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Veröffentlicht am 02.02.2026

Panorama eines Umbruchs

Berchtesgaden
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Ein eindringlicher Blick in den Abgrund der „Stunde Null“
Carolin Ottos Roman „Berchtesgaden“ entführt die Leser in eine der schicksalhaftesten Phasen der deutschen Geschichte: den Mai 1945. Während die ...

Ein eindringlicher Blick in den Abgrund der „Stunde Null“
Carolin Ottos Roman „Berchtesgaden“ entführt die Leser in eine der schicksalhaftesten Phasen der deutschen Geschichte: den Mai 1945. Während die Welt aufatmet, beginnt für die Bewohner von Berchtesgaden – der einstigen prestigeträchtigen Kulisse des NS-Regimes – eine Zeit der schmerzhaften Wahrheit und Neuorientierung.

Vielschichtige Perspektiven statt einfacher Antworten
Zugegeben: Der Einstieg in den Roman erfordert durch die Vielzahl der Charaktere ein wenig Konzentration. Doch schnell wird klar, warum die Autorin auf die Ich-Perspektive verzichtet hat. Die gewählte Erzählweise ermöglicht ein breites Panorama, das sonst wohl in Verwirrung geendet hätte. Wir begegnen einer Konstellation von Figuren, die symbolhaft für die Zerrissenheit dieser Zeit stehen:

Sophie, die 19-Jährige, die stellvertretend für die deutsche Zivilbevölkerung steht. Ihr Weg von der Unwissenheit (oder dem Wegsehen) hin zur schmerzhaften Erkenntnis ist das emotionale Herzstück des Buches.
Frank Rosenzweig, ein jüdischer Rückkehrer, der zwischen der Sehnsucht nach seiner Heimat und dem Grauen über deren Taten steht.
Rudolf Kriss, ein ehemaliger Häftling und nun Bürgermeister, der versucht, in den Trümmern Moral zu finden.
Sam, ein schwarzer GI, durch den die Autorin geschickt das Thema der amerikanischen Rassentrennung einflicht, ohne den Fokus des Romans zu überladen.
Meg, die Fotografin und Reporterin, die die Schrecken der NS-Zeit einfängt und die Deutschen gern über einen Kamm schert, weil sie selbst keine Beziehung zu ihnen hat.

Geschichte, die unter die Haut geht
Was diesen Roman besonders auszeichnet, ist die Vermittlung historischer Fakten, die nie trocken wirkt. Carolin Otto schafft es, Details – wie etwa die Kennzeichnung jüdischer Männer mit dem Zweitnamen „Israel“ ab 1939 – so in die Handlung zu weben, dass sie auch Kennern der Geschichte noch neue, erschütternde Impulse geben.
Man muss beim Lesen des Öfteren schlucken. Die Schilderungen der Grausamkeiten und die Konfrontation der Protagonisten mit der Wahrheit sind ungeschönt und gehen nah. Besonders Sophies Entwicklung ist beeindruckend: Ihr Umgang mit dem Fragebogen des Military Government spiegelt ihre innere Wandlung wider. Aus der Scham und dem Verschweigen ihrer familiären Bindungen (ihr Bruder Max in der SS) wird der Drang nach Aufrichtigkeit.

Tragik und Hoffnung im Schatten der Vergangenheit
Besonders berührend ist das Schicksal von Nebenfiguren wie Pina. Ihr Tod erinnert schmerzhaft daran, dass das Überleben eines KZs nicht automatisch bedeutet, dass die Vergangenheit einen loslässt. Es gibt in diesem Buch kein einfaches „Happy End“. Die Trennung von Sophie und Sam sowie die Flucht des unsympathischen Max mit seiner besessenen Magda lassen einen nachdenklich zurück. Es ist eine realistische Darstellung einer Zeit, in der Wunden noch weit offen klafften.

Fazit: Eine klare Leseempfehlung
„Berchtesgaden“ ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen. Es zeigt, wie Menschen mit Schuld, Scham und dem Bedürfnis nach Neuanfang umgehen. Carolin Otto ist ein Roman gelungen, der zeigt, wie grausam und unmenschlich dieser Teil der deutschen Geschichte war, aber auch, dass die Auseinandersetzung damit notwendig ist, um daraus zu lernen.

Ein absolut lesenswertes Buch, das noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Finde dein Glück in Blossomville – und in diesem charmanten Liebesroman

Forever Starts With You - Herzklopfen in Blossomville
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Becca, eine Buchhändlerin mit einem frischen Herzschmerz, gründet kurzerhand einen ganz besonderen Buchclub: Es werden ausschließlich Romane mit Happy End gelesen, um von den Heldinnen zu lernen. Was sie ...

Becca, eine Buchhändlerin mit einem frischen Herzschmerz, gründet kurzerhand einen ganz besonderen Buchclub: Es werden ausschließlich Romane mit Happy End gelesen, um von den Heldinnen zu lernen. Was sie nicht ahnt: Der neue mysteriöse Gast in Blossomville, Camden, ist ein berühmter, aber blockierter Liebesromanautor, der inkognito nach Inspiration sucht – und ausgerechnet in Beccas Buchclub landet. Kann er ihr Herz erobern, ohne sein Geheimnis preiszugeben?

Nach einer längeren Pause von Liebesromanen war „Forever Starts With You – Herzklopfen in Blossomville“ für mich genau die richtige Lektüre. Die Geschichte bietet einen leichten und flüssigen Lesefluss, der einen schnell in das malerische Städtchen Blossomville entführt.

Als leidenschaftliche Leseratte und jemand, der selbst gerne schreibt, konnte ich mich hervorragend mit den beiden Hauptfiguren identifizieren: Becca, die ihr Glück in den Seiten ihrer geliebten Bücher sucht, und Camden, der als Autor mit einer Schreibblockade kämpft. Die Idee des Happy-End-Buchclubs ist herzerwärmend und inspirierend zugleich – davon würde man als Buchliebhaber sofort träumen!

Das Buch hat mir zwar viel Freude bereitet, allerdings gab es ab und zu kleine Elemente, die mir etwas übertrieben erschienen. An einigen Stellen haben sich Formulierungen und Gedankengänge wiederholt, oder Situationen wurden künstlich in die Länge gezogen. Als Beispiel möchte ich eine Szene im Buchladen nennen, in der Becca sich übermäßig für einen Putzlappen in ihrer Hand geschämt hat. Solche Momente wirkten auf mich ein wenig übertrieben und forciert, aber das ist sicherlich eine Sache des persönlichen Geschmacks.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist „Forever Starts With You“ ein charmanter und sehr unterhaltsamer Liebesroman. Wer eine Geschichte über Bücher, zweite Chancen und die Suche nach dem Happy End sucht, wird hier fündig.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

This isn‘t happiness“ von Mary Newnham: Eine ehrliche Bilanz der Langzeitliebe

This isn't happiness
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Mary Newnhams Roman „This isn’t happiness“ stürzt uns mitten in die zehnjährige Beziehung von Amy und Josh. Ihre Partnerschaft ist so gemütlich geworden, dass sie kurz vor dem Erlahmen steht. Erst als ...

Mary Newnhams Roman „This isn’t happiness“ stürzt uns mitten in die zehnjährige Beziehung von Amy und Josh. Ihre Partnerschaft ist so gemütlich geworden, dass sie kurz vor dem Erlahmen steht. Erst als Joshs Eltern die längst überfällige Hochzeit kurzerhand festlegen, muss Amy eine unbequeme Wahrheit erkennen: Romantik ist Fehlanzeige, und ein Astronomie-Podcast ist mittlerweile spannender als ihr Verlobter. Newnham packt dieses universelle Thema mit viel Humor und einer bemerkenswerten Schonungslosigkeit an.

Was den Roman besonders auszeichnet, ist der Schreibstil. Das Buch ist extrem kurzweilig und lässt sich mühelos „weglesen“. Ein Highlight sind definitiv die humoristischen Einschübe in Klammern, die oft das Innere von Amys Gedankenwelt widerspiegeln. Diese kleinen, bissigen Kommentare sorgen für Lacher und machen die Protagonistin sofort nahbar. Man schlägt die Seiten um, und ehe man sich versieht, sind dreißig Seiten vergangen.

Amy ist eine unglaublich identifizierbare Figur, besonders für alle, denen es schwerfällt, Nein zu sagen. Die Geschichte beleuchtet schonungslos, wie Amys Umfeld – angeführt von Joshs Eltern, die emotionale Erpressung betreiben, um die Hochzeit zu forcieren – ihre Gutmütigkeit ausnutzt. Die Frustration darüber, dass Amy selbst von Josh keinerlei Unterstützung erhält, wenn sie versucht, für ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen (etwa bei der Tortenwahl), ist spürbar. Es wird schnell klar: Das Problem ist nicht nur die fehlende Leidenschaft, sondern die fehlende Kommunikation und Unterstützung in der Beziehung. Man fragt sich durchweg: Warum reden diese beiden nicht miteinander?

Amys Zögern ist verständlich, da es schwer ist, solche tiefgreifenden Probleme anzusprechen. Doch Joshs Passivität und seine scheinbare Unzufriedenheit sind ein ständiger Quell der Spannung.

Positiv überrascht der Roman damit, dass er nicht nur die dysfunktionale Beziehung in den Mittelpunkt stellt, sondern auch Amys persönliches Wachstum. Es ist fantastisch mitzuerleben, wie sie anfängt, sich im Job durchzusetzen und ihre eigenen Wünsche zu verfolgen. Andere Nebenfiguren wirken als Katalysatoren für diese Entwicklung. Die Stylistin Lace bringt den benötigten Schwung in Amys Leben. Auch wenn sie anfänglich etwas zu „viel“ und übergriffig wirkt, besonders bei der Weigerung, Amys Wunsch nach einem bestimmten Brautkleid-Stil nachzukommen, so ist sie doch entscheidend für Amys Entwicklung. Das Ende: Konsequenz und fehlende Reflexion Die unvermeidliche Trennung am Ende ist konsequent und notwendig. Gerade das Abschlussgespräch macht deutlich, wie wichtig dieser Schritt für Amy war.

Es ist jedoch zutiefst frustrierend, wie wenig Reflexion Josh zeigt. Sein Versuch, die Schuld komplett Amy (und Lace) zuzuschieben, während er selbst die grundlegenden Lebenspläne (Umzug, Kinder) infrage stellt, wirkt absolut heuchlerisch. Ich habe als Leserin eine starke Antipathie gegen ihn entwickelt, weil er sich als das gebrochene Herz inszeniert, obwohl er selbst so viele Anzeichen von Unzufriedenheit ignorierte. Auch sein Umgang mit dem Eklat bei der Brautkleid-Anprobe, bei dem er ungehört seiner Mutter Glauben schenkt, zeigt seine fehlende Priorisierung der Partnerin.

Die Nebenstränge am Ende sind teils absurd, aber unterhaltsam. Die Auflösung der Lace-Geschichte ist unkonventionell und für mich ein wenig unrealistisch gewesen. Amys Wandlung zur Influencerin ist eine lustige, moderne Ergänzung, kam mir aber auch etwas an den Haaren herbeigezogen vor. Joshs Schicksal mit Nina, einer von Amys besten Freundinnen, als Vorgesetzter hat zumindest bei mir für eine gewisse Schadenfreude gesorgt.

„This isn’t happiness“ ist ein Lese-Highlight, das eine starke Botschaft über Selbstfindung und das Recht auf Glück sendet. Trotz kleinerer, teils überzogener Situationen, die an den Haaren herbeigezogen wirken können (wie die Lace-Auflösung), feiert der Roman Amys Mut, das Richtige zu tun und die toxische Bequemlichkeit hinter sich zu lassen. Ein voller Erfolg und eine klare Empfehlung für alle, die eine humorvolle, aber tiefgründige Geschichte über das Ende einer langen Liebe suchen.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Roman mit Tiefe: Ein Leben nach dem Femizid und die Last der Frage „Was wäre, wenn…?“

Da, wo ich dich sehen kann
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„„Da, wo ich dich sehen kann“ von Jasmin Schreiber ist ein Roman, der sich den Themen Femizid und partnerschaftliche Gewalt widmet. Er erzählt die Geschichte von Maja, deren Leben durch die Ermordung ihrer ...

„„Da, wo ich dich sehen kann“ von Jasmin Schreiber ist ein Roman, der sich den Themen Femizid und partnerschaftliche Gewalt widmet. Er erzählt die Geschichte von Maja, deren Leben durch die Ermordung ihrer Mutter Emma durch den eigenen Vater brutal aus der Bahn geworfen wird. Anstatt sich auf den Täter zu fokussieren, legt Schreiber den Finger behutsam auf die Wunden der Hinterbliebenen und beleuchtet die Lücke, die Emma in ihrem Leben hinterlässt.

Die Geschichte erzählt die Autorin aus der Perspektive der Angehörigen von Emma. Wir begleiten die neunjährige Maja, die bei ihren Großeltern Brigitte und Per in Hessen versucht, ein neues Leben aufzubauen. Ebenso zentral ist Liv, Emmas beste Freundin, die zu einer wichtigen Bezugsperson für Maja wird. Der Roman schildert schonungslos und doch einfühlsam den langwierigen Prozess der Trauer und Stabilisierung, die vielen kleinen Hürden und die tief sitzenden Schuldgefühle, mit denen jede Figur ringt. Es geht darum, wie das Leben trotzdem weitergeht.

Der Roman ist zumeist in der Gegenwartsform verfasst. Dies erzeugt eine unmittelbare Nähe zu den Figuren. In einem Kapitel im ersten Drittel des Romans spricht Emma in einem Rückblick mit ihrer Freundin Liv darüber, im Hier und Jetzt zu leben. Die Gegenwartsform greift diese Aussage auf formaler Ebene wieder auf. Die Rückblicke in Emmas Leben und die Erinnerungen der Angehörigen an vergangene Situationen mit Emma sind in der Vergangenheitsform verfasst und grenzen sich somit von der gegenwärtigen Handlung ab. Das hat mir geholfen, die Zeitsprünge klar einzuordnen.

Auffällig sind die alternativen Szenarien, in denen sich die Angehörigen fragen: „Was wäre gewesen, wenn…?“ Diese farblich abgegrenzten Einschübe spiegeln das weit verbreitete Gefühl von Angehörigen wider, in Schlüsselmomenten anders hätten handeln zu können, um die Tat zu verhindern. Sie verdeutlichen, wie jede Figur einen Teil der Schuld bei sich sucht. Dieser Aspekt ist zutiefst menschlich und macht die Komplexität der Trauer spürbar.

Jedes Kapitel ist durch einen Namen gekennzeichnet, der den Lesenden Informationen darüber gibt, aus welcher Sicht das nächste Kapitel formuliert ist. Die Namen werden durch Sternbilder ergänzt. Jede Figur hat ihr eigenes Sternbild. Die Zuordnung der Sternbilder zu den Figuren konnte ich bisher allerdings nicht nachvollziehen. Dennoch finde ich diesen Aspekt sehr passend, da das Thema Astronomie im gesamten Roman eine Rolle spielt. Dass dieses Thema auch im formalen Aufbau des Romans berücksichtigt wird, empfinde ich als sehr stimmig.

Besonders eindrücklich war für mich die Darstellung von Maja. Sie ist eine nur schwer greifbare Figur, die ihren Schmerz und ihre innere Zerrissenheit durch äußere Handlungen zum Ausdruck bringt. Es wird subtil angedeutet, wie ihr Vater sie gegen ihre Mutter aufbrachte, was ihre jetzige Ambivalenz verstärkt. Die Szene mit dem Krankenhausarzt, der erklärt, dass Kinder anders trauern, war für mich hierbei ein wichtiger Schlüsselmoment für mein Verständnis ihrer Situation.

Was die Autorin ebenfalls meisterhaft umsetzt, ist, dass man die schlimme Nacht mit den Figuren durchlebt, obwohl die Tat selbst nie detailliert geschildert wird. Ich habe die fehlende Tatschau als bewusste Entscheidung interpretiert. Einerseits, um Opfern nicht zu nahe zu treten, da Emma ihre Version nicht mehr erzählen kann. Andererseits, weil Angehörige die Tat ebenfalls nicht miterlebt haben. Sie erhalten allenfalls im Gerichtssaal einen Einblick. Indem uns diese Schilderung vorenthalten wird, befinden wir uns als Lesende in derselben emotionalen Ausgangslage wie die Hinterbliebenen.

Auch die Integration von Zeitungsartikeln und Anwaltschreiben ist sehr gut gelungen. Sie unterstreichen die erschreckende Alltäglichkeit solcher Taten und zeigen, wie sich das Weltbild der Figuren verschiebt. Ein Beispiel ist Brigitte, die nun Männern alles zutraut. Gleichzeitig führt Schreiber das Thema weit über die Kernfamilie hinaus. Die Auflösung des Konflikts zwischen Liv und ihrer Mutter Christine erfolgt für meinen Geschmack etwas zu schnell, ist im Kontext der Generalisierung von Wut und Schmerz aber plausibel. Einzig das Kapitel aus der Sicht von Livs Hund Chloé bricht mit dem Stil des restlichen Buches. Eine Stärke des Buches ist hingegen, dass Franks Eltern zwar in der Geschichte präsent sind (etwa im Kapitel aus der Sicht von Franks Mutter Antonia), aber nicht den Fokus dominieren. Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass dieses Kapitel Platz im Roman gefunden hat, weil auch Emmas Schwiegereltern ihren Verlust spüren.

Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Obwohl es keine typische „Action“ oder vordergründige Spannung gibt, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Yasmin Schreiber gelingt es mit einem extradiegetischen Erzähler, eine so große emotionale Tiefe zu schaffen, dass man als lesende Person mitfühlt, ohne von der Verzweiflung der Figuren erdrückt zu werden. Es ist ein Buch über Heilung, Prozesse und das vorsichtige Wiederfinden des Glücks. Es gibt kein klassisches Happy End, aber ein hoffnungsvolles Weiterleben – ganz im Sinne des therapeutischen Prozesses.

Fazit: Eine absolut notwendige, zutiefst berührende und meisterhaft erzählte Geschichte über das Leben danach. Absolute Leseempfehlung!

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