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Veröffentlicht am 10.04.2025

Unterhaltsam

Totengold
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Zwei Angler ziehen statt eines Fisches am Stausee einen Totenschädel aus dem Wasser. Anscheinend aber alt und aus den versunkenen Gräbern herausgespült. Zeitgleich wird auf eine Politikerin geschossen, ...

Zwei Angler ziehen statt eines Fisches am Stausee einen Totenschädel aus dem Wasser. Anscheinend aber alt und aus den versunkenen Gräbern herausgespült. Zeitgleich wird auf eine Politikerin geschossen, die sich stark gegen Rechts einsetzt und zuvor Drohbriefe erhielt. Was hat eine Gruppe Jugendlicher damit zu tun und wer bietet im Internet Nazigold an?

Ich habe bisher alle Bücher der Reihe gelesen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Sympathische Ermittler, eine vielschichtige Story, ein unterhaltsamer Krimi. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Wieder spannend

Giftgrab
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Tom Bark wird zu einem Kindergarten gerufen, in dem ein 90jähriger Mann mit einem Gewehr Geiseln genommen hat. Auch seine Enkel sind unter den Kindern. Angeblich meint er sie beschützen zu müssen. Zeitgleich ...

Tom Bark wird zu einem Kindergarten gerufen, in dem ein 90jähriger Mann mit einem Gewehr Geiseln genommen hat. Auch seine Enkel sind unter den Kindern. Angeblich meint er sie beschützen zu müssen. Zeitgleich wird in einem Moor ein toter Säugling gefunden. Seit wann lag das Kind dort?
Das Buch beginnt mit einem Prolog aus dem Jahre 1945, mit zwei jungen Männern, die in eine alte Mine einsteigen. Nur einer kehrt zurück.
Mir hat das Buch wieder gut gefallen. Es dauert, bis man weiß, was zu den Ereignissen geführt hat. Gut geschrieben, mit sympathischen Ermittlern. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Nichts für Alkoholiker

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
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Casey Fletchers Mann ertrank vor einem Jahr im Lake Green. Seitdem ertränkt Casey ihren Kummer in Alkohol. Nachdem sie dadurch auch ihren Job verloren hat, zieht sie sich ins Ferienhaus ihrer Familie am ...

Casey Fletchers Mann ertrank vor einem Jahr im Lake Green. Seitdem ertränkt Casey ihren Kummer in Alkohol. Nachdem sie dadurch auch ihren Job verloren hat, zieht sie sich ins Ferienhaus ihrer Familie am Lake Green zurück. Während sie einsam auf ihrer Veranda sitzt, beobachtet sie durch ein Fernglas die gegenüberliegende Seeseite und das Haus von Katherine und Tom Royce. Zum Glück beobachtet sie auch, dass Katherine eines Tages im See zu ertrinken droht. Eine Freundschaft entsteht, so dass Casey alarmiert ist, als Katherine plötzlich verschwunden ist.
Das Buch ist definitiv nichts für Menschen mit Alkoholproblem. Es geht ständig um den nächsten Drink. Die Story entwickelt sich sehr langsam. Der Twist, der etwas Fahrt ins Geschehen brachte, ist jedoch sehr unrealistisch. Wenn man das aber einfach mal so hinnimmt, war der Schluss ganz gut gelungen. Dennoch ist mir das Buch nur drei Sterne wert, weil es mir einfach zu viel um Alkoholexzesse ging.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Spannender 20. Fall

Ostseedämmerung
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Zwei spielende Kinder machen in einem Gutsteich einen interessanten Fund: eine Wikingerfibel. Es stellt sich heraus, dass diese Fibel aus einer Ausgrabung stammt und zuletzt in Händen einer Archäologiestudentin ...

Zwei spielende Kinder machen in einem Gutsteich einen interessanten Fund: eine Wikingerfibel. Es stellt sich heraus, dass diese Fibel aus einer Ausgrabung stammt und zuletzt in Händen einer Archäologiestudentin war, die seit einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Pia und ihr Kollege Broders rollen daher den Cold Case neu auf. Bald darauf wird die Leiche der Studentin gefunden.

Dieses ist nun schon Pias 20. Fall! Aber man kann auch noch jetzt in die Reihe einsteigen. Pia und ihr Kollege Broders sowie ihr Sohn Felix und Freund Marten sind mir inzwischen ans Herz gewachsen und ich habe mich gefreut, wieder von ihnen zu lesen. Der Fall selbst ist spannend aufgebaut, man hatte zwar einen vagen Verdacht, aber letztlich gab es doch eine unerwartete Entwicklung mit einem spannenden Showdown. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

gefahrvolle Reise in Fuggers Auftrag

Im Auftrag der Fugger - Der Burgunderschatz
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Augsburg 1502: Die 15-jährige Afra muss miterleben, wie ihre Mutter in einer engen Gasse durch ein Fuhrwerk zu Tode kommt. Was das Ganze noch schlimmer macht: es war Absicht. Als Waise lebt Afra fortan ...

Augsburg 1502: Die 15-jährige Afra muss miterleben, wie ihre Mutter in einer engen Gasse durch ein Fuhrwerk zu Tode kommt. Was das Ganze noch schlimmer macht: es war Absicht. Als Waise lebt Afra fortan als Bettlerin auf der Straße, für die meisten unsichtbar und immer getrieben von großem Hunger, weshalb sie sogar zu kleinen Diebereien greifen muss, um sich über Wasser zu halten. Eines Tages trifft sie auf drei Schweizer Boten. In dem Beutel, um den sie einen der Herren erleichtert hat, findet sie aber statt Münzen Zeichnungen von auffälligen Schmuckstücken. Kann sie Kapital daraus schlagen? Denn sie findet heraus, dass die Preziosen zu dem legendären Burgunderschatz gehören, die die Stadt Basel an eine der reichen Augsburger Familien verkaufen will. Auch Jakob Fugger möchte die Schmuckstücke haben und schickt Herwart, einen seiner Boten, zusammen mit Afra auf die gefahrvolle Reise nach Basel.

Afra und Herwart müssen unterwegs so manche Gefahren überstehen. Sie geraten von einer dramatischen Situation in die nächste, und sie sowie der Leser können kaum verschnaufen. Es ist nicht immer alles glaubwürdig beschrieben, was mich zeitweilig etwas störte, aber dennoch sehr unterhaltsam und vor allem spannend. Es würde mich nicht wundern, wenn es noch eine Fortsetzung gäbe. Die würde ich auch gern lesen.

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