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Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannende Ghostbuster Story mit viel Gefühl

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Melody Bittersweet hat die Nase voll. In den florierenden Familienbetrieb ihrer Mutter und Großmutter wollte sie nie einsteigen denn sie sieht den Sinn ihres Lebens nicht darin Verstorbene im Auftrag von ...

Melody Bittersweet hat die Nase voll. In den florierenden Familienbetrieb ihrer Mutter und Großmutter wollte sie nie einsteigen denn sie sieht den Sinn ihres Lebens nicht darin Verstorbene im Auftrag von Hinterbliebenen nach verschwundenen Dingen zu befragen. Also beschließt sie, nach etlichen beruflichen Reinfällen zusammen mit ihrer besten Freundin Marina ihre eigene Agentur zu gründen und Geister zu vertreiben. Zu den beiden gesellen sich dann noch Artie Elliot als Geisterjäger Azubi (der seine Stelle dem Geist seines Vaters verdankt), das Organisationstalent Glenda Jackson (Teilzeitsekretärin und die Effizienz in Person) und der einohrige Mops Lestat. Den ersten Job den Melody ergattert muss sie sich allerdings mit ihrem Exfreund Leo, einem Star der Frühstücksfernsehens und ebenfalls professionellen Geistervertreibers, teilen. Es erwarten sie: eine hochherrschaftliche Villa, drei Geisterbrüder die nicht ins Jenseits eingehen können und deshalb in ebendieser Villa spuken und der habgierige Nachkomme der die Villa unbedingt so schnell wie möglich verscherbeln möchte. Kein leichte Aufgabe für Melody und ihr Team …

Mit ihrem leichten und spritzigen Schreibstil konnte mich Josie Silver direkt begeistern. Schon alleine die Namen fand ich toll gewählt, ob nun Melody Bittersweet, Fletcher Gunn oder Leo Dark, alle zeugen von dem herrlichen Humor der Autorin. Dazu kommen noch die schwungvollen Dialoge bei denen ich oft ziemlich grinsen musste.

Die detaillierten Beschreibungen haben mich direkt in die Handlung gezogen. Ich konnte mir den Ort Chapelwick direkt bildlich vorstellen ebenso wie das alte Herrenhaus Scarborough House oder das Heim der Bittersweets. Ebenso begeistert hat mich die lebendige Figurenbeschreibung. Jede der Personen, sogar die gruseligen Zwillingsschwestern und Leo Dark Fangirls, ist toll beschrieben und wirkt auf mich äußerst lebendig. Richtig schön wird auch die Familiendynamik beschrieben. Man merkt genau wie sehr Melody, ihre Mutter Silvana und ihre Großmutter Paradise „Dicey“ einander zugewandt sind – auch wenn sie sich manchmal ziemlich auf die Nerven gehen, Silvana gerne Melodys Leben bestimmen möchte und Dicey getreu ihrem Motto „Irgendwo ist es immer fünf Uhr“ auch schon mal Champagner zum Frühstück trinkt was von ihrer Tochter heftig missbilligt wird.

Auch den Kriminalfall den Melody zusammen mit ihrer Freundin Marina und dem Auszubildenden Artie (der übrigens keine Angst vor Geistern hat) lösen muss um das Herrenhaus zu „entspuken“ fand ich gut konstruiert. Es war spannend zu lesen wie sich die Fäden allmählich entwirrt haben bis der ganze Fall klar vor den Ghostbustern (und mir als Leser) lag.

Was ich auch sehr gelungen fand ist der Umgang der Autorin mit den in der Geschichte vorkommenden Geistern. Es wird nie klamaukhaft sondern sie geht dieses Thema mit Respekt und Gefühl an. Die Gespenster werden nie als bloße Witzfiguren charakterisiert auch wenn sie manchmal Stereotypen entsprechen.

Das einzige was für mich nicht so recht in die Geschichte gepasst hat war die sich entwickelnde Dreiecks Liebesgeschichte und die spicy Szenen. Melody schmachtet auf der einen Seite ihren Ex Leo an und auf der anderen Seite kann sie sich der Anziehung die der Reporter Fletcher auf sie ausübt nicht entziehen. Das war für mich dann doch manchmal etwas zu viel des Guten. Aber das ist ja Ansichtssache.

Humorvoll, spannend und mit viel Gefühl geschrieben konnte mich der erste Teil der „Girls and Ghosts“ Reihe begeistern und ich freue mich schon darauf zu erfahren wie es mit Melody und ihren Freunden weitergeht.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Schönes und übersichtliches Kochbuch für Feta Liebhaber

Feta
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Nach einem kurzen Vorwort über Feta folgt eine Einführung in die Grundausstattung der Küche der Autorin. Das heißt, sie zählt die Dinge auf die man beim Nachkochen ihrer Rezepte am häufigsten benötigt. ...

Nach einem kurzen Vorwort über Feta folgt eine Einführung in die Grundausstattung der Küche der Autorin. Das heißt, sie zählt die Dinge auf die man beim Nachkochen ihrer Rezepte am häufigsten benötigt. Das das vorangestellt wurde fand ich gut weil man gleich zu Beginn eine schöne Übersicht bekommt. Die meisten Zutaten bekommt man hier problemlos im Supermarkt. Auf allzu Exotisches wird verzichtet so dass beim Besorgen kein Frust aufkommt und man die Lust verliert die Rezepte auszuprobieren. Danach stellt sie drei ganz einfache Rezepte mit Feta vor, darunter den Klassiker der griechischen Küche, den griechischen Salat. Mein Favorit ist allerdings der Feta mit Olivenöl den es bei uns, seit ich das Rezept entdeckt habe oft zusammen mit Oliven zu einem schönen Glas Weißwein gibt.
Dann folgt der eigentliche Rezeptteil. Dieser ist unterteilt in Express (unter 20 Minuten), Schnell (unter 40 Minuten), In aller Ruhe (unter 60 Minuten), Braucht etwas Zeit (über 60 Minuten) und Mit Muße (ebenfalls über 60 Minuten aber mit langer Vorbereitungszeit).
Diese Einteilung hatte ich vorher so noch in keinem Kochbuch gesehen und fand sie sehr gut. So kann man planen welches Gericht am besten zur Vorbereitungszeit die man hat passt und es folgen keine bösen Überraschungen kurz vor oder gar während des Kochens.
Gefehlt hat mir bei manchen Rezepten nur ob die Speisen als Beilage oder als Hauptgericht serviert werden können.
Im Rezept selbst ist sehr übersichtlich angegeben für wie viele Personen es ist, wie lange man für die Vorbereitung braucht (und gegebenenfalls wie lange die Einweichzeit ist), wie lange die Garzeit (wenn vorhanden) ist und wann das Rezept Saison hat. Die Zubereitungsanweisungen sind klar und einfach formuliert, es wird hier kein ganzer Roman mit unendlich vielen Fachtermini verfasst so dass man sich gut orientieren kann.
Manchmal wird dem Rezept ein kleiner Text über das Gericht vorangestellt mit einer Geschichte zu dem Gericht oder mit einem Vorschlag wann oder zu welcher Gelegenheit man das Essen servieren kann. Diese Texte sind schön geschrieben und verleihen dem Buch eine persönliche Note.
Wo es nötig ist (zum Beispiel bei den Filoteig Pastetchen) gibt es eine Schritt-für-Schritt Anleitung mit Fotos. Das habe ich als sehr hilfreich empfunden.
Das Tüpfelchen auf dem I sind die sehr ansprechenden Fotos. Beim bloßen anschauen bekommt man als Leser schon Lust das Rezept nachzukochen und das Wasser läuft einem im Mund zusammen.
Am Ende des Buchs stehen noch das alphabetische Verzeichnis der Rezepte und ein Verzeichnis nach Zutaten was ich auch sehr gut und übersichtlich fand.

Das Zusammenspiel von Fotos und Text, das leichte Nachkochen der Gerichte, der bewusste Verzicht auf 1001 Zutat die man danach nie wieder benötigt und die klaren Angaben und Anweisungen in den Rezepten machen das Kochbuch zu etwas ganz besonderem das ich jedem Fan der griechischen Küche wärmstens empfehlen kann.
Meine Favoriten waren übrigens der oben genannte Feta in Olivenöl, die Harissa Ofenkartoffeln mit Joghurtsauce und die Austernpilzpfanne auf Souflaki Art. Und obwohl meine Familie sehr gerne Fleisch isst hat es bei den von uns nachgekochten Rezepten keinem gefehlt.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Toller zweiter Teil der Reihe

Kein Kuchen für Vampire
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Die Geschichte von Robin und Zylas geht in die zweite Runde. Die unfreiwillige Kontraktorin und ihr widerspenstiger Dämon setzen zusammen mit Robins Cousine Amalia die Suche nach Onkel Jack und dem Familiengrimoire ...

Die Geschichte von Robin und Zylas geht in die zweite Runde. Die unfreiwillige Kontraktorin und ihr widerspenstiger Dämon setzen zusammen mit Robins Cousine Amalia die Suche nach Onkel Jack und dem Familiengrimoire fort. Zusätzlich müssen sie sich mit ein paar lästigen – und leider auch ziemlich starken – Vampiren herumärgern. Blöd ist auch das bei einem Einsatz gegen ebendiese Vampire Robins Geheimnis herauskommt. Es gibt also viel zu tun für das ungleiche Duo... Auch der zweite Band hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich liebe einfach das Zusammenspiel der Beiden. Es ist schön zu lesen dass Menschenmädchen und Dämon immer mehr ihre Zuneigung füreinander entdecken und nicht so recht wissen wie sie jetzt damit umgehen sollen. Ich hatte beim Lesen oft ein großes Schmunzeln im Gesicht... Robin bekommt immer mehr Einblicke in das Wesen des Dämons und lernt ihn besser kennen und verstehen. Im Gegenzug dazu scheint sich auch Zylas Gedanken über das was Robin sagt und tut zu machen und ihr Verhalten nicht mehr nur mit „menschlicher Dummheit“ abzutun. Man merkt das Beide eine Entwicklung durchmachen und das hat mir sehr gut gefallen. Spannende Verfolgungsjagden, spritzige Dialoge und humorvolle Szenen. Dazu ein Spannungsbogen der, wie von der Autorin gewohnt, von Anfang bis Ende sehr hoch ist. Das Buch ist ein echter Pageturner. Von mir gibt es eine große Empfehlung für alle Fantasy Fans. Das Buch kann unabhängig von der Hauptreihe „Guild Codex: Spellbound“ gelesen werden. Mehr Spaß hat man allerdings wenn man diese auch kennt. „Kein Kuchen für Vampire“ spielt nach dem 5. Band „Alchemie und ein Amaretto“. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit Robin und Zylas weitergeht und freue mich schon sehr auf Band 3.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Rasanter fünfter Teil der Reihe

Alchemie und ein Amaretto
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Es wird weihnachtlich bei Tori und den drei Magiern. Zusammen mit ihrer Freundin Sin deren Schwester an der Sinclair Akademie studiert besuchen sie Aarons Eltern. Diese sind sehr reich und berühmt, bewohnen ...

Es wird weihnachtlich bei Tori und den drei Magiern. Zusammen mit ihrer Freundin Sin deren Schwester an der Sinclair Akademie studiert besuchen sie Aarons Eltern. Diese sind sehr reich und berühmt, bewohnen eine Burg und leiten die angesehene Sinclair Akademie. Doch an der Akademie gehen seltsame Dinge vor. Mutierte Wölfe greifen Schüler an. Und schließlich wird auch Sin verwundet und droht sich in eine Wer-Fee zu verwandeln... In einem dramatischen Finale müssen die Freunde alles geben um zu verhindern das die Verwandlung stattfindet. Doch gleichzeitig werden die Burg und die Akademie angegriffen und ein geheimnisvoller Gegner hält im Hintergrund scheinbar alle Trümpfe in der Hand. In gewohnt lockerem und humorvollem Schreibstil erzählt Annette Marie die Geschichte. Wir erfahren mehr über Aaron und auch über Ezra und lernen eine andere, leider ziemlich arrogante Seite von Aaron kennen. Tori wird von den drei Magiern nicht mehr beschützt sondern als gleichberechtigte Mitkämpferin akzeptiert. Freundschaft ist wieder ein sehr großes und wichtiges Thema. Auch Tori hat gelernt zu akzeptieren das sie Freunde hat und das sie für diese alles tun würde. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Schön fand ich auch das Tori, und damit auch wir, mehr über Druiden erfahren. So erschließt sich dem Leser die magische Welt von Buch zu Buch etwas mehr. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und ich bin schon gespannt wie es mit Tori und den drei Magiern weitergeht und ob es Tori gelingen wird hinter das Geheimnis eines gewissen Amuletts zu kommen... Große Leseempfehlung für alle Fantasy Fans.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Ein neuer Fall für Ernestine und Anton

Mord im Planetarium
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In ihrem nunmehr elften Fall ermitteln die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Apotheker im Ruhestand Anton Böck im Wien des Jahres 1927. Das erste Planetarium außerhalb von Deutschland macht ...

In ihrem nunmehr elften Fall ermitteln die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und der Apotheker im Ruhestand Anton Böck im Wien des Jahres 1927. Das erste Planetarium außerhalb von Deutschland macht Station in Wien und die Begeisterung in der Bevölkerung ist riesig. Ernestine ist es gelungen Karten für die gesamte Familie (ausgenommen natürlich Baby Juli) zu bekommen. Auch der Freund von Antons Enkelin Rosa ist eingeladen und die beiden freuen sich schon mächtig auf den Ausflug. Auf dem Gelände angekommen bestaunen sie zuerst die verschiedenen Ausstellungspavillons bevor es dann in die Vorstellung geht. Beim Empfang vor dem Vortrag werden sie Zeugen eines Streits zwischen zwei Brüdern und es kommt zu Handgreiflichkeiten. Am Schluss der Vorstellung die alle sehr genossen haben wird einer der Brüder tot in seinem Sessel gefunden. Ernestine, neugierig wie immer beginnt sofort, sehr zum Missfallen von Kommissar Erich Felsberg. Und auch Anton ist nicht sonderlich erpicht darauf wieder in einen Mordfall hineingezogen zu werden...
Dieses Buch ist um einiges ernster als die letzten Bände. Neben dem eigentlichen Kriminalfall spielt das politische Klima eine immer größer werdende Rolle. Neben den Aufständen nach dem Schattendorf Prozess die schließlich im Brand des Justizpalasts gipfelten werden die Ressentiments gegen Juden wieder stark thematisiert. Mit dem heutigen Wissen um die damaligen Geschehnisse bin ich sehr gespannt wie die Autorin es auflösen wird wie es mit dem jüdischen Kriminalkommissar Erich und seiner Familie weitergeht. Beate Maly hat den damals herrschenden Zeitgeist sehr gut eingefangen. Dank ihrer atmosphärischen und bildhaften Sprache kann man sich als Leser sehr gut in das Wien der damaligen Zeit hineinversetzen. Die große Politik fängt nun an, sich auch in der Familie von Ernestine und Anton auszuwirken. Anton der seiner Tochter nun wieder in der Apotheke hilft da diese mit dem Baby ziemlich ausgelastet ist missfällt es sehr das Ernestine die jetzt ehrenamtlich in einer Arbeiterbibliothek arbeitet durch die Beschäftigung mit der Politik zunehmend ihre Fröhlichkeit und ihren Optimismus verliert. Diese Zwischenmenschlichen Konflikte beschreibt die Autorin sehr einfühlsam. Auch das Familienleben der Böcks wird sehr lebendig beschrieben so dass man sich in dieser Patchwork Familie fast zuhause fühlt.
Und bei aller Politik und allen Gedanken kommt der eigentliche Kriminalfall nicht zu kurz. Dieser ist toll konstruiert und sehr gut durchdacht. Und obwohl ich diesmal von Anfang an eine Ahnung hatte wer der Mörder sein konnte war ich fasziniert davon wie sich die ganze Geschichte nach und nach vor mir entfaltete.
Ich mag diese Reihe sehr und habe auch diesen Band sehr gerne gelesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans von historischen Krimis.

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