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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2024

Gut recherchierte Romanbiografie

Hortense de Beauharnais. Ein Leben im Schatten Napoléons
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Hortense de Beauharnais war die Stieftochter des französischen Kaisers Napoleon I. Ihre Mutter war Marie Josephe Rose de Tascher de la Pagerie, in erster Ehe verheiratet mit Alexandre de Beauharnais. Dieser ...

Hortense de Beauharnais war die Stieftochter des französischen Kaisers Napoleon I. Ihre Mutter war Marie Josephe Rose de Tascher de la Pagerie, in erster Ehe verheiratet mit Alexandre de Beauharnais. Dieser endete während der französischen Revolution unter der Guillotine und Hortenses Mutter ehelichte Napoleon Bonaparte der 1804 zum Kaiser der Franzosen ausgerufen wurde und sie zur Kaiserin krönte. Hortense wurde von Napoleon adoptiert und mit seinem Bruder Louis verheiratet. An seiner Seite wurde sie zur Königin von Holland.
Das Buch setzt ein auf der Insel Martinique, der früheren Heimat Josephines, die diese mit ihrer kleinen Tochter besucht. Dort brechen Aufstände aus und Mutter und Kind müssen überstürzt zurück nach Frankreich fliehen. Auf dem Schiff zurück in die Heimat lernt Hortense einen Tanz welcher sich als Leitmotiv durch das ganze Buch zieht.
Wir begleiten das Mädchen durch die Wirren der Revolution, ihre Zeit im Pensionat und erleben wie sich gezwungen wird, Louis zu heiraten und bald darauf ihren ersten Sohn bekommt. Es folgt die Zeit des Kaiserreichs, Hortense wird erst zur Prinzessin erhoben und anschließend zur Königin von Holland. In Den Haag stirbt wenig später ihr erster Sohn und die tief trauernde Mutter zieht sich nach Spanien zurück und entdeckt das Wandern und Bergsteigen für sich. Wir begleiten sie auf den Wanderungen auf denen sie Trost sucht und beim Repräsentieren für Napoleon der immer die große Gestalt im Hintergrund ist und für sie ein wichtiger Teil ihres Lebens. Wir gehen schließlich mit ihr ins Exil und erleben, nach einigen Irrwegen, ein fast ruhiges Leben auf Schloss Arenenberg das dank ihres dritten Sohnes mit Louis niemals so ganz eintönig und langweilig wird.

Man merkt dem Roman an, dass die Autorin sehr ausführlich recherchiert und sich genauestens mit der Zeit der Revolution, des Kaiserreichs und des Biedermeier beschäftigt hat.
Das Buch zeichnet sich durch einen ruhigen und unaufgeregten Erzählstil aus was das Lesen sehr angenehm macht. Durch die „Du“ Perspektive in der das Buch geschrieben ist erleben wir nicht nur alles mit was Hortense erlebt, sondern nehmen auch noch zusätzlich an ihren Selbstreflexionen teil was sehr interessant ist und die Geschichte noch authentischer macht. Wir sehen quasi alles durch ihre Augen und erleben es dadurch besonders intensiv. Die Autorin schildert im Vorwort warum sie diese Perspektive gewählt hat und nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, hat es mir wirklich gut gefallen.

Ich kann das Buch, grade für Leser mit Interesse an der französischen Geschichte sehr empfehlen. Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht und ich habe Hortense gerne auf ihrer spannenden Reise begleitet.
Abgerundet wird das Buch noch durch eine Zeittafel und ein Personenverzeichnis die den Einstieg in die damalige Zeit erleichtern sowie ein Glossar, eine Übersetzung fremdsprachlicher Zitate und dem Quellen- und Literaturverzeichnis.
Alles in allem ein ganz ausgezeichnetes Buch das von mir eine klare Leseempfehlung bekommt.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Bezaubernd und verzaubernd

The Witch, the Curse & the King
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Fabio Narraris schreibt ein Buch im Stil der alten Barden (aber natürlich nicht gereimt).
Ich könnte mir auch vorstellen an einem Lagerfeuer zu sitzen und dieser märchenhaften Erzählung zu lauschen. Es ...

Fabio Narraris schreibt ein Buch im Stil der alten Barden (aber natürlich nicht gereimt).
Ich könnte mir auch vorstellen an einem Lagerfeuer zu sitzen und dieser märchenhaften Erzählung zu lauschen. Es ist alles enthalten was eine gute Geschichte benötigt: böse Schurken, heldenhafte Helden, eine geheimnisvolle Hexe, eine abgewiesene Braut, ein mysteriöser Gaukler, eine hilfreiche Fee...

Eingeleitet wird die Hauptgeschichte von einem Vorwort über Hexen und Menschen das mir immer wieder ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Und dann geht es auch schon los mit der Geschichte: Unsere zusammengewürfelte Heldengruppe, bestehend aus Prinz Anders, der Fee Blatt und dem Gaukler Rakel samt Raben Pydoctis zieht los um das Geheimnis des Nebels der das Königreich umgibt zu lösen. Unterwegs schließt sich ihnen noch die Hexe Smeralda an, die ihnen aus ganz persönlichen Gründen hilfreich zur Seite steht. Gemeinsam erleben sie eine klassische Heldenfahrt und so manche Überraschung, müssen Rätsel lösen und kommen schließlich zum Glitzerwald wo das größte Geheimnis auf sie wartet. Welches das ist ? Nun, das müsst ihr selber lesen....

Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Die Personen sind liebevoll und detailliert gezeichnet und ich habe es genossen, mit ihnen auf die Reise zu gehen. Mein besonderer Liebling war hier die kleine Fee Blatt, die einen tollen Humor und einen fabelhaften Sinn für Gerechtigkeit in sich vereint und unglaublich liebenswert beschrieben ist.

Der Schreibstil ist locker und packend zugleich. Als Leser kommt man, auch aufgrund der detailreichen Beschreibung von Figuren und Setting, sehr gut in die Geschichte hinein und wird von ihr fortgetragen. Der immer wieder aufblitzende Humor des Autors tut ein übriges um dem Leser ein echtes Lesevergnügen zu bereiten. Dabei gleitet das Buch aber nie ins Klamaukhafte ab und in der Geschichte selber ist, wohldosiert, eine gute Portion Gesellschaftskritik verpackt die mich als Leser auch etwas nachdenklich gemacht hat. Und das Ende? Ja, das ist einfach nur schön und ganz in der Tradition der alten Märchen gehalten – wenn auch mit einem kleinen Augenzwinkern. Eine ganz große Leseempfehlung von mir.

Das Buch ist für alle Liebhaber von Märchen und märchenhafter Fantasy bestens geeignet um wundervolle Lesestunden zu verbringen.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Fesselnd geschriebene Romanbiografie

Enid Blyton. Geheimnis hinter grünen Hecken
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Maria Regina Kaiser legt hier eine sehr gut recherchierte Romanbiografie von Enid Blyton vor.
Das Buch umfasst, in vier Teile gegliedert, die Jahre 1902 bis 1968.
Jeder Teil ist in sich nochmals in kurze ...

Maria Regina Kaiser legt hier eine sehr gut recherchierte Romanbiografie von Enid Blyton vor.
Das Buch umfasst, in vier Teile gegliedert, die Jahre 1902 bis 1968.
Jeder Teil ist in sich nochmals in kurze Episoden eingeteilt, die jeweils einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben von Enid Blyton umfassen.

Schon der Prolog vermochte mich zu fesseln und machte mich neugierig auf das außergewöhnliche Leben der berühmten Kinderbuch Autorin.

Wir durchstreiften im ersten Teil des Buches gemeinsam die glücklichen Tage ihrer Kindheit die so abrupt endete als der Vater die Familie verließ. Dann geht es im zweiten Teil weiter mit dem Leben der jungen Erwachsenen die ihren Berufswunsch Lehrerin zu werden entdeckt und diesen dann auch durchsetzen kann. Nebenbei beginnt sie, Artikeln für Zeitschriften zu verfassen. So lernt sie auch ihren späteren ersten Mann kennen. Dem Leben mit diesem und ihrem, sich schließlich doch erfüllenden Kinderwunsch, ist der dritte Teil des Buches gewidmet. Im vierten und letzten Teil schließlich geht es um den Krieg der nun auch England erreicht hat, um das Ende ihrer ersten Ehe, die Beziehung zu ihrem zweiten Ehemann und schließlich das langsame abdriften in die Demenz.

Ein zentraler Fokus des Buchs liegt auf der Beziehung und der Interaktion Blytons mit ihren kindlichen Lesern. Man merkt beim Lesen des Buches sehr gut, wie wichtig ihr diese Kontakte waren. Schade ist nur, dass man, mit kleinen Ausnahmen, so wenig über die Bücher selbst und ihre Entstehungsgeschichte erfährt. Hier hätte ich mir etwas mehr Informationen innerhalb des Romans gewünscht.

Den letzten Teil des Buches bilden das Nachwort der Autorin und die, ebenfalls sehr lesenswerten Anhänge die keinesfalls ausgelassen werden sollten da man hier noch eine Fülle von Informationen erhält.

Ich habe in dem Buch viel Neues über Enid Blyton erfahren und große Lust bekommen mich noch genauer mit der Autorin zu befassen. Maria Regina Kaiser lässt auch die negativen Seiten nicht unerwähnt: die rücksichtslose Ader, die Selbstbezogenheit, das unbedingte Durchsetzen des eigenen Willens, das nicht-wahrhaben wollen gewisser Dinge. Und obwohl dies alles aufgezeigt wird, wirkt Blyton niemals unsympathisch weil auch immer die Beweggründe aufgezeigt werden die zu ihren Entscheidungen führen und die für mich schlüssig und gut nachvollziehbar beschrieben sind.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und macht das Buch sehr gut lesbar. Sie wahrt eine gewisse Distanz zu ihrer Protagonistin und schreibt niemals wertend. Das hat mir sehr gut gefallen.
Von mir eine klare Leseempfehlung für diese ausgezeichnet geschriebene Romanbiografie über die wohl berühmteste Kinderbuchautorin der Welt.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Eine absolut zauberhafte Geschichte

Der Rand der Welt: Durch magische Pforten
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Der Einstieg in die von Linda Beller geschaffene Welt ist mir sehr leichtgefallen.
Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte mir das Reich der Silen bildlich vorstellen.

Melindis, die ...

Der Einstieg in die von Linda Beller geschaffene Welt ist mir sehr leichtgefallen.
Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte mir das Reich der Silen bildlich vorstellen.

Melindis, die überaus sympathische Protagonistin der Geschichte, ist die zweite Tochter der Königin dieses Reiches in dem ausschließlich Frauen leben.
An einem Hof voller Anmut, Würde und Schönheit steht sie als etwas ungeschicktes Pummelchen immer im Schatten ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester.

Nach einer Unterrichtsstunde im Fliegen (wie immer leider erfolglos) wandert sie alleine zurück zum Schloss und kommt auf ihrem Weg an den Rand der Welt. Normalerweise wird jeder der diesen Rand erblickt augenblicklich von Übelkeit ergriffen und sieht alles nur noch verschwommen. Doch bei Melindis ist es dieses Mal anders. Durch ein Portal kann sie in eine andere Welt sehen und erblickt dann auch – das erste Mal in ihrem Leben – ein männliches Wesen. Und damit beginnt Melindis große Reise – nicht nur in andere Welten sondern auch zu sich selbst.

Es war sehr schön Melindis auf dieser Reise zu begleiten und zu sehen, wie sie immer mehr zu sich selbst findet und endlich auch ihre Stärken erkennt, sich immer mehr zutraut und bereit ist sich selbst zu vertrauen und für sich einzustehen. Auch das was sie immer als gegeben hingenommen hat hinterfragt sie nun und baut dadurch auch immer mehr Vorurteile ab. Eine große Hilfe ist ihr dabei ihr neu gefundener Fittich (Vertrauter), die Unke Krötel die sie begleitet und ihr nicht nur mit Rat und Tat zur Seite steht sondern auch so manchen Denkanstoß gibt. So lernt Melindis fremde Welten und Kulturen kennen und findet auch neue Freunde die sie mögen weil sie sie selbst ist und denen ihr Aussehen ziemlich egal ist. Was ich dabei richtig gut fand ist dass bei diesen neuen Freundschaften auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern das es auch manchmal Konflikte gibt die dann auch gelöst werden müssen. Ganz wie im Richtigen Leben,

Nach ihrem Fittich findet die Prinzessin auch einen Zauberstab der sehr energisch klar macht dass er zu ihr gehört. Diesen muss sie erst noch beherrschen lernen was keine leichte Aufgabe ist. Hilfe erhält sie dabei von recht unerwarteter Seite und muss durch eine harte Schule gehen und sich einigen unbequemen Dingen stellen bevor sie soweit ist den Stab sicher zu beherrschen.
Doch schließlich ist es soweit: Mit Zauberstab und Unke, an der Seite einer Freundin und ausgestattet mit neuem Selbstbewusstsein zieh sie aus, um ihren gefangenen Freund zu retten.
Wie die Geschichte weitergeht … das müsst ihr selbst lesen. Ich kann nur soviel verraten: Es lohnt sich auf jeden Fall.
Der angenehme und nicht auf Effekthascherei bedachte Schreibstil der Autorin trug sehr dazu bei, das ich mich in der von ihr erschaffenen Welt sehr wohl gefühlt habe. Sie lässt sich Zeit um ihre Welten und ihre Protagonistin vorzustellen und das ist auch gut so, Durch die liebevolle und detaillierte Beschreibung konnte ich mir alles sehr genau vorstellen.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz und oft musste ich beim Lesen sehr grinsen.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt war, dass die Wortwahl bei den Unterhaltungen, grade zwischen Melindis und und ihrer Schwester, mir etwas zu flapsig war. Ansonsten lies sich das Buch wunderbar rund lesen.
Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung und ich bin schon sehr auf der 2.Teil gespannt denn die Geschichte ist noch lange nicht auserzählt und ich möchte gerne wissen wie es mit Melindis und ihren Freunden weitergeht.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Sehr interessantes und gut recherchiertes Sachbuch über DEN Märchenfilm zur Weihnachtszeit

50 Jahre Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
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Mit diesem Band legt Kathrin Miebach ihr zweites Buch über den wundervollen Märchenfilm vor. Es geht diesmal vor allem um die Entstehungsgeschichte des Films. Und diese wird durchaus sehr unterhaltsam ...

Mit diesem Band legt Kathrin Miebach ihr zweites Buch über den wundervollen Märchenfilm vor. Es geht diesmal vor allem um die Entstehungsgeschichte des Films. Und diese wird durchaus sehr unterhaltsam und kurzweilig beschrieben. Man merkt der Autorin an dass sie weiß wovon sie schreibt und das sie sich bereits seit Jahren nicht nur mit dem Film an sich sondern auch mit seiner Geschichte beschäftigt hat. In dem Buch geht sie chronologisch von der Fertigstellung des Drehbuchs 1970 bis zur Premiere in den Ostdeutschen Kinos 1974 vor. Dabei gibt sie einen guten Einblick in den damals noch kommunistischen Alltag der sogenannten Ostblockstaaten und die damit verbundenen Schwierigkeiten für die Produktion und Fertigstellung des Filmes. Die kurzen Kapitel sind gut zu lesen und enthalten allerhand wissenswertes und amüsantes. Es wird dort berichtet von der bewegten Geschichte vom Drehbuch bis zur Entscheidung dass der Film gedreht werden durfte, von der sorgfältigen Suche nach den perfekten Schauspielern für die einzelnen Rollen, darüber warum es eine Kooperation zwischen der CSSR und der DDR bei dem Film gab. Wir erfahren warum aus dem ursprünglich geplanten Sommerfilm dann doch ein Wintermärchen wurde und was für Probleme sich mit und ohne Schnee für den Film ergaben. Es wird berichtet von allerhand Schwierigkeiten an den Drehorten und zu welchen Tricks gegriffen werden musste um die kleinen und größeren Mängel an den Bauwerken zu kaschieren. Kurzum – man sieht den Film nach der Lektüre des Buches mit aufmerksameren Augen ohne das der Zauber des Films darunter leidet.
Viele Anekdoten und Anekdötchen fließen in die Texte ein und tragen sehr zum Lesevergnügen bei.
Zwei weitere Kapiteln widmen sich dem Siegeszug des Märchenfilms von 1974 bis heute sowie den Restaurierungen, Adaptionen und Dokumentationen zum Film.
Anschließend erfährt man noch etwas über die Geschichte der beiden Drehorte Schloss Moritzburg und Burg Svihov und darüber was heute dort für die Fans des Films angeboten wird.
Dann folgen die Biographien der Hauptdarsteller sowie ein, von Marcel Wisler geschriebener, Text über das Erlebnis die Musik von Karel Svoboda live zu hören. Und wer den Film kennt der weiß das die Noten aus seiner Feder einen nicht unerheblichen Anteil am Zauber der ihm innewohnt haben.

Als letztes kommen dann noch die Quellenangaben und dann ist das Buch leider auch schon zu Ende.
Hervorzuheben ist noch die wunderschöne Gestaltung des Buches: Die Seiten sind nicht in schlichtem Weiß gehalten sondern in einem zarten hellblau und der Text ist an den Seiten verziert mit Schneeflocken, Blättern und Haselnüssen. Zusätzlich zu den Fotos von Schloss Moritzburg am Anfang und am Ende des Buches gibt es im Mittelteil 16 Seiten Fotos. Hier hat der Heel Verlag keine Mühen gescheut und ein echtes Schmuckstück auf den Markt gebracht.
Ich habe die Lektüre sehr genossen und aus dem Buch viel neues erfahren. Der angenehme und lebhafte Schreibstil der Autorin trägt dazu bei dass man förmlich durch die Seiten fliegt und die Lektüre zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung – nicht nur für Fans dieses zauberhaften Films.

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