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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2019

klischeehaft

Lotus House - Lustvolles Erwachen (Die Lotus House-Serie 1)
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Nach dem Unfalltod ihrer Eltern hat Genevieve, genannt Vivi, alle Hände voll zu tun um sich um ihre Geschwister zu kümmern und ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Aus Ausgleich gibt Vivi Yogastunden ...

Nach dem Unfalltod ihrer Eltern hat Genevieve, genannt Vivi, alle Hände voll zu tun um sich um ihre Geschwister zu kümmern und ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Aus Ausgleich gibt Vivi Yogastunden im Lotus House. Der machohafte Baseballspieler Trent Fox bekommt nach seiner Kniesehnenruptur Yoga zu Heilung verschrieben und wendet sich für Privatstunden an Vivi. Für Vivi war Yoga bisher zum körperlichen und seelischen Ausgleich, Trent sieht dagegen ein enormes erotisches Potential darin und versucht, Vivi dafür zu begeistern.
Eine dünne Handlung mit einer Liebesgeschichte als Hintergrund für Erotik. Der Schreibstil ist leicht, locker, anspruchslos und reichlich klischeehaft.

Veröffentlicht am 14.10.2019

asiatisches Leid

Die Lotosblüte
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m Korea des 19. Jahrhunderts wächst Shim Chong auf. Als junges Mädchen hat sie bereits viel Leid erlebt, Hunger und Armut waren an der Tagesordnung und der Vater blind. Ihre Stiefmutter sah als Ausweg ...

m Korea des 19. Jahrhunderts wächst Shim Chong auf. Als junges Mädchen hat sie bereits viel Leid erlebt, Hunger und Armut waren an der Tagesordnung und der Vater blind. Ihre Stiefmutter sah als Ausweg nur den Verkauf der 15-jährigen Shim Chongs. So wacht sie eines Morgens auf einem Schiff auf das sie nach China bringen wird. Dort wird sie die Zweitfrau, die Konkubine eines sehr alten Mannes. Aus Shim Chong wird Lenhwa, zu deutsch Lotosblüte. Als ihr Mann stirbt glaubt sie endlich frei zu sein, doch ihr Martyrium ist noch längst nicht zu Ende.
Sehr gefühlvoll wird uns die asiatische Geschichte um ein junges, hoffnungsvolles Mädchen näher gebracht, genau so wie die Kultur und alte Mythen. Schriftstellerisch sehr gut geschrieben, interessant zu lesen.

Veröffentlicht am 14.10.2019

seltsame Metaphern und schwülstige Ausdrück

Erfahrungen aus früheren Leben
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Im Zukunftsroman über die Vergangenheit will der 117-jährige Merlin im Jahre 2100 die Erde verlassen. Er möchte sterben, sie in der Zeit, bevor sein Herz stehenbleibt, wie sein Leben im Zeitraffer verlaufen ...

Im Zukunftsroman über die Vergangenheit will der 117-jährige Merlin im Jahre 2100 die Erde verlassen. Er möchte sterben, sie in der Zeit, bevor sein Herz stehenbleibt, wie sein Leben im Zeitraffer verlaufen ist. Alles was wichtig war läuft wie ein Film vor ihm ab. So stellt man sich klischeehaft das eigene Ende vor. Die Zeitreise geht jedoch noch weiter, mehrere tausend Jahre Menschheitsgeschichte werden in Rückblicken mit Deja-vu Erlebnissen und Lebensweisheiten verknüpft.
Der Schreibstil ist mit seltsamen Metaphern und extrem schwülstigen Ausdrücken versehen, die Zeitsprünge machen das Lesen schwierig. Zeitgeschichte im Zeitraffer mit persönlichen Anmerkungen klingt interessant, dieses Buch ist es nicht.

Veröffentlicht am 14.10.2019

OJ

#ichwillihnberühren
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Wenn sich junge Menschen verlieben, ist es immer kompliziert. Wie verhält man sich richtig und liebt der anderen einen überhaupt. Selbst in Heterobeziehungen ist es schwierig, wenn ein junger Mann in seinen ...

Wenn sich junge Menschen verlieben, ist es immer kompliziert. Wie verhält man sich richtig und liebt der anderen einen überhaupt. Selbst in Heterobeziehungen ist es schwierig, wenn ein junger Mann in seinen besten Kumpel verliebt ist, kommen zusätzliche Probleme dazu. Wie kann OJ herausfinden, ob ER ihn auch liebt? Seit 2 Jahren weiß er es bereits, es wird Zeit es herauszufinden. Nur wie? Hilfe sucht er im Internet, die Jodel-App soll Hilfestellung sein.
Mit einem Monolog über OJs Gefühlswelt werden wir mit hineingezogen und erleben abwechselnd OJs Ansichten und die Dialoge und Diskussionen der Internetcommunity. Interessant und witzig und - so wird es suggeriert - eine wahre Geschichte mit der man mit fiebert, ob es wohl ein gutes Ende gibt.

Veröffentlicht am 14.10.2019

etwas für Lesemuffel

Gefangen im Riesenbuch (3)
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Emily liest gar nicht gerne, besonders hasst sie Bücher, die sie für die Schule lesen soll. Bis zum nächsten Tag hat sie noch eines zu lesen. Sie geht lieber in der Käsestadt Mirathasia spazieren, bis ...

Emily liest gar nicht gerne, besonders hasst sie Bücher, die sie für die Schule lesen soll. Bis zum nächsten Tag hat sie noch eines zu lesen. Sie geht lieber in der Käsestadt Mirathasia spazieren, bis sie vor einem Gebäude steht, das aussieht wie ein riesiges Buch. Während sie im Eingang steht gibt es einen Alarm und Julian, der gerade vorbei kommt, zieht sie mit in dieses Riesenbuch. Die Türen verschließen sich, sie suchen nach einem Ausgang. Und dann wird das Buch bald sterben, wenn sie es nicht schaffen, es zu retten.
Bücher können sterben, wenn keiner mehr ließt. Das soll wohl die Aussage dieses Kinderbuches sein. Ein Buch für Lesemuffel und denen, die die unendliche Geschichte zu lang und zu schwierig erscheint. Ansonsten würde ich, auch nach so vielen Jahren, immer wieder die unendliche Geschichte für Kinder und Erwachsene vorziehen.