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Venatrix

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Veröffentlicht am 02.01.2020

Ist der "Tank" der Mörder?

Tod in Baden
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Ist Pepi Kratochwil, genannt der "Tank", ein Mörder?

Kurort Baden bei Wien, 1924: Ernestine Kirsch, die pensionierte Lehrerin und Anton Böck, der Apotheker, befinden sich hier im Sauerhof zur Kur. Anton ...

Ist Pepi Kratochwil, genannt der "Tank", ein Mörder?

Kurort Baden bei Wien, 1924: Ernestine Kirsch, die pensionierte Lehrerin und Anton Böck, der Apotheker, befinden sich hier im Sauerhof zur Kur. Anton plagt ein wenig das Übergewicht und die Galle. Doch von der Reduktionskost (Klare Suppe mit einigen wenigen Schnittlauchröllchen) und dem schwefelhältigen Sauerwasser hält der Genussmensch wenig. Daher grantelt er herum und sucht eine Ausrede nach der anderen, um in eines der zahlreichen Kaffeehäuser zu entschwinden.

Die anderen Kurgäste geben sich mondän, manche übertünchen damit aber nur ihre fehlende Kinderstube. Einziger Lichtblick ist der Fußballer Pepi Kratochwil, der aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und den abscheulichen Gesang einer selbst ernannten Operndiva schrecklich findet und dies auch sagt. Und ausgerechnet die Verlobte von Kratochwil wird im Kurpark ermordet aufgefunden.

Natürlich schwirren die Gerüchte und der Fußballstar, der liebevoll "der Tank" genannt wird, wird von den hochnäsigen Kurgästen des Mordes bezichtigt.

Ernestine, setzt ihre gewohnte Neugier und Menschenkenntnis ein und entdeckt, dass so manch anderer Kurgast, egal ob Mann oder Frau, durchaus selbst ein handfestes Motiv haben könnte, Kratochwils Verlobte zu töten.

Meine Meinung:

Dies ist der vierte Fall für das Ermittlerpaar. Diesmal dauert es relativ lange, bis der erste Mord geschieht, den die beiden aufklären. Zwar beginnt der Prolog im Jahr 1914 mit einem Tötungsdelikt an zwei Frauen, doch der Zusammenhang mit dem aktuellen Mordfall erschließt sich den Lesern lange nicht.

Auch die Vorstellung der vielen Kurgäste braucht eine geraume Zeit, so dass zu Beginn ein wenig das Tempo fehlt. Gut herausgearbeitet sind wieder die Standesdünkel mancher Leute. Die Morde sind elegant in den zeitgeschichtlichen Kontext eingeflochten.

Da es sich bei dieser Krimi-Reihe um eine „closed room“-Story à la Agatha Christie handelt, darf natürlich auch ein heimliches Durchsuchen eines Hotelzimmers nicht fehlen. Ernestine macht ihre Sache recht gut. Sogar so gut, dass der aus Wien herbeigerufene Kommissar Erich Felsberg, ziemlich blass wirkt. Möglicherweise hält sich Felsberg deshalb zurück, weil er sich in die Tochter (und Enkelin) von Anton Böck verliebt hat und den nicht vergrämen möchte.

In Ernestines und Antons Beziehung zueinander kommt langsam aber sicher Bewegung: Sie duzen sich fortan. Ob sie jemals ein Paar werden? Ernestine musste ja während ihrer Berufslaufbahn als Lehrerin unverheiratet bleiben. Ob sie trotzdem einmal eine Liebesgeschichte hatte? Das wäre spannend, mehr aus ihrer Vergangenheit zu erfahren. Von Anton wissen wir ja, dass er seine Frau früh verloren hat und Tochter Heide allein aufgezogen hat. Dass Anton ein für diese Zeit unkonventioneller Vater war und ist, zeigt sich an dem Gespräch, das er mit der verwitweten Heide führt. Einerseits fürchtet er um den guten Ruf seiner Tochter (und vielleicht der Apotheke), die mit Felsberg ein Verhältnis hat, und andererseits gönnt er ihr ein neues Lebensglück. Immerhin sind seit dem Erhalt der Todesnachricht sechs Jahre vergangen.

Das Cover ist wieder großartig gelungen und hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Fazit:

Mir hat der Krimi wieder recht gut gefallen, doch leider muss ich einen Stern für den langsamen Beginn abziehen. Daher diesmal nur 4 Sterne.

Veröffentlicht am 02.01.2020

Gute Krimiunterhaltung

Sautanz
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Dies ist der zweite Fall für das unkonventionelle Ermittlerpaar Dorothea „Dorli“ Wiltzing und Wolfgang „Lupo“ Schatz. Sie, die Gemeindesekretärin und er, ein Privatdetektiv mit wenigen Aufträgen.

Dieser ...

Dies ist der zweite Fall für das unkonventionelle Ermittlerpaar Dorothea „Dorli“ Wiltzing und Wolfgang „Lupo“ Schatz. Sie, die Gemeindesekretärin und er, ein Privatdetektiv mit wenigen Aufträgen.

Dieser Krimi beginnt mit Urlaubsfeeling: Dorli und Lupo unternehmen eine Segeltour auf dem „Meer der Wiener“, dem Neusiedler See, die durch ein eigentümliches Schaben am Bootsrumpf ein jähes Ende findet. Eine im Wasser treibende Leiche verursacht das Geräusch. Die herbeigerufene Polizei qualifiziert den Todesfall recht flott als Unfall. Doch daran wollen Beat Eberli, der Freund des Toten, und auch Dorli und Lupo nicht so recht glauben.
Beat beauftragt Lupo, den Tod seines Freundes Erich zu untersuchen.
Bei den Recherchen gibt es kaum Negatives über den Toten zu erfahren. Der Heiligenschein, den ihm die Nachwelt flicht, ist beinahe schon peinlich. Ein Saubermann durch und durch? Erst als ein winzig kleiner Fleck auf der scheinbar makellosen weißen Weste auftaucht, kommt Bewegung in den Fall, der nun doch die Polizei interessiert.

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist der erste für mich aus der inzwischen auf vier Bände angewachsenen Krimireihe.

Schon die Charakter Dorli und Lupo sind recht amüsant. Dorli fährt Ka-wasaki und hat einen Berner Sennenhund namens Idefix. Lupo ist eher eine verkrachte Existenz, der aus Geldsorgen nicht nur jeden Ermittlerauftrag annimmt, sondern auch fallweise als Regalbetreuer oder Türsteher jobbt.

Auch als Rand- bzw. Nebenfiguren gibt es noch weitere kauzige Gestalten. Da ist zum einen Bürgermeister Kofler, der um seine Wiederwahl fürchtet, denn ein eventueller Nachfolger könnte seine Malversationen bzw. unsauberen Geschäfte aufdecken. Auch Koflers Freundin Barbara Schöne, blond und blöd wie Haferstroh, aber mit zwei ansehnlichen Talenten ausgestattet, gibt der Geschichte einen humorvollen Anstrich. Dorli hat mit „der Schönen“ so ihre liebe Not, denn sie macht sich als Angestellte im Gemeindeamt breit, allerdings nur, um ihrem Gspusi ganz nah zu sein.

Ach ja, dann haben wir noch einen Ermittler aus der Oberösterreich, der dann auf Dorlis Bestreben hin im Burgenland ermittelt. Der spielt im ersten Fall („Saupech“) eine bedeutende Rolle und wird von Dorli mit aktuellen Infos „angefüttert“ und zum „Mitmachen“ animiert. Da muss ich ein wenig Kritik üben, denn bei uns in Österreich wird penibel auf die örtliche Zuständigkeit geachtet. Nun gut, buchen wir das unter „dichterische Freiheit“.

Dass bei den Ermittlungen von Dorli und Lupo nicht alles so ganz glatt läuft, versteht sich von selbst. Und so findet sich Dorli betäubt im Kofferraum eines Autos wieder.

Der Schreibstil ist locker, flockig und flüssig. Die Autorin beweist schwarzen Humor und das Lokalkolorit kommt nicht zu kurz.
Für alle, des österreichischen Idioms Unkundigen, gibt es dann noch ein Glossar als Übersetzungshilfe.

Fazit:

Ein Regionalkrimi aus Österreich, der mich gut unterhalten hat. Gerne gebe ich 4 Sterne.

Veröffentlicht am 02.01.2020

ein brisanter Krimi aus Österreich

Öxit
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Bevor die ehrgeizige Journalistin Lou Sorko das Ergebnis ihrer brisanten Recherchen veröffentlichen kann, wird sie ermordet. Wie zu erwarten, landet der Fall auf dem Schreibtisch von Oberst Radek Kubica, ...

Bevor die ehrgeizige Journalistin Lou Sorko das Ergebnis ihrer brisanten Recherchen veröffentlichen kann, wird sie ermordet. Wie zu erwarten, landet der Fall auf dem Schreibtisch von Oberst Radek Kubica, der mit Kollegen Franz Dvorak die Ermittlungen aufnimmt. Zu dieser Zeit wissen sie noch nicht, in welches Hornissennest der politischen Intrigen sie mit ihrer Arbeit stechen.

Da gibt es Moritz Petrell, einen Politiker, der ohne Rücksicht auf Verluste und um jeden Preis seinen Parteifreund und Bundeskanzler stürzen möchte, um selbst an die Macht zu kommen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht: Österreichs Austritt aus der EU, Bestechung, Erpressung. Petrell scheut dabei auch nicht davon zurück, auch den Polizeiapparat für seine Zwecke einzuspannen. Er nützt dabei sein Charisma, das ihn bei Frauen besonders gut ankommen lässt, gnadenlos aus.
Der einzige wahre Aufrechte in diesem Sumpf aus Korruption ist Oberst Radek Kubica. Er lässt sich nicht verbiegen und muss seine schlimmsten persönlichen Schicksalsschläge hinnehmen.

Meine Meinung:

Im Lichte der aktuellen Ereignisse in Österreichs Innenpolitik, bekommt dieser Krimi einen besonderen Touch. Sind die Politiker wirklich so korrupt wie beschrieben oder geht es in Wirklichkeit noch ein bisschen ärger zu? Nun, von Morden an Journalisten ist bislang nichts zu lesen, aber wer weiß, was sich da hinter den Kulissen abspielt.

Hans-Peter Vertacnik hat mit seinem Oberst Radek Kubica einen sturen Charakter geschaffen, der auch ohne Rücksicht auf seine eigene Person, die Fälle lösen will. Wir haben das ja schon in den Vorgängern („Donauwölfe“ und „Totenvogel“) gelesen. Auch diesmal ist der Vorgesetzte Stankovic alles andere als hilfreich, sondern wirft Kubica und Dvorak jede Menge Prügel zwischen die Beine. Ein Seitenhieb auf mangelnde Führungskompetenz so mancher Vorgesetzter darf natürlich auch nicht fehlen, war doch der Autor früher Kriminalbeamter und weiß, wovon er spricht.
„...Weil man bei uns grundsätzlich nur Leute auf Seminare schickt, die ihr Metier beherrschen, während jene daheim sitzen, für die solche Trainings gedacht sind...“

Geschickt führt uns der Autor an der Nase herum, in dem er ein junges Paar à la „Bonnie & Clyde“ Überfälle begehen lässt und damit Kubica und Dvorak auf Trab hält.

Daneben nimmt der Konflikt mit Radeks Ex-Frau Anne, die mit dem gemeinsamen Sohn Oscar in London lebt, ordentlich Fahrt auf und endet in einer wahren Tragödie.
Gut gefällt mir, dass Pfarrer Wozzek, der nach wie vor die besten Beziehungen zu seinen ehemaligen (Ostblock)Geheimdienstkollegen hat, ein paar Erkundigungen einziehen darf.

Der Schreibstil ist fesselnd. Es ist kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Ein besonderes Schmankerl sind die vielen kleinen, aber feinen Hinweise auf mehr oder weniger bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt, die völlig unaufgeregt und unterschwellig eingebaut werden. Wien ist der passende Schauplatz, denn „ein bisserl was geht immer“ und gut vernetzt zu sein, hilft auch den Kriminalbeamten.

Auch die Namensgebung für die Protagonisten liest sich wie das altösterreichische Telefonbuch: Kubica, Dvorak, Sorko, Stankovic – Wien ist ein Konglomerat aus den verschiedensten Teilen der ehemaligen Habsburgermonarchie.

Wie tief die fiktive heimische Politprominenz in den Sumpf rund um Macht und Geld verstrickt ist, sieht man auch daran, dass Stankovic geheime Dossiers über seine Mitarbeiter angelegt hat. Selbst Marie Haller, die toughe Gerichtsmedizinerin, ist nur eine Marionette in diesem Intrigantenstadl.


Meine Meinung:

Ein politisch höchst brisanter Krimi über Korruption und Erpressung in höchsten Kreisen! Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Allerdings rate ich, die beiden Vorgänger zu lesen.

Veröffentlicht am 02.01.2020

Zwei Seelen wohnen, ach in seiner Brust

Goethes Leichen
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Zwei Seelen wohnen, ach in seiner Brust

Krimi-Autor Paul Kohl hat mich mit diesem historischen Krimi ein wenig zwiegespalten zurückgelassen.

Worum geht’s?

Kurfürst Georg III. von Hannover sendet seinen ...

Zwei Seelen wohnen, ach in seiner Brust

Krimi-Autor Paul Kohl hat mich mit diesem historischen Krimi ein wenig zwiegespalten zurückgelassen.

Worum geht’s?

Kurfürst Georg III. von Hannover sendet seinen Archivar Kestner nach Weimar, um eine wertvolle Zeichnung, die dorthin ausgeliehen war, zurückzuholen. Gemeinsam mit seinem Gehilfen Lorenz gerät Kestner in einen Strudel von Intrigen und Verbrechen, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt.

Meine Meinung:

Die Idee und den Aufhänger finde ich grandios! Leider ist meiner Meinung nach die Umsetzung nicht ganz gelungen. Da ist zum einen, dass der Krimi in einige albtraumhafte ziemlich surreale Episoden abgleitet und zum anderen gibt es ein paar historische Ungenauigkeiten, wie z.B. dass Kestner einen Pyjama trägt (S. 42). Die Schlafbekleidung für Männer dieser Zeit ist das Nachthemd. Weiters kann ich nicht glauben, dass es in der Mühle „beschriftete Boxen“ für die jeweiligen Getreidesorten gab (S. 142) oder das „Klebeband“ (S. 278) oder kaltes/warmes Leitungswasser (!) in der Suite.

Der Großteil der Menschen sind Analphabeten. Daher ist auch der grammatikalisch und orthographisch richtig geschriebene Abschiedsbrief der Katharina Höhn (S. 109/110) unglaubwürdig. Dieser Brief bringt mich gleich zum nächsten Thema: Die Sprache der einfachen Leute, wie der Höhn oder dem anderen „Personal“ des Krimis ist viel zu gewählt. Eine Frau, die kurz vor ihrer Hinrichtung steht, spricht keine solchen gestelzten Sätze. Mehrfach wird die Worte „Chef“ (S. 272) oder „Chefin“ verwendet – viel zu modern.

Gut gefallen hat mir die bildhafte Beschreibung der Stadt Weimar mit den üblen Gerüchen, den ortansässigen Menschen, der offensichtlich ängstlichen Stimmung und der vorrevolutionären Ideen. Auch die Vorgänge rund um Zwangsrekrutierung von jungen Männern für die Preußische Armee, sind gut herausgearbeitet. Der Verkauf und Export von Soldaten hat damals manches Fürstentum vor der Pleite gerettet. Auch in Hessen, das Regimenter für den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bereitstellte, ein lukratives Geschäft.

Besonders hat mich die unübliche Charakterisierung des Geheimen Rates Johann Wolfgang von Goethe fasziniert: Auch er hat eine dunkle Seite (Zwei Seelen wohnen, ach in seiner Brust!). Hier ist Goethe weit weg vom Humanisten und (späteren) Bewunderer der Revolution.
Gleichzeitig lässt der Autor ein paar Figuren aus Goethes Werken „auferstehen“ bzw. hat in seinen Dichtungen Anleihe an der Wirklichkeit genommen. So ist das „Gretchen-Motiv“ an die Kindsmörderin Höhn angelehnt (oder umgekehrt), Mephisto steht plötzlich leibhaftig vor Kestner.
Die Szenen im Keller mit den in Gläsern eingelegten Gehirnen der Ermordeten, haben mich ein wenig frösteln lassen.

Fazit:

Wen die historischen Ungenauigkeiten nicht stören, der kann mit diesem Buch in das Weimar des 18. Jahrhunderts eintauchen. Von mir gibt es diesmal nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 01.01.2020

Vom Scheitern der Großmächte ....

Betrachtungen eines Weltreisenden
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Dieses Buch ist eine Zusammenfassung ausgewählter Texte des Autors aus seinen zwischen 1979 und 2014 erschienen Büchern. Wenn uns also einiges bekannt vorkommt, ist dies durchaus gewollt.

Peter Scholl-Latour ...

Dieses Buch ist eine Zusammenfassung ausgewählter Texte des Autors aus seinen zwischen 1979 und 2014 erschienen Büchern. Wenn uns also einiges bekannt vorkommt, ist dies durchaus gewollt.

Peter Scholl-Latour (1924-2014) gilt als profunder Kenner des Fernen Ostens. In seinen Betrachtungen beschreibt er die Situation während des Vietnam-Krieges und die unrühmliche Rolle, die die US-Regierung und ihre Armee dort spielte. Vielen von uns ist der Vietnam-Krieg und sein Ende nur durch teilweise verklärte Überlieferung bekannt.

Neben Vietnam hat sich Peter Scholl-Latour auch mit der Region im Hindukusch beschäftigt und schon frühzeitig davor gewarnt, in Afghanistan einzumarschieren. Der Krieg dort, sei für westliche Armeen nicht zu gewinnen (für die russische Armee aber auch nicht). Das Ergebnis ist bekannt.

Als dritter Schwerpunkt seiner Betrachtungen sind der Iran und Irak zu nennen. Auch hier sind die Bemerkungen zu den Verbündeten der beiden Krieg führenden Länder durchaus kritisch.

Das Buch spannt den Bogen von den Zeiten des Kalten Krieges bis hin zur neuen Weltordnung der Gegenwart. Es zeigt aber auch die Chronologie des Scheiterns der Großmächte. Von Indochina über Algerien, Vietnam bis hin zu Afghanistan sowie dem Desaster in der arabischen Welt.