Jella Lepman - Brückenbauerin der Hoffnung
Jella LepmanJella Lepman war eine reale Person: eine deutsche Journalistin, Übersetzerin und Gründerin der Maison d’Amérique Latine in Stuttgart, die später zur Leiterin des Internationalen Jugendbuchzentrums in München ...
Jella Lepman war eine reale Person: eine deutsche Journalistin, Übersetzerin und Gründerin der Maison d’Amérique Latine in Stuttgart, die später zur Leiterin des Internationalen Jugendbuchzentrums in München wurde. Sie ist bekannt für ihr Engagement für die Förderung von Verständigung, Bildung und kulturellem Austausch nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie durch Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur.
Das Buch regt sehr zum nachdenken an und hinterlässt bei mir einen bleibenden Eindruck. Lange habe ich über eine Stelle im Buch nachgedacht in der Jella Lepman von einer Universitätsprofessorin gefragt wurde: „Wie können Nazi-Eltern solche Kinder haben?“ Die Szene, in der die Kinder die Bibliothek lieben – von dem Malstudio, in dem sie alles malen durften, bis zur Vorlesestunde – zeigt, wie wichtig Freiheit, Bildung und liebevolle Zuwendung für junge Menschen sind. Lepmans Antwort auf diese Frage: „Jedes Kind beginnt ein neues Leben“, wirkt ermutigend und hoffnungsvoll auf mich. Trotz dunkler Vergangenheit gibt es für jedes Kind die Möglichkeit, neu zu beginnen und zu wachsen.
Insgesamt wirkt das ganze Buch sehr beeindruckend. Es vermittelt eine starke Botschaft über Heilung, Bildung und Chancen für die Jugend. Es inspiriert mich persönlich, neue Orte zu besuchen: Mein neues Ziel ist die Kinder- und Jugendbibliothek in München, die ich unbedingt besuchen möchte.
Auf jeden Fall sollte man die Geschichte dieser Frau weitererzählen.