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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2018

Ein typischer Carter - bestialische Morde und Quälereien, ansonsten nichts Neues

I Am Death. Der Totmacher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 7)
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Das Buch ist in 92 knappe, knackige Kapitel unterteilt. Das vermittelt der Geschichte den Anschein von Tempo das aber eigentlich nicht vorhanden ist.

In einfacher, gut lesbarer Sprache entwickelt der ...

Das Buch ist in 92 knappe, knackige Kapitel unterteilt. Das vermittelt der Geschichte den Anschein von Tempo das aber eigentlich nicht vorhanden ist.

In einfacher, gut lesbarer Sprache entwickelt der Autor in typischer Manier einen Plot von ausgesucht brutalen, ja geradezu bestialischen Mordfällen mit denen sich die bekannten Protagonisten herum zu schlagen haben. In einen (wichtigen) Nebenstrang wird eine verstörende Geschichte um ein grauenhaft gequältes Kind erzählt.

Dies lässt eigentlich ein sehr spannendes Leseerlebnis erwarten; das ist es aber nur sehr bedingt. Die Ermittlungsarbeit (wenn man sie denn überhaupt so bezeichnen kann) liest sich spröde und langweilig. Was mich aber inzwischen besonders stört, ist die Tatsache, dass die Charaktere in keiner Weise irgendwie weiter entwickelt werden. Sie bleiben blass und schemenhaft. Dafür werden (zumindest dem Reihenleser) längst bekannte Hintergründe zu den Hauptfiguren in fast identischen Worten wiederholt. Das Konzept der Bücher bleibt immer dasselbe: Brutaler Killer, langes im Dunkeln tappen der Ermittler, dann ein aus dem Hut gezauberter Täter den die Ermittler schlussendlich, indem sie selbst in Lebensgefahr kommen, doch noch fassen.

Für meinen Geschmack hat die Reihe ihren Zenit deutlich überschritten. Ich habe in Sachen Bewertung lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt und gebe letztendlich mit einer guten Portion Wohlwollen 4 Sterne. Letztendlich ist das Buch doch etwas besser als die übliche monotone Thrillerkost...!

Veröffentlicht am 19.05.2018

Nicht wirklich schlecht - reicht aber nicht an die Vorgängerbände heran

Das Fundament der Ewigkeit
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Nachdem ich die beiden Vorgänger Romane dieser Trilogie mit viel Genuss gelesen habe, hatte ich hohe Erwartungen an diesen abschließenden Band. Dazu kommt natürlich noch der erhebliche Werbewirbel der ...

Nachdem ich die beiden Vorgänger Romane dieser Trilogie mit viel Genuss gelesen habe, hatte ich hohe Erwartungen an diesen abschließenden Band. Dazu kommt natürlich noch der erhebliche Werbewirbel der um dieses Buch gemacht wurde.

Leider sind meine Erwartungen nicht erfüllt worden. Das Buch weist deutliche Längen auf und die Handlung stellt sich in weiten Teilen als vorhersehbar dar. Das liegt einerseits an vielen historischen Ereignissen deren Ausgang dem durchschnittlich gebildeten Leser sehr genau bekannt ist (z.B. Hinrichtung der Maria Stuart, Die Seeschlacht mit der spanischen Armada oder die Bartholomäusnacht usw.) andererseits an einer gewissen Einfallslosigkeit des Autors hinsichtlich der fiktiven Handlung (z.B. was die Liebesbeziehungen der Protagonisten angeht). Dafür war der räumliche Handlungsrahmen weit gefächert: Von England über die Niederlande, Frankreich, Spanien bis hin in die Karibik. Kingsbridge - immerhin der Namensgeber für die Trilogie - kam für meinen Geschmack dabei deutlich zu kurz.

Seltsamerweise hat mich diesmal auch die Schreibweise nicht mehr so fesseln können wie in den früheren Bänden. Manchmal hatte ich das Gefühl dass hier eine eher lästige Pflicht zu Papier gebracht wurde - lustlos, mit flachen Dialogen und mit wenig geschliffenen Satzbauten. Schade!

Veröffentlicht am 19.05.2018

Beeindruckende Fortsetzung der Waringham-Saga, Lesespaß pur....!

Der dunkle Thron
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Einen knappen Einblick (einen sehr, sehr knappen) erhält der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Toll, dass es der Autorin auch im 4. Band der Reihe gelingt die Leserschaft zu fesseln. ...

Einen knappen Einblick (einen sehr, sehr knappen) erhält der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Toll, dass es der Autorin auch im 4. Band der Reihe gelingt die Leserschaft zu fesseln. Immerhin hat man ja bis dahin schon über 3500 Seiten gelesen und nähert sich mit dem Ende dieses Bandes der 4600er Marke. Und trotzdem keinerlei Ermüdungserscheinungen! Das ist sehr bemerkenswert.

Inhaltlich ist das Konzept natürlich immer weitestgehend gleich: Geschickt - ja geradezu meisterlich - schafft es die Autorin tatsächliche historische Ereignisse mit einer spannenden, abwechslungsreichen fiktiven Handlung zu vermischen. Das schafft sie so (scheinbar) mühelos und perfekt, dass es dem Leser überhaupt nicht auffällt. Im Gegenteil: Wie die Autorin im Nachwort selber anmerkt, sind es gerade oftmals die kuriosesten Begebenheiten, die den historischen Fakten entsprechen. Dankenswerterweise hat sie einige davon exemplarisch aufgeführt.

Die Schreibweise ist flüssig und klar - man kann das Buch trotz des Umfangs gut lesen. Ich darf (hoffentlich) aus einer anderen Rezension eine Aussage zitieren die mir sehr passend erscheint:

Das Buch ist zu lang, um es in einem Rutsch zu lesen, obwohl man gerne möchte. Und es ist zu kurz, weil man nicht genug davon bekommen kann.

Veröffentlicht am 19.05.2018

Etwas schwächer - aber ein immer noch toller Abschlussband der Waringham-Reihe

Der Palast der Meere
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Das Buch kann erneut hervorragend unterhalten und verbindet in gewohnt hoher Qualität reale historische Ereignisse mit einer spannenden, turbulenten und mitreißenden fiktiven Handlung.

Dem treuen Reihenleser ...

Das Buch kann erneut hervorragend unterhalten und verbindet in gewohnt hoher Qualität reale historische Ereignisse mit einer spannenden, turbulenten und mitreißenden fiktiven Handlung.

Dem treuen Reihenleser sind die "Waringhams" ja aus den vergangenen Bänden bereits "an´s Herz gewachsen" und auch in diesem Band gelingt es der Autorin die Familiengeschichte mit neuen Protagonisten bestens fortzuführen.

Es mag an mir liegen, dass die historischen Persönlichkeiten mich diesmal nicht so faszinieren konnten; sind diese und ihr Leben doch selbst dem durchschnittlich an Geschichte interessierten Leser nur allzuoft bekannt (Elizabeth I. und Mary Stuart zum Beispiel). Neu interpretiert hat sie dagegen den "Seehelden" Francis Drake.

Ich hatte erst kürzlich das Buch "Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett gelesen. Dieses spielt im gleichen Zeitraum, konnte mich aber weniger überzeugen - insbesondere ist Rebecca Gable die Verknüpfung von Historie und fiktiver Geschichte deutlich ansprechender gelungen.

Wie immer war der Schreibstil fantastisch und liess mich förmlich "durch die Seiten fliegen" !

Ich habe gezögert, ob ich für die ganz leichten Schwächen einen Stern abziehen sollte; habe mich aber in Anbetracht des Gesamteindrucks über alle 5 Bücher hinweg dagegen entschieden. Immerhin waren dabei auch Bände die durchaus einen Stern über die üblichen 5 hinaus verdient gehabt hätten.

Veröffentlicht am 19.05.2018

Sehr unterhaltsamer 12. Band der Reihe - noch immer ohne Ermüdungserscheinungen

Die Tote Nr. 12
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Wer sich einen Eindruck von der Handlung machen möchte, der sollte die Kurzinfo hier auf der Buchseite zu Rate ziehen. Ich ergänze nur meine persönliche Meinung:

Es kommt nich so oft vor, dass eine Buchreihe ...

Wer sich einen Eindruck von der Handlung machen möchte, der sollte die Kurzinfo hier auf der Buchseite zu Rate ziehen. Ich ergänze nur meine persönliche Meinung:

Es kommt nich so oft vor, dass eine Buchreihe nach 12 Bänden noch immer nicht ihren Reiz verloren hat. Hier ist dies aber eindeutig der Fall.

Das Buch ist in 4 Teile (Buch 1-4 genannt) unterteilt sowie 110 knackig kurze Kapitel. Dazu gesellt sich ein Prolog und ein Epilog.
Daraus ergibt sich ein hohes Tempo, das in Verbindung mit der locker, leichten Schreibweise ein gutes Lesegefühl erzeugt.

Wie so oft bei dieser Reihe gibt es keinen durchgängigen Einzelfall. Vielmehr sind diverse Handlungsstränge zu einem schlüssigen Ganzen zusammengefügt. So geht es einerseits um ein verzwicktes Gerichtsverfahren, andererseits um eine aus dem Leichenschauhaus verschwundene Leiche. Hinzu kommt noch ein Serienmörder aus einem vergangenen Fall. Auch die persönliche Entwicklung der Protagonisten wird gekonnt weiter geführt und deren privaten Probleme bleiben ebenfalls nicht unberücksichtigt.

Das Buch endet - wie so häufig - mit einem Cliffhanger der Lust auf den Folgeband macht. Ich werde den gleich im Anschluss lesen und freue mich schon darauf....!