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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2017

Alte Schuld

Eine alte Schuld
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as ist das erste Buch aus dieser Cherringham Reihe.Auch ohne Vorkenntnisse kann man das Buch gut lesen. Der Kriminalfall gerät aber fast in den Hintergrund. Dominant ist das Zusammenspiel der beiden Hobby ...

as ist das erste Buch aus dieser Cherringham Reihe.Auch ohne Vorkenntnisse kann man das Buch gut lesen. Der Kriminalfall gerät aber fast in den Hintergrund. Dominant ist das Zusammenspiel der beiden Hobby Ermittler und dem Sommerfest in Cherringham.

Eine Weide wird umgegraben weil dort eine antike Brücke erwartet wird. Bei den Baggerarbeiten wird ein Toter gefunden. Die Polizei kommt, und tritt wieder ab. Stattdessen kommen die beiden Hobbyermittler ins Spiel. Gleichzeitig kommt Jack das Verschwinden des Versicherungsmaklers sehr mysteriös vor.

Zusammen mit Sarah macht er sich an die Ermittlung. Dabei kommen sie sich auch immer näher. Das Buch ist eher ein ruhiger Sommerkrimi für gemütliche Urlaubstage vielleicht in Südengland. Der Schreibstil ist einfach und richtige Spannung wie ich es an Krimis erwarte und liebe, kommt leider nicht auf. Ich glaube nicht das ich weitere Bücher aus dieser Reihe lesen werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Lesespaß
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 28.10.2017

Die Nounou

Dann schlaf auch du
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Das Buch beginnt mit dem grausamen Ende. Das Baby ist tot, die Schwester wird ihren Verletzungen erliegen. Ein Schock für die Eltern und die Nachbarschaft in einem schicken Pariser Wohnviertel.

Dabei ...

Das Buch beginnt mit dem grausamen Ende. Das Baby ist tot, die Schwester wird ihren Verletzungen erliegen. Ein Schock für die Eltern und die Nachbarschaft in einem schicken Pariser Wohnviertel.

Dabei fing alles so gut an. Ein junges Paar, er Musiker sie Jurastudentin, träumen von einem schönen Familienleben. Dabei ist das gar nicht so leicht. Myriam fühlt sich mit zwei kleinen Kindern ans Haus gefesselt immer mehr unzufrieden. Der Mann der sich so über Kinder freute, kann jetzt auch nicht mehr zurück und flüchtet sich in seine Arbeit. Also muss eine Nanny her. Sie finden Louise die nicht nur wunderbar mit den Kindern umgeht, sondern auch putzt und kocht und schon bald die Fäden des Familienlebens in der Hand hält.

Dennoch verbirgt Louise ein Geheimnis das sie niemanden anvertraut. In Rückblicken wird die traurige Geschichte von Louise erzählt und wie es zu dem tragischen Unglück kam.

Der Schreibstil ist ruhig, komplett in der Gegenwartsform geschrieben. Es ist kein Psychothriller und auch kein Familienroman. Einfach die traurige Lebensgeschichte eines Kindermädchens das irgendwie zu naiv für das Leben ist und einem irgendwie betroffen zurücklässt.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Gesine ermittelt auf dem Friedhof

Wildeule
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Bei einer prunkvollen Beerdigung auf dem Friedhof kommt Gesine gleich einiges komisch vor. Es gibt nur einen ärmlich aussehenden Angehörigen der so gar nicht zu dem prunkvollen Ambiente passen will. Auf ...

Bei einer prunkvollen Beerdigung auf dem Friedhof kommt Gesine gleich einiges komisch vor. Es gibt nur einen ärmlich aussehenden Angehörigen der so gar nicht zu dem prunkvollen Ambiente passen will. Auf dem Weg zum Grab bemerkt sie das etwas klappert und veranlasst das der Sarg noch einmal geöffnet wird. Statt der verstorbenen alten Frau liegt dort ein bekannter Bestatter der ermordet wurde.

Der Inhaber des Bestattungsunternehmens Schellhorn war nicht bei allen gut angesehen. Recht schnell gerät Gesines Bekannter, Hannes in Verdacht. Dieser verstrickt sich außerdem zusehend in Ungereimtheiten bei seinen Aussagen als bei ihm die Armbanduhr der Verstorbenen auftaucht.

Gesine beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Bei der Polizei trifft sie auf eine junge Praktikantin. Diese wird wenig später vermisst und ihre Leiche taucht ausgerechnet in Hannes Leichenwagen auf. Hannes taucht ab und verschwindet.

Die Polizei tappt im Dunkeln. Die Kommissarin Marina Olbert die alles im Alleingang macht, erlaubt Gesine offiziell undercover im Friedhofsbereich zu ermitteln. Natürlich gelingt es ihr am Ende den Fall aufzuklären und Hannes zu entlasten.

Der Schreibstil ist wie schon in den beiden Vorgängerbänden flüssig zu lesen, teilweise humorvoll aber auch ernst und nachdenklich. Zwischendurch hatte das Buch ein paar Längen und ich fand es insgesamt ein wenig schwächer wie die Vorgängerbände Kaninchenherz und Fuchskind.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Winter in Island

SOG
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Ein weiteres starkes Buch der isländischen Autorin Yrsa Sigurdardottir das jetzt erschienen ist.

Vor 10 Jahren wartet die kleine Vaka nach dem ersten Tag an der neuen Schule vergeblich auf ihren Vater. ...

Ein weiteres starkes Buch der isländischen Autorin Yrsa Sigurdardottir das jetzt erschienen ist.

Vor 10 Jahren wartet die kleine Vaka nach dem ersten Tag an der neuen Schule vergeblich auf ihren Vater. Als eine Klassenkameradin vorbei kommt fragt sie ob sie bei ihr telefonieren dürfe. Das war ein großer Fehler. Später melden ihre Eltern das Mädchen als vermisst.

Außerdem schreiben Schüler Aufsätze wie sie sich die Welt im Jahre 2016 vorstellen. Jetzt 10 Jahre später wird diese Zeitkapsel geborgen. Neben teils abstrusen Vorstellungen gibt es konkrete Hinweise auf Morde. Mit der Aufgabe herauszufinden ob da etwas wahres dran ist, wird der in Ungnade gefallene Kommissar Huldar beauftragt. Dieser wiederum will die Ermittlungen gemeinsam mit der Kinderpsychologin Freyia durchführen. Sie wurde ebenfalls von ihrem Leitungsposten enthoben. Eine unrühmliche Vergangenheit verbindet die beiden, nachzulesen im Buch DNA.

Kurz darauf werden in einem Hot Tub abgetrennte Hände gefunden und bald darauf geschehen weitere grausame Morde.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und lebendig. Vieles wird nur angedeutet was der Spannung nicht schadet. Einzig die vielen isländischen Namen haben mich ein wenig gestört. Viel Platz nimmt auch das Privatleben von Huldar und Freyia ein. Spätestens nach der Hälfte hat die Geschichte mich völlig in ihren Bann geSOGen.

Veröffentlicht am 13.09.2017

Im Schmetterlingspalast

Palast der Finsternis
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5 Jugendliche wurden scheinbar ausgewählt an einem außergewöhnlichen Projekt teilzunehmen. Am Flughafen treffen sie erstmals aufeinander. Die 15 jährige hochbegabte Anouk sowie 4 weitere mehr oder wenig ...

5 Jugendliche wurden scheinbar ausgewählt an einem außergewöhnlichen Projekt teilzunehmen. Am Flughafen treffen sie erstmals aufeinander. Die 15 jährige hochbegabte Anouk sowie 4 weitere mehr oder wenig talentierte Jugendliche werden mit einem Privatjet von den USA nach Frankreich geflogen. Zunächst noch verwöhnt mit tollen Zimmern und einem guten Essen. Sie sollen Archäologen helfen einen unterirdischen Palast aus dem 16 Jahrhundert zu erforschen.

Daneben wird die Geschichte der jungen Aurelie erzählt deren Vater aus ständiger Furcht vor Krankheiten und vor Krieg diesen unterirdischen Palast im 16 Jahrhundert gebaut hat. Als Krieg ausbricht flüchtet die Familie in diesen Palast. Aurelie wird getrennt von ihren jungen Schwestern gefangen gehalten bis ihr eines Tages die Flucht gelingt.

Die 5 Jugendlichen aus der Neuzeit betreten den Palast der sich für sie als eine Art Todesfalle herausstellt dem sie nur mit Mühe entkommen können. Jeder Raum scheint neue Gefahren und Fallen zu bergen.

Der Schreibstil in Ich-Form ist lebendig und sehr spannend geschrieben. Zum Ende hin wurden mir die wiederkehrenden Fallen und Gefahren in dem unterirdischen Palast ein wenig zu viel und wirkten stark übertrieben. Keine Frage, alle Protganoisten entkommen nahezu unverletzt aus dieser Hölle.