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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2018

Spannender zweiter Band um den Fallanalytiker Martin Abel

Blutdämmerung
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Eine kurze Einführung in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr will ich dazu nicht sagen; nur soviel: Das Buch kann mit dem ersten Band "Blutsommer" mithalten.

Auch in diesem Fall ...

Eine kurze Einführung in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr will ich dazu nicht sagen; nur soviel: Das Buch kann mit dem ersten Band "Blutsommer" mithalten.

Auch in diesem Fall geht es wieder um einen grausamen Serienmörder dem Martin Abel und Hannah Christ nachjagen. Die Handlung spielt erneut in Köln, gut für alle die sich dort auskennen, denn die Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben. Trotzdem kein Hinderungsgrund für alle anderen Leser.

Gut gefallen hat mir die zweigeteilte Handlung, die mal in der Gegenwart spielt und mal - bezogen auf den Täter - in der Vergangenheit. Das hat dem Spannungsbogen sehr gut getan. Überhaupt kann sich der Leser hinsichtlich der Spannung nicht beklagen. Wie schon im ersten Band hat mich der Schreibstil nicht ganz überzeugt und auch nicht völlig die Protagonisten; obwohl in letztere Hinsicht hat der Autor diesmal "zugelegt". Damit wurden die Personen schon etwas plastischer...! Weiter so....!

Insgesamt für mich eine klare Leseempfehlung. Ich kann dem Buch mit ein wenig Wohlwollen erneut die volle Punktzahl zubilligen.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Mäßig spannender Krimi um die NASCAR-Rennserie

Fahr zur Hölle
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Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Hier nur meine persönliche Meinung zum nunmehr 14ten Band der Reihe um Dr. Tempernde Brennan:

Dieser Band spielt ausschließlich in der ...

Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Hier nur meine persönliche Meinung zum nunmehr 14ten Band der Reihe um Dr. Tempernde Brennan:

Dieser Band spielt ausschließlich in der Heimatstadt Charlotte von Tempe. Vor dem Hintergrund der amerikanischen Rennserie NASCAR ist ein bizarrer Mordfall aufzuklären. Offenbar steht der in Zusammenhang mit einer rechtsradikalen Gruppierung. So weit so gut....!

Leider hat es die Autorin nicht sehr gut geschafft, dem Roman einen ordentlichen Spannungsbogen zu verpassen. Die Protagonisten irren ziemlich hilflos und ideenlos durch die Gegend. Abgesehen von ein paar Szenen mit Summer, der neuen Verlobten von Tempes Ex-Mann ist auch in der privaten Schiene der Serienhandlung nicht viel passiert.

Der Schreibstil ist wie immer noch gut und diesmal auch etwas weniger mit medizinischen Fachbegriffen belastet. Dafür lässt sich die Autorin ewig lange über NASCAR-Interna aus, was den normalen europäischen Leser doch etwas überfordert. Manchmal zeilenweise Fahrernahmen aufzuzählen, die hier keinem etwas sagen, ist einfach nur langweilig. Sehr schade!

Mit Müh und Not habe ich mich zu einem dritten Stern hinreissen lassen...!

Veröffentlicht am 05.11.2018

Gelungene Krimi-Mischung mit humoristischen Einsprengseln

Schafkopf
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Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich werde hier lediglich meine persönliche Meinung ergänzen.

Das 447 Seiten starke Buch ist in immerhin 70 knackige Kapitel unterteilt. ...

Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich werde hier lediglich meine persönliche Meinung ergänzen.

Das 447 Seiten starke Buch ist in immerhin 70 knackige Kapitel unterteilt. Die Handlung wird auf zwei Haupt Zeitebenen erzählt, die zwei Jahre auseinander liegen. Auch in der Gegenwartszeit wurden zusätzlich zeitlich knapp auseinander liegende Zeitebenen eingebaut. Dies hat insgesamt zu einer sehr interessanten Spreizung geführt und die Handlung deutlich aufgelockert. Geschickt hat er es verstanden mit diesem Stilmittel das Geschehen zu einem guten Lesespass zu verweben.

Im ersten Band hatte ich noch den Eindruck, dass sich die Mischung aus ernsthaftem Krimi und dem eher humoristischen Regional Kriminell nicht so recht vertragen haben, ist dies hier gut gelungen. Auch die damals noch etwas hölzernen Protagonisten haben an Tiefe gewonnen.

Insgesamt für mich eine deutliche Steigerung und ein zu empfehlender Regionalkrimi.

Veröffentlicht am 05.11.2018

Langatmige Ansammlung von Klischees - die Reihe hat ihren Zenit schon weit überschritten

Eifel-Krieg
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Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Hier nur meine persönliche Meinung:

Ich habe die Bücher des Autors eigentlich immer sehr gern gemocht. Doch schon der letzte Band "Eifel-Bullen" ...

Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Hier nur meine persönliche Meinung:

Ich habe die Bücher des Autors eigentlich immer sehr gern gemocht. Doch schon der letzte Band "Eifel-Bullen" zeigte in meinen Augen deutliche Ermüdungserscheinungen. Diese negative Tendenz hat sich mit vorliegendem Band noch verstärkt.

Offenbar sind die Ideen ausgegangen - und so hat sich der Autor auf ein unappetitliches (aber durch den NSU-Prozess in München gerade sehr publikumswirksames) Thema gestürzt - Neonazis in der Eifel - wohl um auf dieser Aufmerksamkeitswelle mitzuschwimmen.

Dabei sind die uns in der Vergangenheit so lieb gewordenen Co-Protagonisten arg in den Hintergrund gerückt. Stattdessen habe ich den Plot als eine Reihe von Klischees empfunden. Spannung kam in diesem Buch bei mir nicht mehr auf - und auch nicht das früher empfundene Lesevergnügen. Für einen Eifel-Krimi war hier auch m.M. zu wenig Eifel drin...!

Vieles bei dem Protagonisten Baumeister ist schlicht und einfach Wiederholung, das hat der Leser der Reihe schon zig-mal vorher gelesen. Der früher positive Wiedererkennungseffekt verkehrt sich jetzt in Langeweile.

Schade. Für mich hat sich die Serie eindeutig "totgelaufen". Nur der immer noch ansprechende Schreibstil hat mich davon abgehalten das Buch nur mit einem Stern zu bewerten - so sind es wohlwollende 2 Sterne geworden.

Veröffentlicht am 05.11.2018

Recht brutaler, grausamer Thriller. Nichts für schwache Gemüter...

Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)
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Einen kurzen Einblick in die Handlung gibt die Information hier auf der Buchseite. Ich will dem nichts hinzufügen - besser selber lesen...!

Die 488 Seiten des Buches sind in immerhin 143 knackige Kapitel ...

Einen kurzen Einblick in die Handlung gibt die Information hier auf der Buchseite. Ich will dem nichts hinzufügen - besser selber lesen...!

Die 488 Seiten des Buches sind in immerhin 143 knackige Kapitel unterteilt. Der Autor kann in diesem Band den Spannungsbogen durchgehend aufrecht erhalten. Auch die Protagonisten kommen mir nicht mehr gar so hölzern vor, sondern haben etwas Tiefe gewonnen. Da gibt es aber noch Potential nach oben...!

Das Buch spart nicht mit ziemlich aufwühlenden Einzelheiten bei den diversen Morden; zarte Gemüter sollten daher vorsichtig sein und sich gut überlegen, ob sie dieses Buch wirklich lesen wollen. Immerhin wird hier mit einigen Urängsten gespielt und es könnte durchaus sein, dass der eine oder andere davon auch betroffen ist. Dass die Handlung in Teilaspekten auch etwas in´s Übernatürliche abdriftet und mit Visionen eines Mediums gespielt wird, ist Geschmacksache. Es hat dem Buch jedenfalls aus meiner Sicht nicht geschadet.

Insgesamt ein guter, harter Thriller und eine gute Fortsetzung der Reihe. Ich werde sicher bald auch Band 3 und 4 auf meine Leseliste setzen.