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Veröffentlicht am 27.01.2026

„Werecat Café“ von Lea Melcher - Eine charmante Mischung aus Fantasy und Herzlichkeit

Werecat Café
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Lea Melchers „Werecat Café“ entführt die Leser*innen in eine wundervoll skurrile Welt, in der Magie und Alltag auf eine ganz besondere Weise miteinander verschmelzen. Besonders angesprochen hat mich der ...

Lea Melchers „Werecat Café“ entführt die Leser*innen in eine wundervoll skurrile Welt, in der Magie und Alltag auf eine ganz besondere Weise miteinander verschmelzen. Besonders angesprochen hat mich der Werkatzenfluch – eine Idee, die sofort neugierig macht und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet ist.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Dorothy Murphy, einer magischen Tierärztin aus dem verträumten Hexendörfchen Snickerford, die aus dem Schatten ihrer Drillingsschwestern treten möchte. Ein Friseurbesuch in Canterbury bringt sie versehentlich in Kontakt mit einem gefährlichen Werkatzenfluch. Als sie eine herrenlose Katze ins Katzencafé von Elliott bringt – einem brummigen, aber charmanten Cafébesitzer – wird dieser selbst zur Werkatze. Gemeinsam versuchen Dorothy und Elliott, den Fluch zu brechen, ohne dass die magische Welt von der verbotenen Verwandlung erfährt. Dabei jonglieren sie mit Schulden, zehn Katzen und einer langsam entstehenden Romanze.
Was mich besonders begeistert hat, ist die warme Atmosphäre, die das Buch vermittelt. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, jeder mit seiner eigenen kleinen Macke und Tiefe, was sie unglaublich sympathisch macht. Dadurch entsteht eine Verbindung, die über das reine Fantasy-Setting hinausgeht.
Der Schreibstil von Lea Melcher ist flüssig und einfühlsam, mit einer Prise Humor, die das Lesen zu einem Vergnügen macht. Die Handlung ist angenehm unaufgeregt, aber dennoch spannend genug, um die Neugier bis zum Ende zu halten. Besonders schön fand ich, wie offen und gesund die Hauptpersonen miteinander kommunizieren. Ich bin kein Fan des miscommunication tropes und habe mich über das „erwachsene“ Verhalten gefreut.

Insgesamt ist „Werecat Café“ für mich ein kleines Juwel unter den Fantasy-Romanen: Ein cozy Abenteuer, ein behaglicher Rückzugsort, der zum Verweilen und Wohlfühlen einlädt. Perfekt für den Herbst! Wer auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit Herz, Humor und einer Prise Katzenzauber ist, wird hier definitiv fündig.

Vielen Dank an NetGalley für das Bereitstellen des Hörbuchs!

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Düster, spannend und sexy

House of Rayne
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Titel: House of Rayne
Autor:in: Harley Laroux
Verlag: Kyss
Genre: Queer Gothic Horror Romance

Dieses Buch hat meine herbstlichen spicy Gothic Horror Träume wahr werden lassen! I‘m obsessed!

„Pleasure ...

Titel: House of Rayne
Autor:in: Harley Laroux
Verlag: Kyss
Genre: Queer Gothic Horror Romance

Dieses Buch hat meine herbstlichen spicy Gothic Horror Träume wahr werden lassen! I‘m obsessed!

„Pleasure is nothing without pain.“

In „House of Rayne“ begleiten wir Salem auf die beschauliche Insel Blackridge Island, wo sie einfach nur den Kopf frei bekommen möchte. Doch ihre Pläne werden durchkreuzt, zum einen von der überaus attraktiven Bed&Breakfast Besitzerin Rayne, als auch von dem mysteriösen Unheil, das die Insel zu überschatten scheint…

Cover: Das edle und düstere Cover schafft die richtige Stimmung und hat mir direkt sehr gut gefallen. Die Illustration der geheimnisvollen Kreatur bereitet mir jetzt nach Lesen des Buches noch mehr Gänsehaut als vorher!

Inhalt: Die Geschichte war für mich ein richtiger Pageturner und von Anfang bis Ende spannend. Der Schreibstil von Harley Laroux liest sich sehr flüssig und hat ein stimmiges Pacing. Besonders mochte ich die bildhafte Beschreibung der düsteren Atmosphäre der Insel und ihrer Bewohner sowie der kirchlich-religiösen Thematik. Die Gothic Horror Elemente sind da, aber das Buch ist auch für Horror-Neulinge wie mich gut lesbar. Es war für mich genau das richtige Maß an Gruseln und Thrill.

Charaktere: Die beiden Protagonistinnen Salem und Rayne habe ich als sehr authentisch und emotional komplex empfunden. Ich liebe es, wenn queere Figuren von queeren Autor:innen geschrieben werden. Man merkt einfach, dass Harley Laroux Ahnung hat von dem, was sie schreibt. Die Liebesgeschichte ist sowohl queer als auch kinky, also eher ein Nischenthema. Umso mutiger finde ich es, dass der Kyss Verlag dieses tolle Buch übersetzt und verlegt hat. Bitte mehr davon!
Die Geschichte enthält viele spice Szenen und einvernehmliche BDSM Elemente. Dessen solltet ihr euch bewusst sein, wenn ihr überlegt, „House of Rayne“ zu lesen. Auch hierbei muss ich sagen, dass ich die Beschreibungen sehr authentisch fand (und heiß). Mir persönlich waren es fast schon zu viele spice Szenen, aber es passt zur Story und ich verzeihe es Salem und Rayne! ;)
Einen Punkt, den ich noch positiv erwähnen möchte, ist die sensible Thematisierung von Salems Angststörung. Einfach YES zu einer badass FMC mit psychischer Erkrankung 🫶

Tropes: sapphic, forced proximity, paranormal, small town romance, gothic horror, fast burn, grumpy/sunshine, BDSM, spooky, dark magic

Fazit: Ein perfektes Buch für die Spooky Season! Ich habe jetzt definitiv Lust bekommen, mehr queere Gothic Horror Bücher zu lesen. Und das wird auch nicht mein letztes Buch von Harley Laroux gewesen sein.

Vielen Dank an Vorablesen und den Kyss Verlag für mein Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Wenn frostige Winde durch die Landschaft ziehen

Keltische Winternächte
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Titel: Keltische Winternächte
Autor:in: Loireag na Mara
Illustration: Liga Klavina
Verlag: Wunderhaus
Genre: Märchen
Reihe: Einzelband

„Wenn frostige Winde durch die Landschaft ziehen und das Licht der ...

Titel: Keltische Winternächte
Autor:in: Loireag na Mara
Illustration: Liga Klavina
Verlag: Wunderhaus
Genre: Märchen
Reihe: Einzelband

„Wenn frostige Winde durch die Landschaft ziehen und das Licht der Kerzen die Dunkelheit vertreibt…“

„Keltische Winternächte“ nimmt uns mit auf ein Abenteuer durch kalte Winternächte mit 10 atmosphärischen Märchen aus Irland, Schottland, Cornwall und Wales. Mein persönliches Highlight an diesem Sammelband sind die wunderschönen Illustrationen sowohl auf dem Cover als auch im Buch von der Künstlerin Liga Klavina. Zahlreiche magisch-düstere Illustrationen erwecken die Geschichten erst richtig zum Leben. Durch das große Format des Buches kommen diese Kunstwerke besonders schön zur Geltung. Die stimmungsvollen Märchen wurden sorgfältig ausgewählt und haben mir beim Lesen viel Freude bereitet. Man gewinnt einen interessanten Einblick in die Geschichte und Kultur dieser Länder. Zudem fand ich es spannend, etwas unbekanntere Märchen kennenzulernen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dieses Buch mit der ganzen Familie zu lesen und gemeinsam die tollen Bilder anzuschauen. Durch die hochwertige Aufmachung eignet es sich auch super als Geschenk. Meine einzige kleine Kritik ist, dass das Buch mit 10 Geschichten relativ dünn ist. Ich hätte am liebsten noch weitere Märchen gelesen. Trotzdem ist es eine schöne Auswahl und mit dieser Ausstattung eine klare Empfehlung.

Fazit: Für Fans von Märchen, keltischer Mythologie und kunstvollen Illustrationen ein echter Schatz und ein Hingucker im Bücherregal!

Vielen Dank an LovelyBooks und den Wunderhaus Verlag für mein Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Von Liebe, Verlust und Befreiung

All the Way to the River
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Titel: All The Way To The River
Autor:in: Elizabeth Gilbert
Verlag: Fischer
Genre: Autobiographie
Reihe: Einzelband

„Dieses Buch erzählt davon, wie man auf der Suche nach Liebe und Glück verlorengehen ...

Titel: All The Way To The River
Autor:in: Elizabeth Gilbert
Verlag: Fischer
Genre: Autobiographie
Reihe: Einzelband

„Dieses Buch erzählt davon, wie man auf der Suche nach Liebe und Glück verlorengehen kann. Und wie man aus dieser Verlorenheit wieder zurückfindet.“

All The Way To The River ist ein autobiographischer Roman von Elizabeth Gilbert, der Autorin des Weltbestsellers „Eat, Pray, Love“ und behandelt die Themen Liebe, Abhängigkeit und Verlust.

Cover: Das Buchcover ist mir direkt ins Auge gefallen. Die Gestaltung wirkt auf mich gleichzeitig zart und verwirrend-rauschhaft. Diese Empfindungen haben sich für mich auch beim Lesen durch das Buch gezogen und passen zur Suchterfahrung der Autorin.

Inhalt: Gilbert erzählt von ihrem Lebensabschnitt mit ihrer Partnerin Rayya, der gemeinsamen Co-Abhängigkeit und der Zeit des Abschiednehmens aufgrund von Rayyas Krebserkrankung sowie ihr Weg der Selbstfindung danach. Es fällt mir schwer, eine inhaltliche Bewertung bei einem autobiographischen Roman abzugeben. Ich habe online einige Rezensionen gelesen, die das Buch sehr negativ bewerteten, da sie die Autorin unsympathisch und ihr Verhalten problematisch fanden. Ich sehe in dieser schonungslosen, teilweise brutalen Ehrlichkeit und Offenheit der Autorin jedoch eine große Stärke dieses Werks. Gilberts Schreibstil ist selbstreflektiert und poetisch. Man muss bedenken, dass dies die Lebensgeschichte von zwei Personen mit Suchterkrankung ist, deren Verhalten uns sehr befremdlich und unverständlich erscheinen mag. Gilberts Heilungsprozess dauert gerade einmal seit 5 Jahren an. Sie ist emotional noch mitten in der Aufarbeitung ihrer traumatischen Erfahrungen und das kann manchmal messy sein, was man diesem Buch auch anmerkt. Ich denke, hätte sie dieses Buch mit größerem zeitlichen Abstand geschrieben, etwa in 10 Jahren, hätte die Erzählweise ganz anders ausgesehen. Aber das hätte es eventuell auch beschönigt und eine Menge authentischer Emotionen wäre verloren gegangen. Ich persönlich finde es gut, dass sie ihre Geschichte genau jetzt genau so erzählt hat.
Dennoch sind mir beim Lesen vor allem zwei Kritikpunkte aufgefallen:
Zum einen habe ich mich unwohl gefühlt mit der Veröffentlichung von intimen Details zu Gilberts Partnerin Rayya. Ich weiß nicht, inwieweit dies vor ihrem Tod noch abgesprochen wurde. Trotzdem finde ich es schwierig, da wir ihre persönliche Sicht der Dinge nun nicht mehr erfahren können.
Zum Anderen fand ich Gilberts Verhältnis zu Spiritualität als einzige Rettung fragwürdig. Ich verstehe, dass Spiritualität in schwierigen Lebensphasen Trost spenden kann. Dennoch empfand ich Ihre Spiritualität an manchen Stellen übersteigert und etwas naiv.

Fazit: Wer bei diesem Roman eine queere Liebesgeschichte oder einen Fortsetzungsroman zu „Eat, Pray, Love“ erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Für Leser:innen, die tiefgründige und nachdenkliche Geschichten voller Schmerz und Hoffnung mögen, kann ich dieses Buch aber empfehlen!

Vielen Dank an Vorablesen und den S.Fischer Verlag für mein Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Kreativ und nachhaltig!

fantastisch fermentiert
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Titel: fantastisch fermentiert

Autor:in: Alma Corina Blum

Verlag: Löwenzahn

Genre: Kochbuch/ Ernährung



Super für Anfänger und Fortgeschrittene!

Meine Küche hatte schon den ein oder anderen Kimchi ...

Titel: fantastisch fermentiert

Autor:in: Alma Corina Blum

Verlag: Löwenzahn

Genre: Kochbuch/ Ernährung



Super für Anfänger und Fortgeschrittene!

Meine Küche hatte schon den ein oder anderen Kimchi Versuch miterlebt! Dementsprechend wusste ich, dass mir das fermentieren Spaß macht und ich war neugierig, was man außer Kohl vielleicht noch fermentieren kann. Daher hat mich dieser Titel direkt angesprochen.
Beim Auspacken war ich dann gleich von der tollen Qualität des Buches begeistert! Die hochwertige Verarbeitung und die satten Farben allein sind schon ein Hingucker in meinem Regal ;) Aber auch inhaltlich konnte mich das Werk überzeugen - gutes Grundlagenwissen kombiniert mit kreativen Rezepten, und auch der Nachhaltigkeitsgedanke kommt zur Sprache. Besonders nützlich finde ich den Rezeptteil, aus dem ich auch schon das ein oder andere nachgekocht habe. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können aus diesem Buch etwas für sich mitnehmen. Ich kann mir auch gut vorstellen, ein Exemplar an eine Freundin zu verschenken. Ein sehr schönes Buch, von mir gibt es 5 Sterne :)

Vielen Dank an den Löwenzahn Verlag und LovelyBooks für mein Rezensionsexemplar!

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