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Venatrix

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Veröffentlicht am 29.05.2022

Herrlich Skurril

Das Welttage Buch
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Wer von uns hat sich noch nie über einen kuriosen Welttag gewundert? Ob es der Welttag des Buches (23. April) oder der „Internationaler Lies-mir-vor-Tag“ (19. März) oder der „Tag der Dichter“ (21. August) ...

Wer von uns hat sich noch nie über einen kuriosen Welttag gewundert? Ob es der Welttag des Buches (23. April) oder der „Internationaler Lies-mir-vor-Tag“ (19. März) oder der „Tag der Dichter“ (21. August) ist. Es gibt kaum ein Motto, das nicht zum Feiern einlädt und in diesem Buch verzeichnet ist, mag der Grund auch noch so skurril sein.

Essen und Trinken ist an jedem Tage des Jahres vertreten. Manches ist nur in Europa, manches nur in Amerika üblich. Der amerikanische Feiertag zu Unabhängigkeit (4. Juli) ist gleichzeitig der Tag des Grillfestes, der Spareribs (passt ja zusammen) und der „Iss-kein-Fleisch-Tag“ - also typisch amerikanisch inskonsequent.

Der 21. März ist der Tag mit den meisten Welttagen - nämlich 16.

Manche Tage bräuchte ich nicht: Den Tag der Mücke (20. August) oder den „Zähle-deine-Knöpfe-Tag (21. Oktober). Wer kommt auf so eine Idee?

Manche Tage, wie der „Internationale Frauentag“ (8. März) oder der „Welt-Aids-Tag“ (1. Dezember) erinnern daran, dass noch einiges zu tun ist.

Das Autoren-Duo Alexandros Stefanidis und Julia Otterbach hat alle (?) inoffiziellen Feiertage hier in diesem Buch versammelt. Die Tage sind vom 1. Jänner bis 31. Dezember aufgelistet. Ein Farb- und Signaturencode an den Rändern erleichtert die Einordnung nach Themengruppen. Das gibt ein buntes Bild. Aufgelockert wird das Ganze durch kurze Kommentare bis hin zu längeren Essays und Interviews.

Mit diesem Buch lässt sich leicht ein Glückwunsch zum Geburtstag erstellen. So in der Art: „Freu dich, du hast am Welttag des Jazz Geburtstag (30. April, mein Geburtstag). Blöd nur, wenn das Geburtstagskind ein Klassik-Fan ist. Macht aber auch nichts. Denn an diesem Tag kann man auch Frisuren oder Haferflocken-Kekse feiern.

Jeder Tag verdient es, gefeiert zu werden. Manchmal still und leise, manchmal mit Augenzwinkern oder doch mit einem Grinsen im Gesicht.


Fazit:

Ein skurriles Buch, das durch seine Aufmachung (Hardcover, bunte Seiten) auch ein witziges Mitbringsel zu einer launigen Runde ist. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.05.2022

Die drei Unbesiegbaren - Geschichte einer Freundschaft

Morgen werden wir glücklich sein
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Sie nannten sich „Die drei Unbesiegbaren“, Marie, Geneviève und Amiel. Drei Frauen, enge Freundinnen, die eine Wohnung (und manches andere) miteinander teilen, bis der Einmarsch deutscher Truppen in Paris ...

Sie nannten sich „Die drei Unbesiegbaren“, Marie, Geneviève und Amiel. Drei Frauen, enge Freundinnen, die eine Wohnung (und manches andere) miteinander teilen, bis der Einmarsch deutscher Truppen in Paris ihre Leben völlig aus der Bahn wirft. Marie schließt sich der Résistance an, Geneviève spielt Klavier für die Besatzer und die jüdische Ärztin Amiel fürchtet um ihr Leben.

Die Geschichte der engen Freundinnen driftet mehrmals auseinander. Während Amiel und Marie gegen die Boches kämpfen, scheint sich Geneviève mit den verhassten Deutschen arrangiert zu haben, um bessere Essensrationen zu erhalten. Das klingt nun ein wenig egoistisch, doch Geneviève nutzt mehrmals ihren Einfluss auf deutsche Offiziere, um ihre Freundinnen zu retten.

In einem zweiten Erzählstrang treffen wir in der Gegenwart auf Josephine und Malou, die Enkelinnen von zwei der Frauen, die in einem stecken gebliebenen Lift versuchen, die Vergangenheit ihrer Großmütter und Mütter, aufzuarbeiten. Denn in den Wirren des Zweiten Weltkriegs haben sich die „Drei Unbesiegbaren“ weiter voneinander entfernt, als sie es sich in ihren (Alb)Träumen ausmalen hätten lassen.

„Josephine hielt sich die Ohren zu. Mit dieser Verrückten zusammen im Aufzug festzusitzen war ein Ding, aber ganz sicher würde sie ihr nicht erlauben, ihr auch noch mit diesem Thema auf den Geist zu gehen! Diese Marie konnte ihr mit ihrem schlechten Gewissen den Buckel runterrutschen. Nur sie war schuld daran, dass ihre Großmutter ihre Laufbahn als Pianistin hatte aufgeben müssen, dass sie überhaupt nie wieder richtig hatte Klavier spielen können. Wie auch – mit verkrüppelten Fingern? Und ebenso war sie mitschuldig daran, dass Geneviève damals alle über die Herkunft von Josephines Mutter belogen hatte, die an dieser Lüge zugrunde gegangen war. Josephine verbot es sich, weiterzudenken. Sie wollte nichts darüber hören. Sie wollte nicht darüber reden. Auch nicht über all die anderen Dinge, die ihre Großmutter dieser Marie vorzuwerfen hatte. Nein, sie hatte genug von alldem. Von Geburt an hatte diese ganze alte Scheiße wie ein Pechmantel an ihr geklebt. Und da konnte niemand, niemand, niemand von ihr verlangen, dass sie das jetzt alles mit einer Entschuldigung von wem auch immer ad acta legte. Und für Geneviève galt das Gleiche. Dafür hatten sie zu sehr gelitten. Alle beide.“

Josephine und Malou sind höchst unterschiedliche Charaktere, die ohne es selbst zu wissen, sich ähnlicher sind, als ihnen lieb ist.

Verwirrt? Dann lest dieses Buch!

Meine Meinung:

Ein eindringliches Buch, dass es zu lesen lohnt. In einer Zeit, nämlich zwischen 1940 und 1945, in der Krieg im allgemeineinen und Terror gegen Juden herrscht, ist es schwer, unbeteiligt zu sein, sich aus allem heraushalten zu wollen, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Jede der drei Frauen versucht sich selbst und und anderen, so gut es unter diesen Umständen eben geht, zu helfen. Dass jede für sich dafür einen hohen Preis zahlt, verschweigen sie einander.

Wir erfahren abwechselnd aus beiden Handlungssträngen, was zu dem Bruch der Freundschaft geführt hat und warum sich die Enkelinnen so unversöhnlich gegenüber stehen.

Natürlich spielt der überwiegende Teil der Handlung während des Zweiten Weltkriegs, doch die späteren Ereignisse habe Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Mit ihrem eindringlichen Erzählstil lässt Lea Korte ihre Protagonistinnen träumen, handeln und weinen. Die Charaktere sind ausgefeilt und wirken authentisch.

Fazit:

Ein eindringliches Buch, über Freundschaft, dass sich zu lesen lohnt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.05.2022

Von Berlin nach Deutsch-Südwest-Afrika

Entscheidung in Afrika
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Autorin Elke R. Richter entführt uns in ihren historischen Roman zunächst in das Moabiter Krankenhaus in Berlin. Anschließend führt uns die Reise nach Deutsch-Südwest-Afrika.

Doch von Anfang an. Man schreibt ...

Autorin Elke R. Richter entführt uns in ihren historischen Roman zunächst in das Moabiter Krankenhaus in Berlin. Anschließend führt uns die Reise nach Deutsch-Südwest-Afrika.

Doch von Anfang an. Man schreibt das Jahr 1904 und der Arzt Rudolph Kampmann forscht mit Leidenschaft am Robert-Koch-Institut an einem Impfstoff gegen den Typhus. Gleichzeitig ist er Chirurg am Moabiter Krankenhaus, wo er die Krankenschwester Dorothea kennen- und schätzen lernt. Just als sich die beiden vorsichtig näherkommen, zwingen familiäre Probleme Rudolph, Berlin zu verlassen. Der Brief, den er Dorothea schreibt, erreicht sein Ziel nicht und Dorothea gibt, von Rudolph enttäuscht, dem Werben von Arnold Rautenberg, einem anderen Stationsarzt, nach und heiratet ihn. Ein Fehler, den sie umgehend bereut.

Als Rudolph die Heiratsanzeige in der Zeitung liest, verpflichtet er sich, für drei Jahre als Militärarzt nach Deutsch-Südwest-Afrika. Im dortigen Lazarett trifft Rudolph auf Arnold, dem er, um sein Leben zu retten, einen Unterschenkel amputieren muss, der nach einem Schusswechsel von Wundbrand befallen ist. Dass diese lebensrettende Operation ein Nachspiel haben wird, lässt sich leicht erraten ...

Meine Meinung:

Dieser historische Roman ist penibel recherchiert. Die Leser erfahren in mehreren Handlungssträngen einiges aus der Geschichte der Medizin und lernen den beschwerlichen Alltag in einem Krankenhaus um 1900 kennen. Daneben dürfen wir an der unrühmlichen Kolonialgeschichte des Deutschen Kaiserreiches teilhaben. Hier in Deutsch-Südwest-Afrika begehen die deutschen Truppen Genozid an der indigenen Bevölkerung. Wir erleben die Strapazen, denen die Männer ausgesetzt sind und die oft unzureichende medizinische Versorgung. Rudolph und seine Kollegen versuchen ihr Bestes, aber gegen Wundbrand und Typhus sind sie weitgehend machtlos. Die Tetanusimpfung, wie wir sie heute kennen, wird flächendeckend erst in den 1930er Jahren entwickelt. Die Seren gegen den Thypus erhalten nur die Offiziere, da zu wenig geliefert wird.

Neben diesen Hauptsträngen entwickelt die Autorin einige Nebenhandlungen, die zwar interessant, aber nicht zwingend mit Rudolph und Dorothea zusammenhängen. Ein Beispiel ist die Häufung von Todesfällen von Patienten, die sich bereits auf dem Wege der Besserung befinden. Weder Rudolph noch Dorothea geraten hier unter Verdacht, weshalb diese Sequenz - so dramatisch sie auch sein mag - die eigentliche Handlung per se nicht weiterbringt.

Die Charaktere sind sehr gut entwickelt. Der ernste Rudolph, der ein schreckliches Geheimnis mit sich herumschleppt, das dem Leser erst spät enthüllt wird und Dorothea, die in Afrika über sich hinauswächst.
Natürlich dürfen Intriganten genauso wenig fehlen wie arrogante Eltern bzw. Schwiegereltern. Eine interessante Entwicklung macht Sophie Rautenberg, Dorotheas Schwiegermutter durch, die am Krankenbett von Arnold, seine Charakterschwäche(n) erkennt.

Gut gefällt mir die penible Recherche von Elke R. Richter. Zum Nach- und Weiterlesen findet man am Ende des Romans ein Literatur- und Quellenverzeichnis.

Trotz vieler Details aus der Medizingeschichte und dem Größenwahn des deutschen Kolonialismus werden die Leser nicht mit Infodump überschüttet.

Der Kniff in der zweiten Hälfte des Buches aus den Tagebucheintragungen von Rudolphs Cousin zu zitieren, bildet einen Bruch in der Erzählstruktur, der ziemlich auffällt, weil er den Lesefluss ein wenig hemmt. Mir persönlich hat das nichts ausgemacht, andere Leser könnten darüber stolpern.

Fazit:

Ein penibel recherchierter Ausflug in die Vergangenheit, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 26.05.2022

Von der Kunst, Gärten zu gestalten

Gartenkünstlerinnen
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Mit diesem nur 144 Seiten dünnen Buch setzt Autorin Editha Weber drei außergewöhnlichen Frauen ein Denkmal. Allen dreien ist gemeinsam, dass sie mutig und unkonventionell, botanisch versiert und künstlerisch ...

Mit diesem nur 144 Seiten dünnen Buch setzt Autorin Editha Weber drei außergewöhnlichen Frauen ein Denkmal. Allen dreien ist gemeinsam, dass sie mutig und unkonventionell, botanisch versiert und künstlerisch begabt sind. Doch das würde wenig nützen, wenn sie nicht zusätzlich bestens gesellschaftlich vernetzt gewesen wären. Wer also sind diese drei geheimnisvollen Frauen? Und was war ihr Verdienst?

Es handelt sich um Gertrude Jekyll, Vita Sackville-West und Constance Spry, drei Frauen, die maßgeblich an der Gestaltung von (Landschafts)gärten in England, Anteil hatten.

Mit den Augen einer Malerin: Gertrude Jekyll (1843 –1932)
Im Garten leben: Vita Sackville-West (1892–1962)
Schönheit für jeden: Constance Spry (1886 –1960)

Jede der Frauen hat ihren eigenen Zugang zur Gartengestaltung. Allerdings sind sie alle aus gutem Haus und vermögend. So muss man auch das folgende Zitat von Vita Sackville-West sehen.

»Erfolgreiches Gärtnern ist nicht notwendig eine Frage von Wohlstand, vielmehr eine von Liebe, Geschmack und Wissen.«

Eine mehrköpfige Familie, die sich nur mit Heimarbeit mehr schlecht als recht über Wasser halten kann und mehrmals von Delogierung bedroht ist, wird über diesen Satz nicht einmal milde lächeln können. Für solche Familien waren auch kleinste Gärten als Anbaufläche für Gemüse lebensnotwendig.

»Öffnen Sie Ihren Geist für jede Form von Schönheit.« Constance Spry

»Die Erde zu bepflanzen bedeutet, eine Landschaft mit lebenden Dingen zu malen.« Gertrude Jekyll

Meine Meinung:

Ich gebe ja zu, von keiner der drei Damen jemals gehört zu haben, doch die Opulenz der englischen Gärten, die ich manchmal im Fernsehen oder in Bildbänden bewundern darf, hat mich zu diesem schmalen Büchlein greifen lassen.

Die Autorin selbst folgt dem Ausspruch von Constance Spry »Tu was Dir gefällt, folge Deinem Stern … Sei offen für jede Art von Schönheit.« Und beschenkt sich selbst und ihre Leser mit diesem Buch. Editha Weber lebt ihre Leidenschaft für prachtvolle Gärten aus und folgt den drei Gartenkünstlerinnen, deren Werke noch heute Beachtung finden. Der heutigen Gartenkultur und Floristik liegen die bahnbrechende Gestaltungsfreude der drei Gartenkünstlerinnen zugrunde.

Einige Fotos von Gärten, die die drei gestaltet haben, finden sich im Buch. Leider sind es nur schwarz-weiß-Fotos, so dass sich die opulente Blütenpracht nur erahnen lässt.

Fazit:

Das gebundene Buch ist ein ansprechendes Mitbringsel für Freunde von englischen Gärten. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Veröffentlicht am 26.05.2022

Sprachlich ein Genuss, hat mich das Thema dann doch nicht so berührt

Die dunkle Seite
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In ihrem neuesten Roman entführt uns die tschechische Schriftstellerin Markéta Pilátová nicht nur in das schroffe Altvatergebirge in Nordmähren, sondern auch in Parallelwelten, in denen sich zwei mit übersinnlichen ...

In ihrem neuesten Roman entführt uns die tschechische Schriftstellerin Markéta Pilátová nicht nur in das schroffe Altvatergebirge in Nordmähren, sondern auch in Parallelwelten, in denen sich zwei mit übersinnlichen Kräften begabte Männer, Mirek und Rudy, gegenüberstehen. Dann gibt es noch einen dritten, der seine übernatürlichen Kräfte nur vorspielt, dafür aber einige Verbrechen in der Vergangenheit und Gegenwart verübt hat. Als Gegenpol ist Majka alias Evangelina zu sehen, die ihre eigenen Probleme hat und nacheinander sowohl bei Mirek als auch bei Rudy Hilfe sucht. Die Hilfe wird gewährt, hat jedoch sie ihren Preis.
Welche Rolle spielen die beiden schwarzen Mäntel? Und können Verbrechen aus der Vergangenheit nachträglich ungeschehen gemacht werden? Wie mit den eigenen Schuldgefühlen umgehen? Was hat die historische Vergangenheit wie z. B. die Hexenprozesse in Groß Ullersdorf/Velké Losiny am Ende des 17. Jahrhundert mit der aktuellen Situation zu tun?
Diese und ähnliche Fragen stellt Autorin Markéta Pilátová ihrer Leserschaft.

Meine Meinung:
Ich kenne Markéta Pilátovás faszinierende Familiengeschichte des tschechischen Schuhfabrikanten Jan Antonín Baťa, der – vor den Nationalsozialisten geflüchtet, von den Kommunisten verunglimpft – in Brasilien seine unternehmerischen Ideale weiterzuleben versucht, indem er dort mitten im Urwald neue Städte gründet und Fabriken erbaut hat. Daher habe ich mir eine ähnliche Geschichte wie „Im Dschungel mit Baťa“ erwartet.
Doch der Roman „Die dunkle Seite“ ist gänzlich anders – nicht sprachlich, denn Markéta Pilátová und der Übersetzer Mirko Kraetsch haben ein sprachlich gelungenes Werk zur Welt gebracht.

Es handelt sich hier im weitesten Sinn um einen Roman nach Art der Urban Fantasy, was so nicht ganz mein Genre ist. Als Leser weiß man nie so genau, wo man sich gerade befindet. In der Realität oder in einer der Gedankenwelten der Protonisten. Bezeichnend ist, dass einige Szenen sowohl in einer Psychiatrischen Anstalt als auch in einem staatlichen Institut, „Insti“ genannt, zur Erforschung von paranormalen Fähigkeiten spielt. Es mag, aufgrund der politischen Vergangenheit der Tschechoslowakei, nicht verwundern, dass solche staatlichen Stätten existiert haben. Um in der Psychiatrie geistig überleben zu können, hat sich der eine oder andere in (s)einen „Gedankenpalast“ geflüchtet, zu dem Außenstehende keinen Zutritt haben. Dass der ehemals sozialistische Staat Tschechoslowakei, ebenso wie der „große Bruder“, die UdSSR, versucht hat, paranormale Fähigkeit zu erforschen und für seine Zwecke zu (miss)brauchen, ist ja hinlänglich bekannt.

Fazit:
Sprachlich ist dieser Roman ein Genuss, allein das Thema hat mich nicht ganz berührt. Daher kann ich hier nur 3 Sterne vergeben.