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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2018

klasse

100 Dinge, die du tun kannst, statt mit dem Handy rumzuspielen
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Viele Menschen können nirgendwo mehr warten, ohne ihr Handy zu benutzen. Hier gibt es auf jeder Seite eine Idee, was man stattdessen tun kann. Da sich die meisten Leute in jeder freien Minute mit ihrem ...

Viele Menschen können nirgendwo mehr warten, ohne ihr Handy zu benutzen. Hier gibt es auf jeder Seite eine Idee, was man stattdessen tun kann. Da sich die meisten Leute in jeder freien Minute mit ihrem Handy beschäftigen, haben mir die Ideen, die eine Interaktion mit anderen Menschen beinhalten z.B. beginne mit einem Menschen in deiner Nähe ein Gepräch, bringe jemanden zum Lachen, mache einem Fremden ein Kompliment, am besten gefallen.
Es gibt aber auch Rätsel, Sport, ein Gedicht (erst auswendig lernen, paar Seiten später aufsagen) oder Basteln. Einige Vorschläge fördern die Achtsamkeit und lassen uns wieder die Umgebung mehr wahrnehmen. Es gibt Ideen, die die Kreativität fördern und welche, die zum Nachdenken anregen. Das Ganze ist mit viel Humor gewürzt z.B. male ein Selfie, gib den Wolken am Himmel Namen aufgrund ihrer Gestalt usw..
Obwohl die meisten Ideen sehr einfach sind und man daher selbst drauf kommen könnte, finde ich das Buch so toll, dass ich es mir auch kaufen werde (hatte es verschenkt).

Veröffentlicht am 28.08.2018

ruhiger, spannender Krimi

Wer im Dunkeln bleibt
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Bewertet mit 5 Sternen
Eine Phosphorbombe explodiert an einen Londoner Bahnhof. Wer hat sie gezündet ? Der Täter selbst ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
Hat die Gruppe, die das historische London ...

Bewertet mit 5 Sternen
Eine Phosphorbombe explodiert an einen Londoner Bahnhof. Wer hat sie gezündet ? Der Täter selbst ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
Hat die Gruppe, die das historische London erhalten will, etwas damit zutun ? Vor jedem Kapitel gibt es historische Infos über den Bahnhof. Das klingt als Thema erstmal langweilig, macht aber überraschenderweise neugierig, mehr über diesen Bahnhof zu erfahren. Die Charaktere sind sympatisch. Man erfährt einiges, aber nicht zu viel, von dem Privatkram der Polizisten.
Das Buch liest sich flüssig und ist weitgehend spannend. Es hat kein rasantes Tempo, ist aber auch nicht zu gemächlich oder langweilig, eher so mittel. Es enthält überraschende Wendungen, aber die letzen zwei Seiten gefallen mir gar nicht.
Ich würde gerne mehr von der Autorin lesen.

Veröffentlicht am 28.08.2018

spannend, gerne mehr

Blutige Stille
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Eine amische Familie wird grausam ermordet und selbst das Baby wird nicht verschont. Wer tut so etwas grausiges ?
Das Buch ist von Anfang an spannend. Es liest sich leicht und die Polizistin ist sehr sympatisch, ...

Eine amische Familie wird grausam ermordet und selbst das Baby wird nicht verschont. Wer tut so etwas grausiges ?
Das Buch ist von Anfang an spannend. Es liest sich leicht und die Polizistin ist sehr sympatisch, obwohl sie voller Probleme ist. Man erfährt einiges Interessantes über die Amisch. Das Buch bleibt die ganze Zeit über spannend und lässt einen auch nach dem Lesen nicht so schnell los.
Klare Leseempfehlung für alle Krimifans.

Veröffentlicht am 23.08.2018

entspricht nicht den Erwartungen

100 Dinge, die Großeltern einmal im Leben getan haben sollten
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Habe beim Stöbern dieses Buch entdeckt und gedacht, dass ich darin neue Anregungen finde, was man mit den Enkeln alles machen kann. Leider hat es gar nicht meinen Erwartungen entsprochen.
1. Werde ich ...

Habe beim Stöbern dieses Buch entdeckt und gedacht, dass ich darin neue Anregungen finde, was man mit den Enkeln alles machen kann. Leider hat es gar nicht meinen Erwartungen entsprochen.
1. Werde ich da gedutzt. Naja, etwas ungewohnt, aber vielleicht ist es eher für jüngere Großeltern gedacht.
2. Stehen hauptsächlich Dinge drin, die man sowieso mit Enkeln macht (Kuchen backen, Entenfüttern, in den Zoo/Park/Theater/Spielplatz gehen (Zirkus und Museum stehen noch nicht mal drin), im Garten werkeln, Spielen, Vorlesen, Fotoalben angucken, Radtour machen, Kinderlieder singen, Familientraditionen pflegen, gemeinsam Urlaub machen usw.usw.Komisch das Malen und Basteln nicht erwähnt wird). Naja, vielleicht für Gehirnamputierte, die nichts mit ihren Enkeln anzufangen wissen.
3. Aufforderungen, sich zu freuen, wenn das Kind da ist, wenn es wieder weg ist, wenn es einem ein Bild schenkt usw....da sind wir wieder bei den Hirnamputierten, die sich nicht automatisch über die Kunstwerke ihrer Enkel freuen, sondern eine Aufforderung dazu brauchen.
4. Ist es nur für Paare. Wer Alleinerziehend gewesen ist oder Witwer/Witwe, bekommt gesagt, was er verpasst ( Verbringt Zeit zu Zweit als Paar, Genießt, dass ihr einander habt, Verbringt einen romantischen Abend, Genießt die Zweisamkeit etc.)
5.Ach ja und dann gibt es noch so allgemeine "Tipps" (Wohlgemerkt, der Titel des Buches lautet "Dinge, die man als Großeltern einmal im Leben gemacht haben sollte"), wie z. B. Drückt ein Auge zu, lasst Euch nicht alles gefallen, sagt ja, sagt nein, habt Verständnis, seid großzügig usw. Naja
6.Der Schreibstil ist mit dem aus solchen Heften wie "Frau mit Herz" oder "Frau ohne Hirn" zu vergleichen : "Geht angeln (...).aber wenn dann ein dicker Fisch am Haken hängt, ist ein lauter Jubelschrei erlaubt" oder "(...) könnt ihr euch sicher sein, dass sie einen ganz besonderen Platz im Herzen eurer Enkel einnehmen" (Wieso wird Ihr und Euer eigentlich Kleingeschrieben ? Die reden mich doch quasi an.) Und die Kinder werden meist als "die lieben Kleinen" bezeichnet. Alles zuckersüß und sooo niedlich. Das Ganze wird dann mit Fotos "aufgepeppt". Aber das stört mich nicht weiter.
Es gibt aber auch nette Tipps, die man zwar auch schon mehrfach gemacht hat, die ich aber in so einem Buch sinnvoll finde (Besuch der Kinderbibliothek, Zugfahren, Schatzkiste vergraben, Schnitzeljagd machen. Upps, das letzte steht gar nicht drin, sondern ist von mir.)
Irgendwie hatte ich mir ausgefallenere Einfälle gewünscht und nicht einfach eine Aufzählung der Dinge, die man sowieso mit Enkeln macht.

Veröffentlicht am 22.08.2018

naja, geht so

Du sollst nicht lügen!
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Der Journalist Jürgen Schmieder wagt einen Selbstversuch: 40 Tage nicht lügen. Anfangs glaubt er noch, dies würde bedeuten, Leute zu beschimpfen und zu beleidigen, wenn er sich ärgerte, aber dann erkannte ...

Der Journalist Jürgen Schmieder wagt einen Selbstversuch: 40 Tage nicht lügen. Anfangs glaubt er noch, dies würde bedeuten, Leute zu beschimpfen und zu beleidigen, wenn er sich ärgerte, aber dann erkannte er, dass man auch die Wahrheit sagen kann, ohne zu kränken. Statt: ,,Pfui, dieses scheußliche Abwasser ist eine Zumutung !" Ist ein schlichtes:,, mir schmeckt die Suppe nicht" weitaus angemessener. Ehefrau, Kollegen, Freunde und Eltern reagieren unterschiedlich, oft verständnislos.
Das Buch ist mit viel Humor geschrieben, wobei sich der Schreibstil aber mit der Zeit etwas abnutzt. Über manche Formulierungen musste man laut Lachen. Auch wenn der Autor sich pseudophilosophischen Gedanken hingibt, wirkt es weitgehend trivial. Einige Denkanstöße sind dennoch vorhanden: Wann haben sie jemandem zuletzt ein ehrliches Kompliment gemacht oder richtig gelobt ? Nicht:,, du siehst gut aus" oder,, gut gemacht", sondern ehrlich, wohlüberlegt, detailreich erklärt, was einen genau gefällt und warum, auch wenn es ein Stück Selbstoffenbarung beinhaltet. Leider gibt es auch geschmacklose Entgleisungen, die den Autor unsympathisch machen. Allerdings wird er mit der Zeit zunehmend selbstreflektierter.
Insgesamt macht er gute und schlechte Erfahrungen mit der Ehrlichkeit. Neue Erkenntnisse gibt es keine. Man kann dieses Buch lesen, muß es aber nicht.