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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein gelungener zweiter Teil, der noch magischer ist als sein Vorgänger

Feuer und Glas - Die Verschwörung
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Meine Meinung:

Nachdem ich den ersten Teil von Feuer und Glas gelesen hatte, musste ich natürlich direkt wissen wie
mit Milla und Luca weitergeht.
Dieses Mal entführt Brigitte Riebe den Leser ins alte ...

Meine Meinung:

Nachdem ich den ersten Teil von Feuer und Glas gelesen hatte, musste ich natürlich direkt wissen wie
mit Milla und Luca weitergeht.
Dieses Mal entführt Brigitte Riebe den Leser ins alte Konstantinopel. Millas Vater,
der Feuerkopf, soll sich dort im Palast des Sultans befinden.
Natürlich lässt sich die sture Milla nicht davon abbringen ihren Vater zu suchen und ihre
Eigensinnigkeit bringt sie in diesem Teil nicht nur einmal in Gefahr.
Ich habe mich sehr gefreut, dass die Autorin auch dieses Mal Milla mit einer guten Portion
Dickköpfigkeit und ihrem ganz eigenen Humor ausgestattet hat. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe
Luca versucht sie heraus zu finden, warum ihr Vater die letzten 5 Jahre verschwunden war und findet
bald heraus, dass es ihrem Vater zwar gut geht, er sich aber an nichts mehr erinnern kann. Seine
ehemals roten Haare, die ihn als Feuerkopf ausgemacht haben, sind weiß geworden und er erkennt
weder seine Tochter Milla, noch kann er sich an seine Frau erinnern.
Doch Milla wäre nicht Milla, wenn sie nicht dafür kämpfen würde, ihren Vater zurück zu gewinnen.
Neben den altbekannten Personen Milla, Luca und Puntino den Kater, darf man als Leser unheimlich
spannende neue Charaktere kennen lernen, die jeder für sich liebevoll ausgearbeitet sind.
Ganz besonder faszinierend ist wohl Enya, das stumme Mädchen mit den Mondhaaren, die Milla
immer wieder eine ganz besondere Hilfe ist.

Brigitte Riebe hat es auch im zweiten Teil geschafft den historischen Hintergrund perfekt mit der
Magie der Feuer- und Wasserleute zu verknüpfen. Ich finde "Die Verschwörung" sogar noch
mystischer. Milla lernt ihre Fähigkeiten besser kennen und nutzen und entdeckt sogar noch eine neue,
ganz besondere Kraft. (Nein, mehr verrate ich nicht ;) )
Wie auch im ersten Teil sorgen rasante Wendungen für einen spannenden Lesegenuss, der einfach
Freude macht zu lesen. Der perfekt recherchierte historische Anteil macht die Geschichte wahnsinnig
interessant und wird durch die wunderschöne Liebegeschichte perfekt abgerundet. Durch den
angenehmen Schreibstil und die bildhafte Beschreibung von Konstantinopel und dem Palast wird man
auch in diesem Teil von Anfang bis Ende in Millas Geschichte hinein gezogen und ist beinahe erstaunt,
wenn die 384 Seiten plötzlich schon vorbei sind.

Fazit:

Wer Teil 1 mochte, wird Teil 2 lieben! Für mich gab es hier noch mehr Spannung und noch mehr
Magie zu entdecken. Außerdem sind Milla und Luca einfach ein tolles und autenthisches Paar, denn
auch in diesem Teil zeigt Milla Willenstärke und viel Temperament, mit dem der ruhigere Luca erst
einmal lernen muss umzugehen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Großes Potential mit einigen Kritikpunkten...

Die fünfte Welle
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"Die 5. Welle" von Rick Yancey habe ich schon vor einigen Wochen zu ende gelesen, aber ich habe mich unheimlich schwer getan hierfür eine passende Rezension zu schreiben.
Ich bin mit unheimlich großen ...

"Die 5. Welle" von Rick Yancey habe ich schon vor einigen Wochen zu ende gelesen, aber ich habe mich unheimlich schwer getan hierfür eine passende Rezension zu schreiben.
Ich bin mit unheimlich großen Erwartungen an dieses Buch gegangen, da mir "Die 5. Welle" erstmals im Radio bei "EinsLive" aufgefallen ist. Normalerweise stimmt der Buchgeschmack mit der "EinsLive Bücherfrau" ziemlich mit meinem überein und sie kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.
Ich habe mich also wahnsinnig auf das Lesen gefreut. Nur war es dann doch nicht so wie ich erwartet und erhofft habe...

Kurzbeschreibung:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

Meine Meinung:

Die ersten Seiten des Buches haben mich wirklich gefesselt. Cassie, die sechzehnjährige Hauptprotagonisten führt den Leser in ihre Welt ein. Außerirdische haben die Erde angegriffen und die Menschheit wurde von 4 "Wellen" überrollt und ist beinahe komplett ausgerottet.

"Die erste Welle: Licht aus. Die Welt versinkt in vollkommener Finsternis. Es sterben rund 500.000 Menschen. Es funktionieren keine Autos mehr und es herrscht das blanke Chaos.
Die zweite Welle: Hohe Brandung. Es herrscht große Verwüstung und viele weitere Menschen müssen ihr Leben lassen.
Die dritte Welle: Seuche. Der rote Tod lässt die Menschen von innen verbluten und sie gehen jämmerlich zugrunde. Eine Heilung scheint es nicht zu geben.
Die vierte Welle: Silencer. Die Anderen. Sie sind überall und sie wollen nur eins: Die Menschheit auslöschen.
Die fünfte Welle: ?"

Cassie hat ihre Mutter durch den roten Tod verloren und ist nun mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder Sam auf der Suche nach weiteren Überlebenden. Bei einem fürchterlichen Zwischenfall verliert sie ihren Vater und Sam wird von einem Bus angeblich in Sicherheit gebracht.
Doch Cassie ist mehr als skeptisch, was eine generelle Eigenschaft von ihr ist und ihr einziges Ziel ist es ihren Bruder wieder zu finden.
Durch viele Rückblenden erlebt man gemeinsam mit Cassie erneut die einzelnen Wellen und hier fing für mich das Problem des Buches an.
Der Blick in die Vergangenheit war mir persönlich zum Teil einfach zu lang. Vielleicht bin ich ungeduldig, aber ich wollte wissen wie es weiter geht und nicht wie Cassies ehemalige Highschool Zeit war und welchen wundervollen Typen sie angehimmelt hat.
Natürlich macht jede Szene Sinn und zum Ende des Buches finden auch alle Handlungstränge wieder zu einem großen ganzen zusammen, trotzdem hatte die Geschichte für mich einige Längen.

Rick Yancey hat das Buch in mehrere Teile unterteilt. Im zweiten Teil übernimmt plötzlich ein Fremder Protagonist das erzählen um dann im dritten Teil wieder zurück zu Cassie zu springen. Natürlich ist dieser Perspektivenwechsel nichts ungewöhnliches in einem Roman, aber hier wurde ich irgendwie ein wenig aus der Story gerissen und der Wechsel war etwas verwirrend.
Obwohl der Schreibstil des Autors flüssig zu lesen ist, konnte ich manchen Gedankensprüngen einfach nicht ganz folgen.
Das schlimme ist, ich finde das Buch wirklich nicht schlecht, ich habe wahrscheinlich einfach nur "mehr" oder etwas anderes erwartet. Deswegen versuche ich diese Rezi so Objektiv wie möglich zu halten. Ich hatte eine düstere Dystopie mit einer sympathischen Hauptprotagonistin erwartet, aber für mich ist "Die 5. Welle" eher ein Science Fiction / Endzeit Roman, dessen großer Pluspunkt definitiv der realistische Weltenentwurf und eine ebenfalls beängstigend realistische Zukunftsvision ist ( falls man einen Angriff von Auserirdischen als realistisch ansehen möchte. Aber falls er stattfinden würde, wäre der hier dargestellte Verlauf absolut denkbar)
Mit Cassie allerdings bin ich nie so richtig warm geworden. In Teil Vier des Buches trifft Cassie auf den mysteriösen Evan und hier hatte ich ein wenig das Gefühl, dass man endlich ein Stückweit einen Einblick in ihre wirkliche Gefühlswelt bekommt. Durch die schrecklichen Geschehnisse der ersten 4 Wellen ist sie natürlich ängstlich, unheimlich misstrauisch und fast ein wenig Gefühlskalt, aber trotzdem konnte ich nicht immer ganz mit ihr mitfühlen.
Zum Ende des Buches wird die ganze Geschichte dann aber plötzlich doch noch richtig rasant, einige Wendungen waren völlig unvorhersehbar, bei einigen anderen hatte ich schon früh die richtige Vermutung. Aber es kommt auf jeden Fall Spannung auf und man fiebert auf das hoffentlich erlösende Ende hin.
Das hat mir allerdings dann wieder nicht so gut gefallen und Cassie hat es auf den letzten Seiten des Buches noch geschafft mir richtig unsympathisch zu werden.
Trotz all meiner Kritikpunkte hat "Die 5. Welle" aber wirklich viel Potential und ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht und ich hoffe das Cassie mir noch eine anderer Seite von sich zeigen wird.

Fazit:

Ich glaube, wenn ich völlig ohne Erwartungen und ohne mich vorher mit dem Buch beschäftigt zu haben angefangen hätte zu lesen, hätte ich das Buch sogar richtig gut gefunden. Durch die hohe Erwartungshaltung war ich aber ein wenig Enttäuscht. Ich empfehle daher sich einfach auf die Geschichte einzulassen, ich denke dann wird jeder Liebhaber von Endzeitgeschichten begeistert sein.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Autorin hat einfach das perfekte Händchen für männliche Hauptprotagonisten ;)

Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
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Meine Meinung:

Tja, was soll ich sagen? Jennifer L. Armentrout hat für mich einfach den perfekten Geschmack was männliche Hauptprotagonisten angeht und sie hat ein verflucht gutes Händchen, diese auch ...

Meine Meinung:

Tja, was soll ich sagen? Jennifer L. Armentrout hat für mich einfach den perfekten Geschmack was männliche Hauptprotagonisten angeht und sie hat ein verflucht gutes Händchen, diese auch noch in eine geniale Geschichte einzubauen!

Ich war wahnsinnig gespannt auf das neue Buch der Autorin, da mich "Obsidian" schon total begeistert hat und hier auch noch ein ganz neue fantastische Wesen im Mittelpunkt der Geschichte stehen...
...Gargoyles!
Die meisten werden wahrscheinlich jetzt an steinerne, plumpe und nicht wirklich gutaussehenden Steinfiguren auf alten Gemäuern denken, aber Jennifer Armentrout gibt den Gargoyles neben einer wichtigen Wächteraufgabe auch noch eine mehr als ansprechende menschliche Gestalt...

Aber erst einmal zur Geschichte...

Die Hauptprotagonisten Layla wächst bei den Gargoyles auf, da sie als Kind ihre Eltern verloren hat. Sie ist zur Hälfte ebenfalls ein Wächter, allerdings trägt sie auch Dämonenblut in sich. Dadurch wird sie zwar von den Wächtern geduldet, aber fühlt sich Ihnen nie wirklich zugehörig. Sie wird in dem Glauben erzogen, dass Dämonen durch und durch schlecht sind und alle vernichtet werden müssen. Eigentlich trägt sie immer das Gefühl in sich, dass sie weniger Wert ist und niemals wirklich gut sein kann.
Ganz besonders schwer ein normales Leben zu führen, macht Layla ihr ständiges Verlangen nach Seelen. Sie sieht die Seelen der Menschen und Gargoyles wie eine Art Aura und fühlt sich zu Ihnen hingezogen, je reiner oder verdorbener eine Seele ist, um so stärker der Drang. Mit einem Kuss ist sie in der Lage, einem Menschen die Seele zu entziehen, allerdings tut sie alles um diesem Verlangen nicht nachzugeben.

Wirklich verstanden fühlt sie sich nur von ihrem "Bruder" Zayne, allerdings hegt sie wesentlich mehr Gefühle für den Gargoyle als ihr zustehen, denn eine Beziehung zu einem Gargoyle kommt für sie wegen ihres Dämonenblutes nicht in Frage.

Als sie eines Abends von dem Gutaussehenden Dämon Ash gerettet wird, bringt dieser ihre komplette Weltanschauung durcheinander und sie muss sich das erste Mal in Ihrem Leben nicht schuldig fühlen, für das was sie ist.

Ash ist ein ganz wundervoller Charakter. Das typische "Arsch", bei dem man nicht weiß, ob man ihn verprügeln soll, oder ob man ihn lieber küssen möchte. Ich danke der Autorin wirklich für ihr Geschick darin eine perfekte Mischung aus Bad Boy und liebenswertem Dämon zu erschaffen. Neben coolen und sarkastischen Sprüchen, die mich nicht nur einmal zum schmunzeln gebracht haben, wird man nie so richtig schlau aus Ash's Verhalten. Ist er wirklich der fiese Dämon, der nur sich selbst wichtig ist, oder steckt doch ein wenig "Nettigkeit" in seiner Hilfsbereitschaft Layla gegenüber?
Lasst euch überraschen und findet es selbst heraus :)

Der erste Teil der "Dark Elements" Reihe hat mich auf jeden Fall voll und ganz überzeugt. Auch wenn mich die Idee mit dem Seelenrauben durch einen Kuss ein wenig an "Dark Kiss" von Michelle Rowen erinnert hat, hat "Dark Elements" eine völlig andere Story und geht in eine komplett andere Richtung. Vor allem die Protagonisten Layla, Ash und auh Zayne machen einfach Spaß und sind mir wahnsinnig schnell ans Herz gewachsen.
Ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Hintergrundwissen über die Gargoyles und Alphas gewünscht, denn ich bin mir sicher, das riesiges Potenzial in den steinigen Riesen steckt, aber da es sich hier um eine Reihe handelt, bleibt ja noch viel Raum für Rückblenden oder spannende Infos rund um diese Wesen.

Fazit:

Ein absolutes MUSS für alle Urban Fantasy Liebhaber, die auf zwielichtige und düstere Gestalten stehen, die gerne Geschichten mit sarkastischen und gutaussehende Bad Boys lesen und sich gerne auf eine mystische und spannende Story einlassen möchten! :)

Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein toller Reihenauftakt, der einen mit Ungeduld auf den nächsten Teil warten lässt...

Changers - Band 1, Drew
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Kurzbeschreibung:
Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe ...

Kurzbeschreibung:
Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen.

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?

Meine Meinung:
Auch wenn es eigentlich nicht so wahnsinnig wichtig für die Story ist, muss ich einfach mal sagen, dass ich das Cover von "Changers" wahnsinnig gelungen finde. Als ich das Buch in die Hand genommen habe, haben mich die doppelten und nur als Silhouette dargestellten Köpfe schon total neugierig gemacht, genauso wie der Klappentext, der ein wenig an "Letztendlich sind wir dem Universum egal..." erinnert hat.

Das Buch fängt aus der Sicht von Ethan, einem 14 jährigen Jungen an, der bis jetzt ein völlig normales Leben geführt hat. Er liebt Skateboard fahren und ist auch sonst eher ein normaler Durschnittsjunge. Nach dem merkwürdigen Verhalten seiner Eltern kurz nach dem Umzug in eine andere Stadt, findet er sich allerdings plötzlich im Körper des Mädchens Drew wieder.

Als wäre dies nicht Schock genug erklären im seine Eltern, dass er ein "Changer" ist und das er in den nächsten Jahren 4 in verschiedene Personen wechseln wird, bevor er sich für ein Leben entscheiden kann.

Die Schreibweise des Autorenduos hat mir sehr gut gefallen und durch den beinahe Tagebuch ähnlichen Aufbau fühlt man sich Drew sehr Nahe. Es fällt dem Leser leicht sich in die Gefühlswelt des Hauptprotagonisten hinein zu versetzen und gemeinsam mit Drew auf ein glückliches Ende zu hoffen.
Wirklich amüsant waren manche Stellen, als der ehemalige Ethan sich über die Vor- und Nachteile des weiblichen Geschlechts bewusst wird, oder als ihm das erste mal ein Junge interessiert beobachtet.
Aber "Changers" ist nicht nur ein humorvolles Jugendbuch, sondern regt auch zum Nachdenken an. Als Changer muss Drew sich jedes Jahr neu orientieren. Nicht nur die Anpassung an einen neuen Körper, neues Geschlecht, sondern auch an Verhaltensweisen und vorallem keine bleibenden Freundschaften. Genau das kann sich Drew nach kurzer Zeit kaum noch vorstellen und ich bin sehr gespannt, wie sich diese Problematik in den Folgebänden weiter entwickeln wird.

Für diejenigen die gerne bis zum Ende der Reihe miträtseln wollen, empfehle ich übrigens sich die Titel der anderen Teile nicht anzusehen (zumindest nicht vom Letzten)

Fazit:
Für mich ist "Changers - Drew -" ein gelungener Reihenauftakt, der einen mit Ungeduld auf den nächsten Teil warten lässt.
Eine wirklich gelungene Mischung aus spaßigem Jugendbuch und spannender Fantasy!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Irgenwie konfus, mit einer unsympathischen und namelosen Protagonisten glänzt es mit einen grandiosen Schreibstil...

Ein Lied, so süß und dunkel
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Kurzbeschreibung:
Ihre Freundschaft ist so tief wie ihre Seele – ihre Liebe so abgründig wie das Jenseits.

Sie und Aurora … das ist für immer! So unterschiedlich die Mädchen auch sind – Aurora zart wie ...

Kurzbeschreibung:
Ihre Freundschaft ist so tief wie ihre Seele – ihre Liebe so abgründig wie das Jenseits.

Sie und Aurora … das ist für immer! So unterschiedlich die Mädchen auch sind – Aurora zart wie das Sonnenlicht, sie so düster wie die Mitternacht –, ihr Leben ist ein einziger gemeinsamer magischer Rausch aus Partys, Musik und Kunst. Doch als Jack in ihr Leben tritt, ist es wie ein schmerzhaft schöner Riss in ihrem Traum. Dieser begnadete Junge, der die Menschen mit seinen Liedern betört, hat nicht Aurora gewählt, sondern die Freundin in ihrem Schatten. Doch dann taucht Minos auf, ein zwielichtiger Clubbesitzer, der Jack und Aurora einen teuflischen Pakt anbietet. Als die zwei gemeinsam nach L.A. verschwinden, kann nur sie die beiden vor ihrem Verderben bewahren …
Meine Meinung:
Schon lange ist mir eine Rezension nicht so schwer gefallen, wie es diese hier tun wird. Ich bin
ganz ehrlich, ich habe das Buch jetzt ein paar Tage sacken lassen (und die Rezi vor mir her
geschoben), weiß aber eigentlich immer noch nicht so genau, was ich von "Ein Lied, so süß
und dunkel" halten soll.

Der erste Punkt, der mich leider bis zum Ende des Buches gestört hat ist, dass man den
Namen der Hauptprotagonistin (aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird) nicht
erfährt.
Irgendwie fehlte mir dadurch Nähe zu ihr, sie blieb mir bis zum Ende des Buches fremd.

Die Erzählerin und Aurora leben ein Leben, dass nicht so ist, wie es andere Jugendliche
erleben.
Auroras Vater war ein berühmter Musiker, nahm sich aber früh das Leben. Ihre Mutter ist
Drogenabhängig und kümmert sich so gut wie gar nicht um ihre Tochter.
Die beiden Mädchen verbringen beinahe jeden Tag miteinander, gehen gemeinsam auf
Partys, betrinken sich und scheinen sich auch sonst um nichts wirklich wichtiges im Leben
kümmern zu müssen.
Obwohl mich das Buch wahnsinnig gefesselt hat und ich es in nur 2 Tagen durch hatte, wusste
ich bis mindestens Seite 150 überhaupt nicht, wohin die Geschichte eigentlich will.
Wahrscheinlich ist der unheimlich interessante Schreibstil der Autorin "Schuld", dass ich das
Buch so verschlungen habe, obwohl mir Story und Protagonistin nicht wirklich zugesagt haben.
Sarah McCarrys Art die Geschichte zu erzählen, kann man nicht wirklich mit anderen Büchern
vergleichen. Sie schreibt unheimlich blumig, mit vielen Metaphern und fast schon poetisch.

"Eine einzelne Note, leise und süß, reist von den Sternen herab und sinkt schwerelos zu
Boden, und dann noch eine und noch eine, sanft wie feiner Sprühregen. Ich habe so etwas
noch nie gehört.
Seine Musik ist wie der wogende Ozean, der Wind, der übers offene Meer weht, der entfernte
Schrei einer Möwe. Sie fährt durch meine Haare, streicht über meine Haut, füllt meinen Mund
und gleitet übermeine Zunge..."

Zitat der Erzählerin, als sie das erste Mal Jacks Musik hört.

Ungefähr im letzten Drittel des Buches wendet sich die Geschichte und führt plötzlich in eine Richtung, die ich nicht wirklich erwartet habe.
Insgesamt ist "Ein Lied, so süß und dunkel" zum Teil etwas konfus. Viele Rückblenden und Erinnerungen der Erzählerin waren für mich nicht immer nachvollziehbar und passten manchmal nicht wirklich in den Fluss der Geschichte.
Was mich wohl wahrscheinlich am meisten gestört hat, war die Distanz zur Protagonistin.
Die namenlose Erzählerin, war mir die ganze Zeit über ziemlich unsympathisch.
Ich mochte weder ihren Musik Geschmack, ihren Kleidungsstil und am wenigsten ihre lockere Einstellung zu Alkohol und Drogen.
Das einzige, was sie etwas sympathisch wirken ließ, ist ihre bedingungslose Liebe und Loyalität ihrer Freundin Aurora gegenüber, die durch ihre oberflächliche und arrogante Art allerdings auch nicht wirklich zu meinen favorisierten Protagonisten gehört.
Generell sind der Umgang mit Drogen in dem Buch meiner Meinung nach bedenklich, vor allem, wenn das Buch für Jugendliche ab 14 Jahren gedacht sein soll.
So wie die Autorin den Konsum beschreibt, wirkt es auf mich gefährlich verharmlost und viel zu "normal".
Fazit:
Auch wenn ich viele Kritikpunkte an dem Buch finden konnte, hat es mir trotz allem auf eine neuartige Art gefallen, wahrscheinlich hauptsächlich, weil ich den Schreibstil von Sarah McCarry wirklich großartig fand.
Wer auf der Suche nach einem Fantasy Roman ist, wird hier sicher enttäuscht. Wer es allerdings schafft sich einfach auf die Geschichte einzulassen und die tolle Art zu Schreiben genießen kann, wird trotz fehlendem Sympathieträger sicher Freude an dem Buch haben.