Leider kein Highlight
Zeit der FreundinnenIch habe die Zeit der Schwestern Trilogie geliebt. Von daher lag es nahe das ich dieses Buch auch unbedingt lesen musste. Das Cover hat gefällt mir sehr gut, man fühlt sich wie auf einer schönen Blumenwiese ...
Ich habe die Zeit der Schwestern Trilogie geliebt. Von daher lag es nahe das ich dieses Buch auch unbedingt lesen musste. Das Cover hat gefällt mir sehr gut, man fühlt sich wie auf einer schönen Blumenwiese im Herbst.
Worum geht es:
Julia erfährt auf dem Sommerfest des Ortes das ihr einziges Kind Flavio mit 16 Jahren auszieht um eine Lehre anzufangen, eine Stunde von München entfernt. Anfangs ist sie sehr geknickt, da Flavio sich heimlich hinter ihrem Rücken beworben hat. Nur sein Vater, Julias geschiedener Mann wusste Bescheid. Nach anfänglicher Trauer, freut sie sich aber darauf endlich wieder kreativ in ihrer Goldschmiedewerkstatt werden zu können und nicht nur von Reparaturaufträgen leben zu müssen. Sie begibt sich auch mit ihren beiden Freundinnen Helene und Sophie auf eine Wanderung in die Berge, dort werden einige Geheimnisse gelüftet. Und was hat es mit der Kuscheltier Giraffe auf sich, die genauso aussieht wie die, die Julia als Kind hatte?
Ich bin gut in das Buch reingekommen, allerdings konnte es mich leider nicht so sehr fesseln, wie ich es mir gewünscht haben. Die Geschichte mit Julia, Flavio, ihrem Mann Max und der Goldschmiederwerkstatt ist plausibel und schön erzählt. Was mich allerdings stört ist die Story mit dem Kuscheltier, die klingt sehr an den Haaren herbei gezogen. Julias Freundin Helene kommt nach 18 Jahren nach München zurück, nachdem die beiden über Jahre kein Kontakt mehr hatten, wird nahtlos an die Freundschaft angeknüpft? Das ist für mich nicht so ganz palusibel. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, auch wenn ich die Euphorie wie bei Zeit der Schwestern nicht gespürt habe. Neugierig wie es mit Sophie und Helene weiter geht, bin ich trotz allem.