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Veröffentlicht am 06.09.2018

Fünf historische Happen - als „Appetizer“ ganz nett

Land im Sturm
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Einen kleinen Einblick in die Handlung (mit Schwerpunkt auf dem ersten Abschnitt des Buches) findet der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:



Das gut 900 Seiten starke Buch in in ...

Einen kleinen Einblick in die Handlung (mit Schwerpunkt auf dem ersten Abschnitt des Buches) findet der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:



Das gut 900 Seiten starke Buch in in 5 Abschnitte unterteilt. Die Abschnitte sind jeweils in 7 bis 9 kurze, knackige Kapitel unterteilt.



Die Abschnitte sind jeweils einem Zeitpunkt gewidmet, den der Autor für einen wesentlichen Zeitpunkt in der deutschen Geschichte erachtet. Es sind dies :



Abschnitt 1 angesiedelt im 10.Jahrhundert zur Zeit König Ottos und er Schlacht auf dem Lechfeld

Abschnitt 2 angesiedelt im 12. Jahrhundert zur Zeit des sogenannten „Kreuzzuges gegen die Wenden“

Abschnitt 3 angesiedelt im 17. Jahrhundert zur Zeit des „Dreißigjährigen Krieges“

Abschnitt 4 und 5 angesiedelt im 19. Jahrhundert zur Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon und der revolutionären deutschen Einheitsbewegung



In allen Abschnitten gibt der Autor einen sehr schönen und detaillierten Überblick über die jeweilige Zeit und das damalige Geschehen bevor die eigentliche Erzählung beginnt.



.Im Anschluss folgen recht kurze, fiktive Geschichten, die in dem jeweiligen Zeitraum spielen und das Leben und die Lebensumstände wunderbar darstellen. Dabei wechseln natürlich von Abschnitt zu Abschnitt die Protagonisten. Dabei handelt es sich überwiegend um fiktive Personen, gelegentlich werden aber auch für den jeweiligen Zeitraum wichtige tatsächliche Personen integriert - oder zumindest erzählerisch erwähnt. Eine Klammer zwischen den zeitlich doch sehr auseinander driftenden Abschnitten versucht der Autor durch ein Artefakt (einen Säbel) und durch Familienbande und Namensgleichheiten herzustellen. Das ist aus meiner Sicht - bis auf die letzten 2 Abschnitte - nicht gelungen. Ich habe sogar das Bemühen um Namensgleichheiten eher als hinderlich empfunden, weil ich für die Person ja ein Bild im Kopf hatte, das dann - hunderte Jahre später - erstmal wieder aus dem Kopf musste um einem neuen Bild und einer völlig neuen Person Platz zu machen.



Um das Buch nicht „ausufern“ zu lassen, mussten die einzelnen Geschichten natürlich ziemlich kurz gehalten werden und sie brechen leider immer sehr abrupt ab. Das hat bei mir ein Gefühl von Enttäuschung, hervorgerufen. Da hatte man sich gerade mit den Protagonisten angefreundet, der Funke war übergesprungen, die Flamme der Lesefreude begann aufzuflackern - da wurde sie auch schon ausgeblasen! Sehr schade!



Die kurzen Geschichten (im Schnitt „Heftchenformat“ von ca. 180 Seiten) waren von unterschiedlicher Qualität; mal mit viel Kampfgetümmel, mal mit leicht kitschiger Liebesgeschichte, mal mit einer Räubergeschichte usw.! Die Schreibweise war aber immer gut, leicht und flüssig zu lesen und vermittelte ein schönes Zeitgefühl. Die Verbindung bzw. schriftstellerische Ausprägung zwischen der fiktiven Erzählung und dem tatsächlichen, wichtigen historischen Ereignis war mal gut ausgeprägt (z.B. in dem letzten Abschnitt des Buches), mal wenig bis fast garnicht spürbar.



Das Gesamtkonzept des Buches einen Zeitraum von fast 1000 Jahren durch einzelne Kurzgeschichten abzuhandeln, hat mir nicht gefallen. Ich hätte es vorgezogen länger in der jeweiligen Zeit zu bleiben und den Werdegang der einzelnen Protagonisten weiter zu verfolgen. Eine Buchreihe wäre für meinen Geschmack die bessere Wahl gewesen.



Das Buch ist nicht schlecht, kann aber mit den übrigen Büchern des Autors - sicher auch konzeptionsbedingt - nicht mithalten.

Veröffentlicht am 03.09.2018

Liebe und Hiebe - sinnlich-erotischer BDSM-Roman

Hard & Heart 2: Kein Safeword für die Fledermaus
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Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite ergattern. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:


Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Band der Reihe "Heart ...

Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite ergattern. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:


Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Band der Reihe "Heart & Hard".

Erotische Romane aus dem BDSM-Genre beinhalten oft genug nur eine langweilige Reihe von Sex-Passagen. Das ist in vorliegendem Fall nicht der Fall. Die - immer noch sehr zahlreichen - erotischen Passagen sind in eine stimmige Handlung eingebettet. Die Protagonisten sind gut gezeichnet und haben Tiefe und Charakter. Sehr schön werden auch Personen aus dem ersten Band der Reihe wieder mit eingebaut, was einen guten Erinnerung-Effekt hervorruft.

Obwohl die Haupt-Protagonistin aufgrund seelischer und körperlicher Gewalt durch ihren Ex-Freund traumatisierte ist, lässt sie sich auf eine Dom/Sub-Beziehung zu einem neuen Mann hinreißen um ihren Schmerz mit Schmerz zu bekämpfen. Diese Zerrissenheit wird sehr gut dargestellt.

Die BDSM-Praktiken sind in großer Bandbreite abgehandelt, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf dem Thema "Lustschmerz".
Die Schreibweise ist flüssig und stimmig und vermittelt einen guten Leseeindruck. Es gelingt der Autorin sehr gut zu vermitteln, dass es bei den BDSM-Praktiken eben nicht um rohe Gewalt gegen Frauen, sondern um liebevolles, erotisches Miteinander geht - ja sogar letztendlich um eine erfüllte Liebe.

Veröffentlicht am 03.09.2018

Fünf historische Happen - als „Appetizer“ ganz nett

Land im Sturm
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Einen kleinen Einblick in die Handlung (mit Schwerpunkt auf dem ersten Abschnitt des Buches) findet der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das gut 900 Seiten starke Buch in in 5 ...

Einen kleinen Einblick in die Handlung (mit Schwerpunkt auf dem ersten Abschnitt des Buches) findet der Leser hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das gut 900 Seiten starke Buch in in 5 Abschnitte unterteilt. Die Abschnitte sind jeweils in 7 bis 9 kurze, knackige Kapitel unterteilt.

Die Abschnitte sind jeweils einem Zeitpunkt gewidmet, den der Autor für einen wesentlichen Zeitpunkt in der deutschen Geschichte erachtet. Es sind dies :

Abschnitt 1 angesiedelt im 10.Jahrhundert zur Zeit König Ottos und er Schlacht auf dem Lechfeld
Abschnitt 2 angesiedelt im 12. Jahrhundert zur Zeit des sogenannten „Kreuzzuges gegen die Wenden“
Abschnitt 3 angesiedelt im 17. Jahrhundert zur Zeit des „Dreißigjährigen Krieges“
Abschnitt 4 und 5 angesiedelt im 19. Jahrhundert zur Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon und der revolutionären deutschen Einheitsbewegung

In allen Abschnitten gibt der Autor einen sehr schönen und detaillierten Überblick über die jeweilige Zeit und das damalige Geschehen bevor die eigentliche Erzählung beginnt.

.Im Anschluss folgen recht kurze, fiktive Geschichten, die in dem jeweiligen Zeitraum spielen und das Leben und die Lebensumstände wunderbar darstellen. Dabei wechseln natürlich von Abschnitt zu Abschnitt die Protagonisten. Dabei handelt es sich überwiegend um fiktive Personen, gelegentlich werden aber auch für den jeweiligen Zeitraum wichtige tatsächliche Personen integriert - oder zumindest erzählerisch erwähnt. Eine Klammer zwischen den zeitlich doch sehr auseinander driftenden Abschnitten versucht der Autor durch ein Artefakt (einen Säbel) und durch Familienbande und Namensgleichheiten herzustellen. Das ist aus meiner Sicht - bis auf die letzten 2 Abschnitte - nicht gelungen. Ich habe sogar das Bemühen um Namensgleichheiten eher als hinderlich empfunden, weil ich für die Person ja ein Bild im Kopf hatte, das dann - hunderte Jahre später - erstmal wieder aus dem Kopf musste um einem neuen Bild und einer völlig neuen Person Platz zu machen.

Um das Buch nicht „ausufern“ zu lassen, mussten die einzelnen Geschichten natürlich ziemlich kurz gehalten werden und sie brechen leider immer sehr abrupt ab. Das hat bei mir ein Gefühl von Enttäuschung, hervorgerufen. Da hatte man sich gerade mit den Protagonisten angefreundet, der Funke war übergesprungen, die Flamme der Lesefreude begann aufzuflackern - da wurde sie auch schon ausgeblasen! Sehr schade!

Die kurzen Geschichten (im Schnitt „Heftchenformat“ von ca. 180 Seiten) waren von unterschiedlicher Qualität; mal mit viel Kampfgetümmel, mal mit leicht kitschiger Liebesgeschichte, mal mit einer Räubergeschichte usw.! Die Schreibweise war aber immer gut, leicht und flüssig zu lesen und vermittelte ein schönes Zeitgefühl. Die Verbindung bzw. schriftstellerische Ausprägung zwischen der fiktiven Erzählung und dem tatsächlichen, wichtigen historischen Ereignis war mal gut ausgeprägt (z.B. in dem letzten Abschnitt des Buches), mal wenig bis fast garnicht spürbar.

Das Gesamtkonzept des Buches einen Zeitraum von fast 1000 Jahren durch einzelne Kurzgeschichten abzuhandeln, hat mir nicht gefallen. Ich hätte es vorgezogen länger in der jeweiligen Zeit zu bleiben und den Werdegang der einzelnen Protagonisten weiter zu verfolgen. Eine Buchreihe wäre für meinen Geschmack die bessere Wahl gewesen.

Das Buch ist nicht schlecht, kann aber mit den übrigen Büchern des Autors - sicher auch konzeptionsbedingt - nicht mithalten.

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  • Spannungsbogen
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Veröffentlicht am 01.09.2018

Hexen, Dämonen, Vampire und Werwölfe in rasanter Fantasy-Action

Blutlied
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Klappentext:
Rachel Morgan ist die coolste Hexe der Mystery! In ihrem neuesten Fall ist Rachel Morgan hinter einem Serienmörder her. Und die gesamte Inderlander-Bevölkerung Cincinnatis ist hinter Rachel ...

Klappentext:
Rachel Morgan ist die coolste Hexe der Mystery! In ihrem neuesten Fall ist Rachel Morgan hinter einem Serienmörder her. Und die gesamte Inderlander-Bevölkerung Cincinnatis ist hinter Rachel Morgan her, denn sie ist im Besitz eines unglaublich wertvollen Artefakts, auf das es sowohl die Vampire als auch die Werwölfe abgesehen haben. Mit dessen Hilfe könnte Rachel den Killer zur Strecke bringen, doch dann droht ein Bürgerkrieg die magische Bevölkerung der Stadt zu vernichten. Rachel steht vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens ...

Meine persönliche Meinung:
Es handelt sich bei dem Buch um den fünften Band der "Rachel-Morgan-Reihe" und ich möchte vorausschicken, dass ich es für sehr empfehlenswert halte, die Bücher von Beginn an zu lesen und nicht mittendrin einzusteigen. Das Buch kann zwar auch als "stand alone" gelesen werden, es geht dann aber viel Lesespass und viel Hintergrundwissen verloren.

Das Buch hat - bis auf wenige Stellen - ein hohes Tempo und enthält viele, spannende und aufregende Action-Passagen. Aber auch die Gefühlswelt bleibt keinesfalls unberücksichtigt. Der Autorin gelingt es, die gefühlsmässige Zerrissenheit der Protagonistin gut zu vermitteln. Gleichfalls gelingt es die recht vielen Charaktere behutsam weiter zu entwickeln. Dabei schreckt die Autorin auch nicht davor zurück lieb gewordene Charaktere zu eliminieren. Das stimmt den Leser zwar traurig, erhält aber das Interesse an der Reihe.

Nach einem fulminanten Finale hat die Autorin bei diesem Band ein ein kleines "Dankeschön" für ihre Leser in Form einer kleinen Kurzgeschichte angehängt. Es handelt sich dabei um (Zitat):
"Eine bisher unbekannte Episode auch Rachel Leben....und einen kurzen Moment mit einem unserer Lieblingscharaktere."

Die Schreibweise ist - wie immer - locker und leicht mit einem Schuss Sarkasmus. Es macht einfach Spass diese Reihe zu lesen.

Veröffentlicht am 27.08.2018

Vampir, Werwolf und Hexen-Fantasy mit Längen - fällt gegenüber den Vorgängerbänden ab

Blutpakt
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Einen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Es handelt sich bei diesem Buch um den vierten Band der "Rachel-Morgan-Reihe". Vorausschicken möchte ...

Einen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Es handelt sich bei diesem Buch um den vierten Band der "Rachel-Morgan-Reihe". Vorausschicken möchte ich, dass es sich unbedingt empfiehlt zunächst die Vorgängerbände zu lesen. Es geht zwar sicher auch anders, aber die Entwicklung der Protagonisten und deren Beziehung zueinander sind für ein gutes Leseerlebnis eine sehr wichtige Grundlage.

Dieser Band beginnt mit einem ordentlichen Tempo und ein paar sehr schönen, überraschenden "Zaubern".

Danach flacht die Geschichte aber ab und verliert deutlich an Tempo. Im Mittelteil wechseln sich Beziehungsprobleme mit langatmigen, nichtssagenden Passagen ab um in ein ordentliches Finale zu münden. Die Protagonisten werden gut weiterentwickelt, obwohl der Buchteil in dem der Schwerpunkt darauf liegt, gleichzeitig den Spannungsbogen nachhaltig stört. Das hätte die Autorin besser lösen können.

Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den nächsten Band.