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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2018

Spannender und kurzweiliger Fall für den Club der Ermittlerinnen

Die 7 Sünden
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Zum Inhalt sollte sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite informieren; ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch ist - für den Autor ganz typisch - bei gerade mal 380 Seiten ...

Zum Inhalt sollte sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite informieren; ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch ist - für den Autor ganz typisch - bei gerade mal 380 Seiten in sage und schreibe 125 Kapitel unterteilt. Das bedeutet immerhin, dass im Durchschnitt alle 3 Seiten ein neues Kapitel beginnt, wobei aber nicht immer auch der Handlungsstrag unterbrochen wird. Das kann zwar in gewissen Umfang Tempo erzeugen bzw. vorspiegeln, war mir aber denn doch einen "Tick" zu viel.

Die Handlung unterteilt sich diesmal in zwei parallele, voneinander unabhängige Fälle, die die Ermittlerinnen aufzuklären haben. Einmal geht es um grausame Fälle von Mord durch Brandstiftung und ein andermal um einen Mord. In letzterem Fall bezieht sich die Handlung schwerpunktmässig auf die Verhandlung vor Gericht. Das war mal eine schöne Abwechslung.

Der Schreibstil konnte - wie eigentlich immer - überzeugen.
Insgesamt hat das Buch gute Unterhaltung geboten.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Amüsanter, kurzweiliger Krimi im Justizmilieu mit herrlichen Reminiszenzen an die frühere DDR

Herrentag
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Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite anhand der dortigen Kurzinfo eine erste Meinung bilden. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch besticht durch seine ...

Zum Inhalt möge sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite anhand der dortigen Kurzinfo eine erste Meinung bilden. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das Buch besticht durch seine einfache, aber herrlich kurzweilige Schreibweise, die weder versucht mit langweiligen Schnörkeln Seiten zu schinden, noch durch endlose banale Dialoge zu langweilen. Nein,
dem Autor gelingt es, einer im Grunde einfach gestrickten Story, durch geschickte Wendungen und brillant überspitzt gezeichnete Charaktere Leben einzuhauchen. Dass dabei nebenbei die von mir bereits in der Überschrift erwähnten Anspielungen auf das Leben und Arbeiten in der ehemaligen DDR geschickt eingestreut werden, tut dem Lesegenuss zusätzlich gut. Auch das Lokalkolorit wurde sehr schön und detailliert getroffen.

Insgesamt ein Buch, dass wunderbar leicht und mit einer guten Prise Humor toll zu unterhalten vermag. Lediglich der in meinen Augen etwas zu überstürzte Schluss hat den insgesamt sehr guten Eindruck ein wenig eingetrübt.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Klatsch und Tratsch, Gefühlschaos und Liebeleien in dörflicher Idylle mit einem Hauch von Krimi

Land-Jagd
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Wer sich über den Inhalt informieren möchte, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Dieses Buch, das für mich - um es vorweg zu nehmen - ...

Wer sich über den Inhalt informieren möchte, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Dieses Buch, das für mich - um es vorweg zu nehmen - kein Krimi, sondern eher eine dörfliche Dramolette ist, bietet eine doch recht überschaubare Handlung. Die wesentlichen Höhepunkte sind in der oben erwähnten Kurzinfo bereits vorweg genommen. Darüber hinaus geschieht im Grunde wenig; insbesondere Spannungsmomente waren für mich nur sehr wenige vorhanden; ein richtiger Spannungsbogen hat komplett gefehlt.

Nach anfänglicher Überraschung hat mir die Schreibweise, die für alle vorkommenden Protagonisten konsequent in Ich-Form erfolgte zunächst sehr gut gefallen. Dadurch wurden die diversen Beziehungsgeflechte der handelnden Personen und deren Gedankenwelt sehr schön deutlich. Mit zunehmender Lesedauer hatte dies aber auch zur Folge, daß deutliche Längen entstanden sind, die dann bei mir zu ebenso deutlichen Ermüdungserscheinungen geführt haben. Schade!

Der Schluss und die Auflösung waren für meinen Geschmack im Gegensatz zum Vorhergesagten dann aber zu abrupt und konnten mich nicht überzeugen.

Fazit für mich: Ein kleines Buch für zwischendurch als leichte Abendunterhaltung. Mit einem Bonuspunkt für die interessante Schreibweise in Ich-Form (könnte man fast als Alleinstellungsmerkmal ansehen) komme ich auf 3 Sterne.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Ein paar Kurzgeschichten für zwischendurch - mal lustig, mal weniger...

Der tut nix, der will nur morden!
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Einen kurzen Einblick in das Geschehen gibt dem Leser die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine ganz persönliche Meinung.

Voraus schicken möchte ich der Fairness halber, dass ich ...

Einen kurzen Einblick in das Geschehen gibt dem Leser die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine ganz persönliche Meinung.

Voraus schicken möchte ich der Fairness halber, dass ich kein Freund von Kurzgeschichten bin. Ich liebe es, mich in eine Geschichte zu vertiefen, die Protagonisten intensiv kennen zu lernen und mich vom Geschehen gefangen nehmen zu lassen. Das ist hier natürlich eher nicht möglich.

Das Buch ist in 4 Kapitel unterteilt mit den Überschriften:
-Ohne Tote
-Ein Toter
-Zwei bis 3 Tote
-Ganz dumm gelaufen

Das hat mir weniger gefallen, weil dadurch in den meisten Fällen ein Teil der Pointe bereits vorweg genommen wurde. Zu den einzelnen Geschichten gibt es wenig zu sagen. Qualität und Unterhaltungswert waren breit gestreut - von Top bis Flop. Die Schreibweise ist dem Genre angemessen, locker und leicht; gewürzt mit stellenweise schönem Wortwitz.

Insgesamt für meinen Geschmack leichte Unterhaltung für denjenigen, der sich die Wartezeit auf dem Bahnhof verkürzen möchte. Für einen kompletten, gemütlichen Leseabend würde ich mir das Buch nicht vornehmen.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Spannend und überraschend - aber mit ein paar kleineren Schwächen

Der Marsianer
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Einen kleinen - aber ausreichenden - Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Der Plot - in nicht allzu ferner Zukunft angesiedelt ...

Einen kleinen - aber ausreichenden - Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Der Plot - in nicht allzu ferner Zukunft angesiedelt - hat schon etwas für sich. Gestrandet auf einem fernen, lebensfeindlichen Planeten; wie soll der Protagonist da überleben? Nun gut, genau das ist ja die Geschichte. Dem Autor gelingt es, dieses Geschehen mit Leben zu erfüllen und einen durchgängigen Spannungsbogen aufzubauen.

Gut gefallen hat mir, dass das Geschehen aus verschiedenen Sichten dargestellt wird. Einmal aus Sicht der Gestrandeten in Tagebuchform und einmal aus Sicht der menschen auf der Erde bzw. im Raumschiff der Restcrew auf der Heimreise, Das hat der Geschichte sehr gut getan. Die Schreibweise ist einfach, aber gut zu lesen und stellenweise mit trockenem Humor gewürzt.

Leider hat mich stellenweise gestört, dass es dort denn doch ziemlich "technisch-wissenschaftlich" zuging. Ich verstehe ja, dass dies für die Handlung oft nötig war, trotzdem war es mir stellenweise eben einfach zu viel.

Deshalb habe ich mich für "nur" 4 Sterne entschieden.