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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Eine prickelnde Second-Chance-Office-Romance

Forever with the Boss
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In Forever with the Boss von Ava Cooper dreht sich alles um Olivia Reed, die ihren Traumjob als Personalchefin bei einem großen Biotech-Unternehmen beginnt. Doch gleich an ihrem ersten Tag erlebt sie eine ...

In Forever with the Boss von Ava Cooper dreht sich alles um Olivia Reed, die ihren Traumjob als Personalchefin bei einem großen Biotech-Unternehmen beginnt. Doch gleich an ihrem ersten Tag erlebt sie eine Überraschung: Ihr neuer Chef ist ausgerechnet Phil Bennett – der Mann, mit dem sie vor Jahren eine unvergessliche Nacht verbracht hat und der danach spurlos aus ihrem Leben verschwand. Zwischen wichtigen Geschäftsentscheidungen, einer geplanten Firmenfusion und hitzigen Diskussionen flammt die alte Anziehung zwischen ihnen erneut auf. Doch Olivia weiß, dass Gefühle im Büro – besonders für den eigenen Boss – ein gefährliches Spiel sein können.
Der Roman überzeugt vor allem durch seine intensive Chemie zwischen den Hauptfiguren. Die Dialoge zwischen Olivia und Phil sind schlagfertig, emotional und voller Spannung. Besonders gelungen ist, wie die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft und dabei die Entwicklung der beiden Charaktere zeigt. Olivia wirkt stark und selbstbewusst, während Phil gleichzeitig charmant, dominant und geheimnisvoll erscheint. Die Mischung aus Office-Romance, Second-Chance-Love und emotionalem Drama sorgt dafür, dass die Geschichte von Anfang an fesselt. Zudem schafft die Atmosphäre – von luxuriösen Hotels bis zu den Vorstandsetagen eines Großunternehmens – ein glamouröses Setting, das perfekt zur Story passt.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Etwas besser

Sie kann dich hören
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In Sie wird dich hören begleiten wir erneut Millie. Nach ihrer Beziehung mit Andrew, der zurück nach Sizilien gegangen ist, versucht sie, ihr Leben neu zu ordnen und ist erneut auf der Suche nach einem ...

In Sie wird dich hören begleiten wir erneut Millie. Nach ihrer Beziehung mit Andrew, der zurück nach Sizilien gegangen ist, versucht sie, ihr Leben neu zu ordnen und ist erneut auf der Suche nach einem Job. Dieser führt sie ausgerechnet zu Douglas, dessen Frau schwer krank sein soll – eine Frau, die Millie allerdings nie zu Gesicht bekommt. Schnell fallen ihr merkwürdige Dinge auf, denn Douglas setzt alles daran, Millie und seine Frau strikt voneinander fernzuhalten. Millie ahnt früh, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.

Leider konnte mich auch der zweite Band nicht wirklich mehr überzeugen als der erste. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Entwicklung von Millies Charakter. Ich finde sie nach wie vor sehr sympathisch und greifbar, und ihre innere Entwicklung ist durchaus nachvollziehbar dargestellt. Gleichzeitig macht sie jedoch erneut viele der gleichen – teilweise sehr unüberlegten – Fehler wie bereits im ersten Band, was für mich etwas frustrierend war.

Auch in diesem Band fehlte mir weitgehend das Spannungsgefühl. Schon früh hatte ich eine klare Vorstellung davon, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Viele Hinweise wirkten erneut wenig subtil oder sogar unstimmig, sodass man die Auflösung relativ leicht erahnen konnte. Überraschungsmomente blieben für mich dadurch aus.

Ein großer Schwachpunkt der Reihe bleibt für mich der Spannungsaufbau. Wieder hatte ich das Gefühl, dass ich drei Viertel des Buches lesen muss, bevor wirklich etwas Entscheidendes passiert. Positiv ist allerdings, dass der zweite Band insgesamt etwas mehr Handlung und Dynamik bietet als Band 1. Vor allem die Auseinandersetzung mit Millies Beziehung zu Enzo und ihr Versuch, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, bringen mehr Bewegung in die Geschichte.

Gegen Ende nimmt die Spannung dann tatsächlich zu und der Showdown sorgt zumindest kurzfristig für Tempo. Mit dem Ende selbst war ich jedoch nicht ganz zufrieden, da Millie dort für mein Empfinden zu sehr in den Hintergrund gerückt ist – obwohl sich die Geschichte eigentlich um sie drehen sollte.

Insgesamt war Sie wird dich hören für mich etwas besser als der erste Band, bleibt jedoch weiterhin hinter meinen Erwartungen zurück. Die Reihe leidet für mich stark darunter, dass die Spannung sehr spät einsetzt und ich während des Lesens eher darauf warte, dass der vorhersehbare Plottwist endlich eintritt, statt wirklich mitzufiebern. Für mich persönlich ist es daher keine besonders spannende Thriller-Reihe.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Nicht so spannend

Wenn sie wüsste
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In diesem Buch geht es um Millie, die nach ihrer Zeit im Gefängnis versucht, wieder Fuß zu fassen und dringend einen neuen Job sucht. Dabei landet sie ausgerechnet bei Nina, in einer Familie, die nach ...

In diesem Buch geht es um Millie, die nach ihrer Zeit im Gefängnis versucht, wieder Fuß zu fassen und dringend einen neuen Job sucht. Dabei landet sie ausgerechnet bei Nina, in einer Familie, die nach außen hin perfekt wirkt. Doch schon bald verhält sich Nina Millie gegenüber zunehmend merkwürdig, und Millie bekommt das Gefühl, dass in dieser Familie ganz grundsätzlich etwas nicht stimmt.

Leider konnte mich das Buch insgesamt nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte ist klar in drei Teile gegliedert, und schon sehr früh hatte ich eine recht genaue Vorstellung davon, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln und wie das Buch letztlich enden wird. Dadurch fehlte für mich von Anfang an der Überraschungseffekt, was dem Spannungsgefühl stark geschadet hat.

Besonders störend empfand ich, dass man einen sehr großen Teil des Buches – gefühlt fast drei Viertel – lesen muss, bevor überhaupt etwas wirklich Spannendes passiert. Die Spannung baute sich für mich kaum auf, und die zahlreichen Hinweise auf den späteren Plottwist waren nicht besonders subtil eingearbeitet. Entsprechend wenig überraschend fiel dieser für mich letztlich aus, sodass bei mir leider kein echtes Mitfiebern entstand.

Positiv hervorheben möchte ich allerdings die Charakterzeichnung von Millie. Sie war mir als Protagonistin sehr sympathisch, greifbar und authentisch. Auch die Entscheidung, später Einblicke in Ninas Gedankenwelt zu geben und ihre Beweggründe genauer zu erklären, fand ich grundsätzlich gelungen. Nina und Andrew selbst konnten mich als Figuren jedoch nicht wirklich überzeugen oder emotional abholen.

Insgesamt hat mich das Buch leider nicht abgeholt. Für mich fehlte durchgehend das Spannungsgefühl, und der sehr langsame Aufbau bis zu den entscheidenden Ereignissen hat meinen Lesefluss eher gebremst. Wer einen langsam erzählten Thriller mit vorhersehbarer Entwicklung mag, könnte dennoch Gefallen daran finden – für mich persönlich war es jedoch kein Highlight.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

S Upper cooles Weihnachtsspecial

Mr. & Mrs. Rodríguez - Christmas Edition
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Ich glaube, wir waren alle überrascht, dass es tatsächlich eine Art Weihnachtsspecial zu Mr. und Mrs. Rodriguez geben sollte. Gerade zu den feierlichen Festtagen – und passend dazu im Dezember erschienen ...

Ich glaube, wir waren alle überrascht, dass es tatsächlich eine Art Weihnachtsspecial zu Mr. und Mrs. Rodriguez geben sollte. Gerade zu den feierlichen Festtagen – und passend dazu im Dezember erschienen – hat die Christmas Edition die Familie jedoch in ein ganz neues Licht gerückt. Besonders schön fand ich, dass gezeigt wurde, wie diese Familie abseits von Macht, Intrigen und Drama eigentlich wirklich tickt.

Vor allem mochte ich es sehr, dass vieles aus Evelines Perspektive erzählt wurde und man dadurch einen Einblick bekommen hat, wie der Familienalltag normalerweise abläuft. Gleichzeitig hat dieses Special auch ein völlig neues Licht auf Alejandro geworfen – diesen kleinen Störenfried. Ich glaube, wir haben uns alle köstlich über ihn amüsiert, weil er am Ende sogar noch schlimmer war, als wir es uns ohnehin schon vorgestellt hatten.

Und ich denke, wir sind uns alle einig: Eveline muss man wirklich als Heilige feiern. Dass sie es mit diesem absoluten Chaoten geschafft hat, halbwegs bei Verstand zu bleiben, ist schon eine Leistung für sich. Spätestens mit den Kindern wären vermutlich viele längst ausgerastet.

Ich persönlich finde es gut, dass es diese Christmas Edition gibt. Ja, viele sagen, es sei reine Geldmacherei – vielleicht ist es das auch ein Stück weit. Für mich hat es der Reihe aber nicht geschadet, sondern sie vielmehr bereichert. Mr. und Mrs. Rodriguez gehört einfach zu meinem Herzen, und dieses Special hat das nur noch einmal unterstrichen.

Besonders spannend fand ich, dass der Konflikt zwischen Eduardo und Carlo noch einmal intensiver beleuchtet wurde und klar wurde, dass Jade der entscheidende Faktor ist, der so viel Streit zwischen ihnen entfacht. Bereits in Band 5 hat man miterlebt, wie tief der Konflikt zwischen den beiden Brüdern wirklich sitzt. Das Weihnachtsspecial zeigt nun, wie lange dieser Groll schon besteht, woher er kommt – und dass sich eigentlich die gesamte Familie nichts sehnlicher wünscht, als dass die Brüder wieder zueinanderfinden. Selbst Eduardo und Carlo wollen das. Umso trauriger ist es, dass genau das ausgerechnet an Jade scheitert. Ihren Beweggrund kann man kaum nachvollziehen, denn selbst wenn es ihr nur ums Geld gehen würde, bleibt unverständlich, warum sie die Brüder so konsequent auseinanderbringt – und warum diese Situation überhaupt so lange mitgetragen wird.

Trotzdem hat mir das Weihnachtsspecial unglaublich gut gefallen, weil es die Familie aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt hat. Es macht deutlich, dass sie nicht nur knallharte Mafiabosse sind, sondern im Kern eine ganz normale Familie: mit Kindern, die Weihnachten feiern, Geschwistern, die sich streiten, Menschen, die sich über ihren Großvater freuen. Besonders schön war auch zu sehen, wie wichtig Alejandro sein Großvater war – eine Figur, die bereits in der Hauptreihe immer wieder erwähnt wurde und eine zentrale Rolle spielt. Auch in den kommenden Bänden wird er noch einmal eine bedeutende Rolle einnehmen, worauf ich hier natürlich nicht näher eingehen werde.

Alles in allem zeigt dieses Special eindrucksvoll, wie wichtig Familie für die Rodriguez wirklich ist – und genau das macht diese Reihe für mich so besonders.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Wenn das Herz nicht nach Hierarchien fragt

A Crush on the Boss
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„A Crush on the Boss“ ist eine prickelnde CEO-Office-Romance, die Wissenschaft, Machtgefälle und große Gefühle gekonnt miteinander verbindet. Ava Cooper schafft es, dem beliebten Boss-Trope frische Tiefe ...

„A Crush on the Boss“ ist eine prickelnde CEO-Office-Romance, die Wissenschaft, Machtgefälle und große Gefühle gekonnt miteinander verbindet. Ava Cooper schafft es, dem beliebten Boss-Trope frische Tiefe zu verleihen und ihn mit einer starken, eigenwilligen Protagonistin neu aufzuladen.

Layla Miller ist jung, hochintelligent und brennt für die Forschung – doch ohne Doktortitel wird sie in der wissenschaftlichen Welt immer wieder unterschätzt. Ihr Neuanfang bei BioVaris bringt sie ausgerechnet mit Miles Lockhart zusammen: CEO, brillanter Forscher und emotional stark gezeichnet durch seine Vergangenheit. Zwischen Labor, Meetings und gemeinsamen Projekten entsteht eine spürbare Anziehung, die von Beginn an unter Spannung steht – nicht nur wegen des beruflichen Machtgefälles, sondern auch wegen Miles’ ungelöster Vergangenheit.

Besonders überzeugt hat mich Layla als Figur. Sie ist unbequem, leidenschaftlich, mutig und weigert sich, sich kleinmachen zu lassen – weder im Job noch privat. Ihre innere Zerrissenheit zwischen familiären Erwartungen, beruflichen Träumen und ihren Gefühlen wirkt authentisch und greifbar. Miles ist kein typischer glatter CEO, sondern ein Mann, der zwischen Verantwortung, Forschung und Herz hin- und hergerissen ist. Seine ruhige, manchmal verschlossene Art bildet einen starken Kontrast zu Laylas Feuer.

Der Schreibstil ist flüssig, modern und emotional, ohne überladen zu wirken. Die wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man beiden Figuren sehr nahekommt. Besonders das wissenschaftliche Setting hebt die Geschichte positiv von klassischen Office-Romanzen ab und verleiht ihr eine interessante Tiefe. Intrigen, alte Wunden und Machtspiele sorgen zusätzlich für Spannung, während die Romance langsam, aber intensiv aufgebaut wird.

„A Crush on the Boss“ ist eine gefühlvolle, prickelnde Romance mit starken Charakteren, echtem Konflikt und einer gelungenen Balance aus Herz, Drama und Leidenschaft. Perfekt für alle, die Boss-Romanzen lieben, aber Wert auf eine selbstbewusste Heldin und mehr Tiefgang legen.

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