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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2019

eher Krimi als Thriller

Der Kreidemann
1

2016. Eddie Adams arbeitet als Lehrer in seinem Heimatort. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem Strichmännchen und ein Stück weiße Kreide. Das bringt Eddie dazu, sich an den Sommer 1986 zu erinnern. ...

2016. Eddie Adams arbeitet als Lehrer in seinem Heimatort. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem Strichmännchen und ein Stück weiße Kreide. Das bringt Eddie dazu, sich an den Sommer 1986 zu erinnern. Damals geschah ein schrecklicher Unfall und Eddie und seine Clique lernten den Kreidemann kennen, ihren neuen Lehrer, einen Albino. Der brachte sie auf die Idee, sich mit Kreidezeichnungen zu verständigen. Jeder hatte dabei seine Farbe. Dann fanden die Kinder eine Leiche. Und damit nicht genug, es passierten weitere schlimme Dinge. Heute muss Eddie sich der Vergangenheit stellen. Denn es ist noch nicht vorbei. Auch andere seiner damaligen Clique haben so ein Strichmännchen geschickt bekommen.

Das Buch spielt in mehreren Erzählsträngen. Zwischendurch schreibt ein Vater an seine Tochter über das Mobbing, das er damals erlebt hat. Alles läuft am Ende zusammen und wird geschickt aufgelöst. Ein wenig enttäuscht war ich aber, weil ich nach dem Vergleich mit Stephen King etwas mehr erwartet hatte. Ich habe es mehr als Krimi als als Thriller empfunden und mich streckenweise gelangweilt. Mehr als 3 Sterne sind daher leider nicht drin.

Veröffentlicht am 04.05.2019

Langeweile pur

Die Jahre der Leichtigkeit
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Ich mag Familiengeschichten und gerade Familiengeschichten aus dem letzten Jahrhundert. "Downton Abbey" habe ich geliebt und gehofft, etwas ähnliches hier lesen zu können, sind doch immerhin mehrere Bände ...

Ich mag Familiengeschichten und gerade Familiengeschichten aus dem letzten Jahrhundert. "Downton Abbey" habe ich geliebt und gehofft, etwas ähnliches hier lesen zu können, sind doch immerhin mehrere Bände angekündigt. Hier wird über das Leben der Familie Cazalet in den Jahren 1937/1938 erzählt. Und zwar über jedes einzelne Familienmitglied. Man verbringt gemeinsam die Sommerferien in Sussex. Der Krieg steht vor der Tür...
Leider konnte ich mich mit diesem Buch überhaupt nicht anfreunden. Gleich der Einstieg fiel mir schwer. Es ist zwar vorn ein Glossar, in dem die handelnden Personen aufgeführt werden, aber es waren mir einfach zu viele, die schon am Anfang eingeführt wurden, das erschwerte den Überblick. Und es passierte ewig so gar nichts. Der Schreibstil ist zwar gut zu lesen, aber man kommt irgendwie überhaupt nicht voran. Jedes Detail wird episch breit erzählt und dabei handelt es sich um so viel Nebensächliches, was mich überhaupt nicht interessierte. Auf die Gefühle und Befindlichkeiten der Protagonisten wird sehr ausführlich eingegangen, aber die Figuren konnten mich nicht begeistern, nicht eine konnte ich liebgewinnen, so wie z.B. die Familienmitglieder und das Personal aus Downton Abbey. Sie blieben für mich trotz der epischen Beschreibungen farblos. Ich habe mich ziemlich gelangweilt und mich durch das Buch gequält, ab der Hälfte etwa nur noch im Schnelleseverfahren. Ich war froh, es dann beiseite legen zu können. Fortsetzungen werde ich nicht mehr lesen.

Veröffentlicht am 04.05.2019

hat mich sehr berührt

Das rote Adressbuch
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Doris lebt allein. Sie ist 96 Jahre alt und hat niemanden mehr außer ihrer Großnichte, die in den USA lebt. Aber Doris hat von einer ihrer Pflegerinnen Computerkenntnisse beigebracht bekommen. Sie kann ...

Doris lebt allein. Sie ist 96 Jahre alt und hat niemanden mehr außer ihrer Großnichte, die in den USA lebt. Aber Doris hat von einer ihrer Pflegerinnen Computerkenntnisse beigebracht bekommen. Sie kann mit ihrer Nichte Jenny skypen und schreibt an ihrer Lebensgeschichte. Diese bringt sie anhand ihres Adressbuches zu Papier, das sie als Kind von ihrem Vater geschenkt bekam. Fast alle sind schon tot, der Name durchgestrichen, daneben das Wort tot. Doris erinnert sich und möchte ihrer Nichte noch all das mitteilen, das sie in ihrem aufregendem und bewegendem Leben erlebt hat. Auch von Alan möchte sie ihr erzählen, ihre große Liebe. Dann kommt Doris ins Krankenhaus...

Das Buch hat mich emotional sehr berührt. Zum einen wegen dem, was Doris in ihrem Leben so erlebt hat, zum anderen ihre Situation. Einsam und allein, geistig noch fit, aber der Körper will nicht mehr. Der Schreibstil ist einfach und das Buch las sich schnell weg. Zum Schluss ging es nicht ohne Tränen.... Es wird noch eine Weile nachklingen.

Veröffentlicht am 04.05.2019

nicht so spannend wie erwartet

Vier Tage in Kabul
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Amanda Lund ist von der Reichskriminalpolizei Schweden nach Afghanistand entsandt worden und bildet dort Sicherheitskräfte aus. Da sie vor Ort ist, wird sie von ihrem Vorgesetzten in Schweden beauftragt, ...

Amanda Lund ist von der Reichskriminalpolizei Schweden nach Afghanistand entsandt worden und bildet dort Sicherheitskräfte aus. Da sie vor Ort ist, wird sie von ihrem Vorgesetzten in Schweden beauftragt, in Kabul aufzuklären, warum zwei Diplomaten verschwunden sind. Eine heikle Misison, von der niemand erfahren soll, denn der afghanische Staatspräsident wird in Kürze in Schweden zu einem Besuch erwartet. Amanda ist eine erfahrene Unterhändlerin. Ihre Fähigkeiten wird sie brauchen, denn die zwei Diplomaten wurden entführt...

Parallel dazu wird in Schweden ein Toter entdeckt. Kurz vorher hat er in Kabul in der schwedischen Botschaft gearbeitet und hatte mit dem schwedischen Botschafter eine Affäre!.

Die Handlung fing sehr spannend an, denn sie beginnt mit einem Feuergefecht, in das Amanda verwickelt war. Zunächst las sich auch die eigentliche Story spannend. Die Atmosphäre wurde sehr gut beschrieben, man konnte sich das Setting sehr gut vorstellen. . Aber dann ließ die Spannung doch stark nach. Es war vzu sehr konstruiert und vor allem sehr unglaubwürdig. Dass Amanda dann auch noch schwanger war, paßte m.E. überhaupt nicht. Alles erschien mir mehr gewollt als gekonnt. Schade

Veröffentlicht am 04.05.2019

ich fand es sehr spannend

Der Schatten
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Norah hat Berlin verlassen. Sie ist will eine neue Zukunft in Wien. Sie ist hastig aufgebrochen, wollte nur noch weg. Weg von Alex und dem, was in Berlin passierte . Norah ist Journalistin und soll in ...

Norah hat Berlin verlassen. Sie ist will eine neue Zukunft in Wien. Sie ist hastig aufgebrochen, wollte nur noch weg. Weg von Alex und dem, was in Berlin passierte . Norah ist Journalistin und soll in zwei Wochen in Wien ihre neue Arbeit anfangen. Norah trifft in einer Einkaufspassage eine großgewachsene ältere Frau. Sie steht vor ihr und sagt, dass Norah den Tod bringt. "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten, mit gutem Grund. Und aus freien Stücken." prophezeit sie ihr. Und dann ist sie verschwunden. Norah weiß nicht, was sie davon halten soll, sie kennt keinen Arthur Grimm. Aber sie will der Sache auf den Grund gehen. Das Datum 11.Februar lässt sie frösteln...

Das Buch war sehr unterhaltsam und sehr spannend. Bis zum Schluss erkennt man nicht die Zusammenhänge und rätselt über die viele merkwürdigen Dinge , die Norah passieren. Ich fand das ganze Konstrukt sehr gelungen. Die Aufklärung kam wirklich erst zum Schluss, war aber umfassend und schlüssig. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.