnen kurzem das Gefühl, dass den Bewohnern vieles verschwiegen wird. Insbesondere in Bezug auf das Oben scheint der Rat ihnen nicht die volle Wahrheit über die Verhältnisse zu sagen und die meisten Antworten werfen nur neue Fragen auf. Es ist erstaunlich, wie viele dem Rat sowie dem Hohepriester blind vertrauen und dass augenscheinlich nur so wenige neugierig auf das Oben sind bzw. dieser Neugier nachgeben, denn keiner von ihnen hat je Beweise für die Behauptungen über die dort angeblich herrschenden Zustände gesehen.

Die Sirenen, zu denen auch Rio gehört, sind sehr interessante Wesen mit unterschiedlichen, schönen sowie schrecklichen, Fähigkeiten, abhängig davon, wie sie sie einsetzen. Menschen mit ihrer Stimme zu manipulieren ist nur eine davon und sie alle sind unterschiedlich stark. Unglücklicherweise stehen die meisten Bewohner Atlantias den Sirenen wegen einzelner schlechter Erfahrungen, die dazu geführt haben, dass alle Sirenen unter der ständigen Kontrolle des Rats leben müssen, inzwischen grundsätzlich eher feindselig gegenüber, obwohl nicht alle von ihnen schlecht sind oder ihre Kräfte missbrauchen. Diesen Teil ihrer selbst musste Rio deshalb seit ihrer Geburt vor jedem außer ihrer Mutter und Bay verbergen um nicht von ihrer Familie getrennt zu werden. Trotzdem hat jeder gemerkt, dass Rio anders ist als ihre Schwester, wodurch sie ein wenig zur Außenseiterin wurde.

Rio ist eine sympathische Protagonistin, deren Empfindungen man gut nachvollziehen kann. Gleich zu Beginn fühlt man sich von Bay beinahe genauso verraten wie sie, weshalb man natürlich unbedingt wissen möchte, wieso ihre Schwester nach Oben gegangen ist und sie dazu noch ohne jede Erklärung einfach verlassen hat. Ihr Fortgang ist umso schmerzhafter und trauriger, weil Rio damit die letzte Person verliert, die ihr wahres Wesen kennt. Bei Bays Entscheidung hat sie zudem ihre Stimme in der Öffentlichkeit erstmals für einen kurzen Moment nicht unter Kontrolle und es könnte beträchtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn die falschen Menschen von ihrem Geheimnis erführen.
Rio ist allerdings überzeugt davon, dass Bay triftige Gründe für ihr Handeln gehabt haben muss und ihre Wut weicht schnell dem verzweifelten Bedürfnis das Verhalten ihrer Schwester zu verstehen. Ihr unerschütterlicher Wille und ihre Entschlossenheit Antworten zu bekommen sind bewundernswert, auch wenn manche ihrer Ideen und Pläne unausgereift erscheinen und somit kaum Erfolg versprechend sind. Außerdem ist sie sehr mutig und setzt sich für diejenigen ein, die ihr etwas bedeuten. Anfangs wirkt Rio vielleicht ein wenig emotionslos, das ist jedoch dem Umstand geschuldet, dass sie jahrelang niemals ihre wahren Gefühle offenbaren durfte, und somit durchaus passend. Das ändert sich später als sie sich weiterentwickelt, offener wird und mehr von sich preisgibt.

An dieser Entwicklung ist True maßgeblich beteiligt, der ebenfalls nach Antworten sucht seit sein bester Freund zusammen mit Bay nach Oben gegangen ist. Er ist ein talentierter Erfinder, der viel mit Rio gemeinsam hat und sie tatkräftig unterstützt. Nach Bays Verschwinden wird er der einzige Mensch in Rios Leben, der einem Freund am nächsten kommt. Dennoch dauert es lange bis sie ihm wirklich vertraut, was angesichts der Tatsache, dass er genauso viele Geheimnisse vor ihr hat wie umgekehrt, aber verständlich ist. Natürlich bahnt sich im Verlauf des Buches später eine kleine, zarte Liebesgeschichte zwischen ihnen an. True ist sehr liebenswert und er und Rio ergänzen sich wunderbar, doch man erfährt nicht so richtig, wie, warum oder in welchem Moment sie sich ineinander verlieben. Das Herzklopfen bleibt aus, was wirklich schade ist, weil man sehr viel mehr daraus hätte machen können. Es wäre demnach schöner gewesen, wenn Ally Condie der Liebesgeschichte entweder etwas mehr Raum gegeben oder die Beziehung der beiden als bloße Freundschaft belassen hätte.

Von ihrer Familie ist Rio nur ihre Tante Maire geblieben, zu der sie bislang kaum Kontakt hatte. Sie ist ebenfalls eine Sirene und eine der interessantesten und facettenreichsten Charaktere des Romans. Bis zum Schluss weiß man nicht, ob man ihr trauen kann, wann sie die Wahrheit sagt oder was ihre Motive sind, und ein paar Fragen bleiben sogar danach noch offen. Es ist also nur logisch, dass Rio ihr zunächst misstraut, zumal Maire abgesehen von einigen Antworten weiterhin viel vor ihr verbirgt. Von ihrer Tante erfährt sie viele wichtige Dinge über Atlantia sowie die Sirenen und ihre wahre Geschichte. Des Weiteren lernt Rio mit Maires Hilfe ihre eigenen Kräfte gezielt einzusetzen und zu steuern.

Von Anfang an unsympathisch und eindeutig der Antagonist ist dagegen der Hohepriester Nevio. Er nimmt Rio nach dem Verlust ihrer Schwester auch noch ihr Zuhause weg, ist aber ferner zu viel schrecklicheren Taten fähig und viel hinterhältiger und verabscheuungswürdiger als zunächst gedacht.

Während man über die Unterwasserstadt und ihre Bewohner ziemlich viel erfährt, wird das Leben Oben von Ally Condie leider kaum näher beleuchtet. Die Zeit vor der Trennung und der Grund dafür werden so gut wie gar nicht thematisiert, lediglich von zerstörtem Lebensraum und starker Luftverschmutzung ist die Rede. Der Fokus liegt also mehr auf der Gegenwart und dem Schicksal der Figuren. Die Vergangenheit spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, wobei das Oben selbst in der Gegenwart nur sehr spärlich beschrieben wird. Aus diesem Grund kann man die teilweise gleichgültige Haltung der Menschen dort gegenüber den Bewohnern Atlantias nur schwer nachvollziehen, obgleich natürlich nicht alle von ihnen genauso empfinden.

Der Schwerpunkt des Romans liegt demnach auf der Suche nach der Wahrheit, die erst kurz vor Schluss, dafür dann in vollem Umfang, offenbart wird. Bis dahin bieten die verschiedenen Hinweise viel Raum für Spekulationen, die häufig schon bald wieder verworfen oder durch andere ersetzt werden, von denen sich manche, im Gegensatz zu einigen anderen, später jedoch als wahr herausstellen. Selbst wenn man mit der einen oder anderen Vermutung richtig liegt, erwarten einen also genügend Überraschungen und ungeahnte Wendungen, mit denen man so keinesfalls gerechnet hat. Sogar Bay wird einem ein kleines bisschen sympathischer, denn zumindest ihre, obschon nicht ganz einleuchtenden, Beweggründe kann man ihr nicht vorwerfen, sondern nur die Art und Weise ihres Verschwindens. Ehrlichkeit hätte ihrer Schwester viel Kummer und Leid erspart.

Zum Ende hin spitzt sich die Lage immer weiter zu und man wagt in Erwartung schrecklicher Ereignisse kaum weiterzulesen, zumal man sich zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen kann, wie die vielen Probleme, von denen manche leider viel zu schnell abgehandelt werden, noch gelöst werden sollen. Schließlich werden nicht nur die Figuren mit schockierenden Enthüllungen und unangenehmen Wahrheiten konfrontiert.

Die Auflösung ist der Autorin gut gelungen und das Ende ist sowohl zufriedenstellend als auch glaubwürdig, da die Heldin nicht wie durch ein Wunder alles bekommt, was sie jemals wollte. Viele Fragen bleiben letztlich allerdings offen, wobei man sich insbesondere in Bezug auf das endgültige Schicksal einer bestimmten Figur, die abschließend leider gar nicht mehr erwähnt wird, ein paar klärende Sätze gewünscht hätte. Insgesamt ist die Geschichte aber in sich stimmig und abgeschlossen.


FAZIT

Atlantia kann zwar nicht mit viel Spannung oder Tiefgang, dafür aber mit sympathischen Figuren, einer faszinierenden, scheinbar dem Untergang geweihten Unterwasserwelt sowie einer gelungenen Mischung aus dystopischem Setting und phantastischen Elementen überzeugen und damit für ein paar unterhaltsame Stunden sorgen.

Veröffentlicht am 19.01.2018

Wer auf der Suche nach einem guten New Adult Roman für Zwischendurch ist, kann mit A little too far von Lisa Desrochers eigentlich nicht viel falsch machen.

A little too far
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A little too far ist ein schöner New Adult Roman für Zwischendurch, der erfreulicherweise komplett in sich abgeschlossen ist, sodass man nicht erst auf eine Fortsetzung warten muss um zu erfahren, wie ...

A little too far ist ein schöner New Adult Roman für Zwischendurch, der erfreulicherweise komplett in sich abgeschlossen ist, sodass man nicht erst auf eine Fortsetzung warten muss um zu erfahren, wie die Geschichte endet. Die einzelnen Bände der Reihe können also relativ unabhängig voneinander gelesen werden, da in den zwei weiteren Bänden jeweils andere Charaktere im Mittelpunkt stehen.
Lexie ist eine sympathische Protagonistin, mit der man sich schnell verbunden fühlt, auch wenn man ihre Gedankengänge nicht immer vollständig nachvollziehen kann. Es ist zwar durchaus verständlich, dass der Sex mit Trent sie verwirrt hat und sie beide nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, nachdem ihre Gefühle sie so übermannt haben. Aber ihre Intimität ist weder Inzest noch sonst verwerflich und damit entgegen ihrer massiven Schuldgefühle gewiss kein Grund zur Hölle zu fahren. Obwohl sie bisher nur Freunde waren und sich eher wie Bruder und Schwester verhielten, sind sie schließlich nicht als Geschwister aufgewachsen, denn ihre Eltern wurden immerhin erst ein Paar als beide schon Teenager waren.
Nichtsdestotrotz kam der Sex sowohl für Lexie als auch für Trent sehr überraschend und dass sie danach plötzlich nicht mehr offen miteinander reden, weil sie so peinlich berührt sind, führt zu einigen Missverständnissen. Beide fühlen dasselbe, doch aus Angst vor der Reaktion des anderen trauen sie sich nicht ihre Gefühle zu offenbaren.

Trent ist ein wahnsinnig toller Kerl, innerlich wie äußerlich, ein guter Liebhaber und ein noch besserer Freund. Mit ihm kann Lexie über alles reden und er hört ihr sogar dann zu als sie seinen Rat in Bezug auf einen anderen Mann sucht, obschon er selbst in sie verliebt ist. Er will mir ihr zusammen sein, ungeachtet dessen was andere Leute davon halten oder über sie sagen werden. Dennoch lässt er ihr den nötigen Abstand um sich über ihre Gefühle klar zu werden anstatt sie zu bedrängen. Und Sam gegenüber ist er ebenfalls vollkommen aufrichtig, was seine Gefühle für eine andere betrifft. In Trent würde man sich selbst daher ebenfalls sofort verlieben, nicht zuletzt wegen seiner tollen Songs.

Die große Distanz und die lange Trennung durch Lexies Auslandsaufenthalt zeigen schon bald, dass ihre Gefühle nicht einfach wieder verschwinden und keine noch so intensive Ablenkung ausreicht, damit sie nicht mehr aneinander denken. Zwischen ihnen ist eben nicht nur eine körperliche Anziehungskraft, sondern eine tiefe Verbundenheit und echte Liebe. Nach und nach wird ihnen klar, dass sie schon immer mehr füreinander empfunden haben als bloß Freundschaft und es nur nicht wahrhaben wollten. Deshalb ist Lexie auch sehr eifersüchtig als ihre Freundin Sam sich mit Trent trifft und häufig schwärmend von ihm spricht.

Trotzdem dauert es sehr lange bis Lexie endlich auf ihr Herz hört, was ein paar sehr romantische Gesten zur Folge hat, weil sie sich vor der Reaktion ihrer Eltern fürchtet und ihre Familie nicht zerstören will. Davon abgesehen ist die Konfrontation mit den Eltern letzten Endes leider viel zu überstürzt und ziemlich unrealistisch, da insgesamt einfach alles viel zu schnell abgehandelt wird. Hier wären ein paar mehr Seiten sowie eine etwas größere Zeitspanne wünschenswert gewesen. Der an sich natürlich willkommene Ausgang hätte also nicht schon nach wenigen Stunden, sondern vielleicht erst nach einigen Tagen eintreten sollen.

Im Verlauf der Geschichte gibt es ein paar ansprechende, erotische Szenen, die jedoch sparsam eingesetzt werden, sodass nicht jeder intime Kontakt detailliert beschrieben wird. Dadurch wirken sie niemals unpassend und verdrängen die eigentliche Handlung nicht.

Sowohl zu Hause in den USA als auch in Italien hat Lexie einige interessante Freunde, von denen man die meisten aber leider nur recht oberflächlich kennen lernt. Die einzige Ausnahme ist der unverschämt gut aussehende Alessandro, der Lexie ein guter Freund ist als sie wegen ihres großen Gefühlschaos‘ dringend jemanden zum Reden braucht. Man freut sich darüber, dass sie jemanden gefunden hat, der ihr zuhört ohne sie zu verurteilen und dem sie sich öffnen kann. Doch in einer Szene geht sie zu sehr ins Detail und vertraut ihm Dinge an, die man womöglich nicht einmal seinem engsten Vertrauten erzählen würde, geschweige denn jemandem, den man gerade erst kennen gelernt hat.

Alessandro gibt Lexie ihrem Studienfach Kunstgeschichte entsprechend eine Aufgabe, die sie begeistert und durch die sie merkt, dass sie später gern mit Kindern arbeiten möchte um ihre Liebe zur Kunst an sie weiterzugeben. Bei den gemeinsamen Treffen und Führungen kommen die beiden sich am Ende allerdings näher als vom Pater beabsichtigt. Zusätzlich zu der körperlichen Anziehung entwickeln sich auf beiden Seiten Gefühle, die Lexie nur noch mehr verwirren.

Darüber hinaus ist Religion ein sehr präsentes Thema, womit Lisa Desrochers sicher nicht jedermanns Geschmack trifft. Lexie geht lediglich beichten und tut anschließend Buße für ihre angeblichen Sünden. Besonders penetrant wird es somit erst durch Lexies Freundschaft mit Alessandro, der fast permanent Bezüge zu Gott herstellt, davon spricht, dass dieser ihm einen neuen Weg gezeigt hat oder etwas Gottes Wille ist. Lexie betrachtet er deshalb sogar als Gottes Prüfung an ihn.
Er hatte offenbar ein hartes Leben und hat in der Vergangenheit viele Fehler begangen, die er nun wiedergutmachen will, nachdem der Pater in seinem Heimatort ihm einen Weg gezeigt hat. Alessandro liebt es ebenfalls mit Kindern zu arbeiten und will ihnen helfen, so wie auch ihm geholfen wurde. Letztlich öffnet ihm Lexie jedoch die Augen dafür, dass es nicht nur diesen einen Weg gibt, das zu erreichen, was er wirklich will.

Mit Rom hat die Autorin sich ferner für eine tolle, sehr ansprechende Stadt als Schauplatz für einen Großteil ihres Buches entschieden. Es macht großen Spaß gemeinsam mit Lexie berühmte Sehenswürdigkeiten und Kunstwerke sowie unbekanntere Gegenden der italienischen Hauptstadt zu erkunden und weckt schnell den Wunsch selbst einmal dorthin zu reisen um sie alle mit eigenen Augen zu sehen.

Anlass zur Kritik gibt abschließend hingegen die stellenweise leider weniger gelungene Übersetzung des Romans. Obwohl es für die bekanntlich schönste Nebensache der Welt doch wahrlich genug Synonyme gibt, wird – ausnahmslos – jedes Mal die Umschreibung „durchnudeln“ verwendet. Der überdurchschnittlich häufige Gebrauch dieses Wortes ist noch umso auffälliger, weil es sich dabei um einen sehr ungewöhnlichen und vor allem in einem ernsten Zusammenhang völlig unpassenden Ausdruck handelt, der zunehmend den Lesefluss stört.


FAZIT

Wer auf der Suche nach einem guten New Adult Roman für Zwischendurch ist, kann mit A little too far von Lisa Desrochers eigentlich nicht viel falsch machen. Die sympathischen Protagonisten und die tolle Kulisse lassen einen über kleinere Schwächen hinwegsehen und sorgen insgesamt für ein paar unterhaltsame Stunden.
Ob man anschließend irgendwann zum Nachfolger greift, hängt wohl davon ab, wie gern man Alessandro hat und wie sehr man sich am Ende noch für sein weiteres Schicksal interessiert.

Veröffentlicht am 19.01.2018

eine überaus gelungene Fortsetzung der Geschichte um Kelsey und ihre beiden Tiger, die keine Wünsche offen lässt

Schwur des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
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Mit Schwur des Tigers hat Colleen Houck einen großartigen vierten Band zu ihrer phantastischen Pentalogie geschrieben, der genauso mitreißend ist wie schon die drei Vorgänger. Gebannt verfolgt man die ...

Mit Schwur des Tigers hat Colleen Houck einen großartigen vierten Band zu ihrer phantastischen Pentalogie geschrieben, der genauso mitreißend ist wie schon die drei Vorgänger. Gebannt verfolgt man die verschiedenen Ereignisse und kann das Buch ab einem gewissen Punkt nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung schließt unmittelbar an das Ende des dritten Teils an, sodass es von Vorteil ist, wenn man sich noch ein wenig daran erinnert. Lokesh hat Kelsey entführt und hält sie nun gefangen um sie zu zwingen ihm einen Erben zu gebären, der seine und ihre Macht in sich vereint. Dadurch ist die Geschichte schon von Beginn an sehr spannend, weil man um Kelseys Leben oder zumindest ihre Unschuld bangt. Unterdessen versucht sie sich Lokesh solange wie möglich vom Leib zu halten bis sie entweder eine Möglichkeit zur Flucht entdeckt oder ihre Tiger sie retten. Zudem erfährt sie während ihrer Gefangenschaft einige interessante Tatsachen über Lokeshs Herkunft sowie seine Vergangenheit. Diese machen ihn zwar nicht im Geringsten sympathischer, helfen jedoch dabei ihn besser einzuschätzen. Eine Begründung für Kelseys beunruhigende Verbindung zu ihm liefert das neue Wissen aber nicht.

Natürlich lassen die Prinzen Ren und Kishan nicht allzu lange auf sich warten und nach der aufregenden Rettungsaktion trifft man schnell wieder auf Nilima sowie Mr. Kadam. Letzterer verhält sich auffallend rätselhaft, was viele Fragen aufwirft, die er leider nicht beantwortet. Auf jeden Fall scheint er weitaus mehr zu wissen als er zugibt. Nichtsdestotrotz schätzt man ihn nach wie vor sehr, denn er liebt Ren und Kishan wie seine eigenen Söhne und unterstützt sie mit ganzer Kraft. Das gilt ebenso für Kelsey, der er immer ein guter Zuhörer sowie Ratgeber war.

Nach und nach beginnt für Kelsey und die Brüder dann das vierte Abenteuer, das sie zunächst erneut zu einem Tempel Durgas führt um von der Göttin auf ihre letzte Aufgabe vorbereitet zu werden. Diese gibt ihnen allerdings nicht nur Hinweise und nützliche Gaben. Sie flirtet dabei ungeniert mit Kishan und tauscht vielsagende, verdächtige Blicke mit Mr. Kadam aus, die einen ein wenig stutzig werden lassen.

Die vierte Prophezeiung schickt das Trio schließlich auf eine lange, beschwerliche Reise voller Gefahren und Opfer. Ihr Abenteuer ist ausgesprochen packend und zusammen mit ihnen entdeckt man neue, spannende Welten voller faszinierender und erschreckender Kreaturen, von denen man einige gern noch näher kennen gelernt hätte. Es macht Spaß ihren gemeinsamen Weg zu verfolgen, vor allem als Kelsey endlich die Gelegenheit bekommt ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sie zur Abwechslung sogar mehrfach diejenige ist, die die Brüder rettet statt umgekehrt, wie bisher so oft. Sie ist eben keine hilflose Jungfrau in Not, sondern eine sehr mutige Kriegerin, auch wenn ihre Tiger sie selbstverständlich trotzdem jederzeit mit ihrem Leben beschützen würden.

Unglücklicherweise können die Drei nicht verhindern, dass sie im Verlauf der Handlung neben Erfolgen auch einige Verluste in Kauf nehmen müssen. Insbesondere der Tod einer geliebten Figur trifft einen schwer und sorgt mehrmals für Tränen als die anderen Charaktere um sie trauern.

Darüber hinaus steht die komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Kelsey, Ren und Kishan weiterhin im Mittelpunkt. Kelsey hat zwar Gefühle für jeden der Brüder, liebt Ren aber eindeutig mehr als Kishan, was ihre spontanen, unbewussten Reaktionen manchmal deutlich zeigen. Dennoch bleibt sie bei ihrer Entscheidung für letzteren; zum einen, weil sie ihn nicht verletzen möchte, zum anderen, weil sie sich vor der tiefen Verbindung zu Ren fürchtet. Er allein hat die Macht ihr Herz zu brechen und sie hofft irrationalerweise so verhindern zu können, dass er sich andauernd für sie opfert, da sie es nicht ertragen könnte ihn sterben zu sehen. Wegen ihrer widersprüchlichen Gefühle hat sie häufig starke Schuldgefühle und macht sich selbst große Vorwürfe als sie zum Beispiel erst Kishan küsst und nur einen Moment später gleich wieder an Ren denkt.

Mit dem Kopf wählt sie demnach vehement Kishan, während ihr Herz sich längst für Ren entschieden hat. Das gesteht sie sich allerdings erst ein als sie gezwungen ist die Wahrheit auszusprechen um zu überleben. Daraufhin distanziert sie sich ein wenig von Kishan, was diesem nicht entgeht und es schmerzt einen zu sehen wie verwirrt und verletzt er deshalb ist. Kelsey ist das natürlich nicht gleichgültig, doch sie ist mit der Situation überfordert und weiß nicht, wann oder wie sie ihre wahren Gefühle offenbaren soll.
Als Leser kann man das sehr gut nachempfinden und ist beinahe ebenso zwiegespalten wie Kelsey. Einerseits wünscht man sich, dass Kelsey und Ren erneut zueinander finden, andererseits mag man aber auch Kishan sehr und wünscht sich für ihn ebenfalls ein Happy End, da er es nicht verdient hat verlassen zu werden.

Beide Prinzen lieben Kelsey aufrichtig und haben infolgedessen ebenfalls mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Jeder von ihnen will mit ihr zusammen sein und ist eifersüchtig auf den anderen, wenn dieser Kelsey für einen Moment näher kommt. Außerdem spüren sie genau, dass sie ihnen verschweigt, was sie wirklich empfindet.
Kishan akzeptiert zwar, dass Kelsey Gefühle für Ren hat, ist jedoch nicht gewillt sie seinem Bruder zu überlassen. Auch Ren gibt nicht so leicht auf und versucht Kelsey klar zu machen, wie sehr er sie nach wie vor liebt, ohne sie zu sehr zu bedrängen. Aus dem gleichen Grund kommt es zwischen ihnen zu Streits, denn Ren ist verständlicherweise wütend und verletzt. Er weiß, was Kelsey für ihn empfindet und kann ihre Entscheidung somit nicht nachvollziehen. Es ist interessant diese andere Seite von ihm kennenzulernen und zu sehen, dass er eben nicht immer die Ruhe selbst ist.
Einer der Brüder schafft es später Kelsey mit einem Trick die Wahrheit über ihre Gefühle und ihre Entscheidung für Kishan zu entlocken. Wem das gelungen ist, erfährt man aber erst am Ende.

Das Gefühlschaos spitzt sich zu als eine neue, wichtige Figur eingeführt wird: Anamika. Sie ist eine geborene Kämpferin und sieht lange Zeit auf Kelsey herab, weil sie dieser nichts zutraut. Dafür hasst man sie schon fast, zumal Kelsey trotzdem alles tut um Anamika bei dem entscheidenden Kampf zu unterstützen, den diese ohne ihre Hilfe nicht gewinnen könnte. Hinzu kommt, dass sie sehr an Ren interessiert scheint und viel Zeit mit ihm verbringt, was man ihr leider nicht einmal vorwerfen kann. Immerhin wurden Kelsey und Kishan ihr als Paar vorgestellt und sie weiß nichts von der Beziehung zwischen Kelsey und Ren. Entsprechend ihrer wahren Gefühle wird Kelsey manchmal sehr eifersüchtig, was letztlich dazu führt, dass sie unüberlegt handelt, da sie ihre Emotionen nicht länger unter Kontrolle hat und von ihnen überwältigt wird.

Von viel größerer Bedeutung ist allerdings die bevorstehende Auseinandersetzung mit Lokesh. Ren und Kishan würden Kelsey am liebsten von jeder Gefahr fernhalten und Anamika wäre das nur recht. Doch sie alle unterschätzen Kelsey und diese lässt sich nicht davon abhalten für ihr Ziel und diejenigen, die sie liebt, zu kämpfen. Beistand bekommt sie dabei von einer bereits bekannten Figur, die unerwartet wieder auftaucht. Sie wacht über Durgas Platz in der Geschichte, wobei vor allem die wahren Umstände ihrer Schöpfung besonders interessant sind, und nimmt großen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Handlung.

Der finale Kampf gegen Lokesh ist unglaublich spannend, Nerven aufreibend und völlig anders als gedacht. Ihr Gegner scheint geradezu unbesiegbar und es steht viel mehr auf dem Spiel als nur das Leben von Kelsey und ihren Tigern. Zum Glück sind die Gaben von Durga noch viel mächtiger als vermutet und daher umso wertvoller. Der Ausgang des Kampfes ist keine Überraschung, mit den Folgen hätte man so aber gewiss nie und nimmer gerechnet. Die Tränen fließen ungehemmt und man will nicht wahrhaben, dass die Ursache dafür wirklich geschehen sein soll. Es ist nämlich viel zu schrecklich und schmerzhaft um es zu akzeptieren.

Selbst nach der Schlacht wird man noch mit einigen, überraschenden Wendungen und ungeahnten Entwicklungen konfrontiert. Einige sind der Grund für überschäumende Freude, andere sind niederschmetternd und brechen einem erneut das Herz. Das Schicksal der Prinzen wird endlich enthüllt, man erfährt die Wahrheit über das Amulett und ein weiterer trauriger Verlust, obgleich auf eine gänzlich andere Art, verursacht so viel Schmerz, dass es kaum zu ertragen ist. Man liebt und bewundert diesen Charakter für das Herz zerreißende Opfer, das er bringt und dafür, dass er das Glück eines anderen über das seine stellt.

Doch sogar hier wendet sich zum Schluss noch einmal das Blatt und letztendlich bekommen alle Hauptfiguren das, was sie verdient haben. Man ist zu Tränen gerührt und einfach glücklich, alles andere hätte einen sehr bitteren Beigeschmack hinterlassen. Umso mehr freut man sich also über das vorläufige Happy End, das Colleen Houck ihren Figuren gönnt. Es ist absolut zufriedenstellend und dank des Verzichts auf einen Cliffhanger kann man die lange Wartezeit auf den finalen Band so gelassen überstehen.

Eine weitere Fortsetzung erscheint eigentlich nicht zwingend notwendig, man freut sich jedoch schon jetzt ungemein auf ein Wiedersehen mit den Protagonisten, die man im Laufe der Zeit so lieb gewonnen hat, und darüber, dass man sich somit noch nicht endgültig von ihnen verabschieden muss.


FAZIT

Schwur des Tigers ist erneut eine überaus gelungene Fortsetzung der Geschichte um Kelsey und ihre beiden Tiger, die keine Wünsche offen lässt. Wer die Vorgänger mochte, wird garantiert auch den vierten Band lieben und sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit den geliebten Charakteren im finalen Band freuen. Auf diesen wird man zwar noch eine ganze Weile warten müssen, dank dieses wundervollen, vorläufigen Endes ist das aber glücklicherweise nicht allzu schlimm.