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Veröffentlicht am 15.07.2024

Das Leben einer faszinierenden Frau

Gussie
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Cover:
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Das gemalte Portrait der Frau, um die es in diesem Buch geht, macht neugierig und ist passend für diesen historischen Roman gewählt. Auguste Adenauer sieht dem Betrachter direkt ...

Cover:
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Das gemalte Portrait der Frau, um die es in diesem Buch geht, macht neugierig und ist passend für diesen historischen Roman gewählt. Auguste Adenauer sieht dem Betrachter direkt ins Gesicht, sodass ich mich auf den ersten Blick angesprochen fühlte.

Inhalt:
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Auguste "Gussie" Adenauer ist die zweite Frau des ehemaligen Politikers Konrad Adenauer.Nachdem seine erste Ehefrau verstarb, heiratete sie ihn mit nur 24 Jahren und wurde im selben Moment Stiefmutter seiner drei Kinder und später noch Mutter von 5 weiteren gemeinsamen Kindern. Nach schönen, aber auch schwierigen Zeiten liegt sie gezeichnet von einer Krankheit im Sterben und lässt ihr Leben in Rückblenden passieren.

Mein Eindruck:
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"Die Neugier hat sie immer begleitet, das Unbekannte hat ihr nie Angst gemacht. Auch jetzt macht es ihr keine Angst. Das einzige Unbekannte, das noch vor ihr liegt, ist der Tod. Sie weiß nicht, was danach kommt. Aber wenn es etwas gibt, wird es gut sein. Die sichtbare und die unsichtbare Welt. So viele Fragen, so wenige Antworten. Ihr Vater sagte immer: »Es kommt nicht auf die Antworten an, es kommt darauf an, die richtigen Fragen zu stellen.«Damals hat sie das nicht verstanden, jetzt weiß sie, was er damit meinte."

Der Roman spielt sich ausschließlich in den Erinnerungen von Gussie ab. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, das meistens aus einem der Briefwechsel zwischen Gussie und ihrem Vater stammt. Die Handlung wird dabei im Wesentlichen in den beiden Zeitebenen Aufenthalt im Krankenhaus 1948 und der Vergangenheit erzählt. Die Vergangenheit ist nicht immer chronologisch, aber man findet sich anhand der Zeitangaben gut zurecht.
Mir gefielen die Einblicke, die man nicht nur in die Familiengeschichte Konrad Adenauers, sondern auch in das Innenleben von Gussie erhält. Dem Autor ist es gelungen, ihren Charakter so zu beschreiben, dass man sich in die Person einfühlen kann. Trotz des Altersunterschiedes zwischen den beiden und den widrigen Umständen (Eltern anfangs gegen die Vermählung, Stiefkinder, Tod des ersten eigenen Kindes, Verfolgung durch das Nazi-Regime), ist es Gussi immer wieder gelungen, aufzustehen und den Widrigkeiten zu trotzen. Sie hat es verstanden, sich in die Menschen einzufühlen, sie mit ihrem Lachen und ihrer Musik für sich einzunehmen und hatte den Mut zu handeln, um den Nazis Widerstand zu leisten. Eine starke und bewundernswerte Frau!
Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt. Die Zitate machen neugierig und die Erinnerungen, gemischt mit den Gefühlen und Gedanken Gussies, bilden eine gute Mischung, um in die Vergangenheit einzutauchen und sich von den Ereignissen fesseln zu lassen. Vor allem die klugen poetischen Gedanken, die sich Gussi über ihr Leben und das im Allgemeinen macht, haben mich gerührt. Ich musste mir einige Zitate notieren.

Fazit:
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Eine gelungene Romanbiografie über das Leben und den Charakter einer starken und mutigen Frau!

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Veröffentlicht am 14.07.2024

Tippfehler des Herzens und weitere Anekdoten des Lebens

LEBENSMITTEALLERGIE
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Cover:
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Das Titelbild hat mich fasziniert. Zum einen die Mischung aus Rotweinglas und Sanduhr, bei dem jeder Teil nur bis zur Hälfte gefüllt ist. Dieses Symbol passt super zum Titel. Dann unten ...

Cover:
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Das Titelbild hat mich fasziniert. Zum einen die Mischung aus Rotweinglas und Sanduhr, bei dem jeder Teil nur bis zur Hälfte gefüllt ist. Dieses Symbol passt super zum Titel. Dann unten am Rand die Anordnung von typischen Icons einer Computersuchmaschine. Wenn man das Buch gelesen hat, versteht man die Anspielung umso besser. Mich hat das Ganze definitiv neugierig gemacht.

Inhalt:
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"Neues aus der Reihe Tippfehler des Herzens. Habe ein »l« vergessen und jetzt offiziell die »Lebensmitteallergie« erfunden. – Passt."

Wer kennt sie nicht, die lustigen Worterfindungen, die durch Vorschläge der Autokorrektur des Computers entstehen? Manche bringen einen zum Lachen, manche aber auch zum Nachdenken. Und so ist aus einer "Lebensmittelallergie" eben die Lebensmitteallergie entstanden. Ein Anlass für die Autorin, über manche Dinge ihrer aktuellen Lebensmitte nachzudenken und den Leser mit Humor und Wortwitz mit in ihre Welt zu nehmen.

Mein Eindruck:
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"Ohne Zweifel, KI kann viel. KI hält Einzug in unser Leben und besetzt dabei immer mehr Etagen, als der freundliche neue Kollege, versteht sich. »Guten Tag, ich will nur helfen«, aber man hat diesen Ausdruck schon mal gesehen und ahnt, dass man sich lieber warm anziehen und wachsam bleiben sollte. Tatsächlich schreiben all diese Programme inzwischen ganze Artikel, nicht immer bemerkt man es, ich finde das ebenso gruselig wie beeindruckend.
Aber KI ist vor allem eines: gerade.
Und das, was ich so liebe an den Menschen und der Welt, ist das Schiefe. Das Abwegige. Man könnte sagen, in der digitalen Welt aus Einsen und Nullen bin ich die Sieben."

Die Autorin kannte ich bislang noch nicht, obwohl sie bereits einige Male aufgetreten ist, u. a. bei "Lady's Night". Neugierig geworden durch den Titel, begann ich zu lesen und war sofort begeistert. Vom Alter her liegen sie und ich nicht weit auseinander, und ihre Ansichten, vor allem ihr Humor, waren ganz meine Wellenlänge. Den Leser erwarten eine Reihe von Gedanken, Kurzgedichten und Kurzgeschichten aus dem Alltag einer Schreiberin, die sich quasi in der Lebensmitte befindet. Da gibt es eine skurril verlaufende Fahrt mit dem Snälltåget nach Schweden, ehrliche Dialoge über das Altern, Anekdoten aus dem Familienleben und weitere "Tippfehler des Herzens", wie z. B. die »Antifaktencreme«.
Die Kapitel sind sehr kurz, hängen nicht zusammen und man kann sie gut zwischendurch lesen und genießen. Es gibt einige nachdenkliche Stellen, aber meistens kam ich nicht aus dem Schmunzeln heraus. Ich habe mich gut beim Lesen amüsiert und werde definitiv auch das andere Buch der Autorin lesen.

Fazit:
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Eine bunte Mischung aus Gedanken, Anekdoten und Gedichten zum Leben mit viel Humor und Herz präsentiert - sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Kinderreiseführer England mit kleineren Mankos

England for kids
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Mein Eindruck:
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Auf den ersten Blick macht der Reiseführer einen guten ersten Eindruck: Zu Beginn die Umrisse von England, der Innenteil vollständig mit bunten Illustrationen und Fotos ...

Mein Eindruck:
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Auf den ersten Blick macht der Reiseführer einen guten ersten Eindruck: Zu Beginn die Umrisse von England, der Innenteil vollständig mit bunten Illustrationen und Fotos passend zu den Themen bestückt. Beim Durchblättern kommt Freude auf!

Auch der Aufbau nach einzelnen Kategorien gefiel uns: Leben, Essen und Trinken, Historie des Landes, Tiere uvm. Der Leser begleitet den Jungen Tim und seine neue Freundin Aleshah bei ihrer Reise durch England. So fühlen sich Kinder angesprochen und an die Hand genommen. Dabei werden auch zu den Themen die wichtigsten sprachlichen Begriffe und Floskeln aufgeführt. Das ist an sich eine super Idee, vor allem für Grundschulkinder, die Englisch je nach Schule mal mehr, mal weniger intensiv lernen. Was uns irritiert hat, ist die Tatsache, dass nur bei einigen Begriffen die Lautsprache hinzugefügt wurde. Dies ist unser erstes Manko: Die Aussprache hätte bei allen Ausdrücken dazugehört.

Wichtige Begriffe sind gelb markiert. Das war eine gute Idee, damit man sich bestimmte Dinge besser einprägen kann.

Die Karte zu Beginn des Buches ist nur ein Umriss. Hier wäre es schön gewesen, wenn zumindest die wichtigsten Städte und Flüsse eingezeichnet gewesen wären.
Generell bietet das Buch einen weitgefächerten Einstieg in das Thema England. Gerade für Grundschüler ist es ansprechend, dass nicht nur Fachtexte präsentiert werden, sondern diese mit Spielen, Rezepten und Anekdoten zur Unterhaltung verknüpft sind. Dies ist hier sehr gelungen. Besonders das Hunde-Memory am Ende war eine schöne Idee, allerdings mögen wir es nicht, ein Buch auseinanderzuschneiden. Daher wäre hier alternativ ein Downloadlink wünschenswert gewesen.

Leider sind mir auch zwei Fehler aufgefallen: Der König wird als Opa der Prinzen angegeben, er ist jedoch der Vater, und das Wort "cheesegrater" wird frei mit Küchenreibe übersetzt, ist streng genommen aber eine Käsereibe.

Des Weiteren kann ein Reiseführer natürlich nie alle Sehenswürdigkeiten und Aspekte eines Landes widerspiegeln, und es muss eine Auswahl getroffen werden. Dennoch empfand ich die Heraushebung von Florence Nightingale als einzige historische Persönlichkeit, die ausführlicher behandelt wurde, als etwas wenig. Und die Tatsache, dass die Queen so gut wie gar nicht erwähnt wird, obwohl sie England weitaus entscheidender geprägt hat als der neue König, gefiel mir ebenso nicht.

Dennoch vermittelt das Buch einen soliden Ersteindruck des Landes mit wichtigen Begriffen und Eigenheiten der britischen Kultur, das sich sicherlich auch gut für den Englischunterricht eignet.

Fazit:
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Eine gute Ersteinführung Englands und britischer Kultur für Kinder im Grundschulalter mit kleineren Fehlern und Luft nach oben

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Cosy-Crime in Portugal - Ria Almeidas erster Fall

Südlich von Porto lauert der Tod
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Cover:
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Das Titelbild zieren blau-weiße "Azulejos", Fliesen, die in dieser Art häufig in Portugal vorkommen. Oben ein Bild des kleinen Küstenstädtchens mit Booten davor. Man fühlt sich gleich ...

Cover:
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Das Titelbild zieren blau-weiße "Azulejos", Fliesen, die in dieser Art häufig in Portugal vorkommen. Oben ein Bild des kleinen Küstenstädtchens mit Booten davor. Man fühlt sich gleich wie im Urlaub. Wenn der Zusatz "Portugal-Krimi" nicht auf dem Cover wäre, käme man nicht auf die Idee, dass es sich um einen Krimi handelt. Dennoch sehr anziehend gestaltet. Die Karte am Anfang mit den wichtigsten Handlungsorten rundet das Gesamtbild ab.

Inhalt:
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Ria Almeida ist anlässlich der Beerdigung ihres geliebten Großvaters Gast im portugiesischen Küstenort Torreira.Sie ist ausgebildete Kriminalbeamtin, aber aufgrund eines Vorfalls im Dienst zum Streifendienst gewechselt. In Portugal bei ihrer Familie möchte sie abschalten und ihr Leben neu ordnen. Doch Ihr Schwager João wird als Polizist zu einem Leichenfund gerufen. Scheinbar ist es ein natürlicher Tod, doch die Schwester der Toten besteht auf einer Ermittlung. Der hinzugerufene Kriminalbeamte Baptista ist wenig motiviert, zumal er noch mit einem anderen Fall beschäftigt ist. Angestachelt von ihrer Neugier und dem Wunsch zu helfen, ermitteln Ria und ihr Schwager auf eigene Faust.

Mein Eindruck:
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Ich lese sehr gerne Cosy-Crime, meistens jedoch in Italien oder im englischen Sprachraum angesiedelt. Dies war mein erster, der in Portugal spielt.
Ich mochte Ria sehr gerne. Sie ist neugierig, klug und lässt sich von Autoritäten nicht einschüchtern. Welcher Vorfall konkret zu ihrem Wechsel zum Streifendienst führte, wird erst spät aufgeklärt, sodass diesbezüglich eine unterschwellige Spannung bei mir vorhanden war.
Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und zu Beginn ist immer ein portugiesisches Wort, eine Floskel oder etwas Kulinarisches aus diesem Land kurz erläutert. Diese Definition hat auch immer mit dem nachfolgenden Abschnitt zu tun, und so bekommt man einerseits Landeskunde, andererseits automatisch mit jedem Kapitel auch einen Schuss Spannung vermittelt.
Der Mordfall entwickelt sich anfangs eher langsam und spielt fast eine Nebenrolle, während Ria und ihre Familie sowie portugiesisches Essen sehr viel Raum einnehmen.
Ria und Baptista sind auf den ersten Blick unterschiedlich wie Hund und Katze, aber man merkt beim Lesen, dass hinter der Fassade des knurrigen Baptista doch mehr zu stecken scheint.
Baptista doch mehr zu stecken scheint. Vielleicht lernt man ihn in der Fortsetzung besser kennen.
Nach und nach nimmt der Fall auch Fahrt auf, bis zum Showdown, und die Auflösung ist raffiniert und nicht vorhersehbar.
Ich habe diesen Krimi sehr zügig gelesen und kann ihn jedem empfehlen, der Cosy-Crime vermischt mit südlichem Urlaubsfeeling mag.

Fazit:
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Portugiesisches Urlaubsfeeling, ein interessanter Mordfall und eine sympathische Ermittlerin - ich freue mich auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Rias zweiter und noch spannenderer Fall

Südlich von Porto wartet die Schuld
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Cover:
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Das Titelbild des zweiten Bandes passt zur Reihe, weist es doch dieselben Fliesen auf, nur diesmal in Gelb statt in Blau sowie ein Bild eines typischen portugiesischen Fischerbootes. ...

Cover:
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Das Titelbild des zweiten Bandes passt zur Reihe, weist es doch dieselben Fliesen auf, nur diesmal in Gelb statt in Blau sowie ein Bild eines typischen portugiesischen Fischerbootes. Auch hier würde man ansonsten nicht vermuten, dass es sich um einen Krimi handelt, wenn der Hinweis nicht wäre. Aber ein Wiedererkennungseffekt ist auf jeden Fall vorhanden.
Zudem ist eine Karte Portugals mit den wichtigsten Handlungsorten im Buch, sodass sich alles noch realer anfühlt.

Inhalt:
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Nachdem sie im ersten Band zu sich selbst gefunden und ihre Liebe zum Ermitteln wiederentdeckt hat, hat Ria beschlossen, für eine Weile in die Nähe ihrer Familie nach Portugal zu ziehen.Ihre Cousine Mariposa ist schwanger und so kann Ria sie als Assistentin auf dem Polizeirevier ihres Schwagers João vertreten.
Und eigentlich könnte dies ein beschauliches Berufsleben sein, denn eigentlich geschieht im Küstenort Torreira nie etwas Aufsehenerregendes. Doch dann wird in einem Naturschutzgebiet ein toter Richter gefunden. Ausgerechnet derjenige, der in die Verhandlung eines Drogenbosses verwickelt war, den Comissário Joaquim Vitor Baptista schon lange verfolgt hat. Steht die Ermordung in Zusammenhang mit dem Gerichtsverfahren? Während Babtista vorwiegend in diese Richtung ermittelt, folgt Ria auch anderen Spuren.

Mein Eindruck:
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Mir hat der erste Fall bereits gut gefallen, aber der zweite gefiel mir noch besser. Der Aufbau der Kapitel ist analog zum ersten Teil gestaltet: Am Anfang steht immer eine typisch portugiesische Bezeichnung oder ein portugiesisches Gericht mit kurzer Erläuterung und hat Bezug zum Inhalt. Aber auch innerhalb der Handlung werden immer wieder portugiesische Eigenarten eingestreut, sodass man sich wie im Urlaub fühlt. Wenn da nicht der Mordfall wäre. Dieser ist diesmal deutlich spannender aufgebaut als beim ersten Mal. Zudem darf Ria nun offiziell mit ermitteln und zusammen mit Mariposa (Rias Cousine und Internetspezialistin), Nuno (Jugendfreund und Bestatter mit Hang zu besonderen Hobbys) sowie ihrem einfühlsamen Schwager João bildet sie ein Team, das Hauptkommissar Baptista zwar anfangs nicht gefällt, ihn aber entgegen seiner anfänglichen Abneigungen bedeutsam unterstützt. Und auch Baptista und Ria kommen sich im Rahmen der Ermittlungen etwas näher.
Der Fall bekommt immer wieder neue Wendungen und das Ende war raffiniert und hat mich positiv überrascht.
Ich konnte das Buch diesmal gar nicht aus der Hand legen und hoffe, der dritte Teil wartet mit genauso viel Spannung auf und lässt nicht zu lange auf sich warten.

Fazit:
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Raffinierte und sehr spannende Fortsetzung der portugiesischen Cosy-Crime-Reihe

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