Fesselnd bis zum Ende
Die BriefträgerinIch verschlinge zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb habe war ich gleich sehr neugierig auf dieses Buch, das in Süditalien ...
Ich verschlinge zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb habe war ich gleich sehr neugierig auf dieses Buch, das in Süditalien ab dem Jahr 1934 spielt und sich um eine selbstbewusste Frau dreht, die als erste Briefträgerin frischen Wind in ein kleines Dorf bringt.
In die Geschichte habe ich gut hineingefunden und vor allem der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben. Jedoch springt die Autorin immer wieder zwischen den Charakteren hin und her, aus denen die Storyline erzählt wird. Das war anfangs etwas verwirrend, aber damit kam ich recht schnell sehr gut klar.
Die Geschichte wird von 1934 bis 1961 hin erzählt. Die Figuren wurden interessant und authentisch beschrieben und der ein oder andere ist mir richtig ans Herz gewachsen. Aber die Charaktere haben es mir auch manchmal etwas schwergetan, da sie nicht immer sympathische Entscheidungen getroffen haben. Aber wenn man ehrlich ist, ist es nun mal auch wirklich so in der Realität – denn niemand ist wirklich fehlerlos.
Die Storyline hat mich auf jeden Fall total gefangen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war absolut unterhaltsam, das Leben der Protagonisten über die Jahre zu verfolgen. Sehr gerne hätte ich noch weitergelesen. Langatmige Passagen gab es nur ganz wenige und am Besten haben mir die überraschenden Wendungen gefallen. Von mir gibt es die volle Punktzahl!