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Veröffentlicht am 10.04.2022

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Das Goldblütenhaus - Der Ruf einer neuen Zeit
2

"Das Goldblütenhaus - Der Ruf einer neuen Zeit" ist der gelungene Auftakt zu einer Trilogie rund um die Frauen der Familie Glanz. Dieser gehört eine Kosmetik-Firma, die sich um eine natürliche, hochwertige ...

"Das Goldblütenhaus - Der Ruf einer neuen Zeit" ist der gelungene Auftakt zu einer Trilogie rund um die Frauen der Familie Glanz. Dieser gehört eine Kosmetik-Firma, die sich um eine natürliche, hochwertige und trotzdem günstige Produktion bemüht.
Nach dem Unfalltod ihres älteren Bruders müssen die Zwillingsschwestern Leonie und Ella die Firmenleitung übernehmen, wie schon ihre Oma und Mutter vor ihnen. Um die Umstände des Unfalltod aus dem Medienfokus zu nehmen, gibt Leonie eine Familienchronik in Auftrag. Die Ghostwriterin kommt dabei durch ihre Interviews Oma Hedi sehr nahe und stößt auf ein lang gehütetes Geheimnis.
Derweil trifft Leonie, nun verheiratet mit Gedeon, unvermittelt auf ihre erste große Liebe Michael, mit dem sich vor langer Zeit überworfen hatte.
Gabriela Gross hat mich mit ihrer Geschichte von Anfang bis zum letzten Wort gefesselt. Sie vermag es die Personen als Persönlichkeit darzustellen. Trotz der Bedienung mancher Klischees wird es niemals kitschig. Vor allem sprachlich hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, da die Autorin oft und gern Sinnsprüche weiter gibt. Sie haben mich innehalten und nachdenken lassen. Den ein oder anderen habe ich mir für später notiert. Denn auch ich liebe gute Sinnsprüche.
"Das Goldblütenhaus - Der Ruf einer neuen Zeit" war mein erster Roman aus der Feder der Autorin und bestimmt nicht mein letzter. Und der zweite Band ist definitiv auf meiner Wunschliste.

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Veröffentlicht am 03.03.2022

Beginn der Salzgarten-Saga

Sonne über dem Salzgarten
1

Mit dem Buch "Sonne über dem Salzgarten" beginnt die neue Saga von Tabea Bach. Wir begleiten die Sterneköchin Julia, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben steht. Nachdem sie ihren 12-jährigen Neffen Emil ...

Mit dem Buch "Sonne über dem Salzgarten" beginnt die neue Saga von Tabea Bach. Wir begleiten die Sterneköchin Julia, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben steht. Nachdem sie ihren 12-jährigen Neffen Emil auf die Insel La Palma begleitet, um als Mediatorin zwischen ihm und seinem Vater zu vermitteln, steht sie plötzlich vor den Scherben ihres bisherigen Lebens. Doch statt zu verzweifeln, nimmt sie diese unverhoffte Auszeit als Neuanfang, erwirbt eine heruntergekommene Finca, freundet sich mit den Einheimischen an und adoptiert einen herrenlosen Hund. Doch was zunächst reibungslos läuft wird zur Krise. Die Finca umgibt ein altes Familiengeheimnis, damit einhergehend kehren Julia einige vermeintliche Freunde den Rücken zu und die Wasserversorgung folgt auf La Palma ihren eigenen Gesetzen.
Zu Beginn des Romans verstand die Autorin mich in die Geschichte hineinzuziehen. Es wird detailreich erzählt, ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein. Die Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf La Palma und nach der Lektüre würde ich wahrscheinlich die Strecken ohne Stadtplan nachfahren können.
Das letzte Drittel wurde mir persönlich zu hektisch, alle Konflikte mussten gelöst werden, alle Fragen beantwortet. Da hätte ich mir mehr Ruhe und weiterhin die Liebe zum Detail in der Erzählung gewünscht.
Neben der farbenprächtigen Darstellung der Insel bleiben die Personen eher schwarz-weiß. Der Verlauf ist vorhersehbar.
Alles in allem eine nette Erzählung für mal eben zwischendurch, mit einigen Schwächen.

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