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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2026

Spannend /Hörbuch

Magicalia
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Der Auftakt der Magicalia-Reihe ist sehr spannend und bietet einen tollen Auftakt in eine magische Welt, in der Magicors durch Gefühle heraufbeschworen werden können. Wie häufig in derartigen Büchern passiert ...

Der Auftakt der Magicalia-Reihe ist sehr spannend und bietet einen tollen Auftakt in eine magische Welt, in der Magicors durch Gefühle heraufbeschworen werden können. Wie häufig in derartigen Büchern passiert etwas Schlimmes (hier die Entführung von Bitsys Vater), was der Auslöser dafür ist, dass das oder die Kinder ihre besonderen Fähigkeiten entdecken. In diesem Fall verfügen sowohl Bitsy als auch ihr bester Freund Kosh über die Fähigkeit Magicors zu beschwören.

Es beginnt eine Jagd nach Koordinaten, um das Zeitrad zu finden und Bitsys Vater zu retten. Die Reise führt die beiden Kinder durch verschiedene Länder und Sehenswürdigkeiten. Diese werden toll beschrieben sowohl optisch, als auch geschichtlich ohne, dass es langweilig wird und trotzdem lernt der Leser etwas. Die Reise ist rasant und die Kinder müssen immer wieder fliehen und sich Herausforderungen stellen, um die Reise fortzusetzen. Sie werden gejagt von anderen Heraufbeschwörern und wissen nicht, wer Freund oder Feind ist.

Immer wieder müssen sich die beiden Kinder Herausforderungen stellen und ihren ganzen Mut zusammennehmen. Sie geben sich gegenseitig Halt und ihre Freundschaft scheint unerschütterlich zu sein. Dennoch scheinen sich die Figuren nicht wirklich zu entwickeln. Ich hatte erwartet, dass Bitsy und Kosh erwachsener werden und mehr über ihre Gefühle lernen, da die Gefühle ja die Magicors entstehen lassen. Vielleicht kommt dies in einem der späteren Bände, aber im ersten habe ich es schon vermisst.

Immer wieder hält das Buch für die beiden Kinder und den Leser eine Überraschungen bereit, die die Geschichte sehr spannend gestalten.

Die Hörbuchstimme ist sehr angenehm und führt sehr gut durch die unterschiedlichen Charaktere.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Abschluss

Aliya und der Laden der Zweiten Chance 3
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Der dritte und wohl letzte Teil der Aliya-Reihe setzt dort an, wo der zweite Teil aufhört. Obwohl der dritte Teil auch ohne die vorherigen lesbar ist, ist es sinnvoller, die ersten beiden Teile ...

Der dritte und wohl letzte Teil der Aliya-Reihe setzt dort an, wo der zweite Teil aufhört. Obwohl der dritte Teil auch ohne die vorherigen lesbar ist, ist es sinnvoller, die ersten beiden Teile zu lesen, um die ganze Geschichte zu verstehen. Außerdem sind sie sehr gut und es lohnt sich, sie zu lesen.
In diesem Teil scheint es für Aliya noch schwieriger zu sein, weil alle ihre Freunde mit ihren eigenen Ausbildungen beschäftigt sind und so keine Zeit für Aliya haben. Außerdem scheint ihr Großvater Geddo zu sterben. Aliya fühlt sich sehr allein und von ihren Freunden vernachlässigt. Die Wut, die sie über all das empfindet, scheint sie zur Magie zu treiben, die in dieser Reihe das Böse ist.
Wieder erfahren wir mehr über die Zeitreisewelt und die Bewohner, sowie andere Reiche und Möglichkeiten. Im Vordergrund steht eine Gruppe, die unendliches Leben wünscht, ohne Rücksicht auf andere Lebewesen. Dies verdeutlicht, dass es keine perfekte Welt geben wird. Es wird deutlich, dass derartige Gruppen durch Einschüchterung, Erpressung und Bedrohung dorthin gelangen, wo sie sind und nicht dadurch, dass ihre Ideen so überzeugend sind.
Wie in den vorherigen Bänden, muss Aliya mit ihren Freunden auf eigene Faust ermittelt, weil ihr keiner Glauben möchte. Dies erscheint mir in diesem Band etwas chaotisch, weil die Freunde untereinander Streit haben und man sich nicht wirklich zu vertrauen scheint. Die Zusammenarbeit erscheint mir komisch.
Ausbaufähig finde ich die Szene im Spiegelsaal, in dem man sich seinen eigenen Emotionen stellen soll. Hier hätten die Kinder sicher viel lernen können, wenn man diesem mehr Raum gegeben hätte und es wäre auch spannender gewesen.
Obwohl dieser Teil ein schönes Ende ist, ist er mir etwas zu chaotisch und inkonsequent.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Typisch

Bibi Blocksberg: Das große Hexentreffen
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Ich habe Bibi Blocksberg schon als Kind auf Kassette geliebt und habe mich nun auf dieses Buch sehr gefreut.

Die Geschichte ist eine typische Bibi Blocksberg Geschichte, denn Bibi möchte helfen und hext ...

Ich habe Bibi Blocksberg schon als Kind auf Kassette geliebt und habe mich nun auf dieses Buch sehr gefreut.

Die Geschichte ist eine typische Bibi Blocksberg Geschichte, denn Bibi möchte helfen und hext dafür, doch wie es so ist, geht dabei immer etwas schief. Schön finde ich, dass der Hexenkongress zwar auf dem Blocksberg stattfindet, aber auch einiges in der Stadt spielt, sodass man die üblichen „Verdächtigen“ erlebt wie Karla Kollumna und den Bürgermeister.

Die Bilder im Buch sind absolute Geschmackssache. Ich mag sie nicht, weil schon die Schauspieler ganz anders aussehen, als ich sie mir immer vorgestellt habe nach den Beschreibungen der Hörbücher. Ich hätte lieber Zeichnungen gehabt, die mehr an den alten Bildern der Kassetten und CDs angebunden sind. Auf den Bildern selbst gibt es aber viel zu sehen und zu entdecken, sodass sie die Geschichte etwas auflockern und das Lesen einfacher machen.

Wie immer geht es vordergründig darum, dass man für seine Fehler einstehen muss, aber hier geht es auch darum, dass Jugendliche selbst eine Stimme erhalten und man nicht immer allem glauben sollte, was man hört und sieht, wenn man nicht die ganze und wahre Geschichte kennt.

Aktuelle Themen in typischer Bibi Bocksberg Manier erzählt.


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Veröffentlicht am 18.02.2026

Wer sagt die Wahrheit?

The Exes
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The Exes lässt kaum Zeit zum Luftholen, weil das Buch einfach zu spannend ist und einige Wendungen hat, mit denen ich nie gerechnet hätte. Außerdem fragt man sich immer wieder, ob das, was die ...

The Exes lässt kaum Zeit zum Luftholen, weil das Buch einfach zu spannend ist und einige Wendungen hat, mit denen ich nie gerechnet hätte. Außerdem fragt man sich immer wieder, ob das, was die Erzählerin oder der Erzähler sagt, stimmt. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, aber immer erst dann, wenn eine Erkenntnis oder Wendung es verlangt. Ein total spannendes Stilmittel, dass ich bisher noch nicht kannte und das Buch für mich einmalig macht.

Zuerst wird der Eindruck vermittelt, dass es um Natalie und ihre früheren Freunde geht und vor allem um deren Ableben. Die Geschichte ist so geschrieben, dass der Leser immer Erwartungen aufbaut, wie die Geschichte sich entwickelt, weil es logisch erscheint, nur um dann festzustellen, dass es auch ganz anders gewesen sein könnte, wenn man es aus einem anderen Blickwinkel sieht.

Das Buch zeigt deutlich, wie sehr unsere Erinnerungen von uns selbst, den Erzählungen anderer und der eigenen Einbildung gelenkt werden. Auch zeigt es, wie wir uns eine eigenen Realität erzeugen, weil wir bestimmte Vorstellungen haben, die auch von der äußerem Umgebung geprägt sein können.

Die Charaktere sind nie so wie sie zunächst scheinen und alle sehr vielschichtig dargestellt. Das gefällt mir sehr gut, weil man sonst meistens nur ein bis zwei Personen so richtig kennenlernt, doch durch die Rückblenden und unterschiedlichen Erzähler/innen lernt man alle kennen und versteht ihre Beweggründe besser.

Immer wenn ich denke, ich weiß jetzt, wie es ausgeht, weiß ich, dass es nicht so ist, weil noch so viel „Buch“ übrig ist und frage mich, was jetzt noch kommen soll und dann passiert wieder etwas, was alles bisherige in einem anderem Licht erscheinen lässt. Außerdem frage ich mich, ob Natalie nicht doch irgendwann den Verstand verliert, bei so vielen Abgründen, die sich auftun.

Am Ende bleiben zwei Fragen für mich übrig, die aber zu Spoilern führen würden.

Das Buch liefert auf jeden Fall einen Einblick in menschliche Abgründe auf unterschiedlichste Art und Weise.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Unterhaltsam und lehrreich

Space Band - Die schlechteste Band der Erde ... aber die beste Band des Universums
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Das Buch bietet eine unterhaltsame Reise ins Weltall und zurück für Jung und Alt.



Ein harmloser Schulbandwettbewerb entwickelt sich zu einer Reise durch Raum und Zeit, aber auch zu einer Reise von ...

Das Buch bietet eine unterhaltsame Reise ins Weltall und zurück für Jung und Alt.



Ein harmloser Schulbandwettbewerb entwickelt sich zu einer Reise durch Raum und Zeit, aber auch zu einer Reise von Erkenntnis, Akzeptanz und Zusammenhalt. Doch von Anfang an: Zuerst werden die Mitglieder der Band vorgestellt mit „Foto“ und alles Fakten die man wissen muss. Das finde ich sehr schön, weil man so die drei wichtigsten Personen gleich schon etwas kennt und man sich mit ihnen verbunden fühlt. Es sind schließlich ganz normale Kinder (oder sollen es sein). Jede/r von ihnen hat seine Eigenheiten und Probleme, die die Kinder teilweise sicher wiedererkennen und nachvollziehen können.

Die Geschichte ist nicht nur in verschiedenen Schriftarten geschrieben, sondern auch teilweise als Comic. Das, die Lieder und Zeichnungen lockern die Geschichte auf und lassen einen nur so durch die Seiten fliegen. Auch wenn immer mal wieder Wissen über Musik und ganz viel Wissen über das Weltall und die Raumfahrt vermittelt wird, wirkt es nicht trocken und langweilig, sondern passt super zur Geschichte und macht neugierig auf mehr. Durch die unterhaltsame Schreibweise bleiben einige Fakten auch sehr gut im Gedächtnis. Einige Anspielungen und Witze sind wohl eher für Eltern als für Kinder gedacht, aber das tut der Lesefreude keinen Abbruch.

Bei den QR-Codes zu den Liedern bin ich noch etwas gespaltener Meinung. Einerseits finde ich es klasse, weil ich es die Geschichte noch mehr auflockert und die Songs wirklich gut sind, andererseits mag ich es nicht beim Vorlesen immer das Handy herauszuholen, noch dazu sind die Texte auf englisch, sodass die Kinder es nur schwer bis gar nicht verstehen und die Verbindung zum Buch dann fehlt.

Alles in allem hat mich das Buch aber überzeugt und ich freue mich darauf, mehr von Tom Fletcher zu lesen.

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