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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2024

BUH!

Tee? Kaffee? Mord! Der Geist von Sparrow's Deep
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Die Geister der Vergangenheit scheinen das sonst so ruhige Küstendorf Sparrow’s High in Aufruhr zu versetzen. Das verschlafene Dörfchen wird von einer Welle des Unbehagens erfasst, denn in der alten Burg ...

Die Geister der Vergangenheit scheinen das sonst so ruhige Küstendorf Sparrow’s High in Aufruhr zu versetzen. Das verschlafene Dörfchen wird von einer Welle des Unbehagens erfasst, denn in der alten Burg Sparrow’s Deep soll es spuken – und das nicht zu knapp. Unheimliche Geräusche und mysteriöse Erscheinungen rauben den Dorfbewohnern den Schlaf, und jedes Mal, wenn die Polizei den Ort erreicht, verschwinden die Phänomene wie von Geisterhand. Keiner traut sich mehr in die Nähe der Burg, alle halten sie für verflucht. Doch Nathalie und Louise, neugierig und mutig wie immer, beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie glauben fest daran, dass es eine rationale Erklärung für das gruselige Treiben gibt. Doch was sie herausfinden, ist beunruhigender, als sie es je erwartet hätten – manchmal ist die Wahrheit noch gespenstischer als jeder Spuk.



Ich habe das Buch geliebt! Die Spannung war greifbar, und die Geschichte hat mich wirklich dazu gebracht, ständig nach Erklärungen zu suchen und mitzurätseln. Im Vergleich zu diesem Band wirkten die letzten Bücher im Rückblick gar nicht mehr so fesselnd, wie ich es beim Lesen empfand. Ich hoffe wirklich, dass die nächsten Bücher die Spannung und den Rätselspaß beibehalten!

Veröffentlicht am 12.11.2024

Die Geister der Vergangenheit

Not Worth Keeping
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Brookes Leben ist völlig aus den Fugen geraten. Zurück in Auckland fühlt sie sich isolierter und verletzlicher als je zuvor. Der Konflikt mit ihrem Bruder schmerzt, und auch die angespannte Situation mit ...

Brookes Leben ist völlig aus den Fugen geraten. Zurück in Auckland fühlt sie sich isolierter und verletzlicher als je zuvor. Der Konflikt mit ihrem Bruder schmerzt, und auch die angespannte Situation mit Noah lastet schwer auf ihr. Immer wieder kämpft sie mit Selbstzweifeln und Schuldgefühlen, obwohl sie versucht, das Vergangene hinter sich zu lassen. Doch die Vergangenheit holt sie unerwartet ein und klopft förmlich an ihre Tür. Ausgerechnet in diesem Moment bleibt ihr nichts anderes übrig, als Noah um Hilfe zu bitten – Noah, der ihr Leben einst heller, aber dann auch viel dunkler gemacht hat. Die Enttäuschung sitzt tief, und Brooke will auf keinen Fall riskieren, dass er ihr Herz erneut verletzt. Doch gleichzeitig scheint er der Einzige zu sein, bei dem es wirklich heilen könnte.

Ich hatte so lange auf den zweiten Band gewartet und habe ihn regelrecht verschlungen. Besonders gefiel mir, dass Noah diesmal eine größere Rolle einnahm und mehr von seiner Perspektive eingeflochten wurde. Auch Brooke konnte ich oft nachvollziehen, selbst wenn einige ihrer Entscheidungen zunächst schwer verständlich waren – am Ende überraschte sie mich, indem sie vieles anders angegangen ist, was ich wirklich gelungen fand.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2024

Wuff

Tina und Tini, Band 04
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Tina und Tini freuen sich auf die Ferien und genießen die freie Zeit in vollen Zügen, bis plötzlich Unheil ins Dorf kommt: Zuerst verschwindet der geliebte Hund der Nachbarin, dann wird sogar Racker, der ...

Tina und Tini freuen sich auf die Ferien und genießen die freie Zeit in vollen Zügen, bis plötzlich Unheil ins Dorf kommt: Zuerst verschwindet der geliebte Hund der Nachbarin, dann wird sogar Racker, der Dackel von Tinas Großeltern, entführt! Schnell wird klar, dass ein gerissener Tierdieb am Werk ist, der mit seiner fiesen Erpressermasche auch noch versucht, den verzweifelten Hundebesitzern Geld abzuknöpfen. Tina und Tini lassen sich jedoch nicht so leicht einschüchtern. Fest entschlossen nehmen sie die Spur auf, um dem Übeltäter das Handwerk zu legen und die Hunde zurückzubringen.


Als Kind habe ich das Buch verschlungen und als spannend und abenteuerlich in Erinnerung behalten. Beim erneuten Lesen aber war ich enttäuscht: Die Geschichte kam mir jetzt seltsam langweilig vor, und besonders die Figur des „Professor Titito“ wirkte eher albern und überzeichnet. Vielleicht liegt es daran, dass ich inzwischen zu alt bin für solche simplen Kinderkrimis – oder vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen daran, wie das Buch auf mich wirken würde.

Veröffentlicht am 12.11.2024

Nicht zu jeder Einladung sollte man gehen

Die Einladung
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Marla Lindberg erinnert sich genau: an die seltsame Nachricht, die sie in eine verlassene Geburtsklinik lockte; an den Angriff der Gestalt, die sie töten wollte; an das pfeifende Husten des Angreifers ...

Marla Lindberg erinnert sich genau: an die seltsame Nachricht, die sie in eine verlassene Geburtsklinik lockte; an den Angriff der Gestalt, die sie töten wollte; an das pfeifende Husten des Angreifers im Todeskampf.

Nach Jahren der Therapie weiß die hochintelligente junge Frau nun: Es waren falsche Erinnerungen. Ihre Gesichtsblindheit lässt sie in Extremsituationen Halluzinationen erleben, wenn ihr Gehirn verzweifelt versucht, Gesichter zu erkennen.

Beim Klassentreffen in einem Berghotel hofft Marla auf echte Erinnerungen. Doch als sie ankommt, findet sie das Hotel verlassen vor – benutztes Geschirr, ein flackerndes Kaminfeuer, aber keine Menschenseele. Dann hört sie es wieder: das pfeifende Husten in der eisigen Dunkelheit draußen …



Das war mein erstes Buch von Sebastian Fitzek, und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Von der ersten bis zur letzten Seite war die Spannung konstant auf einem unglaublich hohen Niveau, und ich fühlte mich förmlich in die Geschichte hineingezogen. Es gab keinen Moment, an dem die Spannung nachließ – im Gegenteil, sie wurde immer intensiver und fesselnder. Und dann kam das Ende: Ein unerwarteter Schlag, der mich völlig aus der Fassung gebracht hat. Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne die Überraschung und den Nervenkitzel für andere Leser zu verderben.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2024

Inernationale Detektive

Die Hausboot-Detektei – Tödlicher Grund
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Auf dem Hausboot in Amsterdam könnte das Leben der Hobby-Detektive Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin so entspannt sein – wäre da nicht der Herbst, der die Temperaturen spürbar sinken lässt und das Leben ...

Auf dem Hausboot in Amsterdam könnte das Leben der Hobby-Detektive Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin so entspannt sein – wäre da nicht der Herbst, der die Temperaturen spürbar sinken lässt und das Leben ohne Heizöl immer ungemütlicher macht. Die Auftragslage ist zudem bescheiden, sodass die fünf Freunde zunehmend über ihre nächsten Schritte nachdenken müssen. Da kommt ein scheinbar unbedeutender Fall gerade recht, auch wenn er anfangs keine großen Herausforderungen verspricht. Doch die Routine wandelt sich schnell in ein spannendes Rätsel, als ihre Auftraggeberin plötzlich tot aufgefunden wird und sich als Whistleblowerin entpuppt.

Die Verstorbene war eine angesehene Expertin im Bereich Tiefsee-Rohstoffabbau und stand kurz davor, ihrem Arbeitgeber – einem milliardenschweren Konzern – mit einer brisanten Enthüllung erheblichen Schaden zuzufügen. Es scheint, als wäre sie einem Skandal auf der Spur gewesen, der die Tiefseeausbeutung betrifft, eine Praxis, die immense Profite verspricht, jedoch die Umwelt zerstört. Die Detektive ahnen, dass hinter dem Tod ihrer Klientin mehr stecken muss, und tauchen tief in die Welt der fragwürdigen Rohstoffgewinnung ein. Für das Team ist schnell klar: Dieser Fall ist mehr als ein Job, sondern eine Herzensangelegenheit, weil ihnen der Schutz der Umwelt am Herzen liegt.



Das Buch baut eine gute Spannung auf, aber ich war weniger begeistert davon, dass eine der Detektive kurzerhand nach Panama gezogen ist und sich gerade aus Langeweile bereit erklärt, in den Fall einzuspringen. Persönlich finde ich, dass das häufige Herumreisen die Gemütlichkeit eines Cosy-Crime-Romans stört. Die Geschichte hätte für mich ohne Abstriche spannend bleiben können, wenn die Detektive in den Niederlanden geblieben wären, anstatt den Fall mit internationalen Schauplätzen aufzupeppen.