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Veröffentlicht am 25.01.2025

Zwei Doktoren in Liebe

Degrees of Engagement
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Allein das Cover hat mich schon überzeugt und auch der Farbdruck ist so wunderschön. Ich muss zugeben, dass ich ein klares Opfer von solchen Marketing Sachen bin und gerne solche Bücher kaufe.

In dem ...

Allein das Cover hat mich schon überzeugt und auch der Farbdruck ist so wunderschön. Ich muss zugeben, dass ich ein klares Opfer von solchen Marketing Sachen bin und gerne solche Bücher kaufe.

In dem Buch geht es um Bianca, die gerade ihren Doktortitel gemacht hat. Sie ist glücklich und macht sich auf den Weg zu ihrer Party. Doch leider sagen fast alle ihre Freunde ab und schlußendlich steht sie am Abend alleine mit Xavier, einen Kommilitonen, da und trinkt viel zu viel. In ihrer Enttäuschung kommt sie mit ihm auf die Idee eine Fake Verlobung einzugehen. Am nächsten Tag ist es so spät diese zurückzunehmen und so machen beide weiter mit diesem Spiel. Doch bleibt es wirklich Fake? Beide finden sich schon seit Jahren unwahrscheinlich anziehend...

Ist das Buch romantisch? Oh ja. Kitischig? Defintiv. Vorhersehbar? Absolut. Aber genau solche Aspekte brauchen doch solche Liebesromane oder? Ein Buch in denen zwei Personen so ineinander verliebt sind, dass man sie am liebsten schütteln würde. Die Sehnsucht nach einander gepaart mit vielen pikanten Szenen macht die Geschichte rund. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen. Klar, in manchen Szenen (vor allem bei den Sexszenen) klingt es im Deutschen recht plump.. aber die Übersetzung ist dahingehend auch schwierig. Einen Minuspunkt gab es für mich trotzdem. Ich fand (vor allem gegen Ende des Buches), dass die beiden sich immer um das gleiche Thema gedreht haben; es teilweise zu Wiederholungen kam und ich dann auch irgendwie leicht genervt war. Dennoch mochte ich das Buch und kann es defintiv empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.12.2024

Ein abwechslungsreiches Erstleserbuch

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 15 - Mein Körper
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Das Erstleserbuch habe ich mit meinem 7 Jährigen Sohn gemeinsam gelesen. Vom Desgin her ist es in dem bekannten "Wieso? Weshalb? Warum" gehalten, was ich und vor allem mein Sohn schon immer ansprechend ...

Das Erstleserbuch habe ich mit meinem 7 Jährigen Sohn gemeinsam gelesen. Vom Desgin her ist es in dem bekannten "Wieso? Weshalb? Warum" gehalten, was ich und vor allem mein Sohn schon immer ansprechend fanden.

In diesem Buch erfährt man alles über den menschlichen Körper, was sich erst einmal trocken anhört. Jedoch ist das Thema sehr kleinschrittig und für Erstleser adäquat aufgearbeitet. Farblich ist es in vier große Bereiche aufgebaut und jedes Kapitel endet mit einem kleinen Rätsel. In jedem Kapitel gibt es zahlreiche aktuelle Bilder, sei es in Form von Fotos oder in grafischen Darstellung zum Thema Körper (z.B. Abbildung von Zellen und Knochen). Diese waren auch immer stimmig zum Inhalt des jeweiligen Kapitels.

Besonders gut fand ich, dass die Sätze immer sehr kurz gehalten sind und auf Fachbegriffe verzichtet wurde. Es gab allerdings immer mal wieder längere Wörter, die ein Erstleser nur schwer ohne Hilfe lesen kann, aber das hat die Freude an dem Buch nicht geschmälert. Die Rätsel fand ich manchmal etwas zu schwierig und waren teilweise alleine von meinem Sohn nicht zu lösen. Aber er hatte trotzdem viel Spaß und fand es gut, dass es soviel Abwechslung in diesem Buch gab. Erst etwas lesen, dann rätseln, Sticker und später noch ein Leselotto. Mittlerweile haben wir es schon mehrmals gelesen und er nimmt es immer wieder gerne zu Hand und blättert durch.

Ich kann das Buch empfehlen. Es ist ein tolles Wissensbuch, was meinen Sohn angeregt hat zu lesen und mehr über den menschlichen Körper zu erfahren.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Emotionen pur

Wo das Herz zu Hause ist: Roman | Der berührende und spannende Abschluss der Ein-Schluck-Liebe-Reihe
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Das Buch ist der letzte Teil der "Familie Schluck Saga" und ich muss direkt am Anfang sagen, dass ich kein anderes Buch aus dieser Reihe kenne. Trotzdem habe ich mich getraut es zu lesen und habe es defintiv ...

Das Buch ist der letzte Teil der "Familie Schluck Saga" und ich muss direkt am Anfang sagen, dass ich kein anderes Buch aus dieser Reihe kenne. Trotzdem habe ich mich getraut es zu lesen und habe es defintiv nicht bereut. Ich bin also ohne Vorkenntnisse an dieses Buch gegangen und war sehr dankbar über das Glossar im hinteren Bereich des Buchs. Dort konnte ich immer wieder nachsehen, um welche Personen es sich handelt bzw. in welchen Verwandschaftsverhältnis sie zueinander stehen. Das war wirklich sehr praktisch und hilfreich.

In diesem Buch geht es um vier Personen. Da wären einmal Tim Schluck und Heidi Henze. Tim ist ein erfolgreicher Sportler, doch er hat ein schweres Schicksal erlitten und hadert mir sehr stark mit sich. Heidi ist Journalistin und auf seine Geschichte aufmerksam geworden. Um einen Artikel über ihn zu schreiben, freundet sie sich unter falschen Aussagen mit ihm an. Als sich langsam Gefühle entwickeln, wird es kompliziert. Wird sie ihm die Wahrheit sagen? Dann wäre da noch der alleinerziehende Vater Andreas, der den Apfelhof leitet. Sein Sohn, Hendrik, will in seine Fußstapfen treten. Doch das ist seiner Mutter , Lydia, ein Dorn im Auge. Es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen Andreas und Lydia. Durch viele verschiedene Umstände trifft Andreas auf die Ärztin Mariam. Haben die beiden eine Chance?

Das Buch sprüht nur so von großen Gefühlen. Die Mischung aus Schicksal, Traurigkeit, Sehnsucht und Glück ist sehr ausgewogen und hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Flüssig, erfrischend und voller Gefühle. Jede der Gefühle ist deutlich spürbar. Und ich kann euch sagen, ich habe wirklich mit den Protagonisten gelitten. Ich habe so manche Träne vergossen, egal, ob aus Traurigkeit oder Freude. Es war alles dabei und genau deswegen fand ich das Buch so toll. Die Charaktere hatten Tiefe und die Autorin ist vor allem auf das Schicksal von Tim sehr eingegangen. Seine Verletztheit wurde sehr genau beleuchtet und auch die innere Zerissenheit von Heidi war so deutlich. Auch die Ereignisse rund um Andreas und Mariam haben mich berührt. Ingesamt hat das Buch eine tolle Balance ohne mit Gefühle zu überladen zu sein. Die Familiengeschichte wurde auch näher beleuchtet. Dort war ich weniger emotional dabei, weil ich einfach die anderen Pärchen nicht kannte. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass, wenn man alle anderen Teile gelesen hat, es zu einem runden Abschluss kommt.

Ich kann das Buch allen Romantikern ans Herz legen. Auch ohne Vorkenntnisse ist es zu empfehlen und lesenswert!

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Ein Winterroman mit Witz und Charme

Sonne, Schnee und Märchenprinzen
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Das Cover passt hervoragend zum Inhalt des Buchs. Denn es nimmt uns mit in einen Winter Ende der 90iger Jahre ins schöne Österreich. Dort lebt der 18 Jährige Martin Hofer, der noch gar nicht so weiß, was ...

Das Cover passt hervoragend zum Inhalt des Buchs. Denn es nimmt uns mit in einen Winter Ende der 90iger Jahre ins schöne Österreich. Dort lebt der 18 Jährige Martin Hofer, der noch gar nicht so weiß, was er vom Leben will. Eigentlich hatte er sich nach der Schule vorgenommen erst einmal zu chillen - wie es unsere heutigen Jugendlichen bezeichnen würden. Allerdings sieht das seine Mutter anders und schickt ihn los auf Arbeitssuche. Durch Zufall bekommt er einen Job als Skilehrer angeboten und er willigt sofort ein. In diesem Job erlebt er so manche seltsame, witzige, aber auch ernste Dinge. Martin wünscht sich außerdem eine Freundin und trifft über den Winter auf mehrere Frauen, die er interessant findet. Doch ist die Richtige dabei?

Das Buch lässt sich wunderbar lesen, da der Schreibstil sehr flüssig ist. Ich muss gestehen, ich brauchte etwas um in die damalige Zeit hinein zukommen. Auch wenn ich in den 90iger groß geworden sind, so erscheint es mir doch recht weit weg. Vor allem bezüglich der Kommunikationsmittel musste ich oft schmunzeln, so ist mir manches doch selber auch passiert... ich meine, welche/r Jugendliche/r hat damals kein Ärger von seinen Eltern bekommen, wenn mal wieder die Telefonrechnung viel zu teuer war?!

Die Sprache ist teilweise sehr umgangssprachlich, gerade die Unterhaltungen der jungen Erwachsenen ist manchmal derb. Das erscheint im ersten Moment erst mal etwas ungewöhnlich, aber ich finde es authentisch und es passt sehr gut.

Die Erlebnisse von Martin bezüglich seines Skilehrers Dasein sind wirklich amüsant. Es hat mir Spaß gemacht, Martin für die Saison zu begleiten. Manchmal konnte ich nur den Kopf schütteln, manchmal musste ich laut lachen oder schmunzeln. Ich habe keine Ahnung von Skifahren, aber der Autor erklärt es sehr bildhaft und lässt den Leser in diesen Job sehr gut eintauchen.

Eine Sache ist mir in dem Buch allerdings zu kurz gekommen: die Liebe. Das Buch ist für mich kein Liebesroman, da Martins Erlebnisse als Skilehrer deutlich im Zentrum stehen. Die Liebe spielt leider nur eine Nebenrolle. Ja, Martin lernt Frauen kennen und es kommt manchmal Romantik vor, aber leider für mich zu wenig. Ich hätte mir da mehr Knistern und Spannungsaufbau gewünscht. Vor allem in dem winterlichen Setting hätte das wunderbar reingepasst.

Ich kann das Buch defintiv empfehlen, aber nur, wenn man kein Liebsroman erwartet. Sonst könnte man eventuell enttäuscht werden. Wenn man allerdings eine unterhaltsame Geschichte über einen jungen Mann lesen möchte, der in einem iydlischen Ort lebt und der in seinem Beruf als Skilehrer witzige und skurrile Sachen erlebt, der ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Ein Kriminalroman der anderen Art

Kom.Ba. / Kommissar Bambus
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Dieses Buch ist wirklich eine Art Krimiroman, das ich noch nie zuvor gelesen habe. Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass ein Krimi zusammen mit Gedichten funktioniert. ...

Dieses Buch ist wirklich eine Art Krimiroman, das ich noch nie zuvor gelesen habe. Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass ein Krimi zusammen mit Gedichten funktioniert. Zu jedem Kapitelbeginn gibt es ein kleines Gedicht, dass inhaltlich schon auf das Kapitel vorbereitet und es lohnt sich defintiv dieses noch mal zu lesen, sobald man das Kapitel beendet hat. Doch worum geht es in diesem ungewöhnlichen Krimi?

Hauptkommissar Gabriel Landgraf arbeitet mit seinen Kollegen zusammen an einem Fall in seiner Wahlheimat Hamburg. Doch es passiert etwas, dass er nicht hat kommen sehen und auch nicht darauf vorbereitet war. Er gerät mit seinen Kollegen in einen Hinterhalt. Und genau das ändert alles für ihn. Er hat mit den Folgen zu kämpfen und sucht verzweifelt nach einem letzten Strohhalm, der ihn über Wasser hält. So passiert es, dass er in die Dienststelle nach Deggendorf versetzt wird und im wahrsten Sinne des Wortes noch mal von vorne anfangen muss. Auch dort gibt es selbstverständlich Fälle, die gelöst werden müssen und es erwartet ihn ein holpriger Start, aber auch eine Menge symapthische Menschen, die bereit sind, ihm bei seinem Neustart zu helfen.

Der Einstieg in das Buch ist dem Autor sehr gelungen, denn der Leser ist sofort mitten im Geschehen und kann durch den Schreibstil schnell die Gefühle von Gabriel spüren. Auch die darauffolgenden Kapitel empfand ich als gelungen, da es dem Charakter "Gabriel Landgraf" unglaubliche Tiefe gab und ich somit ein umfängliches Bild des Hauptkommissars erhielt. In der Mitte des Buches kamen für mich die ersten Schwächen auf, da sich die Geschichte etwas zog und viel zu viele Nebenhandlungsstränge eröffnet wurden. Ich hatte das Gefühl etwas in den Ereignissen "zu schwimmen", da es für mich keinen roten Faden mehr gab und ich mich schwer tat zu erkennen, was eigentlich die Haupthandlung der Geschichte sein sollte. Es ist defintiv ein Krimiroman, in dem nicht die Kriminalfälle im Vordergrund stehen, sondern das Leben des Hauptkommissars. Daher fand ich die Fälle eher mittelmäßig und es kam diesbezüglich erst wieder gegen Ende des Buches Spannung auf, da ich bis dahin überhaupt keine Vermutung hatte, wer der Täter sein könnte.

Das Buch ist hauptsächlich aus der Sichtweise von Gabriel Landgraf geschrieben. Was ich jedoch als nicht gelungen empfand, war die Tatsache, dass es teilweise zum Perspektivwechsel zu unterschiedlichsten Charakteren kam, ganz unvermittelt immer mal wieder. Es gab keine Regelmäßigkeit darin, was meinen Lesefluss etwas ins Stocken brachte.

Ich möchte auf jeden Fall noch mal erwähnen, wie schön ich die Gedichte fand. Sie waren wirklich einzigartig und es hat so Spaß gemacht sie im Zusammenhang mit den Kapiteln zu lesen. Das ist wirklich sehr gelungen. Der Roman hat wirklich viel Potential und abgesehen von den oben genannten Schwächen habe ich das Buch gerne gelesen. Gabriel ist ein sympathischer Kerl, der realsitisch mit seinen Stärken und Schwächen dargestellt wurde. Zusammen mit der Lyrik ist es ein Kriminalroman der anderen Art. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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