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Venatrix

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2021

Hat mir gut gefallen

Wo das Licht herkommt
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Gleich vorweg, einfache Erzählungen sind Clementine Skorpils Sache nicht. Ich kenne alle ihre Bücher und komme daher mit ihrem Schreibstil gut zurecht.

Worum geht’s hier?

Philippine soll Seppel, einen ...

Gleich vorweg, einfache Erzählungen sind Clementine Skorpils Sache nicht. Ich kenne alle ihre Bücher und komme daher mit ihrem Schreibstil gut zurecht.

Worum geht’s hier?

Philippine soll Seppel, einen Bauernsohn, heiraten. Das haben sich die Väter am Stammtisch so ausgemacht. Doch Philippine weigert sich, da der Seppel ein gewalttätiger und ungehobelter Bursche ist und flieht in Männerkleidung aus ihrem Dorf in Niederösterreich.

Sie wird auf dem Weg ins Wien des 18. Jahrhunderts von einem Jesuitenpater aufgelesen und Zögling in einem katholischen Gymnasium. Immer wieder entgeht sie nur knapp der Entdeckung als Frau. Sie interessiert sich für die Heilkunde, geht nach Rom, um dort Medizin und anschließend nach an die Universität nach Coimbra (Königreich Portugal) um hier Kartografie zu studieren. Anschließend reist sie nach China, wie zahlreiche Jesuitenpatres vor und nach ihr.

Meine Meinung:

Clementine Skorpil selbst hat Sinologie studiert, daher haben ihre Romane immer eine Affinität zu China.

Das Buch besteht aus zwei unterschiedlich langen Teilen: “Wo die Sonne untergeht“ (=Abendland) und „Wo die Sonne aufgeht“ (=Morgenland). Dazwischen treffen wir gemeinsam mit Philippine/Philipp zahlreiche Größen der Zeit. In Wien z.B. Antonio Salieri, Mozart oder den Arzt Leopold Auenbrugger oder in Coimbra den Marquês de Pombal, der als großer Aufklärer und Reformer gilt.
In Wien treffen wir aber nicht nur die „gute Gesellschaft“ sondern auch die Unterprivilegierten wie die „Rote Grete“, eine bekannte Prostituierte, aus dem Crobotendörfl am Spittelberg. So erhalten wir ein Lokalkolorit aus dem Wien des 18. Jahrhunderts und Philippine Unterricht im Frau-Sein.

Das ist vielleicht auch gleichzeitig das Manko der Erzählung, denn für historisch Nicht-Versierte und Nicht-Wiener sind diese Begriffe Crobotendörfl (Dorf der kroatischen Einwanderer) oder Bancozettel (Vorläufer des Papiergeldes) ohne Unterstützung von Lexikon oder Internet, aus dem Kontext kaum zu erraten. Auch ein Personenverzeichnis könnte der Mehrheit der Leser dienlich sein.

Gut gefällt mir, dass jedes Kapitel des ersten Teils mit einem Zitat aus Fei Lipus Feder beginnt. Das Cover ist ansprechend und die Haptik des Schutzumschlages bzw. des Vorsatzblattes erinnern an handgeschöpftes Papier.

Dieser historische Roman gefällt mir sehr gut, denn er zeigt deutlich, wie sehr Bildung und Macht in den Händen der Männer liegen und das nicht nur im 18. Jahrhundert.

„Noch bevor ich aus dem Bauch getrieben wurde, ein zweites Mal geatmet habe, war mein Leben bestimmt - und es ist nicht nur der Stand, es war etwas Kleines zwischen den Beinen. Es hat gefehlt. Und nun? Kaum vorstellbar, dass sich der eine Geist an solch ein Zipfelchen hängt. Ist er ohne Geschlecht?“ (S. 204)

Die Figuren sind facettenreich und entwickeln sich. Besonders an der Sprache von Philippine/Philipp erkennt man die Veränderung. Sind die Dialoge und Gedanken der jugendlichen Protagonistin noch in einfacher Sprache gehalten, so steigern sich Sprachstil und Vokabular mit dem Fortgang der Studien.

Fazit:

Ein historischer Roman, der vermutlich nicht jedem Leser zusagen wird. Mir hat er sehr gut gefallen, daher gibt es 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.12.2021

Eine klare Leseempfehlung

Dimensionen des Weltalls
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Arnold Hanslmeier, Professor für Astrophysik an der Universität Graz stellt mit seinem neuen Buch „Dimensionen des Weltalls“ eine interessante Lektüre sowohl für blutige Anfänger als auch für Fortgeschrittene ...

Arnold Hanslmeier, Professor für Astrophysik an der Universität Graz stellt mit seinem neuen Buch „Dimensionen des Weltalls“ eine interessante Lektüre sowohl für blutige Anfänger als auch für Fortgeschrittene vor.

In zwölf Kapiteln, die reich bebildert und schön strukturiert sind, beleuchtet er das Weltall:

Unsere Erde
Unser Mond
Unser Kalender
Die Sonne, unser Stern
Das System der Planeten
Der Kosmos der Sterne
Hunderte Milliarden von Sternen: Unsere Milchstraße
Galaxien Welteninseln
Wie alles entstanden ist
Gefahr aus dem All?
Invasion aus dem All?
Was können wir am Himmel sehen?

Ich schätze Prof. Hanslmeiers didaktische Art, sich verständlich, kurzweilig und knackig auszudrücken. Kein unnötiges Abschweifen in Details, die nur ihrem Selbstzweck dienen, sondern komplizierte Inhalte einfach darzustellen. Die eine oder andere mathematische Formel bleibt den Lesern nicht erspart. Man kann sie aber auch ignorieren.

Das Kapitel „Gravitationswellen“, für deren Erforschung 2017 der Nobelpreis vergeben wurde, ist ein wenig ausführlicher beschrieben. Das dient aber dem besseren Verständnis der komplexen Materie.
Apropos Materie, natürlich beschäftigt sich das Buch auch mit der Frage, ob wir alleine im Universum sind.

Insgesamt werden rund 200 Fragen gestellt und auch beantwortet.

Fazit:

Ein gelungenes Buch, das dem interessierten Leser zahlreiche Fragen zu Thema „Weltall“ gut erklärt. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.12.2021

Ein gelunger hist. Roman

Signorina Vivaldi
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Venedig 1702, das kleine Waisenmädchen Anna Maria steht vor der Weihnachtskrippe der Waisenhauskirche und betet um Eltern oder zumindest einen Elternteil. Wenig später geht der Wunsch (fast) in Erfüllung, ...

Venedig 1702, das kleine Waisenmädchen Anna Maria steht vor der Weihnachtskrippe der Waisenhauskirche und betet um Eltern oder zumindest einen Elternteil. Wenig später geht der Wunsch (fast) in Erfüllung, denn der Geistliche, Musiklehrer und Komponist Antonio Vivaldi tritt seinen Dienst im Waisenhaus Ospedale delle Pietà an.

»Wenn die ungewollten Kinder die Waisenhäuser füllen anstatt den Kanal, tragen sie zum Reichtum der Stadt bei, denn unsere Konzerte locken viele Bürger und Reisende an und füllen die Kassen. Auch die Handarbeiten der figlie del commun werden verkauft und tragen zum Wohlstand bei.«

Das Waisenhaus teilt seine Zöglinge (nur Mädchen) in Gruppen: die musikalischen figlie del coro und die figlie de commun. Während die figlie del coro durch ihre Konzerte glänzen, müssen die anderen Mädchen neben Handarbeiten wie Spitzen klöppeln und sticken auch schwere Hausarbeiten verrichten. Das sorgt natürlich unter den Mädchen für Neid und Missgunst, da die vielen Übungsstunden der musikalischen Mädchen nicht als Arbeit angesehen werden. Neben den Querelen der Mädchen untereinander, gibt es auch den strengen Klosteralltag, der von Hunger und fehlender menschlicher Wärme geprägt ist zu meistern. Vor allem Demut sollen die Zöglinge an den Tag legen.

„...Aber es ist wichtig, dass du trotzdem immer demütig bleibst und Mädchen wie Clarissa nicht vor den Kopf stößt, denn deine Begabung werden dir viele neiden...“

Anna Maria ist den Anfeindungen sowohl von einigen Mädchen, allen voran Berta, als auch von den Nonnen ausgesetzt, als Antonio Vivaldi das große Potenzial der kleinen Geigerin entdeckt und entsprechend fördert. Schon bald wird sie, nach ihrem bevorzugten Instrument der Violone, Anna Maria dal Violin, genannt.

Mehrmals kommt es zwischen der Mutter Oberin und Vivaldi zu Konflikten, in deren Folge der Komponist entlassen wird. Weil aber die hohe Qualität des Mädchenorchesters mit seiner eigenen Virtuosität zusammenhängt, holt man ihn zurück, bis sich das Publikum einer anderen Musikrichtung zuwendet und Vivaldi Venedig verlässt.

Meine Meinung:

Verena Maatmann ist ein fesselnder historischer Roman gelungen. Zahlreiche historische Persönlichkeiten kreuzen unseren Weg.

Antonio Vivaldi, der den meisten von uns durch seine „Vier Jahreszeiten“ bekannt ist, ist einer der herausragenden Barockkomponisten. Wie zu dieser Zeit häufig, ist er eigentlich Priester und komponiert anfangs zu Ehren Gottes. Als er sich aufs Opernschreiben verlegt, ist er für die Geistlichkeit nicht mehr tragbar. Vivaldi geht unter anderem nach Wien und stirbt dort 1741 verarmt.

Neben Antonio Vivaldi (1678-1741) ist es eben Anna Maria dal Violin (1696-1782) oder später die Sängerin Anna Girò. Auch der Geigenbauer, von dem Anna Maria ihre private, von Vivaldi bezahlte Violine erhält, ist historisch belegt. Da man von Anna Maria wenig weiß, hat die Autorin die Lücken in ihrer Biografie mit viel Sorgfalt und Fantasie aufgefüllt.

Sehr schön ist der innere Konflikt von Anna Maria herausgearbeitet, die gerne mit Michele, dem Maler, eine eigene Familie gegründet hätte, aber dadurch auf öffentliche Auftritte verzichten hätte müssen. Denn lt. den Regeln ist es verheirateten Frauen nicht erlaubt, öffentlich aufzutreten, andernfalls hätte ihre Ehemänner Strafe zahlen müssen.

„Das Ospedale della Pietà ist meine Familie. Wie in jeder Familie kommt man mit einigen gut, mit anderen weniger gut aus. Aber so ist das Leben.“

Nach Michèles Tod stürzt sie sich in die Arbeit und tritt quasi die Nachfolge von Antonio Vivaldi an und erringt endlich die Anerkennung der Mutter Oberin.

»Die Christmette ist einer der wichtigsten Auftritte der figlie del coro. Die musikalische Gestaltung des Hochamtes muss gelingen, damit wir weiterhin auf die Gelder unserer Gönner zählen können. Wenn Sie sich also nicht völlig sicher sind, dass Sie Chor und Orchester als maestra di concerto führen können, sagen Sie es mir bitte. Ich kann gern einen externen Konzertmeister engagieren.«

In ihrem ausführlichen Nachwort trennt die Autorin Fakten und Fiktion. Das
Ospedale della Pietà ist einer der vier Waisenhäuser Venedigs. Allerdings sind hier nicht ausschließlich Waisen untergebracht sondern auch illegitime Kinder oder, Kinder aus vorhergegangenen Ehen, wie Delia, die zwar aus reichem Hause stammt, aber nach dem Tod der leiblichen Mutter von der neuen Gemahlin des Vaters ins Waisenhaus abgeschoben worden ist.

Sehr interessant finde ich, dass man versucht hat, die Mädchen zu verheiraten. Deshalb wurden die Einkünfte, die sie durch ihre Konzerte oder handwerklichen Erzeugnisse erwirtschaftet haben zu je einem Drittel für eine Mitgift, zum persönlichen Gebrauch und zur Deckung des Klosterlebens verwendet. Obwohl das Leben in einem Waisenhaus schrecklich gewesen sein muss, scheinen die Mädchen des Ospedale della Pietà zu den Glücklicheren zu zählen, denn sie erhalten eine Ausbildung und einige die Chance zu heiraten.

Fazit:

Mir hat dieser historische Roman gut gefallen. Deshalb gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.12.2021

leider etwas langatmig

Commodus
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Nach „Caligula“ hat sich Autor Simon Turney einem weiteren Imperator Roms gewidmet, der nicht unbedingt als Sympathieträger bekannt ist: Commodus.

Commodus ist den meisten wahrscheinlich durch den Film ...

Nach „Caligula“ hat sich Autor Simon Turney einem weiteren Imperator Roms gewidmet, der nicht unbedingt als Sympathieträger bekannt ist: Commodus.

Commodus ist den meisten wahrscheinlich durch den Film „Der Gladiator“ bekannt, indem er, dargestellt von Joaquin Phoenix, als Gegenspieler von General Maximus (Russel Crowe) auftritt. Doch stimmt dieses Bild, das wir von Commodus haben wirklich?

Autor Simon Turney schreibt diesen historischen und nicht biografischen Roman im eigentlichen Sinn, aus Sicht von Marcia, Tochter einer freigelassenen Sklavin und Weggefährtin von Commodus‘. Wie Commodus hat auch Marcia gegen ihre eigenen inneren Dämonen zu kämpfen. Commodus hat von seinem Vater Marcus Aurelius ein befriedetes Römisches Reich übernommen. Dennoch gelingt es ihm nicht, das ausgedehnte Reich im Sinne Marcus Aurelius weiterzuführen. Binnen kurzer Zeit regieren Chaos und Verzweiflung.

Aufgrund seiner Auffälligkeiten und Verfehlungen dem Römischen Reich gegenüber, verfällt er nach seinem gewaltsamen Tod der damnatio memoriae und die Vergöttlichung wurde ihm verwehrt.

Meine Meinung:

Da über Commodus wenig authentisches Material zur Verfügung steht, hat Autor Simon Turney zum Kunstgriff gegriffen, den Herrscher aus der Perspektive von Marcia zu beleuchten. Doch hier kommt, für meinen Geschmack, Commodus zu wenig Bedeutung zu. Es ist mehr Marcias Leben, das erzählt wird. Dass sie es als Christin in einem durch zahlreiche römische Gottheiten und den Mithras-Kult, der unter Soldaten beliebt war, nicht leicht hatte, ist wohl einzusehen. Allerdings wirkt Marcia nicht sehr sympathisch auf mich. Sie ist machtbesessen und manipulativ. Ist sie deswegen Commodus Konkubine und von ihm wohl gelitten, weil sie ihm sehr ähnlich ist? Es wundert daher auch nicht, dass sie im Hintergrund Fäden zieht.

Dabei hätte Commodus durchaus gute Chancen in der Römischen Welt zu bestehen. Als leiblicher Sohn eines verehrten Kaisers könnte er Stabilität für das Reich bedeuten. Doch muss er von Kindheit an eine Reihe von Schicksalsschlägen hinnehmen wie den Tod mehrerer Familienangehöriger. Es scheint, als ob Commodus ob der Traumata eine Art bipolare Störung (die damals keiner weder diagnostizieren noch behandeln konnte) ausgebildet.

Stellenweise ist das Buch leider sehr langatmig, was auch durch die nur sehr sparsam eingesetzten Dialoge erklärbar ist. Als Sachbuch ist es allerdings auch nicht wirklich zu werten, dazu fehlen die historischen Fakten. Dennoch hat Simon Turney viel recherchiert, um das Römische Reich um 185 n. Chr. in seiner Verwundbarkeit darzustellen. Wie er in seinem Nachwort erklärt, hat er sich hauptsächlich auf drei Quellen gestützt: auf Cassius Dio, Herodian und auf die „Historia Augusta“ die erst mehr 200 Jahre nach Commodus Tod geschrieben und entsprechende Fehlinterpretationen aufweist.

Für diejenigen, die in der Welt der Römer und ihrem Fachvokabular nicht so firm sind, gibt es ein ausführliches Glossar.

Das rote Cover passt perfekt zu Simon Turneys „Caligula“, das in blau gehalten ist.

Fazit:

Der Darstellung des Römischen Kaisers, der nicht unbedingt als Sympathieträger bekannt ist, gebe ich gerne 3 Sterne.

Veröffentlicht am 13.12.2021

Hat mich nicht vollends überzeugt

Groumdeifl
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In ihrem 4. gemeinsamen Fall tauchen die Versicherungsdetektive Agathe Viersen und Gerhard Leitner in die Welt des Brauchtums ein.

Endlich sind die Baumaschinen auf der Hauptstraße abgezogen und die ...

In ihrem 4. gemeinsamen Fall tauchen die Versicherungsdetektive Agathe Viersen und Gerhard Leitner in die Welt des Brauchtums ein.

Endlich sind die Baumaschinen auf der Hauptstraße abgezogen und die Oberflächen fertiggestellt, als ein Wasserrohrbruch gemeldet wird. Also, auf muss die Straße erneut aufgerissen werden. Allerdings findet man nicht nur ein schadhaftes Wasserrohr, sondern auch die, als Teufel kostümierte Leiche von Harry Spiegler. Während sich die Kriminalpolizei wie gewöhnlich um die Tat und den Täter kümmern wird, sollen die beiden Versicherungsdetektive herausfinden, ob der Rohrbruch eine Folge des Vergrabens der Leiche war oder nicht und ob, die Versicherungsgesellschaft Schadenersatz leisten muss.

Meine Meinung:

Für mich ist das der erste Fall der beiden Versicherungsdetektive. Diese Perspektive ist interessant. Agathe und Gerhard gehen ähnlich wie die Polizei vor, befragen Freunde, Bekannte und Verwandte des Opfers. Doch was sie dabei erfahren, zeigt, dass Harry Spiegler alles andere als ein Sympathieträger war. Gleich mehrere Personen hätten einen Grund, ihn zum Teufel zu wünschen.

Bei den Ermittlungen tauchen wir gemeinsam mit Agathe und Gerhard in das Brauchtum von Perchten und Passen ein. Das ist als Hintergrund eines Winter-Krimis eine gute Kulisse. Ich persönlich kann diesen lärmenden Gruppen nichts abgewinnen. Der Titel „Groumdeifl“ heißt nichts anderes als „Grubenteufel“. Bei uns in Österreich würde man wohl „Gruamteifl“ sagen.

Die Arbeitsweise der beiden Versicherungsdetektive erfordert vollen Körpereinsatz, bei dem Gerhard auch nicht davor zurückschreckt, ein Verhältnis mit der Ex-Freundin des Opfers einzugehen. Hier ist es gut, dass er kein Polizist ist, denn das ist meiner Ansicht nach höchst unprofessionell.

Fazit:

Ein Oberpfalz-Krimi, der vom besonderen Lokalkolorit lebt, aber nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Daher gibt es nur 3 Sterne.