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Venatrix

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2026

Auf Spurensuche nach der Vergangenheit

Elbland
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Claudia Rikl ist, wie sie erzählt, zu diesem historischen Roman durch ihre eigene Familiengeschichte inspiriert worden. Die Autorin nimmt ihre Leserschaft in drei Zeitebenen (1945/1987 und Gegenwart) in ...

Claudia Rikl ist, wie sie erzählt, zu diesem historischen Roman durch ihre eigene Familiengeschichte inspiriert worden. Die Autorin nimmt ihre Leserschaft in drei Zeitebenen (1945/1987 und Gegenwart) in die Geschichte einer dysfunktionalen Familie mit, die vor allem durch Sprachlosigkeit und fehlender Herzenswärme gezeichnet ist.

Der Roman ist die Geschichte eines Traumas, das am Ende des Zweiten Weltkrieges beginnt und über die Jahrzehnte wie eine schwärende Wunde keine Heilung erfährt, erfahren kann, weil Mutter Irma über die Ereignisse nicht sprechen kann. Weder mit ihrem Ehemann noch mit ihren Töchtern Nina und Katja.

1987, nach einem Sommerurlaub an Irmas Geburtsort Arnau, heute Hostinné, in der damaligen Tschechoslowakei, bei der die Familie entdeckt, dass ihre Mutter fließend tschechisch spricht, geschieht einiges Unvorhergesehenes, über das geschwiegen wird. Warum stellt niemand die Frage nach den Sprachkenntnissen? Tschechisch ist ja nicht unbedingt eine Sprache, die man nebenher lernt.

Wenig später zerreißt es die fragile Familie endgültig, wie wenig später die DDR. Katja macht im Westen Karriere und der Ehemann verlässt den traurigen Rest seiner Familie. Nina, die ältere der Schwestern kümmert sich um ihre Mutter, die zusehends immer tiefer in Depressionen versinkt. Sie stellt ihre eigenen Bedürfnisse stets zugunsten jener der Mutter zurück. Nur einmal, hat sie sich durchgesetzt. Statt Medizin zu studieren, ist sie Schauspielerin geworden.

Als die unnahbare Irma stirbt, fällt ihre Tochter Nina selbst in ein tiefes schwarzes Loch. Obwohl, oder vielleicht genau deswegen, weil die Belastung, ihre depressive Mutter zu pflegen, wegfällt, rebelliert ihr eigenen Körper. Nina verliert das wichtigste Instrument einer Schauspielerin - ihre Stimme. Krank geschrieben, stöbert sie in der Hinterlassenschaft und findet ein paar vergilbte Fotos und ein Rechenbuch. Neugierig macht sie sich auf eine Reise nach Tschechien, um den wenigen Spuren, die ihre Mutter hinterlassen hat, zu folgen.

Meine Meinung:

Obwohl ich natürlich aus zahlreichen Biografien bzw. historischen Romanen und Zeitzeugenberichten weiß, was in den Tagen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit der deutschstämmigen Bevölkerung in der Tschechoslowakei passiert ist, ist es dennoch sehr interessant zu lesen, was Irma als Kind erlebt hat. In abwechselnden Rückblenden erfahren wir Details aus Irmas Kindheit und welche Dynamik aus der Tragödie entwickelt hat. Dieses transgenerationale Trauma, das auch beinahe Ninas Leben zerstört hat. Gleichzeitig eröffnet diese Reise nach Arnau, dem heutigen Hostinné, die Möglichkeit, einer Versöhnung der beiden Schwestern. Beide haben die jeweils andere als bevorzugtes Kind gefunden sowie des Verrats schuldig am Zerwürfnis verdächtigt. Dass hier ganz andere Mechanismen im Spiel sind, ist ihnen nicht bewusst.

Für mich, die sich schon länger mit Epigenetik und transgenerationalen Traumata beschäftige, ist die Auflösung sehr gut gelungen. Allerdings liegt vor den beiden noch ein langer Weg, mit den neuen Erkenntnissen umgehen zu lernen und eine neue Beziehung zueinander aufzubauen.

Die Autorin zeigt eindrucksvoll, welche Auswirkungen unausgesprochene Wahrheiten haben können. Vor allem kleine Kinder nehmen an, zum Beispiel an einer Trennung der Eltern „schuld“ zu sein, oder es „verdient“ zu haben, dass das Geschwisterkind augenscheinlich mehr geliebt wird als es selbst. Hier wären die Erwachsenen gefordert, den Kleinen zu helfen, in dem sie ihnen Vertrauen und Liebe schenken. Doch das ist ihnen oft, wie im Fall von Irma, nicht möglich, weil sie selbst emotional bedürftig sind.

Die Charaktere wirken authentisch, vor allem weil sie kaum eine emotionale Bindung zueinander aufbauen können. Auch die eine oder andere Leserin wird hier ihre Schwierigkeiten haben, Zuneigung oder Nähe zu den Figuren zu entwickeln. Das ist für mich aber die große Kunst der Autorin, keine rührselige Geschichte zu erzählen, sondern eine doch sachliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auszufechten.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser komplexen Familiengeschichte 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.06.2026

Eine messerscharfe Analyse!

Überfall
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Krieg in Österreich - nicht bloß ein Szenario, sondern eine Frage der Zeit?

Franz-Stefan Gady ist einer der führenden Militäranalysten Europas und denkt in diesem Buch das bislang Undenkbare: Ein NATO-Russland-Konflikt ...

Krieg in Österreich - nicht bloß ein Szenario, sondern eine Frage der Zeit?

Franz-Stefan Gady ist einer der führenden Militäranalysten Europas und denkt in diesem Buch das bislang Undenkbare: Ein NATO-Russland-Konflikt eskaliert - und Österreich wird zum Kampfplatz. Ein Szenario, das von der Politik immer wieder durch gebetsmühlenartige Beschwörung unserer Neutralität negiert wird. Doch Gady zeigt sachlich und nüchtern auf, dass Österreich nicht trotz, sondern wegen seiner Neutralität zum Kampfgebiet werden kann/wird.

Es liegt schlicht und einfach an der Geografie: Österreich liegt in einer Art Riegel in West-Ost-Ausrichtung zwischen zwei NATO-Staaten, nämlich Deutschland und Italien. Es wäre ein Leichtes, diese Verbindung über die Alpenpässe zu kappen. Noch bevor die Brenner- oder die Tauernstrecke zerstört worden sind, ist das Land und seine Gesellschaft unter dem Druck von Desinformation und Panikmache versunken.

Das Bundesheer, seit Jahrzehnten kaputt gespart hat keine Chance, das zu verhindern. Da hilft auch die aktuelle Diskussion über eine Verlängerung des Wehrdienstes sowie die Aufrüstung nichts. Entscheidungen müssen fallen, und zwar JETZT!

Noch einmal, Franz Stefan Gady will mit dieser Analyse keine Panik verbreiten, sondern zeigt sehr nüchtern und klar auf, dass wir uns auf ein solches Szenario vorbereiten müssen. Das Buch ist ein Weckruf an alle, Politiker wie Bevölkerung. Nehmen wir Gadys Worte ernst!

Denn Krieg in Österreich ist nicht bloß ein Szenario von Strategen, sondern eine Frage der Zeit!?


Fazit:

Gerne gebe ich dieser nüchternen und fundierten Analyse 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.06.2026

Mord in Knuffingen

Klein aber tot
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Wer bei diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Krimireihe von Jo(e) Fischler ist, beim Ortsnamen Knuffingen sofort an das Miniaturwunderland Hamburg denkt, liegt richtig.

Im eigenartigen Mikrokosmos von ...

Wer bei diesem Krimi, der Auftakt einer neuen Krimireihe von Jo(e) Fischler ist, beim Ortsnamen Knuffingen sofort an das Miniaturwunderland Hamburg denkt, liegt richtig.

Im eigenartigen Mikrokosmos von Knuffingen wird Friedrich Frank, der höchst unbeliebte Schreiberling im Stiles eines Krawallblattes, ermordet. Kommissar JoJo Wunder muss neben diesem Mord auch eine Reihe von Brandstiftungen lösen. Allerdings ist er dabei auf sich alleine gestellt. Seine Dienststelle besteht nur aus ihm und Helga, seiner ehemaligen Lehrerin, sowie dem Bernhardiner Buddha. Sein Vorgesetzter glänzt durch ständige Abwesenheit, was nicht nur bei JoJo die Frage aufwirft, ob es den überhaupt gibt, oder ob sich nicht die Furcht einflößende Helga ein Amt anmaßt, zumal JoJo ständig Zettel mit Anweisungen auf seinem, zugegeben chaotischen Schreibtisch vorfindet.

Recht schnell geraten alle jene unter Verdacht, die Frank in seiner Kolumne verspottet und verunglimpft hat. Darunter sind neben dem Bürgermeister und der Gräfin, auch Blumenhändlerin Liora Märklin (ja, sowie die Modelleisenbahn) und JoJos Mutter.

Bei seinen Ermittlungen auf denen er von Buddha begleitet wird, stößt JoJo auf einige Geheimnisse, die man unentdeckt haben will. Wird es ihm gelingen, den Täter auszuforschen?

Meine Meinung:

Ich kenne Jo(e) Fischler schon von seinen anderen Krimi-Reihen wie Arno Bussi und Veilchen Mauser, weshalb ich mich über die originellen Nachnamen bestens amüsiert habe. Schmunzeln musste ich auch über die Ärztin, die JoJo immer mit „Wunder, oh Wunder“ begrüßt und einen quietschgelben Volvo-Kombi fährt, der auf der Rückseite des Covers abgebildet ist. Apropos Cover, wer genau hinsieht, wird entdecken, dass hier Figuren und Szenen aus dem Miniaturwunderland zu sehen sind.

Jo(e) Fischler erzählt diese Geschichte in seinem gewohnt lockeren Schreibstil und sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Allerdings kann dieser Reihenauftakt nicht ganz mit seinen früheren Krimis mithalten. Mir fehlen als Wienerin die Seitenhiebe auf Österreichs Innenpolitik ein bisschen. Knuffingen wirkt auf mit ein wenig steril, wie frisch aus dem 3D-Drucker.

Fazit:

„Klein aber tot“ ist ein origineller Krimi, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 09.06.2026

Eine Leseempfehlung!

Wir überlebten die Nacht
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In diesem autobiografischen Buch erzählt Julian Brave NoiseCat, die Geschichte seiner indigenen Familie. Dabei spart er Grausamkeiten der Behörden, die den Ureinwohnern Kanadas ihre Kinder entrissen haben, ...

In diesem autobiografischen Buch erzählt Julian Brave NoiseCat, die Geschichte seiner indigenen Familie. Dabei spart er Grausamkeiten der Behörden, die den Ureinwohnern Kanadas ihre Kinder entrissen haben, um sie in Klosterschulen umzuerziehen. Man kennt dies aus zahlreichen anderen Romanen und Sachbüchern wie z. B. jenen von Michel Jean, der über ähnliche Schicksale der Inuit schreibt.

Dieses hier ist ein wenig anders, denn es bindet die indigenen Mythen prominent in die Ich-Erzählung ein. Gleichzeitig schildert Julian Brave NoiseCat die epigenetischen Traumata seiner Familie, von denen auch er nicht verschont bleibt. Sein Vater ist eines jener Babys, das in der berüchtigten St. Joseph‘s Mission geboren worden ist und getötet werden sollte. Nur durch eine glücklich Fügung ist er gerettet worden. Julian Brave NoiseCat hat eine Notiz über dessen Rettung in der Williams Lake Tribune vom 28. Oktober 1959 entdeckt:

„Neugeborenes Kind aus der Müllverbrennungsanlage gerettet“.

Dass ein solcher Start in das Leben ein lebenslanges Trauma verursacht, ist wohl verständlich.

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Recherche rund um seine Herkunft, die eigene und fremde Erinnerung sowie indigener Erzähltradition mit zahlreichen Gleichnissen. Julian Brave NoiseCat rechnet sich zu den Coyote People, in dem ein Koyote als „Trickser“ eine große Rolle mythologischer Ahne spielt.

„Jene, die nicht bei ihren Namen gerufen werden und deren Zeit noch nicht gekommen ist, werden ins Land der Lebenden zurückgeschickt. Einigen gibt der Häuptling ein Lied mit auf den Weg zurück und lässt den Coyote People ausrichten, sie sollen weiter im Uhrzeigersinn im Kreis tanzen, so wie es die Ahnen auf der jenseitigen Seite tun. Wenn wir dies täten, so sagt der Häuptling der Toten, würde der Tod rückgängig gemacht werden, unsere Länder und Flüsse wieder so wunderschön und fischreich sein wie einst, unsere Vorfahren würden zurückkehren und mit ihnen Kojote.“ (S. 469 eBook)

Fazit:

Gerne gebe ich diesem interessanten Buch über die Geschichte der Vernichtung der indigenen Bevölkerung Kanadas, das nicht immer leicht zu lesen ist, 4 Sterne.

Veröffentlicht am 09.06.2026

Eine klare Leseempfehlung!

Eine Deutsche im Ukraine-Krieg
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Dieses Buch ist das Vermächtnis von Savita Diana Wagner, die sich kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 als humanitäre Helfern freiwillig gemeldet hat. Warum? Weil ihr die zögerliche ...

Dieses Buch ist das Vermächtnis von Savita Diana Wagner, die sich kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 als humanitäre Helfern freiwillig gemeldet hat. Warum? Weil ihr die zögerliche Haltung des Westens und besonders Deutschlands der Ukraine zu helfen, unerträglich schien.

In chronologischer Reihenfolge werden Auszüge aus Wagners E-mails, Chats, Blog Posts und anderen Nachrichtenkanälen zu einem fiktiven Tagebuch verarbeitet. Herausgekommen ist eine erschütternde und sehr berührende sowie authentische Bestandsaufnahme über das Leben an der Front. Denn Savita Diana Wagner tritt, nachdem ihr ihre humanitäre Hilfe zu gering erscheint, in die ukrainische Armee ein und dient bis zu ihrem Tod am 31. Jänner 2024 als Combat Medic, also als Kampfsanitäterin. Sie gewährt uns einen Einblick in das reale dramatische Kampfgeschehen an der Front, von dem wir im allgemeinen durch amerikanische Serien wie M.A.S.H. nur eine eher unrealistische Vorstellung haben.

Zudem korrigiert sie mit ihren Schilderungen die oft abstrahierten Nachrichten. Sie zeigt den Alltag an der Front, der sie nach Butscha oder nach Charkiw geführt hat. Sie schildert Luftalarm, Artilleriebeschuss, die Versorgung Verwundeter unter Feuer und sowie die permanente Unsicherheit, den nächsten Tag zu erleben. Sie schreibt über Angst und Solidarität, über Kameradschaft, Zweifel und Entschlossenheit, sowie darüber, dass es an manchen Tagen sehr schwer ist, nicht die Hoffnung zu verlieren. Aus ihrem Tagebuch kann man herauslesen, wie sich das Denken und Handeln verändern. Mehrmals lässt sie ihrer Wut über die zögerliche Bereitschaft der Ukraine Waffen und Munition zur Verfügung zu stellen, freien Lauf. So hat sie ihr eigenes Fahrzeug mitgebracht, da zu wenige geländegängige SUVs zur Verfügung stehen.

Savita Diana Wagner malt sich aus, welche Folgen ein Sieg von Putins über die Ukraine haben könnte und welche was das für Europa bedeuten könnte. Allerdings nicht in einer warmen Amtsstube fernab, sondern in Schmutz und Kälte, mitten drin im Geschehen.

Besonders berührend sind jene Worte vom 2. Jänner 2023, die sie bei einem kurzen Heimaturlaub niederschreibt und die ihre Mutter im Nachwort zitiert:

„In Deutschland an der Seitenlinie zu sitzen und zuzusehen, wie meine Leute in der Ukraine fertiggemacht werden, ist so unglaublich anstrengend... Ich bin wütend und fühle mich gleichzeitig irgendwie völlig leer....Ich möchte einfach nur durch diese Türe rennen, zurück auf die andere Seite, und wenn das bedeutet, dass ich dort in einem Meer von Blut ertrinken werde, dann ist es so.“

Ihre Mutter wird sie nicht mehr wiedersehen.

Noch am 20. Jänner 2024 schreibt sie, dass sie sich des Risikos bewusst ist, dass sie

„lieber aufrecht kämpfend für etwas, an das ich glaube, sterben, als die nächsten 50 Jahre nichts zu tun, ...“

Am 31. Jänner 2024 erfüllt sich ihr Schicksal. Combat Medic Savita Diana Wagner, die Deutsche in der Ukraine, wird beim Versuch zwei Verwundete zu bergen, tödlich verletzt. Als Angehörige der Ukrainischen Armee erhält sie ein Begräbnis mit allen militärischen Ehren auf dem Lukianivske-Friedhof in Kiew. Savita Diana Wagner gilt in der Ukraine als Heldin, weil sie Dutzenden verwundeten Soldatinnen und Soldaten durch ihren Einsatz das Leben gerettet hat.

Dieses Buch hat mich tief berührt. Es ist ein außergewöhnliches Zeugnis von Mut und Courage sowie eine Hommage an das ukrainische Volk, das sich gegen einen übermächtigen Aggressor stellt. Leider sieht es aktuell so aus, als ob Trump der Ukraine die Unterstützung durch die USA und die NATO entzieht, weil er sich in seinem eigenen verqueren Weltbild, das sich nur wenig von dem Putins unterscheidet, verschanzt und das, in der Ukraine dringend benötigte Material, in dem von ihm selbst angezettelten Krieg gegen den Iran verschleudert.
Zahlreiche Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen und illustrieren sehr anschaulich sowohl die schonungslosen Texte als auch das Ausmaß der der Zerstörung. Gleichzeitig bieten private Fotos unvergleichliche Einblicke in das kurze, aber für Savita Diana Wagner erfüllende Leben an der Front.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem schonungslosen Fronttagebuch, das Savita Diana Wagners Mutter gemeinsam mit Karl Stenerud im Verlag Herder herausgegeben hat, und eine Liebeserklärung an eine Frau ist, die bewusst diesen Weg gewählt hat, 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung, auch wenn manche Stellen schwer zu ertragen sind.