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Venatrix

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Veröffentlicht am 26.01.2020

NIcht einfach zu lesen

Grand Hotel Abgrund
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Autor Stuart Jeffries erklärt in 7 Kapiteln was es mit der „Frankfurter Schule“, einer der einflussreichsten philosophischen Richtung der 20. Jahrhunderts auf sich hat(te).


1900-1920
Die 1920er Jahre
Die ...

Autor Stuart Jeffries erklärt in 7 Kapiteln was es mit der „Frankfurter Schule“, einer der einflussreichsten philosophischen Richtung der 20. Jahrhunderts auf sich hat(te).


1900-1920
Die 1920er Jahre
Die 1930er Jahre
Die 1940er Jahre
Die 1950er Jahre
Die 1960er Jahre
Abschied vom Abgrund


Die „Frankfurter Schule“ gibt es längst nicht mehr. Dennoch wird über ihre Bedeutung, ihre Spuren und Auswirkungen nach wie vor trefflich gestritten.

Die Bezeichnung „Grand Hotel Abgrund“ hat für die Frankfurter Schule hat ausgerechnet Georg Lukács geprägt, der Theodor Adorno und seinen Mitstreitern vorgeworfen hat, sich nur in elitäre Interpretationen zu üben. „die Mitglieder der Frankfurter Schule lebten in einem „Grand Hotel Abgrund“, von dessen Terrasse aus sie bei einem Aperitif das Elend der Welt betrachteten“.

Der Großteil der Mitglieder der Frankfurter Schule stammt aus reichem, jüdischen Haus. Den meisten ist gemeinsam, das sie gegen ihre Väter rebellieren. Sie treten weder in das Familiengeschäft ein, noch heiraten sie die ausgesuchten Bräute. Das alles aus der bequeme Lage des sorgenfreien Lebens, auf Grund der finanziellen Unterstützung der Familie. Wie sagt man so schön? „Mit voller Hose ist leicht stinken.“ Jeffries zitiert hier mehrfach Siegmund Freud und verweist auf den „Ödipus-Komplex“. Viele können, wie Adorno und Horkheimer, aus Nazi-Deutschland flüchten.

Der Autor stellt die unterschiedlichen Vertreter der „Frankfurter Schule“ vor. Er spannt den Bogen von den Anfängen des Austromarxisten Carl Grünberg über Theodor Adorno, Max Horkheimer bis zur Gegenwart mit Jürgen Habermas und Axel Honneth. Ein Kapitel widmet sich den Philosophen der 1968er Bewegung, die die Gewalt auf die Straße bringt und letztlich scheitert.

Fazit:

Nicht immer einfach zu lesen, schwankt der Autor doch zwischen der historischen Berichterstattung, in die auch Anekdoten eingestreut sind, und einer intellektuellen Biografie der „Frankfurter Schule“ über deren philosophische Bedeutung. Daher erhält das Buch nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 26.01.2020

Hat mich enttäuscht

Die Frauen vom Alexanderplatz
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Dieser historische Roman entführt die Leser in das Berlin von 1918. Der Große Krieg, wie der Erste Weltkrieg damals genannt wurde, ist so eben zu Ende gegangen. Die Kaiserreiche Deutschland und Österreich-Ungarn ...

Dieser historische Roman entführt die Leser in das Berlin von 1918. Der Große Krieg, wie der Erste Weltkrieg damals genannt wurde, ist so eben zu Ende gegangen. Die Kaiserreiche Deutschland und Österreich-Ungarn sind Geschichte, Wilhelm II. verjagt.

Während auf den Straßen Anarchie und Chaos herrscht, müssen sich die Frauen, die die vergangenen vier Kriegsjahre Aufgaben der Männer übernommen hatten, wieder in Haushalt und Küche verschwinden. Die heimkehrenden Männer sind krank an Körper und Seele. Einige wollen die Niederlage weder wahrhaben noch hinnehmen und machen Sozialisten und Juden dafür verantwortlich. Soweit der historische Hintergrund.

Vier Frauen Vera, Fritzi, Hanna und Cora müssen sich in der veränderten Welt erst zurecht finden.

Vera, die die Verantwortung für die Familie und den Haushalt trägt und, wie sie ihrem Vater auf dem Totenbett versprochen hat, passt auf die kränkelnde Mutter auf, derweilen Bruder Georg im Krieg ist. Statt die Schneiderwerkstatt ihres Vaters wieder eröffnen zu können, verlangt Georg, der ein Freikorps anführt, ihren Gehorsam, weil er ja nun das Familienoberhaupt sei.

Fritzi ist aus der Provinz nach Berlin gekommen, um Benno, den Vater ihrer Tochter Christel zu suchen und zu heiraten.

Hanna und Cora, zwei Hilfskrankenschwestern der Front, die eine geheime Liebesbeziehung verbindet, müssen feststellen, dass die Rückkehr in das Leben als Töchter angesehener Familien, schwerer ist, als vorher. Besonders Hanna kämpft mit allen Mitteln, um ihre Ausbildung zur Ärztin und um ihre Unabhängigkeit.

Meine Meinung:

Was in der Leseprobe eine interessante, fesselnde Lektüre versprochen schien, entpuppt sich als mittelprächtiger Roman.
Weder die politischen Ereignisse noch die Erlebnisse der vier Frauen haben mich nicht wirklich mitgerissen. Die Handlung plätschert so dahin. Mir fehlt eine gekonnte Darstellung dieser dramatischen Zeit.
Sätze wie dieser sind ein Lichtblick, jedoch leider viel zu selten:
„Automobile sind Spielzeuge für große Jungs, hat der Kaiser gesagt. Der Idiot hat auch gesagt, dass Deutschland den Krieg gewinnt. Hatte keine Ahnung der Mann.“

Stellenweise gleitet die Autorin ins Nebensächlich ab. So wird einer Zufallsbekanntschaft, die Fritzi im Zug macht, recht viel Bedeutung beigemessen. Ich habe mir ausgemalt, wie dieser Mann Fritzi bei ihrer Suche nach Benno weiterhelfen oder behindern könnte oder sie bedrängen könnte, um dann später zu erfahren, dass er ein gewöhnlicher Zechpreller ist und seine Hotelrechnung nicht bezahlt.

Außerdem habe ich viel mehr Lokalkolorit und politische Aktionen erwartet. Die Zeit, in der der Roman spielt, ist hochexplosiv. Es kommt ja zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen (auch wenn keiner die Kampfhandlungen so nennen mag)

Der Roman viel versprechend begonnen, aber wenig gehalten. Der Schreibstil ist leicht lesbar. So richtige Spannung kommt aber meiner Ansicht nach nicht auf.
Auch die Charaktere könnten akkurater geschildert sein. Die Stelle, an der Hanna ihren vermutlich zukünftigen Stiefvater, erpresst, um von ihm das Studium in der Schweiz finanziert zu bekommen, hätte Potential gehabt. Das Aufflackern ist kurz. Warum will er, als Teil der Abmachung, dass Hanna als Ärztin nach Berlin zurückkommt und in einem Armenviertel praktiziert? Eher unüblich für einen reichen Geschäftsmann.
Was hat Georg im Krieg erlebt, dass er so fanatisch im Freikorps kämpft? Diese und ähnliche Fragen, die den Figuren mehr Tiefe geben könnten, bleiben unbeantwortet.

Gut gelungen finde ich die Abschriften aus dem Ehestandsregister und dem Handelsregister auf den letzte beiden Seiten, der Rest des Romans kann ich nur mit als „nett, aber wenig tiefgründig“ bezeichnen. Da habe ich schon einige wesentlich dramatischer angelegte historische Roman aus dieser Zeit in Berlin gelesen.

Der Titel gebende Alexanderplatz kommt so gut wie gar nicht vor. Daher erschließt sich mir der Titel nicht, schade.

Fazit:

Dieser historische Roman hat mich leider enttäuscht, daher gibt es nur zwei Sterne.

Veröffentlicht am 26.01.2020

Fesselnd bis zur letzten Seite

Juni 53
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Der fünfte Fall für den unbeugsamen Kriminalbeamten Max Heller führt uns in den Juni 1953. Die Polizei und die Parteifunktionäre der SED sind in höchster Alarmbereitschaft: Die Arbeiter, die auf Grund ...

Der fünfte Fall für den unbeugsamen Kriminalbeamten Max Heller führt uns in den Juni 1953. Die Polizei und die Parteifunktionäre der SED sind in höchster Alarmbereitschaft: Die Arbeiter, die auf Grund von verfehlter Politik seit Monaten unter Lohnkürzungen, aber mit Erhöhung von Arbeitsnormen leiden, streiken. Sofort wird das sozialistischen Agitatoren aus dem Westen in die Schuhe geschoben, denn die gelten in der DDR als faschistisch. Das Ministerium für Staatssicherheit kocht auch noch sein eigenes Süppchen und macht Jagd auf echte oder vermeintliche Nazis sowie auf Menschen, die einfach unbequem sind - wie z.B. Max Heller.

In diesem geschichtlich dramatischen Umfeld muss Max Heller, der sich nach wie vor um keinen Preis verbiegen lassen will, den Lynchmord an Martin Baumgart, dem Leiter des „Volkseigenen Betriebs VEB Rohrisolation“, der in einen Silo gestoßen und mit Glaswolle erstickt worden ist, aufklären. Obwohl, so richtig aufklären soll er den Tod ja nicht, denn die Täter stehen ja bereits fest, wenn man den Obrigkeiten Glauben schenken soll. Heller kann es einfach nicht lassen und entdeckt einen geheimen Bericht, dass in dem Betrieb zahlreiche Arbeiter an schweren Atemwegserkrankungen litten bzw. leiden. Außerdem soll es auch eine Liste mit den Namen sowjetischer Zwangsarbeitern, die unter der NS-Zeit in diesem Betrieb Schwerstarbeit leisten und Misshandlungen erdulden mussten, geben. Doch bevor sich Heller diese Liste näher ansehen kann, ist sie verschwunden. Genauso verschwunden, wie zahlreiche Bürger der jungen DDR, die die Repressalien und die Ernährungskrise nicht mehr aushalten und in den Westen fliehen. Auch Heller und seine Frau Karin denken immer häufiger daran, zu ihrem Sohn Erwin in die BRD zu gehen, selbst um den Preis, den anderen Sohn Klaus, der ein glühender Patriot der DDR ist, nie wieder zu sehen ...

Meine Meinung:

Wie schon in den Vorgängerbänden wird die aktuelle politische Lage hinreichend genau geschildert. Max Heller wird auch diesmal auf der „Verliererseite“ stehen, wenn es um den Zugang zu einer ordentlichen Wohnung, ein Auto oder einfach eine gesicherte Versorgung mit Lebensmitteln geht. Auch eine Beförderung wird ihm das DDR-Regime genauso verweigern wie die Nazis. Warum? Weil er sich nicht verbiegen lassen will. Er will sich keinem Regime andienen und die Gesetze in deren Sinne auslegen.

Doch diesmal ist es fast soweit, dass er doch der SED beitritt. Frau Marquart, in deren Haus sie seit Kriegsende leben, gleitet immer mehr in die Demenz und kann nun nicht mehr alleine gelassen werden. Karin Heller, erhält kaum Unterstützung und deshalb müssen sie sich um einen Pflegeplatz, die ohne Parteizugehörigkeit aber nicht zu bekommen ist, bemühen. Außerdem fürchten sie, ihre Unterkunft zu verlieren. Zudem ist Anna, das Adoptivkind, in der Schule, Gemeinheiten ausgesetzt. Nach und nach reift auch in Max Heller, der einerseits zwischen der Liebe zu seiner Familie, einem freien Leben und Pflichtgefühl als Polizist aufgerieben wird, der Gedanke, die DDR zu verlassen.

Wie wir es von Frank Goldammer gewöhnt sind, haben seine Figuren Ecken und Kanten. Der unversöhnlich Hass von Hellers Sohn Klaus auf den Westen, lassen ihn ähnlich verblendet sein, wie seinerzeit die Nazis. Gut ist auch Karins Verzweiflung und Überlastung mit der Pflege von Frau Marquat beschrieben.

Der fiese Cliffhanger am Ende des Buches lassen auf einen weitern Fall für Max Heller hoffen (und gleichzeitig um ihn bangen).

Fazit:

Wieder ein toller Krimi, der uns einen Blick auf die junge DDR und ihre Bewohner werfen lässt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2020

Ein interessanter Ansatz Allergien loszuwerden

Allergien - Spiegel der Seele
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Dass Stress, Sorgen, Ärger und Umweltbelastungen Allergien auslösen können, ist hinreichend erforscht. Weniger gut ist durch klinische Studien belegt, was den von Allergien Geplagten hilft, ohne gleich ...

Dass Stress, Sorgen, Ärger und Umweltbelastungen Allergien auslösen können, ist hinreichend erforscht. Weniger gut ist durch klinische Studien belegt, was den von Allergien Geplagten hilft, ohne gleich mit schwerem Geschütz wie Antihistaminen aufzufahren. Dieses Buch der Kinesiologin Kris Krenn, zeigt eine Möglichkeit auf. Ob es wirklich sanft ist, sich emotionalen Konflikten zu stellen, kann vermutlich erst im nachhinein gesagt werden.

Nach einer Einleitung erklärt sie in Teil I, was „Kinesiologie“ überhaupt ist und welche Rolle die Psyche bei Allergien spielt. Ein interessanter zweiter Abschnitt ist die Erklärung, dass Emotionen als Auslöser für Krankheiten gelten. Die Emotionen sind bestimmten inneren Organen zugeordnet. Das erinnert sehr an die traditionelle chinesische Medizin. Das Kapitel „Methoden der Selbsttestung“ beschließt Teil I.

Außerdem werden Beispiele aus der Praxis berichtet. Es finde es interessant folgendes zu lesen: „Es meldete sich die Niere (die Leber, der Dünndarm, Dickdarm etc.) mit dem Hauptgefühl Angst (S.63).“ Durch weitere Fragen an Hand des „Gefühlsmandalas“ kommt die Therapeutin dem (oft längst vergessenen) Konflikt auf die Spur und kann ihn „entkoppeln“.

In Teil II wird in 5 Schritten „die kinesiologische Selbstbehandlung“ erklärt. Diese sind:

1. Ermittlung der Hauptallergene
2. Zweiwöchige Karenz
3. Austesten des Allergie verursachenden KOnflikts
4. Entkoppeln des Konflikts
5. Abschließende Karenz

Ich finde die Idee recht ansprechend. Denn es muss nicht immer Chemie eingesetzt werden. Doch ohne professionelle Anleitung würde ich mir weder Diagnose noch Selbstbehandlung zutrauen.
Nicht abschätzen kann ich, wie lange das Verfahren dauert. Bei einigen Klienten scheinen sich mehrere Konflikte zu überlagern. Die werden erst nach und nach erkannt und aufgelöst.

Fazit:

Ein durchaus interessanter Ansatz zur Beseitigung von Allergien, ohne den Körper durch Desensibilisierung anfangs weiter zu schwächen. Gerne gebe ich für dieses Buch 4 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2020

Trotz des erschütternden INhalts eine unbedingte Lesempfehlung

Rückkehr nach Birkenau
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Um es gleich vorwegzunehmen - dieses Buch, das gerade rechtzeitig zur 75 Jahre der Befreiung der Konzentrationslager und dem Ende des Zweiten Weltkriegs erschienen ist, ist nichts für Zartbesaitete. Es ...

Um es gleich vorwegzunehmen - dieses Buch, das gerade rechtzeitig zur 75 Jahre der Befreiung der Konzentrationslager und dem Ende des Zweiten Weltkriegs erschienen ist, ist nichts für Zartbesaitete. Es zeigt den schonungslosen Überlebenskampf im KZ-Alltag des KZs Auschwitz-Birkenau.

Die 19-jährige französische Jüdin wird 1944 gemeinsam mit ihrem Vater, dem Neffen und dem gerade einmal 12-jährigen Bruder Gilbert nach Birkenau deportiert. Ohne es zu wissen oder auch nur zu ahnen, liefert sie ihre männlichen Verwandten der sofortige Ermordung in der Gaskammer aus, weil sie ihnen rät, den bereitstehenden Lastwagen zu besteigen. Noch 70 Jahre später, wird sie sich deswegen Vorwürfe machen.

Die grausame Behandlung, die schwere Arbeit, der ewige Hunger und das Absprechen jeder Menschenwürde lässt die Autorin ihre Leser durch die einfache, schnörkellose Sprache hautnah miterleben. Auch der Übersetzerin gebührt hier großes Lob, denn diese erlittenen Qualen adäquat zu übersetzen, ist eine Meisterleistung.

Nach der Befreiung des KZ Birkenau und der Rückkehr nach Frankreich, findet sie ihre Mutter und die Schwestern wieder. Doch die frühere Vertrautheit will sich nicht mehr einstellen. Ginette kann über ihre Erlebnisse nicht sprechen. In nüchternen Worten erzählt sie, wie hilflos Mutter und Schwestern ihr gegenüber stehen. Wie soll man einem Menschen, der dieses Martyrium überlebt hat, begegnen?

Jahrelang hat sie diese schrecklich Zeit für sich behalten. Selbst ihrem Ehemann, auch ein Überlebender der Shoa, verheimlicht sie ihre Erfahrungen. Doch als Stephen Spielberg für seinen Film „Schindlers Liste“ nach Zeitzeugen sucht, schließt sie sich einer Gruppe Überlebender an. Sie beginnt Führungen für Schulklassen abzuhalten und kehrt nach Birkenau zurück. Das Wiedersehen dieses Orts des Grauens löst keinen Flashback aus. Sie versucht, falsche Überlieferungen zu korrigieren: Die Mär, dass alle die gestreifte Sträflingskleidung tragen mussten, ist so eine. Denn so erzählt sie: „Wir waren es nicht wert, diese gestreifte Sträflingskleidung zu tragen. Für uns mussten Lumpen genügen.“

Auch mit der Ausstellung in Auschwitz geht sie hart ins Gericht: „Ich mag Auschwitz nicht, diese leicht voyeuristische Anhäufung. Ich habe das Gefühl, dass dort alles zum Mitleid bewegen soll. Das hat mich nie beeindruckt.“

Aufwühlend und nicht von der Hand zu weisen, ihr Appell an die Schüler, den sie jedem einzelnen mitgibt:
„Wenn ihr hört, wie Eure Eltern, Verwandten oder FReunde rassistische, antisemitische Äußerungen von sich geben, fragt sie warum. Ihr habt das Recht zu diskutieren, sie von dieser Meinung abzubringen, ihnen zu sagen, dass sie sich täuschen.“

Dem ist wohl wenig entgegen zu setzen.

Fazit:

Ein erschütterndes Buch, das unbedingt gelesen werden sollte. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.