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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2020

Ein toller Roman mit überzeugenden Figuren

Das Zimmer aus Samt
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Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren und zeitgleich eine mitreißende Storyline sowie historische Fakten miteinander verweben. Das ist bei diesem Buch ...

Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren und zeitgleich eine mitreißende Storyline sowie historische Fakten miteinander verweben. Das ist bei diesem Buch alles gegeben und ich wurde gut davon unterhalten, auch wenn es die ein oder andere Länge gab, die das Lesevergnügen etwas geschmälert hat.

Zur Storyline:
Ein luxuriöses Appartement voller Gemälde, kostbarer Gegenstände und Geheimnisse. Das ist genau der richtige Stoff für Solange, die Romane schreiben will. Dort erfährt sie die Geschichte ihrer Großmutter Marthe de Florian, die bisher eine Fremde für sie war. Marthe wuchs in Armut auf und traf als mittellose Näherin auf ihren reichen Gönner Charles. Er sperrte sie in einen samtenen Käfig, den sie selber mit Kostbarkeiten füllte. Nach Charles Tod wurde sie zur Muse des Malers Boldini. Doch während Marthe von einer goldenen Zeit berichtet, wird die Situation für Solange und ihren jüdischen Verlobten im deutsch besetzten Paris immer bedrohlicher. Können sie ihre Geschichte zurücklassen, um in der Fremde eine neue zu schreiben?

In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Ding und passt sehr gut zum Genre. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Auch der bildliche Schreibstil sagt mir sehr zu.

Die Hauptfigur Solange ist mir sehr sympathisch und ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Auch die anderen Figuren sind allesamt realistisch und interessant beschrieben. Die Geschichte braucht leider etwas, um in Fahrt zu kommen. Anfangs hatte ich schon ein paar Probleme, richtig am Ball zu bleiben, da teilweise alles etwas „dahingedümpelt“ ist. Doch gegen Mitte des Buches nimmt die Story dann an Fahrt auf. Toll fand ich auch, dass die Geschichte auf wahren Tatsachen beruht. Das hat auf jeden Fall den Reiz ausgemacht.

Das Buch kann auf jeden Fall mit einem schönen Schreibstil und tollen Figuren aufwarten. Ich wurde gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Ein großartiger Roman

Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück
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Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren und zeitgleich eine mitreißende Storyline sowie historische Fakten miteinander verweben. Das ist bei diesem Buch ...

Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren und zeitgleich eine mitreißende Storyline sowie historische Fakten miteinander verweben. Das ist bei diesem Buch alles gegeben und ich wurde wirklich gut davon unterhalten.

Das Buch dreht sich um die rebellische Erbin Peggy Guggenheim, die ihr Leben in der schillernden Künstlerbohème genießt - eine glamouröse Abendgesellschaft folgt auf die nächste. Doch Peggy hat einen Traum: Sie will ihre eigene Galerie eröffnen und endlich unabhängig sein. Da verliebt sie sich in einen hochgewachsenen Schriftsteller mit strahlenden Augen: Samuel Beckett. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Peggys Traum lässt sich nur im fernen London verwirklichen, weit weg von Beckett. Und auch am Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Der Krieg zwingt zahlreiche Künstler zur Flucht aus Europa. Peggy hilft vielen von ihnen dabei – und begibt sich und ihre Liebe in große Gefahr ...

In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Ding und passt absolut zum Genre. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Auch der bildliche Schreibstil sagt mir sehr zu.

Die Hauptfigur Peggy ist mir sehr sehr sympathisch und ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit vielversprechenden Plänen, was zu dieser Zeit nicht alltäglich war. Deshalb habe ich auch so sehr mit ihr mitgefiebert. Leider läuft es bei ihr in der Liebe nicht ganz so toll – sie gerät leider immer an die falschen Männer. Und auch der Zweite Weltkrieg wirbelt ihre Pläne ganz schon umher. Aber Peggy lässt sich nicht unterkriegen. Überhaupt konnte ich das Buch zum Ende hin gar nicht mehr zur Seite legen, ich wurde einfach von der Storyline mitgerissen.

Toll fand ich auch die Infos zur Kunstwelt, die in die Geschichte mit eingewoben wurden. Damit hatte ich bisher so gut wie keine Erfahrung, umso mehr interessiert mich das Thema nach dem Buch jetzt und ich werde mich auf jeden Fall noch weiter damit beschäftigen.

Das Buch ist auf jeden Fall anspruchsvoll, mit einem tollen Schreibstil und einer starken Persönlichkeit als Hauptfigur absolut zu empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Hat mich leider nicht überzeugt

This Is (Not) a Love Song
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, habe ich eine humorvolle und turbulente Liebesgeschichte erwartet, die mich mitreißen und gut unterhalten wird. Leider wurde ich jedoch enttäuscht. ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, habe ich eine humorvolle und turbulente Liebesgeschichte erwartet, die mich mitreißen und gut unterhalten wird. Leider wurde ich jedoch enttäuscht. Die Storyline ist doch ganz anders, als ich erwartet hatte und konnte mich leider nicht überzeugen.

Die Geschichte dreht sich um Zoe, für die es neben der Musik immer nur eine Liebe gab: Simon, ihren besten Freund. Aber bevor sie es ihm sagen konnte, zog er weg – und Zoë blieb wie eine zerkratzte Schallplatte an ihren Gefühlen hängen. Nun ist Simon wieder in London – frisch geschieden und so liebenswert wie einst. Doch ständig kommen Zoë der unausstehliche PR-Manager Nick, ihre hochzeitsbesessene Familie oder die Big Fat Greek Wedding ihres Bruders in die Quere. Und je schwieriger es für Zoë und Simon wird, desto mehr gilt: „Love Is All Around“ …

Es fiel mir sehr schwer, in die Geschichte überhaupt hinein zu finden. Der Schreibstil war nicht so ganz mein Ding. Ich mag es etwas locker-leichter und flüssiger. Aber das ist mein Empfinden und kann bei anderen Lesern natürlich ganz anders sein.

Die einzelnen Figuren blieben mir teilweise etwas zu blass. Die Hauptfigur Zoe hat mich sogar manchmal von ihrer Art her genervt, was schwierig ist, denn mir ist es bei einem Buch immer wichtig, dass ich mich mit der Hauptfigur identifizieren kann. Die Geschichte selbst ist ebenfalls leider etwas dahingeplätschert und es gab ein ewiges Hin und Her. Ich habe es mir irgendwie spitziger, humorvoller und unterhaltsamer vorgestellt. Positiv zu erwähnen ist aber, dass man einen netten Einblick in die Musikbranche erhält.

Leider muss ich sagen, dass das Buch nicht ganz mein Fall war. Schade, denn vom Klappentext her hatte die Geschichte auf jeden Fall Potenzial. Von mir gibt es deshalb leider nur 2 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 02.08.2020

Toller Auftakt einer neuen Reihe

Das Lichtenstein - Modehaus der Träume
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Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren. Deshalb war ich auf den Auftakt einer neuen Reihe mehr als gespannt, als ich den Klappentext gelesen habe. Ich ...

Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren. Deshalb war ich auf den Auftakt einer neuen Reihe mehr als gespannt, als ich den Klappentext gelesen habe. Ich wurde auch gut von dem Buch unterhalten und bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Die Geschichte spielt im Jahr 1913 im Herzen Berlins. Zu dieser Zeit lässt „Das Lichtenstein“ kaum einen Wunsch offen und bietet seinen Kunden ein breites Sortiment − vor allem Damenkleidung mit besonderem Chic. Das Warenhaus ist ein vielfältiger Mikrokosmos, in dem unterschiedlichste Menschen und Schicksale aufeinandertreffen. Das Ladenmädchen Hedi taucht fasziniert in die Welt der Mode ein, während die Näherin Thea nur Augen für Ludwig hat. Er, der jüngere Sohn des Hauses, will mit aller Macht den Status Quo wahren. Sein Bruder Jacob wiederum hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft des „Lichtenstein“. Gegen alle Widerstände beginnt er, seine Ideen umzusetzen. Doch dann geht das Haus in Flammen auf – und damit die Existenz der Angestellten wie auch der Inhaber…

In die Storyline habe ich ohne Weiteres hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat.

Die einzelnen Figuren sind interessant beschrieben und ich konnte ihr Denken und Handeln gut nachvollziehen. Vor allem mit Hedi konnte ich mich sehr gut identifizieren und sie habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen.

Die Geschichte hat mich auf jeden Fall fasziniert und mitgerissen. Es gibt jede Menge Drama und auch historische Details, die sehr gut in die Storyline hineingewoben wurden. Ich wurde auf jeden Fall von dem Auftaktbuch gut unterhalten und vergebe 5 von 5 Sternen. Ich bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 02.08.2020

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Luftschlösser sind schwer zu knacken
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, habe ich mich auf eine Liebesgeschichte mit ein paar dramatischen Szenen eingestellt – doch am Ende war die Storyline auf jeden Fall heftiger, als ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, habe ich mich auf eine Liebesgeschichte mit ein paar dramatischen Szenen eingestellt – doch am Ende war die Storyline auf jeden Fall heftiger, als ich das erwartet habe. Doch das ist nicht negativ zu sehen – im Gegenteil: Ich wurde von der Geschichte richtig mitgerissen und habe das Buch in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Geschichte dreht sich um Jonas und Nika, für die es nicht gerade die Liebe auf den ersten Blick war, als sie aufeinandertreffen. Denn Jonas erwischt Nika, als sie bei ihm einbricht. Nicht, weil sie etwas gegen ihn persönlich hat, sondern weil das ihr Job ist. Nika gehört zu einem Familienclan, der sich auf Wohnungseinbrüche spezialisiert hat. Wenn sie nicht liefert, machen die anderen Druck. Doch Nika und Jonas begegnen sich wieder. Zufällig. Und Jonas zeigt ihr, dass das Leben nicht nur aus Sackgassen besteht. Aber einfach aussteigen ist nicht. Plötzlich schwebt nicht nur Nika, sondern auch Jonas in größter Gefahr…

Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, passt sehr gut zur Zielgruppe und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Jonas war mir von Anfang an sympathisch, denn er ist ein ganz normaler Junge, der sich vor allem sehr für die Musik interessiert. Mit Mädchen hatte er noch nicht viel am Hut, aber dann trifft Nika in sein Leben. Anfangs konnte ich mit Nika nicht richtig warm werden, aber das hat sich im Laufe der Geschichte geändert. Nika hat mir sehr bald sehr leid getan, weil sie wohl noch nie wirkliche Liebe erlebt hat und in Zuständen haust, die einen sprachlos zurücklassen. Ihre Liebe zueinander bringt die Beiden sehr schnell auch in große Gefahr, was vor allem gegen Ende der Story dramatische Folgen hat…

Die Geschichte ist wirklich harter Tobak. Ich habe mit einer Liebesgeschichte gerechnet – mit einigen Problemen, die auf die Proganisten zukommen. Aber die Storyline wurde sehr heftig, aber auch mitreißend, denn ich habe mit Nika und Jonas regelrecht mitgelitten. Eine wirklich aufwühlende Geschichte, die bei mir noch längere Zeit nachhallen wird.

Ich wurde von dem Buch sehr gut unterhalten und vergebe sehr gute 5 von 5 Sternen!

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